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»Ich vergesse nie ein Gesicht. Aber in Ihrem Fall mache ich gerne eine Ausnahme.« Julius Henry "Groucho" Marx

Blogkino: Libera, Amore Mio... (1975)

Heute zeigen wir im Blogkino mal keinen französischen Krimi, sondern Libera, Amore Mio.... Das italienische Historiendrama aus dem Jahr 1975, bei dem Mauro Bolognini Regie führte zeigt in der Hauptrolle der leidenschaftlichen und unangepassten Anarchistin Libera Valente die Kinodekade-Ikone Claudia Cardinale. Die epische Handlung erstreckt sich über vier Jahrzehnte von 1905 bis 1945. Libera, die Tochter eines verbannten Anarchisten, lehnt im Laufe ihres Lebens radikal jegliche politischen Systeme ab – sei es den Faschismus unter Mussolini, den Kommunismus oder die bürgerliche Demokratie. Der Film beleuchtet eindringlich ihren unerbittlichen und oft einsamen Kampf gegen Ungerechtigkeit und staatliche Zwänge, untermalt von einer emotionalen Filmmusik aus der Feder von Ennio Morricone.


 

Blogkino: Bob le Flambeur (1956)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino in der Serie mit französischen Krimis "Bob le flambeur". Der Film noir wurde von Jean-Pierre Melville geschrieben und inszeniert wurde. Der Film gilt als wichtiger Vorläufer der Französischen Neuen Welle und beeinflusste maßgeblich Regisseure wie Jean-Luc Godard, der in Außer Atem direkt auf den Film anspielte. Die Hauptfigur Bob Montagné, ein alternder Zwangsarbeiter und Spieler, wird von Roger Duchesne verkörpert, der nach seiner Zeit als Schauspieler in den 1930er Jahren aufgrund von Kollaborationsvorwürfen während der NS-Besatzung kaum noch Rollen erhielt. Bob plant einen präzisen Überfall auf das Casino von Deauville, wird jedoch durch seine eigene Spielsucht und einen Verrat in seinem Team vereitelt.



 

Blogkino: Le Doulos (1962)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den französischen Krimi „Le Doulos“ aus dem Jahr 1962, bei dem Jean-Pierre Melville sowohl das Drehbuch schrieb als auch Regie führte. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Pierre Lesou aus dem Jahr 1957 und erzählt eine verworrene, von Verrat durchzogene Geschichte über Loyalität und Verrat in der französischen Unterwelt. Der Titel ist ein Slangausdruck, der sich sowohl auf eine bestimmte Art von Hut als auch auf einen Polizeispitzel bezieht. Die Hauptrollen spielen Jean-Paul Belmondo als Silien, eine rätselhafte Figur, die im Verdacht steht, ein Informant zu sein, und Serge Reggiani als Maurice Faugel, ein gerade auf Bewährung entlassener Dieb. „Le Doulos“ war Melvilles erster richtiger Ausflug in das „Série noire“-Genre, das auf den Film Noir folgte und seine späteren Meisterwerke wie „Le Samouraï“ und „Le Cercle Rouge“ prägen sollte. Bei seinem Erscheinen spaltete der Film die Kritiker, vor allem in den USA, wurde aber inzwischen als Klassiker des französischen Krimikinos neu bewertet und gilt als wichtiger Einfluss auf Regisseure wie Martin Scorsese und Quentin Tarantino. Es war die zweite von drei gemeinsamen Produktionen von Melville und Belmondo.


k9 » größenwahn » politischer fiimabend: Rebel Without a Cause - ... denn sie wissen nicht, was sie tun

Der Flyer zum Film mit Text aus dem Beitrag und Angaben zum Ort und Zeit.

Flyer zum Film

Zukunftsangst und Richtungslosigkeit us-amerikanischer Teenager der 50er Jahre und ihre Rebellion gegen die satte Selbstzufriedenheit ihrer gutbürgerlichen Elternhäuser bestimmen das Klima des Dramas dreier Halbwüchsiger, die ihre Aggressionen als Mitglieder einer motorisierten Bande bei gefährlichen, in einem Fall tödlichen Spielen abreagieren. Aus heutiger Sicht jedoch in etwas seltsamer Weinerlich- oder Rührseligkeit.

Nicholas Ray 1955 USA mit James Dean+Natalie Wood 106 min Denn Sie wissen nicht, was sie tun machte James Dean zu einer Ikone des Kinos. Der Mythos wurde noch verstärkt durch den frühen Unfalltod des Stars, der mit seinem Porsche in den Tod raste.

