trueten.de

»Unsere Gesellschaft scheint nicht mehr verstehen zu können, dass es möglich ist, anders als unter der Herrschaft des Gesetzes zu existieren, das von einer repräsentativen Regierung ausgearbeitet und von einer Handvoll Herrschern verwaltet wird.« Pjotr Alexejewitsch Kropotkin

Jamul: LeiharbeiterInnen kämpfen für ein Leben in Würde!

Das Zementwerk ACC in Jamul (Zentralindien) steht vor der Schließung. Was danach mit den 824 beschäftigten LeiharbeiterInnen passiert, ist völlig unklar. Seit mehr als 20 Jahren kämpfen sie für ihre Festanstellung und ein Leben in Würde. Jetzt geht der Kampf in eine neue Phase. Saline von Umbruch Bildarchiv war im August 2015 einige Tage mit ihnen unterwegs. Ihre Fotos zeigen einen kleinen Ausschnitt aus dem Bewegungsalltag, in dem es nicht nur um Widerstand, sondern auch um den Aufbau von Alternativen geht.

Fast alle LeiharbeiterIinnen aus dem Zementwerk sind in der der PCSS organisiert. Nur die 110 Arbeiter in der Packstation sind mit keiner Gewerkschaft assoziiert. Im Jahr 2005 hat der Schweizer Großkonzern HolcimLafarge das Werk übernommen. Deshalb richten sie ihre Forderungen heute nicht nur an das lokale Management, sondern fordern auch von HolcimLafarge die Umsetzung von Gesetzen und tariflichen Vereinbarungen ein. In den nächsten Wochen nimmt ACC den Betrieb in einem neuen Werk auf, das direkt an das alte grenzt. Die alte Anlage wird dann schrittweise stillgelegt. Aktuell geht es der Gewerkschaft deshalb vor allem darum, die Übernahme der alten Belegschaft durchzusetzen.

Die PCSS ist auch im Rahmen der sozialen Bewegung CMM-MKC aktiv. Neben LeiharbeiterIinnen in der Stadt haben sich in der Bewegung auch Bäuerinnen und Bauern, Landlose und Adivasi (indigene Communities) basisdemokratisch organisiert. Von Anfang an ging es der Bewegung nicht nur um die Verbesserung von Beschäftigungsverhältnissen oder um Landkämpfe, sondern auch um den Aufbau von Alternativen. So gründete die Bewegung beispielsweise eigene Schulen und ein Krankenhaus.

Zu den Fotoserien


Video: „Aah“ von Ajay T.G.


(hindi/engl. mit dt. ut | 26 min | 2014. Bei einigen Playern muß die UT-Spur aktiviert werden)

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Blogkino: The Passion of Joan of Arc (1928)

Heute in unserer Reihe Blogkino: "The Passion of Joan of Arc". Der Film, der neben Zensur und Verlust des Originals durch Brand, eine sehr bewegte Geschichte hat, behandelt die letzten Stunden der Jeanne d-™Arc, eines 1431 hingerichteten Bauernmädchens. Regie führte Carl Theodor Dreyer, die Titelrolle spielte Renée Falconetti, die unter dem Namen Maria Falconetti geführt wurde. Der Film ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.

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„Es ist das größte Verbrechen, die Menschen zu überschätzen“ - „Es ist die einzige Möglichkeit überhaupt zu leben.“ (Friedrich Wolf, „Der Unbedingte“, 1919)

„Es ist das größte Verbrechen, die Menschen zu überschätzen“ - „Es ist die einzige Möglichkeit überhaupt zu leben.“ (Friedrich Wolf, „Der Unbedingte“, 1919)

Am 1. Dezember 2015 gibt es wieder einen Themenabend vom KOMMA Jugend und Kultur und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -“ Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Esslingen zu Friedrich Wolf.

Friedrich Wolf war ein vielseitiger Mann. Er wurde 1888 in Neuwied geboren. Er promovierte 1912 zum Arzt. Im ersten Weltkrieg war er Truppenarzt an der Westfront. Nach mehreren Verwundungen wurde er ein überzeugter Kriegsgegner. 1918 weigerte er sich weiter an der Front als Arzt zu arbeiten. Nach dem Ende des ersten Weltkriegs schloss er sich dem Arbeiter- und Soldatenrat in Dresden an.

