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»The boundaries which divide Life from Death are at best shadowy and vague. Who shall say where the one ends, and where the other begins?« Edgar Allan Poe

Berlin: Gedenken an Oury Jalloh

Foto: © Oliver Feldhaus / Umbruch Bildarchiv Berlin
In Gedenken an Oury Jalloh und alle Opfer rassistischer und rechter Gewalt versammelten sich am 7. Januar mehrere hundert Menschen vor der Landesvertretung Sachsen-Anhalts in Berlin. Auch in Dessau-Roßlau, Halle und in rund 10 anderen Städten gab es Veranstaltungen und Kundgebungen. Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 im Dessauer Polizeigewahrsam auf einer feuerfesten Matratze an Händen und Füßen gefesselt bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Seit dem Mord an Oury Jalloh wurden alle Spuren verwischt und alle Ermittlungen, wie es zu seinem Tod kommen konnte, von Polizei, Justiz und auch von Seiten der Politik behindert und letztendlich eingestellt. Nur durch die beharrliche Arbeit der Oury-Jalloh-Initiative wurden die vielen Skandale im Zusammenhang mit seinem Tod öffentlich bekannt. Die Behauptung, der gefesselte Oury Jalloh hätte sich selbst getötet, wurde durch mehrere Brandgutachten unabhängiger Experten widerlegt. Die Initiative kämpft weiter für Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen. Oury Jallohs Bruder will gerichtlich neue Ermittlungen erzwingen. Sollte die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts negativ ausfallen geht es als nächstes zum Europäischen Gerichtshof.

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Blogkino: Testament - Steve Fullarton (2009)

Im Rahmen unserer Reihe Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus beginnen wir heute mit einer Reihe von Vermächtnissen. Den Anfang macht der Spanienkämpfer Steve Fullarton mit einem 2009 von Duncan Pickstock aufgezeichneten Gespräch.

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Brandursache: Kapitalismus

Foto: 夢の散歩 - 夢の散歩
CC BY-SA 3.0
“... Jeder Kampf hat seine Berechtigung und jeder ist wichtig. Das gilt auch für die Kämpfe, die hier noch gar nicht erwähnt wurden, also etwa in den Betrieben, gegen Rassismus, gegen den Mietenwahnsinn und die Gentrifizierung, für Hartz-IV-Empfänger*innen, Drogensüchtige, Obdachlose. Für radikale Linke gibt es alle Hände voll zu tun, es wird nicht weniger und es ist letztlich egal, an welcher Stelle sie versuchen, Flammen auszutreten, um an die Analogie vom Anfang anzuschließen. Es gibt aber folglich auch keinen Grund, die eigene Bewegung, den eigenen Kampf für bedeutsamer zu halten als andere. Vielleicht kann man das als Wunsch fürs neue Jahr formulieren: dass sich diese Einsicht noch mehr durchsetzt. Denn noch zu oft sind die Kämpfe der Linken zu unverbunden, geradezu isoliert voneinander. Es kann und muss hier noch viel mehr zusammengeführt werden. Eine gelingende Verbindung von Kämpfen kann aber nur da stattfinden, wo sich die Einsicht durchgesetzt hat, dass es in dieser Gesellschaft zwar viele Brandnester gibt, aber nur einen Brandherd, nur eine Brandursache: den Kapitalismus. Alle in diesem Beitrag geschilderten Krisenphänomene sind auf dieses System zurückzuführen und ein gemeinsamer Kampf setzt voraus, dass man sich zuerst auf eine Agenda einig: Der Kapitalismus muss weg, mit Stumpf und Stiel!- Beitrag von Kristian Stemmler vom 9. Januar 2021 im lowerclassmag, via LabourNet

Unifying-Receiver mit fwupd aktualisieren

Es liegt ja nicht unbedingt nahe, andauernd die Firmware beispielsweise des Unifying-Receivers usw. zu aktualisieren. Angesichts der Angriffsmöglichkeiten sollte mensch das aber auch als Linux User machen. Windows Programme sind dazu nichjt nötig, das geht in 3 Schritten einfacher mit fwupd. Eventuell sogar als cronjob, um zum Thema Faulheit zurückzukehren.

