trueten.de

»Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.« Einstein

Wir bleiben auf der Strasse! Weg mit Stuttgart 21!

Grafik anklicken für Download der Druckvorlage
Auch am kommenden Samstag findet eine Demontration gegen Stuttgart 21 statt. Zu der Demo ruft die AG Demonstration der Aktionskonferenz gegen S21 auf:

"Nur die massiven Demos haben zu den Gesprächen geführt. Aber diese Gespräche werden von der Gegenseite genutzt, um aus dem Druck herauszukommen und ihrerseits Druck aufzubauen. Sie wollen, dass Ruhe einkehrt, sie steigern die Hetze in den Medien, sie greifen die Parkbesetzung an.

In den Schlichtungsgesprächen haben die guten Argumente von unserer Seite überwogen. Aber der Gegenseite, den Baulöwen, den Banken und ihren Politikern geht es nicht um Vernunft oder ein gutes Verkehrssystem. Es geht um ihre Interessen, also Macht und Geld.

Dagegen müssen weiter unsere einzige Gegenmacht stellen: Widerstand auf der Straße, im Park, in der ganzen Stadt!

Demonstration am 27.11. 2010 um 14.00 auf der Schillerstr.

Auftaktkundgebung mit :
  • RednerInnen aus dem Widerstand!
  • der ParkbewohnerInnen
  • von Bezugsgruppen
  • für Volksabstimmung
Musik aus dem Widerstand

Demonstration 15.00 Uhr

Ende gegen 17.00 im Schlossgarten zum Advent Resist
V.i.S.d.P.: Matthias Fritz, Gehrenwaldstr. 58, 70327 Stutgart"

Stuttgart 21: Dritte Aktionskonferenz

Am Donnerstag 2.12.2010 18 Uhr findet die 3. Aktionskonferenz des Widerstands gegen Stuttgart 21 im DGB- Haus, Willy - Bleicher- Str. 20 Stuttgart -“ Mitte statt.

Themen:

• Bewertung der Schlichtungsgespräche
• Perspektive des Widerstands nach Ende der Schlichtung

Ablauf:


• kurze Referate zur Bewertung der Schlichtungsgespräche
• Diskussion in Kleingruppen
• Rückmeldungen ins Plenum
• Vorstellungen von Aktionsgruppen
• Austausch mit den Aktionsgruppen

Wer seine Aktionsgruppe auf der Aktionskonferenz vorstellen will sollte dies beim Vorbereitungsteam per Mail anmelden.

Filmpremiere: „Pass bloß auf, Jong’r“

Im schwäbischen Leutenbach prallten vor 30 Jahren zwei Welten aufeinander. Rock-™n-™Roll und Punk. Konsequenz der Konfrontation: Die Gründung einer der bekanntesten deutschen Punkbands: NoRMAhl. „Jong-™r -“ der Film zum 30-jährigen Jubiläum der Band“ zeigt, wie alles begonnen haben könnte.

Emanuel Brüssau und Sandro Lang -“ die beiden Drehbuchautoren -“ erzählen, wie der Punk ins beschaulich, schwäbische Leutenbach kam. Eine Geschichte von Langeweile, Liebe und Exzessen. Hierbei kamen Brüssau die eigenen Erfahrungen zugute, schließlich hat er die Vorgänge im damals selbst verwalteten Jugendzentrum ebenso hautnah miterlebt wie die Bandmitglieder von NoRMAhl. Lars Besa (Sänger), Mick Scheuerle (Gitarren), Manny Rutzen (Bass) und Scobo Skobowsky (Schlagzeug) schlüpfen selbst in die Rollen der spießigen Väter.

Dem eingespielten Filmteam von Sandro Lang, Dagmar und Emanuel Brüssau sowie der Kamerafrau Ingalena Klute ist es gelungen, eine beeindruckende und zugleich bedrückende Vergangenheit in eine Story zu packen, die den Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln bringt. „Jong-™r“ ist eine Heimatgeschichte über zwei Generationen sympathischer Loser in einer wahrhaft wilden Zeit.



Im Anschluss an den Film gibt-™s Gelegenheit, mit Band und Filmteam über den Film und die wilden, alten Zeiten zu reden...