Während der Weimarer Republik war er Autor von Theaterstücken, die in ganz Deutschland gespielt wurden. Er war Stadtarzt in Remscheid und zog 1921 nach Hechingen auf der Schwäbischen Alb. Hier lernte er das Elend der schwäbischen Bauern kennen.

Neben seiner literarischen Tätigkeit hat er das wegweisende medizinische Buch „Die Natur als Arzt und Helfer“ geschrieben. Von 1928 bis zu seiner Flucht aus dem Nazideutschland 1933 hat Friedrich Wolf in Stuttgart gelebt und gearbeitet. Im selben Jahr wurde er Mitglied der KPD und des „Revolutionären Schriftstellerverbunds“ Als die Stuttgarter Ärztin Else Kienle wegen illegaler Schwangerschaftsabbrüche verhaftet wurde hat sich Friedrich Wolf mit ihr solidarisiert und das berühmte Theaterstück „Cyankali“ geschrieben.

Auch im Exil war Friedrich Wolf als Autor tätig. So schrieb er bereits 1933 das Theaterstück „Professor Mamlock“, das bis heute als eines der wichtigsten antifaschistischen Bühnenwerke gilt.

1945 ging Friedrich Wolf in die SBZ und baute die DDR mit auf. Er wurde Kulturfunktionär und war erster Botschafter der DDR in Polen.

Im Oktober 1953 starb Friedrich Wolf an einem Herzinfarkt. Sein Leben ist heute leider in Vergessenheit geraten.

Janka Kluge erinnert an den Schriftsteller, Arzt und Antifaschisten.

KOMMA Jugend und Kultur
Dienstag, 1. Dezember 2015, 19 Uhr

Bundesverfassungsgericht unterstreicht Recht auf Dokumentation von Rechtsverstößen durch die Polizei bei Demonstrationen zu Beweiszwecken

Bereits am 24. Juli 2015 fällte das Bundesverfassungsgericht einen heute veröffentlichten Beschluss, mit dem das Engagement für Bürgerrechte bei Demonstrationen gestärkt wird. (Aktenzeichen 1 BvR 2501/13). Dem Gericht zufolge darf die Polizei nicht rein präventiv gegen das Anfertigen von Foto- und Filmaufnahmen ihres Auftretens vorgehen. Dies wäre nur dann erlaubt, wenn „tragfähige Anhaltspunkte“ dafür vorliegen, „dass die Filmaufnahmen der Versammlungsteilnehmer später veröffentlicht werden sollen und nicht anderen Zwecken, etwa der Beweissicherung, dienen.“, teilt das Gericht in seiner Pressemitteilung mit.

Der Beschwerdeführer wehrte sich im konkreten Fall gegen die Feststellung seiner Personalien am Rande einer Demonstration am 22.1.2011 in Göttingen. Er und mehrere weitere Mitglieder der Göttinger Bürgerrechtsgruppe „BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz“ richteten damals besonderes Augenmerk auf einen Dokumentationstrupp der Hannoveraner Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit. Dieser hatte die Demonstration nahezu die gesamte Zeit videografiert, ohne dass die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorgelegen hätten. Diese andauernde Provokation durch den Dokumentationstrupp führte zu einer kurzfristigen Eskalation der Demonstration. Im weiteren Verlauf der Demonstration wurde der Trupp noch mehrfach von VersammlungsteilnehmerInnen und auch Mitgliedern der Bürgerrechtsgruppe auf seinen Rechtsverstoß hingewiesen und zur Unterlassung aufgefordert. Kurz vor Ende der Demonstration eskalierte der Trupp die Situation erneut durch sein Vorgehen gegen den Beschwerdeführer und eine Begleiterin aus der Gruppe.

„Dieser Beschluss ist insbesondere wichtig für Bürgerrechtsgruppen wie die unsere. In der Vergangenheit wurde unsere Arbeit immer wieder stark durch die Polizei behindert oder unmöglich gemacht. Wir waren Einschüchterungen und Unterbindungen von Foto- und Filmaufnahmen, erzwungenen Löschungen von Aufnahmen, Androhungen von Kamerabeschlagnahmen, Personalienfeststellungen, Platzverweisen und sogar Einkesselungen ausgesetzt“, kommentiert Roland Laich von den „BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz“ aus Göttingen den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. „Der Beschluss geht in seiner Tragweite sogar noch weiter, denn er bezieht sich ausdrücklich auf alle TeilnehmerInnen an öffentlichen Versammlungen“.

