Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung des letzte Woche gezeigten "Lady Snowblood", den im darauf folgenden Jahr erschienenen Love Song of Vengeance. Meiko Kaji ist wieder da in Toshiya Fujitas cooler Fortsetzung seines Kultklassikers „Lady Snowblood“. Unsere wütende Heldin wird von den Behörden gefangen genommen und wegen ihrer Morde zum Tode verurteilt. Aber sie kriegt eine Chance zu entkommen – wenn sie gefährliche Aufträge für die Regierung erledigt. „Lady Snowblood: Love Song of Vengeance“ ist politischer als der erste Teil und steckt voller spannender Wendungen und cooler Action-Szenen.
Blogkino: Lady Snowblood (1973)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des japanischen Kampffilms: Den nach dem gleichnamigen Manga von Kazuo Koike und Kazuo Kamimura gedrehten "Lady Snowblood". In Toshiya Fujitas atemberaubendem Film „Lady Snowblood“ wird blutige Rache zu visueller Poesie. Der Film, der Quentin Tarantino zu seiner „Kill Bill“-Saga inspiriert hat, spielt im Japan des späten 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte einer jungen Frau (Meiko Kaji), die sich auf einen gnadenlosen Rachefeldzug begibt, weil ihre Eltern von einer brutalen Verbrecherbande ermordet wurden. Fujita schafft einen unterhaltsamen Actionfilm von bemerkenswerter Handwerkskunst, der Schönheit und Gewalt gekonnt in Einklang bringt.
Blogkino: Viy (Вий) (1967)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des Goth-Horrorfilms Viy (Вий): Der Plot:
Bald schon erhebt sich ihr Leichnam und für Choma beginnt ein quälender Albtraum voller Chaos, Geister und Dämonen. Der grauenerregende Höhepunkt: das Erscheinen des Königs der Unterweltl - des Wij...
Eine Schauermär mit finsteren Bildwelten, großartigem Set Design und bemerkenswerten handgemachten Trickeffekten – VIY gilt heute, über ein halbes Jahrhundert nach seiner Entstehung, als bahnbrechender Klassiker des Gothic-Kinos."
(Cameraobscurafilms)
Der erste sowjetische Gothic- Horrorfilm basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Gogol und ist bis jetzt die originalgetreueste Verfilmung des Stoffes. Sie hatte in der Produktion mit den Unzulänglichkeiten der damaligen Tricktechnik weniger zu kämpfen als mit den Vorgaben durch die Filmbehörden und ging wohl nur als "Verfilmung eines Volksmärchens" durch. Was es ja letztlich auch ist...
"Der junge Choma und zwei Kommilitonen brechen in die Semesterferien auf. Auf dem Weg in ihr Heimatdorf kommen sie vom Weg ab und übernachten im Haus einer alten Frau, die sich bald schon als Hexe entpuppt. Beim Versuch, sich gegen den Sukkubus zu wehren, schlägt Choma sie halbtot. Im Sterben liegend erscheint ihm die Alte plötzlich als bildhübsche junge Frau. Zurück in seiner Klosterschule erreicht ihn die Aufforderung, für die schwer geschundene Tochter eines Gutsherrn die Totengebete zu sprechen. Bei seiner Ankunft ist sie jedoch bereits verschieden. Was Choma viel mehr verschreckt: Die Tote ist die Erscheinung aus jener schicksalhaften Nacht...
Bald schon erhebt sich ihr Leichnam und für Choma beginnt ein quälender Albtraum voller Chaos, Geister und Dämonen. Der grauenerregende Höhepunkt: das Erscheinen des Königs der Unterweltl - des Wij...
Eine Schauermär mit finsteren Bildwelten, großartigem Set Design und bemerkenswerten handgemachten Trickeffekten – VIY gilt heute, über ein halbes Jahrhundert nach seiner Entstehung, als bahnbrechender Klassiker des Gothic-Kinos."
(Cameraobscurafilms)
Der erste sowjetische Gothic- Horrorfilm basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Gogol und ist bis jetzt die originalgetreueste Verfilmung des Stoffes. Sie hatte in der Produktion mit den Unzulänglichkeiten der damaligen Tricktechnik weniger zu kämpfen als mit den Vorgaben durch die Filmbehörden und ging wohl nur als "Verfilmung eines Volksmärchens" durch. Was es ja letztlich auch ist...
Blogkino: Yojimbo (1961)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Samurai Films: Yojimbo. Der unvergleichliche Toshiro Mifune spielt die Hauptrolle in Akira Kurosawas visuell atemberaubendem und düster-komischem Film „Yojimbo“. Um ein von Terror geplagtes Dorf von der Korruption zu befreien, nutzt der gerissene, herrenlose Samurai Sanjuro einen Bandenkrieg zwischen zwei bösen Clans zu seinem Vorteil. Dieser aufregende Genre-Mixer, der zweimal neu verfilmt wurde, einmal von Sergio Leone und einmal von Walter Hill, ist nach wie vor einer der einflussreichsten und unterhaltsamsten Filme aller Zeiten.