• Die aktuelle Liste der Firmware abrufen: sudo fwupdmgr get-updates

• Die Liste der angeschlossenen Geräte anzeigen: sudo fwupdmgr get-devices

• Firmware aktualisieren: sudo fwupdmgr update

Todestag von Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez

Am 9. Januar 2013 wurden die kurdischen Politikerinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemezin den Räumen des Kurdischen Informationsbüros in der Nähe des Pariser Nordbahnhofes heimtückisch ermordet.
Es war ein geplanter Mord. Sakine Cansız und Fidan Doğan wurden mit Kopfschüssen, Leyla Şaylemez mit Schüssen in Kopf und Bauch gezielt ermordet.

Sakine Cansız war Gründungs- und Führungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans - PKK und schloss sich als eine der ersten Frauen dem bewaffneten Widerstand für die Befreiung Kurdistans an. Sie war eine der wichtigsten Symbol- und Identifikationsfiguren für die kurdische Freiheitsbewegung und gilt als Vorbild internationaler Frauenkämpfe.

Siehe auch:Am 12. Februar 2019 ist der in Neuss ansässige Verlag Mezopotamya vom deutschen Bundesinnenministerium verboten worden. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik. Ein ganzer Verlag wurde kurzerhand zu einer Teilorganisation der in Deutschland verbotenen PKK erklärt.

Drei Herausgeber aus drei Ländern, die sich entschieden gegen die Einschränkung der Meinungsvielfalt stellen, treten nun mit einer Edition der Zensur entgegen und machen einen Teil des deutschsprachigen Programms aus dem Verlag Mezopotamya dem Buchhandel und den interessierten Leser*innen wieder zugänglich. Die Titel erscheinen in einer Gemeinschaftsedition der Verlage edition 8 in Zürich, Mandelbaum in Wien und Unrast in Münster.
Der hier vorliegende erste Teil ihrer Autobiografie, verfasst in den 1990er Jahren, ist ein bedeutendes Zeitdokument, denn hier werden die ersten Schritte der Bewegung aus der Sicht einer großartigen Frau geschildert.Im zweiten Teil ihrer Autobiografie beschreibt Sakine Cansız die elf Jahre, die sie von 1979 bis 1990 im Gefängnis verbrachte. Es ist ein Bericht über den Widerstand gegen Entmenschlichung, über Willensstärke und unerschütterliche Hoffnung. Gleichzeitig ist das Buch ein wichtiges Dokument zur Entstehungsgeschichte der kurdischen Frauenbewegung.Im dritten Band berichtet Sakine Cansız von ihrem Weg zur Guerilla, ihren Aktivitäten an der Parteischule der PKK in Damaskus und der ständigen Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit. Sie beschreibt dabei diesen schwierigen Prozess, die Überwindung der eigenen Sozialisation, hin zu einer freien Persönlichkeit.

Fehlschlag bei pg_config is required to build psycopg2

Der Wunsch, eine PostgeSQL Datenbankunterstützung für eine Filamentdatenbank bei einer frischen OctoPrint Installation nachzurüsten wurde abgelehnt. oprint/bin/pip install psycopg2 ergibt:

Looking in indexes: https://pypi.org/simple, https://www.piwheels.org/simple

Collecting psycopg2

  Using cached psycopg2-2.8.6.tar.gz (383 kB)

    ERROR: Command errored out with exit status 1:

     command: /home/pi/oprint/bin/python3 -c 'import sys, setuptools, tokenize; sys.argv[0] = '"'"'/tmp/pip-install-eaezo9u5/psycopg2_570f9f228a2746e5b69eb4577ade54b4/setup.py'"'"'; __file__='"'"'/tmp/pip-install-eaezo9u5/psycopg2_570f9f228a2746e5b69eb4577ade54b4/setup.py'"'"';f=getattr(tokenize, '"'"'open'"'"', open)(__file__);code=f.read().replace('"'"'\r\n'"'"', '"'"'\n'"'"');f.close();exec(compile(code, __file__, '"'"'exec'"'"'))' egg_info --egg-base /tmp/pip-pip-egg-info-42q59a0p

         cwd: /tmp/pip-install-eaezo9u5/psycopg2_570f9f228a2746e5b69eb4577ade54b4/

    Complete output (23 lines):

    running egg_info

    creating /tmp/pip-pip-egg-info-42q59a0p/psycopg2.egg-info

    writing /tmp/pip-pip-egg-info-42q59a0p/psycopg2.egg-info/PKG-INFO

    writing dependency_links to /tmp/pip-pip-egg-info-42q59a0p/psycopg2.egg-info/dependency_links.txt

    writing top-level names to /tmp/pip-pip-egg-info-42q59a0p/psycopg2.egg-info/top_level.txt

    writing manifest file '/tmp/pip-pip-egg-info-42q59a0p/psycopg2.egg-info/SOURCES.txt'