Alle drei Hauptdarsteller – James Dean, Sal Mineound Natalie Wood – starben unter tragischen Umständen vorzeitig. Dean starb bei einem Autounfall im September 1955, Mineo wurde im Februar 1976 ermordet und Wood ertrank im Spätherbst 1981. Edward Platt tötete sich im März 1974 selbst.

WikiPedia

combatiente zeigt geschichtsbewußt:

revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen
kinzigstraße 9 « 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee


 

Blogkino: "Schlacht um Algier" - La battaglia di Algeri (1956)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den italienisch-algerischen Spielfilm "Die Schlacht um Algier" aus dem Jahr 1966. Der mit Laiendartsteller*Innen besetzte Film feierte seine Premiere im September 1966 bei den Filmfestspielen von Venedig. In Frankreich und England war er bis 1971 verboten. Auch in anderen Ländern versuchten Organisationen wie die Organisation de l’armée secrète (OAS) Aufführungen zu verhindern und zu sabotieren. In lateinamerikanischen Regimen wurde der Film in den 1970er Jahren zur Unterweisung in Foltermethoden benutzt.

Zur Handlung schreibt Wikipedia: "Die Handlung spielt in Algier im Jahr 1957. Die Einheiten der französischen Armee werden von Colonel Mathieu befehligt. Er jagt in der verwinkelten Altstadt, der Kasbah, die Urheber immer neuer Bombenanschläge der FLN, die sich zunehmend auch gegen Zivilisten richten. Die Aufständischen werden von Ali La Pointe befehligt, der als Attentäter vom Kleinkriminellen zum Leiter des Widerstands aufsteigt. Die Grausamkeiten beider Seiten wie die Folter von Verdächtigen durch die Franzosen und die Morde der FLN an „Verrätern“ werden ungeschönt dargestellt."


  


 

Blogkino: Cent Mille Dollars Au Soleil (1964)

Heute führen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie mit französischen Krimis mit dem Streifen "Cent Mille Dollars Au Soleil": Die drei Lastwagenfahrer Rocco, Mitch-Mitch und Hervé sind vorwiegend in der nordafrikanischen Wüste unterwegs und arbeiten für den Spediteur Castigliano. Während einer Fahrt, als Rocco am Steuer eines brandneuen Brummis sitzt, beschließt er plötzlich, sich aus dem Staub zu machen. An Bord befinden sich zudem geschmuggelte Waffen im Wert von 100.000 Dollar. Castigliano ist wutentbrannt und schickt umgehend Hervé hinterher. Eine wilde Verfolgungsjagd durch die unwegsame Sahara beginnt...


 

Blogkino: Espion Lève Toi (1982)

Heute führen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie mit französischen Krimis mit dem Agententhriller "Der Maulwurf" fort: In der Straßenbahn wird der Schweizer Sektionsleiter des französischen Geheimdienstes Alfred Zimmer durch Terroristen der sogenannten Volksfrontbrigaden liquidiert. Das offensichtlich politisch motivierte Attentat löst die Reaktivierung des französischen Ex-Agenten Sébastien Grenier aus, welcher kurz darauf von einem ominösen Bundesratsbeamten kontaktiert wird.


Blogkino: Les Barbouzes (1964)

Heute führen wir in unserer Reihe Blogkino die Reihe mit französischen Krimis mit dem Agentenfilm Les Barbouzes. Ein „Leichenreicher, gleichwohl fröhlicher Konkurrenzkampf unter internationalen Geheimagenten. Bis zur völligen Absurdität verfremdete, unterhaltsame Parodie des Spionagefilms.“, wie das Lexikon des internationalen Films urteilt: In Paris wird die französische Gegenspionage auf den Tod des internationalen Waffenhändlers Shah in einem teuren Bordell aufmerksam gemacht. Um diese Gelegenheit zu nutzen, wird der Spitzenagent Francis Lagneau damit beauftragt, Shahs Leiche in sein bayerisches Schloss zurückzubringen. Dort übergibt er sie der ebenso jungen wie attraktiven Witwe Amaranthe, gegenüber der er sich als Ludo, dem Cousin des Toten, ausgibt. Alles klar? Genau.