Am: 2. Dezember, 19 Uhr
Ort: Laboratorium
Veranstalter: NoRMAhl
Eintritt: 5 Euro incl. Begrüßungsbier


Brüderles Gesammeltes im Konzentrat

Brüderle bei Maischberger am Dienstagabend - in all seiner gelassenen Fröhlichkeit. Der des Manns, der sein Lebenlang recht gehabt hat. Des Überlegenen, den nichts erschüttern kann. Auch nicht die  schwach fünf Prozent seiner Partei. Er steht darüber und gibt abwechselnd Saures und Tipps.

Wen er erwischt, der versinkt  in gläubigen Halbschlaf. Hört sich alles so durchgekocht an. Hat man das nicht schon im Religionsunterricht beigebracht bekommen?  Oder spätestens bei den Einweisungsfeiern  zur Übernahme in den Staatsdienst.

Es heißt luchsig aufpassen, wenn man die Weisheiten einzeln zu fassen kriegen will. Durch die Wiederholungen im Computer, kontrollierbar, wenn auch nervenschädigend. So Brüderles Dienstag bei Maischberger.

Es sollte ums Retten gehen. Das Retten von Volkswirtschaften, die sich keinen Brüderle an der Spitze leisten konnten. Aktuell also Griechenland und Irland. Brüderle erklärt das Systemische. "Alles wie 1929- bei der DANAT-Bank". Hätte man die nämlich pleite gehen lassen, wären alle anderen Banken nachgerasselt. Recht verkürzt in der Erinnerung, Herr Brüderle. Wie der damalige Reichskanzler Brüning in seinen Memoiren schreibt, überfiel ihn die Danat Bank mitten in der Nacht (Band 1/ S.327-333). Brüning blechte mürrisch. Nur - ganz gegen Brüderles Kurzfassung - war das erst der Anfang, nicht das Ende der Krise. Bis 1932 waren zum Beispiel  lange Zeit höchstgeachtete Häuser pleite - Deutsche und Dresdner Bank - und mussten sich ganz oder teilweise ins befristete Staatseigentum begeben. Konnten sich erst unter Hitler freikaufen. Vielleicht wäre Einmalpleite doch billiger gekommen.

Wie jetzt nach Griechenland und Irland  Portugal bibbernd auf dem Sprungbrett steht und schon den Tritt von hinten erwartet. Bares ist alleweil auf Wanderschaft und hippelig auf den nächsten Coup.

Brüderle dann weiter- und schildert den griechischen Verfall. Schnell huscht ihm eine dort  angeblich übliche "Pensionierung mit Fünfzig" durchs müde Hirn. "Hätte er das Deutschen zumuten sollen- die mit Fuffzich, wir mit 67?". Natürlich bei allen Vergleichen peinlich die Mitteilung vermieden, was so ein griechischer Polizist und Postbeamter verdient. Auch bei vierzehn Monatsgehältern  kommt er knapp auf 1400 Euro.

Brüderle kann kein Wort verraten über die Höhe der Bürgschaften, die es für Irland setzt. "Ist er vielleicht Chef in all den Kommissionen, die so was festlegen?" Dafür weiß er aber haargenau gegen Schluss der Sendung, dass es das höchste Glück für alle Deutschen war, dass IWF  mehr oder weniger die Gelderrationierung übertragen wurde. "Die wussten doch als einzige, wie man Volkswirtschaften saniert". Als glänzendstes Beispiel soll Lulas Brasilien herhalten. Na ja...

Eine besondere Pointe, allerdings FDP-Gemeinwuchs. "Der Wettbewerb ist das Schönste an der Marktwirtschaft. Passt es mir bei A nicht, geh ich zu B". Genau! Jedermanns Erfahrung: Passt mir mein Elektropreis nicht, geh ich zur nächsten Firma. Bis die angeglichen hat. Kommt mein Zug nicht, warte ich auf den nächsten.

Es ist gar nicht schlimm, wenn man als Liberaler das Monopol nicht lieb hat. Es lieber weg hätte. (Wobei Brüderle sich freilich beim Wünschen noch nie erwischen ließ). Aber das Monopol einfach nicht zur Kenntnis nehmen - das könnte  auch einen Minister  bei der Arbeit behindern.

Hilfreich - gerade im Blick auf Irland - Brüderles Wink. "Die beste Hilfe gegen Wohnungsnot ist Häuserbauen".  Er hat in diesem Augenblick wohl vergessen, dass gerade Irland- wie Griechenland, Portugal, Spanien sich die Küsten wegbetoniert haben. Überall vom Hochhaus zum Bungalow alles  zugepflastert. Und im Vergleich zu anderswo wirklich billig. Nur leider selbst zu diesem Preis von niemand zu kaufen. Weil noch viel mehr Pleite-Eigentum auf den Markt drängt. Wer hätte so was auch gedacht. Sicher niemand im Wirtschaftsministerium.