Vor dem Göttinger Verwaltungsgericht und dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Celle fand der Kläger kein Gehör. Vielmehr unterstellten diese Gerichte PolizeibeobachterInnen pauschal eine potentielle Rechtsuntreue. Die Einschätzungen der Gerichte bewegen sich regelmäßig zwischen „Anscheinstörern“ und „tatsächlichen Störern“. „Diese Unterstellung erscheint besonders absurd vor dem Hintergrund, dass unser Anliegen die Kontrolle der Rechtstreue der Polizei ist. Offensichtlich ist sie politisch motiviert, wir hoffen aber, dass unser für eine Demokratie essentielle Funktion nunmehr besser von den Behörden respektiert wird“, gibt sich Laich optimistisch.

„Interessant zu beobachten war auch, dass die Argumentation der gegnerischen Polizeibehörden und der schriftlichen Einlassungen der als Zeugen gehörten Beamten des betreffenden Dokumentationstrupps im Lauf dieser mehrjährigen juristischen Auseinandersetzung einer regen Evolution unterlag, je nach opportuner Prozesslage“, resümiert Laich.

Hintergrundinformationen zur Göttinger Bürgerrechtsgruppe „BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz“
Unverhältnismäßige polizeiliche Maßnahmen führen immer wieder zu Verletzungen bei DemonstrationsteilnehmerInnen. Diese Betroffenen von Polizeigewalt haben in der Regel wegen der fehlenden Kennzeichnungspflicht keine Chance, die GewalttäterInnen in Uniform zu identifizieren und den Übergriff zu dokumentieren. Sehr anschaulich wurde dieses Problem im juristischen Nachgang des „Schwarzen Donnerstag“ in Stuttgart. Die dortige Staatsanwaltschaft stellt über 150 Ermittlungsverfahren gegen PolizistInnen wegen Körperverletzung im Amt ein, weil die TäterInnen nicht zu ermitteln waren.
TeilnehmerInnen an Demonstrationen werden immer wieder von PolizeibeamtInnen wahrheitswidrig beschuldigt wegen Beleidigung, Widerstand u.ä.. Vor Gericht werden diese falschen Beschuldigungen dann wiederholt und RichterInnen folgen oft den abgesprochenen und der jeweiligen Prozesslage angepassten Aussagen der BeamtInnen.

Aus diesen Gründen beobachten und begleiten wir seit mehreren Jahren Demonstrationen, dokumentieren sie durch Fotos und Videos und stellen dieses Material Betroffenen von Polizeigewalt bei gerichtlichen Auseinandersetzungen zur Verfügung.

Siehe auch:

• Pressemitteilung Bundesverdallungsgericht Nr. 72/2015 vom 8. Oktober 2015, "Identitätsfeststellung im Rahmen einer Versammlung erfordert konkrete Gefahr für ein polizeiliches Schutzgut"
• Beschluss vom 24. Juli 2015: 1 BvR 2501/13

Quelle: Pressemitteilung BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz

Revolution an der Tanzbar: Zum 75. Geburtstag von John Lennon - Working Class Hero (Acoustic Version)

Heute wäre John Lennon 75 Jahre alt geworden. Aus dem Anlass sein durchaus kontrovers zu verstehender Titel "Working Class Hero" in einer eher weniger bekannten akustischen Version. Oder unplugged, wie mensch heute sagt.

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Ein (r)echtes Problem! Gemeinsam auf die Straße gegen die rechten „Demos für alle“!

Bereits zum achten Mal will am 11. Oktober 2015 ein Zusammenschluss aus religiösen FundamentalistInnen, RechtspopulistInnen und offenen FaschistInnen eine Demonstration in der Stuttgarter Innenstadt durchführen. Vermeintlicher Aufhänger dieser selbsternannten "Demo für Alle" ist der Streit um den Baden-Württembergischen Bildungsplan.



Im neuen Bildungsplan wollte die Landesregierung die Vielfalt menschlicher Lebensgemeinschaften abseits der klassischen Ehe thematisieren. Auch aufgrund der rechten Proteste, die in einem Treffen zwischen VetreterInnen evangelikaler Kreise mit Ministerpräsident Kretschmann gipfelten, hat das Kultusministerium die Umsetzung der Pläne verschoben. Die rechten Demos gibt es trotzdem weiterhin.