    Error: pg_config executable not found.



    pg_config is required to build psycopg2 from source.  Please add the directory

    containing pg_config to the $PATH or specify the full executable path with the

    option:



        python setup.py build_ext --pg-config /path/to/pg_config build ...



    or with the pg_config option in 'setup.cfg'.



    If you prefer to avoid building psycopg2 from source, please install the PyPI

    'psycopg2-binary' package instead.



    For further information please check the 'doc/src/install.rst' file (also at

    <https://www.psycopg.org/docs/install.html>).



    ----------------------------------------

ERROR: Command errored out with exit status 1: python setup.py egg_info Check the logs for full command output.

Was sich nicht sofort daraus erschließt: Es fehlten ein paar Bibliotheken: sudo apt-get install libpq-dev python-dev. Danach lässt sich die Datenbankunterstützung problemlos nachrüsten.

Gemeinsames Gedenken an unseren Bruder Oury Jalloh: Demo in Stuttgart am 7.1.21

Demo in Stuttgart am 7.1.21

17 Uhr Karlspatz am Mahnmal vor dem Alten Schloss

Unser Bruder Oury Jalloh wurde am 07.01.2005 (RIP) von Polizisten auf dem Dessauer Polizeirevier in Gewahrsam bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Durch unabhängige Gutachten und Aufklärungsarbeit der letzten 15 Jahre konnte dies die Initiative Oury Jalloh mit faktischen Beweisen aufzeigen. Die deutsche Justiz weigert sich weiterhin aufzuklären und bestreitet, dass Oury sich nicht selbst angezündet haben kann. Nicht zuletzt verkündeten dieses Jahr im August 2020 die Sonderberater des Landtages Sachsen-Anhalts, dass sie weiterhin an der Täterversion der Selbstanzündungsthese festhalten und unseren Bruder Oury Jalloh weiterhin kriminalisieren. Wir wissen:

OURY JALLOH -“ DAS WAR MORD!

Und es ist kein Einzelfall! Im Oktober 2018 hat die Internationalen Unabhängigen Kommission zur Aufklärung des Todes von Oury Jalloh zwei weitere Mordfälle in die unabhängigen Untersuchungen mit aufgenommen: Hans-Jürgen Rose (1997 RIP) und Mario Bichtemann (2002 RIP) wurden beide in Polizeiobhut in Dessau zu Tode gefoltert. Deshalb reden wir vom OURY-JALLOH-KOMPLEX.

Am 7. Januar 2021 werden wir wie jedes Jahr unseres Bruders Oury Jalloh gedenken, in Dessau und an anderen Orten wie in Stuttgart. Wir wollen auch all unserer Geschwister gedenken, die in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt durch rassistisch motivierte Gewalt von Polizei und Nazis umgebracht wurden, von Justiz und Staat entehrt und unterdrückt und von einer schweigenden Masse der Bürger:innen in Deutschland vergessen werden.

Wir solidarisieren uns mit der weltweiten #BlackLivesMatter-Bewegung gegen rassistische Polizeigewalt genauso wie mit der #EndSARS-Bewegung gegen kriminelle Polizeieinheiten in Nigeria.

Refugees4Refugees und weitere Gruppen

Refugees4Refugees

Weitere Informationen:

Initiative Oury Jalloh

Black Community Hamburg

Blogkino: Ben Barka. The Moroccan Equation (2009)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Ben Barka. The Moroccan Equation": 1965 verschwindet der marokkanische Oppositionsführer Mehdi Ben Barka auf offener Straße in Paris. Die genauen Umstände seiner Entführung sind bis heute ungeklärt, die Affäre beschäftigte damals nicht nur den marokkanischen und französischen Geheimdienst...

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