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»The boundaries which divide Life from Death are at best shadowy and vague. Who shall say where the one ends, and where the other begins?« Edgar Allan Poe

Berlin: United Neighbours - organize!

Foto: heba
Vereinte NachbarInnen im Weddinger Kiez demonstrierten am 30. April 2016 lautstark gegen Verdrängung, steigende Mieten, Rassismus und soziale Ausgrenzung. Über 4000 Menschen beteiligten sich an der Demonstration im Stadtteil Wedding, deren Fokus dieses Jahr besonders auf der gemeinschaftlichen Organisierung der Nachbarschaft lag.

So gab es bereits vor Beginn der eigentlichen Demonstration am U-Bhf Osloer Str. verschiedene Zubringer-Demos von Bündnissen. Aus Neukölln schlossen sich die Bewohnerinnen und UnterstützerInnen des unkommerziellen Kiezladens Friedel 54 an, aus Moabit setzte sich der "Runde Tisch Moabit" mit vielen Menschen in Bewegung. Auf Höhe der Koloniestraße übernahmen die BewohnerInnen, die gegen teilweise 100%ige Mieterhöhungen kämpfen, die Spitze der Demonstration. Ein Zusammenschluss von geflüchteten Menschen und Nachbar*innen kamen von dem antirassistischen Sportfest in der Böttgerstraße als Spontandemonstration dazu.

Verschiedene soziale Kämpfe unterschiedlichster Projekte wurden thematisiert. Mit Sprechchören, Transparenten und Schildern machte die Demo auf ihre Forderungen aufmerksam. "Es gibt Alternativen! Wir wollen eine Stadt für alle. Statt Leerstand, Luxussanierungen und Ferienwohnungen in Mietshäusern wollen wir bezahlbaren Wohnraum, soziale Zentren und Jugendclubs".

Eine Fotoseite beim Umbruch Bildarchiv, Berlin