Grund dafür ist, dass die Allianz aus Rechten verschiedenster Spektren weit mehr vereint als der Wunsch, ein rückständiges Familienbild als gesellschaftliche Norm zu wahren. Ziel der Bewegung ist ein gesellschaftlicher Rollback, d.h. der Rückfall in überwundene gesellschaftliche Zustände wie bspw. die Propagierung der Ungleichwertigkeit der Geschlechter.

Mit rosa und blauen Luftballons als Erkennungsmerkmal propagieren die „Demo für Alle“-TeilnehmerInnen die traditionelle Ehe und Familie als Lösung gesellschaftlicher Probleme, die weit tiefer liegen. Soziale Ungerechtigkeit und die immer größer werdenden gesellschaftlichen Konflikte in Krisenzeiten sind Themen, die mitnichten durch homophobe Phrasen und rechte Denkmuster gelöst werden. Trotzdem haben solche einfachen Erklärungsmuster, vermischt mit dem Hass auf Minderheiten, Konjunktur: Ist es im Osten der Republik die rassistische Hetze von Pegida und Co gegen Geflüchtete, so darf man im Ländle unter wohlwollender Zustimmung eines Bischofs und mehrerer CDU-Bundestagsabgeordneter Homosexualität wieder als Krankheit bezeichnen.

Gerade deswegen ist die "Demo für Alle" nicht einfach nur Kritik am Bildungsplan. Sie ist ein (r)echtes Problem und eine Gefahr für gesellschaftliche Errungenschaften. Umso notwendiger ist es also, das rechte und homophobe Treiben in Stuttgart nicht einfach so hinzunehmen. Gemeinsam mit vielen anderen werden wir am 11. Oktober 2015 wieder auf die Straße gehen. Uns eint dabei die Notwendigkeit des Protests und des Widerstands gegen die rechten Biedermänner und klerikalen Brandstifter.

Denn der Blick in andere Länder zeigt: Dort wo geschwiegen wird, wenn Rechte und religiöse FundamentalistInnen mit homophoben Parolen ohne nennenswerten Widerstand durch die Straßen ziehen, dort gewinnt auch die parlamentarische Rechte an Aufwind und dort werden zuallererst Minderheiten diskriminiert und angegriffen.

Ein Grund mehr am 11. Oktober 2015 mit uns auf die Straße zu gehen. Ob kreativer Widerstand, ziviler Ungehorsam oder lautstarker Protest - uns reicht's! Kommt nach Stuttgart und lasst uns gemeinsam den Rechten den Tag vermiesen!

Es reicht! Schluss mit der rechten Hetze!

Für ein solidarisches Miteinander! Keine "Demo für Alle" in Stuttgart!

Kundgebung am 11. Oktober 2015 mit Reden und Musik ab 12 Uhr auf dem Schlossplatz. Danach Proteste und Widerstand gegen den rechten Aufmarsch.

UnterstützerInnen:
Adelante!
Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS)
Antifaschistische Aktion Esslingen
Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart
Antifaschistisches Bündnis Kreis Esslingen (ABKE)
Autonome Antifa [S]
CSD Freiburg
Die Humanisten Baden-Württemberg
Die Linke Kreisverband Stuttgart
Die PARTEI Stuttgart
DKP Baden-Württemberg
GAFFA (Band)
Giordano-Bruno-Stiftung Stuttgart/Mittlerer Neckar
Grüne Jugend Stuttgart
IGM Jugend Stuttgart
Initiative "Rems-Murr nazifrei!"
Jusos Stuttgart
Kulturschock Zelle
Offenes Antifaschistisches Bündnis (OAB) Kirchheim
Offenes Treffen geg. Faschismus & Rassismus Tübingen
Piratenpartei Stuttgart
Regenbogenreferat des AStA der Uni Freiburg
Revolutionäre Aktion Stuttgart
REVOLUTION Stuttgart
Rosa Oppossum
SJD - Die Falken Pforzheim
UNI von Unten (UvU)
Piratenpartei Stuttgart
Ver.di Bezirk Stuttgart
Ver.di Jugend Stuttgart
vielbunt e.V. - Queere Community Darmstadt
VVN-BdA Landesverband Baden-Württemberg
VVN-BdA Kreisverband Esslingen
VVN-BdA Kreisverband Stuttgart
Zusammen Kämpfen [Stuttgart]

Blogkino: 1984: (1954)

Nach der Verfilmung des Romans 1984 aus dem Jahre 1956 am letzten Dienstag zeigen wir heute in unserer Reihe Blogkino die zwei Jahre zuvor entstandene BBC Verfilmung des Stoffes:

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OnePlusOne: Inoffizielles CyanogenMod 12.1 mit CAF 3.4.0 kernel

Screenshot der aktuellen Version
Heute mal wieder ein Softwaretipp in Zusammenhang mit dem OnePlusOne: Vor allem wegen des nervigen Kamerabugs sind viele User dieses Handys auf der Suche nach einer Lösung. @Sultanxda hat nun vor einigen Wochen auf der Basis von CM 12.1 und einem CAF Kernel einen inoffiziellen CyanogenMod 12.1 Build entwickelt. Diese bietet neben der Behebung des Kamera Bugs durch die Verwendung der OxygenOS Camera Bibliotheken, die unter anderem auch die Performance der Kamera deutlich erhöht und der Snapdragon Camera App von Qualcomman auch eine erhöhte Akkulaufzeit. Letztere durch Drosselung der CPU von 2457MHz auf nunmehr 1958MHz, was sich laut Sultanxda jedoch lediglich in Benchmarkprogrammen und rechenintensiven Apps bemerkbar macht. Er liefert jedoch auch einen Patch mit, der diese Drosselung aufhebt. Dieser muss jedoch bei OTA Updates jeweils neu eingespielt werden.

Der Wechsel auf dieses Build läuft recht problemlos: Backup via Recovery, Recovery auf TWRP 2.8.6.0 up- bzw. Downgraden, da sonst das Modem nicht richtig installiert wird und dann mit den üblichen Befehlen oder mit dem Bacon Root Toolkit flashen sowie anschließend die Google Apps aufspielen. Übrigens klappte es auch mit dem an dieser Stelle von mir geposteten Hinweis auf TWRP 2.8.6.1 für verschlüsselte Dateisysteme.

Hier die Ankündigung:

This is an unofficial CyanogenMod 12.1 build I developed after seeing some of the craziness in the official CyanogenMod kernel (such as massive merges from different sources and untested cherry-picks that introduce random reboots), as well as craziness with CyanogenMod's camera libraries. If you just want your phone to work without any fancy frills then you might be interested in using this. The ROM is the same as official CM12.1 on the outside, but there have been many optimizations under the hood. It comes with a fancy unique kernel I worked on that is cleanly based off of the latest CAF sources.

Custom kernels are not compatible with this ROM unless otherwise noted.

ROM features:

  • Based off latest generic CyanogenMod 12.1 stable sources (root access is not included)
  • OTA updates via built-in CMUpdater
  • Vanilla CAF LA.BF.1.1.1_rb1.26 display HAL (improved display performance)
  • Vanilla CAF LA.BF.1.1.1_rb1.26 media HAL (improved video performance)
  • Vanilla CAF LA.BF.1.1.1_rb1.26 audio HAL (improved audio performance)
  • OxygenOS camera libraries (no camera bugs and improved camera performance)
  • Snapdragon Camera app by Qualcomm (comes with many unique features, such as HSR)
  • Custom camera HAL I modified myself from CAF featuring:
    -HFR (high-framerate; a.k.a. slow-motion video) recording at 60 FPS, 90 FPS, and 120 FPS for 720p, and 60 FPS for 1080p
    -HSR (high-speed video with audio) recording at 60 FPS, 90 FPS, and 120 FPS for 720p, and 60 FPS for 1080p (you need to use the Snapdragon Camera app in order to use HSR)
    -1080p video recording with the front-facing camera
    -2.5k 1440p video recording with the front-facing camera and back camera (only with the Snapdragon Camera app that comes with the ROM)
    -4k video recording at UHD and DCI resolutions
    -Manual focus
    -Slow shutter (ranging from 1/5000th of a second to 2 seconds)
    -More picture sizes than plain OxygenOS, such as 9.7MP 16:9
    -JPEG quality is always set to 100% (pictures are very high quality)
  • Disabled Qualcomm performance daemon (CPU boosting is now handled completely by the driver I wrote)
  • 2 CPU cores are not forced online all the time (saves power this way)
  • WiFi configuration from LG G3 (better WiFi performance and stability)
  • Many other misc. optimizations


Kernel features:

  • Based off latest CAF LA.BF.1.1.1_rb1.26 kernel source from Qualcomm
  • Almost 100% pure CAF (very clean, there shouldn't be any crazy stability or performance issues)
  • Removed lots of excessive debugging
  • Latest CAF LA.BF.1.1.1_rb1.26 prima (WiFi) drivers
  • Rewrote half of the Synaptics touchscreen driver (over 2500 lines of code modified; your touchscreen might work better)
  • Newest available Synaptics touchscreen firmware (no battery drain)
  • Dynamic CPU input boost driver I wrote myself (makes the phone feel smooooth)
  • CPU underclocked to 1958MHz by default (you can disable this; see why I did this in the FAQ in the 3rd post)
  • Improved notification LED color (white doesn't have a blue tint)
  • Vibrator is automatically disabled when recording videos (so the buzzing noise doesn't get in the videos)
  • Custom thermal driver I wrote myself (keeps the phone cool)
  • LCD KCAL by Savoca
  • Westwood TCP congestion algorithm (enabled by default)
  • NTFS support
  • No BS patches, features, or compiler "optimizations"
  • Many other misc. optimizations


Source code:
Kernel (cm-12.1-caf branch): https://github.com/sultanxda/android...neplus_msm8974
Local manifest (contains the rest of the sources): https://github.com/sultanxda/android...l_manifest.xml

Credits:

  • CyanogenMod and its contributors
  • CAF (aka Qualcomm)
  • OnePlus and Oppo for their clean kernel base
  • myfluxi (awesome friend with lots of amazing contributions)
  • 69gm (loyal guinea pig)
  • If your name should be here and it isn't, then make me use an iPhone 4 running iOS 8


Installation instructions (for first-time installation):
First, you must install/use TWRP recovery v2.8.6.0 (TWRP v2.8.7.0 cannot properly update the modem). After installing TWRP v2.8.6.0, perform a clean install (wipe /data and /system). Next, try flashing the ROM and see if it installs; if it installs without any issues then congratulations! Now just flash a Google apps package, and then reboot.

If you get an error when trying to install (TZ version error), then download and flash the latest official CM12.1 nightly. Then, without rebooting from recovery, flash my ROM. This process is necessary to update various firmwares (including TrustZone), as the updated firmware is needed by my ROM. After flashing my ROM, flash a Google apps package, and then reboot.

Installation instructions (for updating to a newer release):
If you are already running my ROM, then you can update to a newer version of the ROM via the built-in OTA updater or by simply dirty-flashing the new ROM build without wiping anything.

Downloads:


Mirror 1: https://www.androidfilehost.com/?w=f...&sort_dir=DESC

Mirror 2: http://forum.xda-developers.com/devdb/project/?id=10021#downloads



Google apps: http://forum.xda-developers.com/andr...gapps-t3116347
SuperSU (if you want root access): http://forum.xda-developers.com/show....php?t=1538053
Disable CPU underclock: http://forum.xda-developers.com/devd...t/dl/?id=12808

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Zuletzt bearbeitet am 04.10.2015 13:07

Nur kurz zum 3. Oktober

Heute mal einen aufgeklärten absolutistischen Monarchisten zum Thema Nationalstolz:

"(...) Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen. (...)"

Arthur Schopenhauer, Parerga und Paralipomena Seite 381

Gefängnis weist Gesundheitsversorgung für Mumia Abu-Jamal endgültig ab

Mumia Abu-Jamal, 6. April 2014
Mumias Gefängnisinterne Beschwerde auf Gesundheitsversorgung ist gestern endgültig abgewiesen worden. Mumia leidet seit Ende letzten Jahres an den Folgen einer unbehandelten Diabetes sowie seit geraumer Zeit an Hepatitis C, an der er sich im Gefängnis angesteckt hat.

Eine juristische Klage gegen die medizinische Vernachlässigung des Gefangenen ist zwar noch nicht offiziell abgelehnt worden. Aber auch hier äusserte sich die zuständige Bezirksrichterin bereits abweisend.

Wie schon vor einigen Tagen angedeutet, können wir uns nicht auf die gesetzlichen Regelungen in Pennsylvania verlassen. Dies ist ein weiteres Beispiel der sprichwörtlichen "Mumia-Ausnahme", die besagt, dass Grundrechte nach Belieben missachtet werden können, wenn der Antragsteller Gefangener ist und Mumia Abu-Jamal heisst.

Lasst uns die Bemühungen für Mumias Gesundheitsversorgung verstärken - es geht (wieder) um sein Leben.

Via Freiheit für Mumia

Siehe auch:
• Neue Solidaritätskampagne für Mumia Abu-Jamal
• ESKALATION im Fall Mumia ABU-JAMAL