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»Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient.« Michail Bakunin

Blogkino: Sword of the Beast (1965)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino  den Samurai Streifen „Sword of the Beast“. Der legendäre Schwertkampf-Filmemacher Hideo Gosha erzählt in dem Film die Geschichte von Gennosuke, einem einfachen Schwertkämpfer, der im Rahmen einer Verschwörung einen seiner Minister umbringt. Seine ehemaligen Kameraden wenden sich daraufhin gegen ihn, und dieser Verrat erschüttert sein Ehrgefühl so sehr, dass er beschließt, wie ein Tier in der Wildnis zu leben. Dort schließt er sich einer bunten Gruppe an, die illegal das Gold des Shoguns abbaut, und mit der Hilfe eines anderen Schwertkämpfers bekommt er die Chance, nicht nur zu überleben, sondern auch seinen Namen und seine Ehre zurückzugewinnen.




Blogkino: Dracula (1931)

Gestern war der 143 Geburtstag des Gewerkschaftsorganizers, Aktivisten, Antifaschisten und Horror- und Gothikone Béla Ferenc Dezső Blaskó alias Bela Lugosi. Aus diesem Anlaß zeigen wir in unserer Reihe Blogkino seinen Klassiker "Dracula". Wer den Plot nicht kennt: Hoch oben in den Karpaten liegt das Schloss von Graf Dracula, das den Dorfbewohnern Angst und Schrecken einjagt. Als der englische Immobilienmakler Renfield nach Transsilvanien reist, um dem zurückgezogen lebenden Grafen ein altes Grundstück in London zu verkaufen, warnen ihn die Anwohner vor den Vampiren in dem alten Gemäuer. Doch der Makler lässt sich nicht beirren und begegnet bald dem berüchtigten Grafen...


Blogkino: Dai-bosatsu tôge (1966)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino nach "Kill" in der vorigen Woche einen weiteren Samurai Streifen von Kihachi Okamoto: The Sword of Doom / Dai-bosatsu tōge. Das Drehbuch entstand nach einem Roman von Kaizan Nakazato, der den Roman als Fortsetzungsgeschichte in einer japanischen Zeitung von 1913 bis 1921 veröffentlichte. Die Handlung beginnt im Frühjahr 1862 in den Bergen nahe einem Dorf, nämlich am Großer Bodhisatva-Gebirgspass, nach dem der Film im Japanischen benannt ist. Der junge Samurai Ryūnosuke Tsukue ermordet heimtückisch einen alten Mann, der mit seiner Enkeltochter auf Wanderschaft ist. Ryūnosuke ist der stärkste Schwertkämpfer im Ort, jedoch besonders kaltherzig und grausam, und wurde deshalb aus der örtlichen Schwertkampfschule ausgeschlossen. Er beherrscht eine für Samurai ungewohnte Verhaltensweise, die ihm Vorteile im Kampf verschafft. Bei einem kommenden Wettstreit im Dorf soll er gegen den ehrenwerten Samurai Bunnojo Utsugi antreten, für den der Sieg sehr wichtig ist, da der Fürst diesem nur dann die Leitung der Kogen-Itto-Schule übertragen kann. Weil davon auch das Schicksal Bunnojos Familie abhängt, sucht dessen junge Ehefrau Ohama den Ryūnosuke auf und bittet ihn, auf den Sieg zu verzichten, damit die Schwertkampfschule im Ort bleiben kann...

Wir zeigen den Film zum besseren Verständnis mit spanischen Untertiteln.




Blogkino: Kill (1968)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai Streifen "Kill". In dieser schwarzhumorigen Actionkomödie von Kihachi Okamoto landen zwei vom Pech verfolgte Schwertkämpfer in einer staubigen, windigen Stadt, wo sie in einen lokalen Clan-Streit verwickelt werden. Der eine, früher Bauer, will unbedingt ein edler Samurai werden. Der andere, ein ehemaliger Samurai, der von seiner Vergangenheit verfolgt wird, zieht es vor, anonym mit Gangstern zu leben. Als beide Männer jedoch die Missetaten des ruchlosen Clanführers entdecken, schließen sie sich einer Gruppe von Rebellen an, die in einer abgelegenen Berghütte belagert werden. Basierend auf dem Roman Hibi Heian des Schriftstellers Yamamoto Shūgorō der auch Akira Kurosawas SANJURO zugrunde liegt, spielt KILL! spielerisch mit den Konventionen des Samurai-Films, indem es Elemente aus etablierten Chanbara-Klassikern aufgreift und sie mit einem Hauch italienischer Western würzt.