Dass die Krise in den USA vor inzwischen drei Jahren gerade auf dem Immobilienmarkt begann, muss ein Minister immer noch nicht wissen. Gewissenlose Faulsäcke der unteren Ränge unterrichten den Chef immer noch nicht schnell genug.

Brüderles letzter Schlag -für dieses Mal. Teilnahme an der Zerlegung des Begriffs der Gerechtigkeit in kleinere Teilbereiche. An sich ein Beitrag von GRÜN. "Generationengerecht" "Geschlechtergerecht" usw. So unser Minister -"Chancengerechtigkeit" ja - Ergebnisgerechtigkeit - unmöglich.

Begründung, ganz paulinisch: "Viele begeben sich auf die Rennbahn, nur einer kann gewinnen". Dass die Chancen nie frei gewählt sind- das muss einen Minister nicht kümmern. Dass man frei wählen kann, Läufer zu werden oder nicht, ist wahr. Wer ein Sondergebiet zur Bewährung wählt, muss die dort geltenden Regeln akzeptieren. Darf das aber auf das ganze Leben ohne Wahlmöglichkeit ausgedehnt werden? Dann läuft es einfach hinaus auf ein "Hat sich halt schlecht troffe.  So ein Pech aber auch..."

Brüderle meint es recht. Und verschafft ein warmes Gefühl in der Magengrube im Morgenmagazin. Wahrscheinlich ist es unverschämt, mehr zu verlangen.

Wem dieser Trost nicht genügt, der muss eben vorlieb nehmen mit Beispielen aus früheren Tagen. Als Oxenstierna, der Feldherr Gustav Adolfs, im Sterben lag, gab er seinem Sohn eine Frage mit "Mi fili, ignorasne qua minima ratione mundus regitur" - "Sohn, hast du immer noch nicht begriffen, mit wie wenig Vernunft die Welt regiert wird?". Das nach den Verheerungen des dreißigjährigen Krieges. Der doch immerhin mit dem westfälischen Frieden einen Abschluss fand. Haben wir wirklich Anspruch auf mehr?

Siegfried Kauder gefährdet journalistische Unterstützung der staatlichen Panikmache

Zum zweiten Mal der Reichstag...
Schäubles unvergessene Proklamationen  zur jeweils noch entschiedeneren Terrorbekämpfung funktionierten immer prächtig. Brandeifrig wurden sehr undeutliche Bedrohungen für jede Frau und jedermann von oben verbreitet. Gutgläubig bis hin zur enthusiastischen Schrille verbreiterten gerade die ehemals kritischsten Zeitungen und Zeitschriften Angst und Schrecken. Das klappte natürlich nur durch kleine Zutaten, welche denkbare Greuel tunlichst aufplusterten. Die Fernsehmagazine hatten morgens arglose Passanten zu verhören, die ihrer Angst Ausdruck verliehen.

So klappte das auch dieses Mal prächtig. Der Innenminister teilte unter striktestem Verbot jeder Panik mit, dass der Reichstag nun zum zweiten Mal dran glauben müsse. Damit der Begriff des "Islamofaschismus" endlich greifbar werde. Die einschlägigen Blätter, SPIEGEL vornedran, erlaubten sich keinerlei Zweifel, sondern steuerten bei, dass zwei von den anvisierten sechs Brandstiftern schon im Lande seien. Wir erschauerten auch dieses Mal unterwürfig und warteten wie unter Schäuble auf die Gesetzesverschärfungen. Persönliche Glaubensleistungen waren nicht nötig, weil  es "ja alle sagten". Wer hätte da widersprechen wollen?

Nun sind Schwierigkeiten aufgetreten. Im Bundestag, in der Fraktion der CDU, wollte man dem Innenminister die Panikmache nicht allein überlassen.  Es sollte aus Eigenstem etwas hinzugetan werden. Von da aus leicht zu verstehen der Vorstoß  unseres baden-württembergischen Mitbürgers und Vorkämpfers Siegfried Kauder. Leicht zu übersehen hinter seinem Bruder, dem Fraktionsvorsitzenden.  Siegfried Kauder möchte nichts dem Zufall überlassen. Er befiehlt, so weit es von ihm abhängt, dass Journalisten gar nichts mehr eigenhändig zufügen dürfen zu dem, was die Minister zur Terrorgefahr ausgeben.