Blogkino: Tora no O o Fumu Otoko-tachi (1945)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den vierten Film von Akira Kurosawa,"Die Männer, die auf des Tigers Schwanz". Der Film traten basiert auf einer legendären Begebenheit aus dem 12. Jahrhundert, bei der der Fürst Yoshitsune und eine Gruppe von Samurai-Gefolgsleuten sich als Mönche verkleiden, um einen gefährlichen feindlichen Kontrollpunkt zu passieren. Die Geschichte wurde jahrhundertelang im Nō- und Kabuki-Theater dramatisiert und wird hier zu einem der spannendsten frühen Filme des Regisseurs. Auch wenn der Film als eines der Frühwerke Kurosawas schon 1945 gedreht wurde, war er wegen Unpatriotismus und ähnlichen Vorwürfen bis zu den Verträgen von San Francisco verboten. 1952 wurde er das erste Mal aufgeführt.
Blogkino: Donzoko (1957)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Klassiker Donzoko. Das Drama des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa auf der Vorlage des Theaterstückes Nachtasyl von Maxim Gorki aus dem Jahre 1902 spielt in einem japanischen Slum. Der Handlungsort des Filmes ist ein Nachtasyl, in dem mehrere gescheiterte Existenzen (eine Prostituierte, ein straffällig gewordener Gelehrter, ein heruntergekommener Samurai, ein alkoholkranker Schauspieler, ein Dieb und ein Handwerker mit seiner sterbenskranken Frau) Obdach finden. Es ist die Geschichte mittelloser, ausgebeuteter und erniedrigter Menschen, die sich alle nach einem besseren Leben sehnen, jedoch nicht in sich selbst die Kraft finden, ihr Leben zu ändern.
Im Mittelpunkt der Handlung steht ein freundlicher buddhistischer Priester, der ebenfalls noch im Nachtasyl Obdach findet. Er versucht den Charakteren bei ihrer Selbstfindung zu helfen und sie so zu einem besseren Leben zu führen. Da er aber deren physische und psychische Abhängigkeiten verkennt, scheitert er und richtet nur noch größeres Unheil an.
Im Mittelpunkt der Handlung steht ein freundlicher buddhistischer Priester, der ebenfalls noch im Nachtasyl Obdach findet. Er versucht den Charakteren bei ihrer Selbstfindung zu helfen und sie so zu einem besseren Leben zu führen. Da er aber deren physische und psychische Abhängigkeiten verkennt, scheitert er und richtet nur noch größeres Unheil an.
Blogkino: The Hidden Fortress (1958)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samuraiklassiker The Hidden Fortress. In „Die verborgene Festung“ spielt der einzigartige Toshiro Mifune einen General, der die Prinzessin seines besiegten Clans (eine wilde Misa Uehara) beschützen soll, während die beiden den königlichen Schatz durch feindliches Gebiet schmuggeln. Mit dabei sind zwei tollpatschige, hinterhältige Bauern, die vielleicht ihre Freunde sind oder auch nicht. Dieser rasante Film gehört zu den beliebtesten Werken des Regisseurs und hat George Lucas' „Star Wars“ stark beeinflusst.
Blogkino: Zoku Sugata Sanshirō (1945)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Martial Arts Thriller Zoku Sugata Sanshirō. Kurosawas erster Film war so ein Hit, dass das Studio den Regisseur drängte, eine Fortsetzung zu machen. Das Ergebnis ist ein super unterhaltsames Abenteuer, in dem die meisten Hauptdarsteller aus dem ersten Teil wieder dabei sind. In der zweiteiligen Geschichte kämpft Sanshiro erst gegen zwei Amerikaner und wird dann zum Ziel einer Rachemission der Brüder des Bösewichts aus dem ersten Film.
Blogkino: Sugata Sanshirō (1943)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Martial Arts Thriller Sugata Sanshirō von Akira Kurosawa. Der coole Debütfilm des Regisseurs basiert auf einem Roman von Tsuneo Tomita über die Rivalität zwischen Judo und Jiu-Jitsu. Mit Susumu Fujita in der Hauptrolle ist „Sugata Sanshirō“ ein spannender Martial-Arts-Actionfilm, aber auch eine bewegende Geschichte über moralische Werte, wie man sie von Kurosawa kennt.
Blogkino: Drunken Angel (1948)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den starken frühen Film Noir "Drunken Angel" vom großartigen Akira Kurosawa. In dessen ersten Zusammenarbeit stürmt Toshiro Mifune als unberechenbarer, tuberkulöser Krimineller auf die Leinwand und beginnt eine ungewöhnliche Beziehung mit Takashi Shimuras abgestumpftem Arzt. Drunken Angel spielt in den schlammigen Sümpfen und Hinterhöfen des Nachkriegs-Tokios und ist ein stimmungsvoller, düsterer Schnappschuss einer gefährlichen Zeit und eines gefährlichen Ortes, mit einem der denkwürdigsten gewalttätigen Höhepunkte des Regisseurs.