Blogkino: Ibun Sarutobi Sasuke (1965)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai-Reißer des am 25. März diesen Jahres verstorbenen Regisseurs Masahiro Shinoda. Der Plot: Nach Jahren des Krieges ist Japan unter dem Tokugawa-Shogunat vereint, und der Samurai-Spion Sasuke Sarutobi, der des Konflikts überdrüssig ist, sehnt sich nach Frieden. Als jedoch ein hochrangiger Spion namens Tatewaki Koriyama vom Shogun zu einem rivalisierenden Clan überläuft, gerät die Welt der Schwertkämpfer in Aufruhr. Nachdem Sasuke ungewollt in den Konflikt hineingezogen wird, verfolgt er Tatewaki, während eine mysteriöse Gestalt mit weißer Kapuze beide zu jagen scheint. Am Ende der Geschichte ist niemand mehr der, der er zu sein schien, und die Wahrheit ist weitaus persönlicher, als irgendjemand vermutet hätte. Regisseur Masahiro Shinodas  auch als Samurai Spy (異聞猿飛佐助, oder Spy  Hunter bekannt gewordener Film ist voller Clan-Intrigen, Ninja-Spionen und mehrfachen Verrat und markiert eine kühne stilistische Abkehr von den Konventionen des Schwertkampf-Films.


Blogkino: Chushingura (1962)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des japanischen Samuraifilm Kinos: 47 Rōnin von Hiroshi Inagaki, verfilmt nach der Geschichte von Seika Mayama. Die mehrfach verfilmte Geschichte der 47 Rōnin, auch Akō Rōshi, ist ein in Japan berühmtes Ereignis, bei dem 47 herrenlose Krieger den Tod ihres Fürsten rächten. Die Ereignisse gelten als vorbildliches Beispiel für die bedingungslose Treue der Samurai und werden teils zu den Nationalmythen Japans gezählt.


Blogkino: Twenty-Four Eyes (1954)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des japanischen Kinos: Keisuke Kinoshitas „Twenty-Four Eyes“ (Nijushi no hitomi). Die elegante gefilmte, emotionale Geschichte dreht sich um eine Lehrerin, die sich voll und ganz für ihre Schüler, ihren Beruf und ihre Moral einsetzt. Der Film spielt in einer abgelegenen, ländlichen Inselgemeinde und umfasst mehrere Jahrzehnte japanischer Geschichte, von 1928 über den Zweiten Weltkrieg bis in die Zeit danach. Kinoshita wirft einen nüchternen und zugleich sentimentalen Blick auf die epischen Themen Alter, Krieg und Tod, und zwar aus der liebevollen, intimen Perspektive von Hisako Oshi (Hideko Takamine), die ihre Schüler beim Aufwachsen und beim Umgang mit den harten Realitäten des Lebens beobachtet. Obwohl in den USA kaum bekannt, ist „Twenty-Four Eyes“ einer der beliebtesten und zeitlosesten Klassiker Japans.


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Zuletzt bearbeitet am 09.09.2025 18:17

Ava DuVernay, Javier Bardem, Olivia Colman und Mark Ruffalo unter mehr als 1.300, die eine Zusammenarbeit mit israelischen Filminstitutionen ablehnen

Das Logo der Filmworkers for Palestine zeigt eine stilisierte Blende einer Kamera mit 8 Lamellen.
Logo der Filmworkers for Palestine
In einer historischen Aktion gehören Oscar-, BAFTA-, Emmy-, Cannes-, Berlin-, Venedig-, César-, Goya- und Peabody-Preisträger zu den mehr als 1.300 Filmemachern, die sich weigern, mit israelischen Filminstitutionen und -unternehmen zusammenzuarbeiten, die „am Völkermord und der Apartheid gegen das palästinensische Volk beteiligt sind“.