Staatsmänisch gedacht. Nur eine Schwierigkeit ergibt sich. Die Journalisten röhren doch ganz freiwillig jetzt schon nach, wenn oben ins Hifthorn gestoßen wird. Wie könnte das kühle Blech von oben sonst die nötige Hitze bekommen? Wenn jetzt die Blätter darauf warten sollen, bis die Gehilfen des Ministers hitzige Zutaten ausgeben, wie soll da das Spontane zustandekommen? Die "Rufe" aus der Tiefe?

Hinzu kommt, dass in den Ministerien, wenn einmal die Schleusen geöffnet sind, überall eigene Quellen fließen. Also neue Gefährdung der staatszuträglichen Eindeutigkeit.

Insofern ist Beibehaltung der bisherigen journalistischen Praxis angesagt. Alles andere könnte den Verdacht bestätigen, wir hätten gar keine freie Presse mehr, sondern nur noch einen Verein williger Nachplapperer.

Stuttgart: Nachträgliche Kriminalisierung des Bildungsstreiks

Das Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit hat eine neue Pressemitteilung veröffentlicht:

AktivistInnen des Bündnisses bei den Protesten gegen das "Sparpaket" der Bundesregierung in Stuttgart am 13.11.2010
"Am 14. Dezember findet vor dem Amtsgericht Stuttgart der Prozess gegen den ver.di Gewerkschaftssekretär Marc Kappler statt. Was ist geschehen?

Am 9.6.2010 fand im Rahmen des Bildungsstreiks eine Demonstration von ca. 1.000 Auszubildenden, Schülern und Studierenden statt.

Die Staatsanwaltschaft wirft Marc Kappler, dem Versammlungsleiter, vor, dass die Demonstranten die ohnehin gesperrten Straßenkreuzungen am Berliner Platz und am Rotebühlplatz je 6 und 9 Minuten blockiert hätten.

Des Weiteren wird dem Versammlungsleiter vorgeworfen „die Zwischenkundgebung entgegen der Auflage auf Höhe der Eberhardstraße/Tübingerstraße abgehalten [zu haben], anstatt in der Eberhardstraße auf Höhe der Firma Kaufhof“ (Zitat aus dem Strafbefehl).

Dabei liegt die Einmündung der Tübingerstraße in die Eberhardstraße ziemlich exakt auf Höhe der Firma Kaufhof. Auch wurde der Zwischenkundgebungsplatz von den begleitenden Polizeibeamten akzeptiert. Dies scheint für die Staatsanwaltschaft Stuttgart keine Rolle zu spielen. So wird aus einer normalen Demonstration eine Straftat konstruiert.

Das Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit stellt dem gegenüber fest, dass die Verzögerung im Rahmen einer Demonstration eine legitime Aktionsform ist. Das Versammlungsrecht darf nicht durch willkürliche Definitionen der Staatsanwaltschaft eingeschränkt werden.

Der angebliche Verstoß gegen das Versammlungsgesetz soll mit einer Geldstrafe von 600,- Euro geahndet werden. Unter solcher Strafbedrohung wird das Demonstrationsrecht zu einer Sache des Geldbeutels. Die nachträgliche Klageerhebung wegen des Ablaufs einer Demonstration, während der die anwesenden Polizeibeamten keine Einwände erhoben hatten, erzeugt eine Rechtsunsicherheit, die einschüchternd wirken muss - und wohl soll.

Das Bündnis für Versammlungsfreiheit beanstandet zum wiederholten Male, dass die Stuttgarter Staatsanwaltschaft die demokratischen Grundrechte einschränkt. "Ziel dieses schikanösen Verfahrens ist offensichtlich, die Wahrnehmung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit immer mehr zu erschweren und Einschüchterung zu betreiben.", so Thomas Trueten, Sprecher des Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit.

Wir rufen deshalb Alle auf, gegen dieses Vorgehen zu protestieren und durch zahlreiche Teilnahme am Gerichtsverfahren Marc Kappler den Rücken zu stärken."


Ort: Amtsgericht Stuttgart, Hauffstr. 5, Saal 104, Zeit: 14.12.2010, 9.45 Uhr. Zum Amtsgericht kommt man von der Haltestelle Neckartor, die Neckarstraße stadtauswärts gehen, dann nach links in die Hauffstr. abbiegen.