 

Blogkino: La Bandéra (1935)

Heute führen wir in unserer Reihe Blogkino die Reihe mit französischen Krimis mit dem Drama: La Bandéra fort: Die winkeligen, finsteren Gassen Marokkos sind der Treffpunkt der gescheiterten Existenzen Europas, der Gestrandeten, Verbrecher, Deserteure, die alle nur das eine Bestreben haben, unerkannt zu bleiben.  In diese Welt der Fremden mit oftmals falschen Namen stößt auch der junge, hitzköpfige Pierre Gilieth, der in Paris ohne böse Absicht einen Mann getötet hat und nunmehr auf der Flucht vor der französischen Polizei in Barcelona angekommen ist, um sich dort der in Spanisch-Marokko des Generals Franco stationierten Legión Española anzuschließen. Er ahnt nicht, welch einschneidende Folgen diese Entscheidung für ihn haben wird."


 

Blogkino: Le Samouraï (1967)

Heute führen wir in unserer Reihe Blogkino die Reihe mit französischen Krimis mit einer Wiederholung fort. Ich habe damit kein Problem, handelt es sich doch bei einem meiner Lieblingsthriller. Der vor einiger Zeit dahin geschiedene Alain Delon (der bevor er sich zu einem reaktionären Sack entwickelte, ein paar richtungsweisende Filme drehte)  verkörperte in dem Thriller "Le Samouraï", der hierzulande unter dem Titel "Der eiskalte Engel" lief, einen einsamen Killer - Jef Costello. Regie führte Jean-Pierre Melville. Gut. Über Delon lässt sich außerhalb der Leinwand nicht streiten, in vielen seiner älteren Filme ist er Monsieur Cool, so auch in diesem Film:

"„Es gibt keine größere Einsamkeit als die eines Samurai, außer vielleicht die eines Tigers im Dschungel.“ Mit diesem fiktiven Zitat aus den Büchern des Bushidō begegnet der Zuschauer Jef Costello, der einsam auf dem Bett in seinem äußerst bescheidenen, spärlich möblierten Appartement liegt. Fast mechanisch kleidet er sich an, setzt den Hut auf und verabschiedet sich von seinem Zimmergenossen, einem Dompfaff im Käfig. Auf der Straße entwendet er routiniert einen unverschlossen geparkten Citroën DS und fährt zu einer abgelegenen Garage, wo ein Mann wortlos die Nummernschilder austauscht und ihm einen Revolver aushändigt.

Nachdem er sich bei seiner Freundin, die als illegale Edelprostituierte mit eigener Wohnung arbeitet, ein Alibi verschafft hat, geht er in einen Nachtklub und erschießt den Barbesitzer. Dabei wird er von der Pianistin Valérie überrascht, die ihn flüchten lässt, ohne einen Ton zu sagen. Costello wird noch in der gleichen Nacht mit vielen anderen Männern bei einer ganz Paris umfassenden Razzia von der Polizei mitgenommen. Er war im Lokal von mehreren Gästen gesehen worden, und so kommt es zu einer polizeilichen Gegenüberstellung. Da sich aber nicht alle Zeugen sicher sind, die Pianistin Valérie leugnet, in ihm den Mörder zu erkennen, und das Alibi seiner Freundin stichhaltig scheint, kann der Kommissar ihn nicht festhalten. Bei der Freundin Costellos dringt der Kriminalist mit dem Versuch nicht durch, ihr einerseits wegen Falschaussage zu drohen und sie andererseits mit dem Verweis auf die Pianistin eifersüchtig zu machen. Costello lässt er beschatten.

Wegen des Verhörs bei der Polizei beginnen Costellos Auftraggeber, ihm zu misstrauen, und wollen ihn loswerden. Bei der vereinbarten Geldübergabe auf einem Bahnhof versucht ihn der Handlanger der Auftraggeber zu ermorden; Costello setzt sich erfolgreich zur Wehr und wird dabei am linken Arm verletzt. Der Killer flieht. Costello gerät zwischen die Fronten. Da er sich das Motiv der Pianistin nicht erklären kann, sucht er sie auf und stellt sie zur Rede. Eine nachts in seiner Wohnung angebrachte Wanze, die von einem gegenüberliegenden Hotelzimmer aus abgehört werden soll, entdeckt der misstrauische Costello nach seiner Rückkehr schnell und setzt sie außer Betrieb. Costello wird nun auf Schritt und Tritt von Dutzenden Zivilpolizist(inn)en überwacht. Er bemerkt dies und kann seine Verfolger nach einer Irrfahrt durch die Pariser Metro abschütteln. Erneut stiehlt er einen Wagen und gelangt unbemerkt in seine Wohnung. (...)"