Die Schauspieler Olivia Colman, Ayo Edebiri, Mark Ruffalo, Riz Ahmed, Tilda Swinton und Javier Bardem sowie die Drehbuchautoren und Regisseure Yorgos Lanthimos, Ava DuVernay, Asif Kapadia, Emma Seligman, Boots Riley, Adam McKay und Joshua Oppenheimer sagen: „In dieser dringenden Krisensituation, in der viele unserer Regierungen das Gemetzel in Gaza ermöglichen, müssen wir alles in unserer Macht Stehende tun, um gegen die Mitschuld an diesem unerbittlichen Horror vorzugehen.“

Die Branchenprofis, darunter die Produzenten James Wilson, Robyn Slovo und Tracey Seaward, sagen: „Wir folgen dem Aufruf palästinensischer Filmemacher, die die internationale Filmindustrie dazu aufgefordert haben, Schweigen, Rassismus und Entmenschlichung abzulehnen und ‚alles Menschenmögliche zu tun‘, um die Mitschuld an ihrer Unterdrückung zu beenden.“

Unter Hinweis darauf, dass „das höchste Gericht der Welt, der Internationale Gerichtshof, entschieden hat, dass in Gaza ein plausibles Risiko eines Völkermords besteht und dass die Besetzung und Apartheid Israels gegenüber den Palästinensern rechtswidrig sind“, heißt es in einer Fußnote der Erklärung, dass Beispiele für Mittäterschaft „die Verharmlosung oder Rechtfertigung von Völkermord und Apartheid und/oder die Zusammenarbeit mit der Regierung, die diese begeht“, umfassen.

Film Workers for Palestine, die die Erklärung veröffentlicht haben, schreiben auf einer FAQ-Seite: „Obwohl sie im israelischen Apartheid-System tätig sind und somit davon profitieren, hat die überwiegende Mehrheit der israelischen Filmproduktions- und -vertriebsgesellschaften, Verkaufsagenturen, Kinos und anderen Filminstitutionen niemals die vollständigen, international anerkannten Rechte des palästinensischen Volkes unterstützt.“

Die Massendeklaration wurde von Filmmakers United Against Apartheid inspiriert, einer Organisation, die 1987 von Jonathan Demme, Martin Scorsese und 100 weiteren prominenten Filmemachern gegründet wurde, um von der US-Filmindustrie zu fordern, den Vertrieb von Filmen im Apartheid-Südafrika zu verweigern.

Der Oscar-nominierte Produzent und Regisseur Mike Lerner kommentierte seine Entscheidung, die Film Workers Pledge zu unterzeichnen, wie folgt: „Es liegt in der Verantwortung jedes unabhängig denkenden Künstlers, alle ihm zur Verfügung stehenden Ausdrucksmöglichkeiten zu nutzen, um den weltweiten Widerstand gegen dieses Grauen zu unterstützen. Diese Erklärung ist ein wichtiges gewaltfreies Instrument, um die tödliche Straffreiheit zu untergraben, die Israel und seine Verbündeten derzeit genießen.“

Quelle: Pressemitteilung
Übersetzung: Thomas Trueten

Film Workers for Palestine ist ein Aufruf, der von mehr als 8.000 Filmemachern und Kinomitarbeitern unterstützt wird, um sich für ein Ende des Völkermords und für ein freies Palästina einzusetzen. Wir schaffen Räume und Infrastrukturen für die Organisation als Reaktion auf den Krieg gegen die Palästinenser und die Zensur von Stimmen, die sich gegen Israels Völkermordkampagne aussprechen.


Blogkino: Scandal (1950)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Kinos Akira Kurosawas selten gezeigten "Scandal": Der gutaussehende, charmante Toshiro Mifune bringt als Maler Ichiro die Leinwand zum Strahlen. Seine zufällige Begegnung mit einer berühmten Sängerin (Yoshiko Yamaguchi) wird von der Boulevardpresse zu einer heißen Affäre hochgespielt. Ichiro verklagt das schäbige Klatschblatt, aber sein Anwalt Hiruta (Kurosawas Stammdarsteller Takashi Shimura) spielt ein doppeltes Spiel. „Skandal“ ist ein Porträt des kulturellen Verfalls, ein spannendes Gerichtsdrama und eine bewegende Geschichte über menschliche Erlösung.

Blogkino: Akahige (1965)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Kinos: Akira Kurosawas „Red Beard“ (Akahige) ist ein Beweis für die Güte der Menschheit und erzählt die turbulente Geschichte zwischen einem arroganten jungen Arzt und einem mitfühlenden Klinikdirektor. Toshiro Mifune, in seiner letzten Rolle für Kurosawa, gibt eine beeindruckende Darstellung des würdevollen und einfühlsamen Direktors, der seinen Schüler zur Reife führt und dem verbitterten Assistenzarzt beibringt, das Leben seiner mittellosen Patienten zu schätzen. Kurosawa fängt das Flair des 19. Jahrhunderts in Japan perfekt ein und webt ein faszinierendes Geflecht aus Zeit, Ort und Emotionen.