Blogkino: The Weather Underground

"Hallo. Ich werde eine Erklärung über den Kriegszustand zu lesen ... In den nächsten 14 Tagen werden wir ein Symbol oder Institution der amerikanischen Ungerechtigkeit anzugreifen." - Bernhardin Dohrn.

Heute in unserer Reihe Blogkino: Eine US-Dokumentation über die "Weathermen". Vor dreißig Jahren rief eine Gruppe von jungen amerikanischen Radikalen "The Weathermen" mit diesen Worten dazu auf, die US-Regierung zu stürzen.

Angetrieben durch die Empörung über den Vietnamkrieg und Rassismus in Amerika, gingen sie in den 1970er Jahren in den Untergrund, verübten landesweit Bombenanschläge auf staatliche, vor allem auf militärische und polizeiliche Einrichtungen, bei denen allerdings nie Personen getötet wurden. Dies wollten sie als Protest gegen die "wahre Gewalt", die die US-Regierung und das kapitalistische System weltweit verübte, verstanden wissen. Sie organisierten militante Straßenkämpfe mit der Polizei auf Chicagos Straßen, halfen Timothy Leary bei seinem spektakulären Ausbruch aus dem Gefängnis, versuchten eine nationale Revolution in den USA zuorganisieren und entkamen erfolgreich immer wieder einer der größten FBI Menschenjagden in der Geschichte. Der Weather Underground betrieb bis ca. Mitte der 1980er Jahre weitere bewaffnete Kämpfe und Anschläge. Ihre Spur verlor sich seitdem in legalen antifaschistischen Organisationen gegen den Ku-Klux-Klan.

Der Film verbindet umfangreiches Archivmaterial mit aktuellen Interviews. Ehemalige "Weather Underground" Mitglieder reflektieren daüber wie sie versuchten, "den Krieg nach Hause" zu bringen, womit sie ein Porträt der unruhigen und revolutionären Zeiten zeichnen, mit unerwarteten und oft auffallenden Parallelen zur derzeitigen Weltlage. Ihre Aktivitäten wirken bis in die heutige Zeit nach...

Stuttgart: Rock gegen S21 am 27.11.2010

Im LKA Longhorn findet am 27.11. die Benefizveranstaltung Rock gegen Stuttgart 21 statt. Rock gegen Stuttgart 21 ist ein „thematisches Rockkonzert“ mit Redebeiträgen in den Umbaupausen. „Rock gegen Stuttgart 21“ wird als Auftaktveranstaltung im L.K.A Stuttgart stattfinden, voraussichtlich am 27./28.11.2010 von 18 bis 6 Uhr. Weitere Clubs haben sich ebenfalls bereiterklärt, als Mitveranstalter bei dem Projekt mitzuwirken.

Der Erlös kommt einem Augenverletzten des 30.09.2010 sowie dem Projekt der “Wasserträger-, einer Videoinstallation zum Thema “Grundwassermanagement-, zugute.



Bisher haben zugesagt:

David Hanselmann Band

Dr. Drunk-™n'Stoned

The Savants

The Jack

Mindead

Roadducks

Dead End Dreaming

My Little Rockstar Dream

Locke und die grüne Welle



Via
Zuletzt bearbeitet am 17.11.2010 16:03

Das Projekt Gerda Taro - Ein Leben in unterschiedlichen Welten ...

Gerda Taro im Juli 1937. Foto: Wikimedia
... ist Teil einer Veranstaltungsreihe anlässlich des 100. Geburtstags von Gerda Taro, in deren Zentrum eine Ausstellung über ihr Werk im Kunstmuseum Stuttgart gezeigt wurde.

Jugendliche aus dem Stuttgarter Jugendhaus Mitte und vom Verein forum jüdischer bildung und kultur e.V. begaben sich gemeinsam auf Spurensuche und erforschten das Leben der Stuttgarter Jüdin. Orte wie das Elternhaus, ihre Schulen und der Sportverein waren die Orientierungspunkte.

Auf dieser Grundlage wurde von den Jugendlichen eine eigene Ausstellung erarbeitet, die den biografischen Kontext zu dem Werk Taros liefert und in Schulen und Jugendhäusern gezeigt werden kann.

Vernissage: 24. November 2010; 19h; Stiftung Geisstr.

Die Ausstellung kann ab Dezember 2010 in der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs besucht werden. Nähere Infos demnächst bei lernort gedenkstätte.

Siehe auch unsere weiteren Beiträge zu Gerda Taro: