trueten.de

»La politique est la science de la liberté: le gouvernement de l'homme par l'homme, sous quelque nom qu' il se déguise, est oppression; la plus haute perfection de la société se trouve dans l'union de l'ordre et de l' anarchie.« Pierre Joseph Proudhon

Mini-HowTo: Green Cell® UPS USV mit Nagios überwachen

Der Status einer günstigen unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), in dem Fall eine (Green Cell® UPS USV Unterbrechungsfreie Stromversorgung 600VA (360W)) soll mittels Nagios abgefragt werden. Das UPS Modell ist mit dem Network UPS Tools (NUT) Treiber blazer_usb kompatibel. Die USV versorgt einen Clientrechner client.lan, Nagios ist auf einem Server server.lan installiert. Unter debian bzw. seinen Ablegern lässt sich die nötige Software auf dem Clientrechner wie gehabt installieren:
sudo apt install nut

Irgendwelche Abhängigkeiten sollten natürlich aufgelöst werden. Danach editieren wir die Datei /etc/nut/ups.conf und fügen am Ende folgende Definition für die GreenCell UPS ein:
[GreenCell]
        driver = "blazer_usb"
        port = "auto"
        desc = "GreenCell USV 600VA"
Die Datei /etc/nut/nut.conf editiert man dann entsprechend dem Verwendungszweck (Standalone/Netzserver/-client)
# Network UPS Tools: example nut.conf
#
##############################################################################
# General section
##############################################################################
# The MODE determines which part of the NUT is to be started, and which
# configuration files must be modified.
#
# This file try to standardize the various files being found in the field, like
# /etc/default/nut on Debian based systems, /etc/sysconfig/ups on RedHat based
# systems, ... Distribution's init script should source this file to see which
# component(s) has to be started.
#
# The values of MODE can be:
# - none: NUT is not configured, or use the Integrated Power Management, or use
#   some external system to startup NUT components. So nothing is to be started.
# - standalone: This mode address a local only configuration, with 1 UPS 
#   protecting the local system. This implies to start the 3 NUT layers (driver,
#   upsd and upsmon) and the matching configuration files. This mode can also
#   address UPS redundancy.
# - netserver: same as for the standalone configuration, but also need
#   some more network access controls (firewall, tcp-wrappers) and possibly a
#   specific LISTEN directive in upsd.conf.
#   Since this MODE is opened to the network, a special care should be applied
#   to security concerns.
# - netclient: this mode only requires upsmon.
#
# IMPORTANT NOTE:
#  This file is intended to be sourced by shell scripts.
#  You MUST NOT use spaces around the equal sign!

MODE=standalone

Auf dem Server wird Nagios am besten aus den Quellen installiert, viele Plugins und auch das Programmpaket selber liegt meistens in recht hm... veralteten Versionen vor. Ich verweise hier mal auf ein recht aktuelles HowTo. ^^

Sobald Nagios läuft, stricken wir uns einen Befehl zum Ansprechen der UPS zusammen und editieren dazu die Datei /usr/local/nagios/etc/objects/commands.cfg
# UPS Check
#
#
define command {

    command_name check_ups
    command_line    $USER1$/check_ups -H $HOSTADDRESS$ -u GreenCell
}

Wie man unschwer erkennen kann, bezieht sich der Befehl in der vorletzten Zeile auf das in der Datei /etc/nut/ups.conf definierte Gerät. Dieser Befehl kann nun in beliebigen Serverkonfigurationen, die Nagios überwacht, angewendet werden. Wir richten nun aber erst einmal die Nagios Konfiguration des Clients ein, der durch die USV versorgt wird und editieren dazu eine neue Datei, in dem Fall nennen wir sie einfach /usr/local/nagios/etc/servers/client.lan.cfg
(...)
define service {
use                     local-service
host_name               client.lan
service_description     GreenCell UPS
check_command           check_ups!-H client.lan -u GreenCell

Ab diesem Zeitpunkt sollte der Status der UPS abgefragt werden können. Welche Werte genau abgefragt werden können ist natürlich von der jeweiligen UPS abhängig und welche Werte von Belang sind. Wie bei den meisten anderen Nagios Plugins können auch bei check_ups die möglichen Parameter durch einen Aufruf auf den Kommandozeile abgefragt werden. Hier man ein wenig Copy & Paste:
nagiosuser@server.lan:/usr/local/nagios/libexec# ./check_ups -h
check_ups v2.3.3 (nagios-plugins 2.3.3)
Copyright (c) 2000 Tom Shields
Copyright (c) 2004 Alain Richard <alain.richard@equation.fr>
Copyright (c) 2004 Arnaud Quette <arnaud.quette@mgeups.com>
Copyright (c) 2000-2014 Nagios Plugin Development Team
    <devel@nagios-plugins.org>

This plugin tests the UPS service on the specified host. Network UPS Tools
from www.networkupstools.org must be running for this plugin to work.

Usage:
check_ups -H host -u ups [-p port] [-v variable] [-w warn_value] [-c crit_value] [-e] [-to to_sec] [-T]

Options:
 -h, --help
    Print detailed help screen
 -V, --version
    Print version information
 --extra-opts=[section][@file]
    Read options from an ini file. See
    https://www.nagios-plugins.org/doc/extra-opts.html
    for usage and examples.
 -H, --hostname=ADDRESS
    Host name, IP Address, or unix socket (must be an absolute path)
 -p, --port=INTEGER
    Port number (default: 3493)
 -u, --ups=STRING
    Name of UPS
 -T, --temperature
    Output of temperatures in Celsius
 -e, --extended-units
    Allow nonstandard units in performance data (used for voltage and temperatures)
 -v, --variable=STRING
    Valid values for STRING are LINE, TEMP, BATTLEFT, BATTPCT or LOADPCT
 -w, --warning=DOUBLE
    Response time to result in warning status (seconds)
 -c, --critical=DOUBLE
    Response time to result in critical status (seconds)
 -t, --timeout=INTEGER:
    Seconds before connection times out (default: 10)
    Optional ":" can be a state integer (0,1,2,3) or a state STRING

This plugin attempts to determine the status of a UPS (Uninterruptible Power
Supply) on a local or remote host. If the UPS is online or calibrating, the
plugin will return an OK state. If the battery is on it will return a WARNING
state. If the UPS is off or has a low battery the plugin will return a CRITICAL
state.

Notes:
 You may also specify a variable to check (such as temperature, utility voltage,
 battery load, etc.) as well as warning and critical thresholds for the value
 of that variable.  If the remote host has multiple UPS that are being monitored
 you will have to use the --ups option to specify which UPS to check.

 This plugin requires that the UPSD daemon distributed with Russell Kroll's
 Network UPS Tools be installed on the remote host. If you do not have the
 package installed on your system, you can download it from
 http://www.networkupstools.org

Send email to help@nagios-plugins.org if you have questions regarding use
of this software. To submit patches or suggest improvements, send email to
devel@nagios-plugins.org

Eine am Server abgesetzte Anfrage ergibt in unserem Fall:
nagiosuser@server.lan:/usr/local/nagios/libexec# ./check_ups -H prusapi.lan -u GreenCell
UPS OK - Status=Online Utility=230,0V Batt=100,0% Load=4,0% |voltage=230,000000;;;0,000000 battery=100,000000%;;;0,000000;100,000000 load=4,000000%;;;0,000000;100,000000

Nagios verwertet diesen Schnipsel so:



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Abschiebung aus dem Landkreis Biberach in den Kosovo nach einem 29 jahrelangen Aufenthalt war wohl rechtswidrig!?

Gegen die Abschiebung am 12. Oktober 2020 eines älteren Ehepaars aus dem Landkreis Biberach wurde beim Regierungspräsidium Karlsruhe einen Antrag für eine sofortige Wiedereinreise in die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Die Abschiebung in den Kosovo war wohl auch schon deshalb rechtswidrig, da beide nachweislich die serbische Staatsangehörigkeit besitzen und dies seit 2012 aktenkundig ist. Die Staatsangehörigkeit wurde im September 2020 vom serbischen Generalkonsulat bestätigt. Weiterhin ist zu vermuten, dass auch gegen das kosovarische Staatsangehörigkeitsrecht verstoßen wurde, da sie am 1. Januar 1998 nicht den ständigen Wohnsitz im Kosovo hatten, sondern sich bereits 6 Jahre in der Bundesrepublik Deutschland befanden. Der Kosovo hätte einer Abschiebung zu keinem Zeitpunkt zustimmen dürfen.

Weiterhin haben die Behörden die langjährige Krankheit des Mannes, der auf eine tägliche Medikamentation, regelmäßige Kontrolle und ambulante Behandlung angewiesen ist, offensichtlich ausgeblendet. Die Behörden haben sich lediglich daran orientiert, ob das vorliegende aktuelle ärztliche Attest gerichtsfesten Vorgaben entspricht. Das ist unzulässig. Obwohl selbst das Landratsamt Biberach, wie auch das Regierungspräsidium Tübingen von der Erkrankung wussten und von einer eigenen Sicherung des Lebensunterhalts auf Grund seiner Erkrankung abgesehen haben, wurde die Abschiebung vollzogen. Tatsächlich ist es aber Pflicht der Ausländerbehörde, vor einer Abschiebung nochmals eine umfassende ärztliche Prüfung zu veranlassen. Der Ausländerbehörde war die Erkrankung bekannt und war schon dadurch verpflichtet, den Anhaltspunkten für eine ernsthafte Erkrankung nachzugehen. Die Erkrankung eines Menschen löst für den Staat konkrete Schutzpflichten aus, unabhängig vom Aufenthaltsstatus der erkrankten Person.

Das Roma-Ehepaar, 62 und 64 Jahre wurde entgegen allen Vorgaben des RKI während der Corona-Pandemie in katastrophale Lebensverhältnisse in den Kosovo abgeschoben. Im Kosovo gab und gibt es keine entsprechende medizinische Anschlussversorgung. Es findet keine regelmäßige Medikamentation und keine regelmäßige ärztliche Untersuchung statt. Medizinische Leistungen und Medikamente müssen privat bezahlt werden. Die Stadt Peja, in der sie zurzeit eine fragwürdige Bleibe haben - durch das Dach regnet es herein - hat jüngst erklärt, dass sie keine Ansprüche auf Leistungen haben. Mit Blick auf die Erkrankung beider Personen ist die Abschiebung insbesondere auch während der Corona Pandemie, grob fahrlässig.

Weiterhin wurde die Verwurzelung nach fast 29 Jahren der beiden im Landkreis Biberach, die nach Artikel 8 der europäischen Menschenrechtskonvention gegeben ist, nicht gewürdigt.

1992 sind beide mit ihren vier Kinder als Analphabeten in die Bundesrepublik geflüchtet. Ihre Kinder haben fast alle eine Niederlassungserlaubnis oder die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie sind alle in Beruf und Arbeit.

Aus diesen und weiteren Gründen wurde beim Regierungspräsidium Karlsruhe ein Antrag für eine sofortige Wiedereinreise in die Bundesrepublik Deutschland eingegeben. Die Wiedereinreise muss schnellstmöglich eingeleitet und die Einreisesperre aufgehoben werden.

Wir fordern sämtliche Parteien und Personen, die in dem Verfahren Einfluss nehmen können, sich für eine sofortige Wiedereinreise einzusetzen.

Quelle: Freiburger Forum - aktiv gegen Ausgrenzung

Der 13. Monat

Erich Kästner 1961
Foto: von Basch
Lizenz: [CC BY-SA 3.0 nl]

Erich Kästner und Erich Mühsam hatten nicht nur dieselben Vornamen, sondern auch weitere Gemeinsamkeiten. Letztes Jahr hatten wir das Augenmerk auf die Monatsgedichte von Kästner gerichtet, analog zu den vom (vor)vorletzten Jahr bei uns monatlich gebloggten "immerwährenden Kalender" von Erich Mühsam. Im Unterschied zu Mühsam hatte Kästner noch einen Monat mehr auf Lager:

Der dreizehnte Monat
Wie säh er aus, wenn er sich wünschen ließe?
Schaltmonat wär? Vielleicht Elfember hieße?
Wem zwölf genügen, dem ist nicht zu helfen.
Wie säh er aus, der dreizehnte von zwölfen?

Der Frühling müßte blühn in holden Dolden.
Jasmin und Rosen hätten Sommerfest.
Und Äpfel hingen, mürb und rot und golden
im Herbstgeäst.

Die Tannen träten unter weißbeschneiten
Kroatenmützen aus dem Birkenhain
und kauften auf dem Markt der Jahreszeiten
Maiglöckchen ein.

Adam und Eva lägen in der Wiese
und liebten sich in ihrem Veilchenbett,
als ob sie niemand aus dem Paradiese
vertrieben hätt.

Das Korn wär gelb und blau wären die Trauben.
Wir träumten, und die Erde wär der Traum.
Dreizehnter Monat, lass uns an dich glauben!
Die Zeit hat Raum.

Verzeih, dass wir so kühn sind, dich zu schildern.
Der Schleier weht, dein Antlitz bleibt verhüllt.
Man macht, wir wissen's, aus zwölf alten Bildern
kein neues Bild.

Drum schaff dich selbst! Aus unerhörten Tönen,
aus Farben, die kein Regenbogen zeigt.
Plündre den Schatz des ungeschehen Schönen.
Du schweigst? Er schweigt.

Es tickt die Zeit. Das Jahr dreht sich im Kreise.
Und werden kann nur, was schon immer war.
Geduld, mein Herz. Im Kreise geht die Reise.
Und dem Dezember folgt der Januar.

Liebe, Frieden, Volksverräter

Zustandsbericht und Analyse zu rechten und verschwörungsideologischen Strategien während der Corona-Pandemie und antifaschistischen Interventionen

Das Jahr 2020 wurde von einem großen Thema bestimmt: COVID-19. Für die radikale Linke bedeutete diese Pandemie vor allem, sich mit alten Problemen, in durch eine globale Krise verschärfter Form, auseinanderzusetzen. Wirtschaftskriege, soziale Ungerechtigkeiten, Klimawandel, Migration, Kapitalismus, staatliche Repression, Gentrifizierung und Kampf um Freiräume -“ kein Bereich war nicht direkt oder indirekt betroffen durch den dunklen Schatten, den das SARS-CoV-2 Virus ab spätestens Februar über die gesamte Welt warf. Schnell gab es aber auch erste Ansätze, linke Antworten auf die sich weiter verschärfenden Kämpfe in allen Teilen der Welt zu finden. Die Kampagnen „Leave No One Behind“ und „Nicht auf unserem Rücken“ seien hier nur als zwei Beispiele genannt.

Zeitgleich mit diesen ersten linken Reaktionen auf die Krise, formierte sich aber ausgehend von Städten wie Berlin und später Stuttgart auch eine ganz andere Bewegung, die sich das Thema Corona für Forderungen und Positionen zunutze machte, die zunächst deutlich schwerer zu erkennen waren. Dass es bei dieser neuen Bewegung allerdings nicht um „Liebe“ oder „Frieden“ ging, sondern sich hinter den neuen Namen wie „Nicht ohne uns“ und „Hygiene Demo“ ein altbekanntes Querfront-Konzept zu verstecken versuchte, das immer wieder in neuen Formen und Themenbereichen auftaucht und mal mehr, mal weniger erfolgreich dazu dient reaktionäre, autoritäre bis faschistische Konzepte für ein neues, breiteres Publikum anschlussfähig zu machen, war spätestens nach den ersten Demonstrationen auf dem Berliner Rosa-Luxemburg-Platz im April 2020 klar.

Dennoch tat sich die Linke lange schwer, dieser neuen rechten Massenmobilisierung eine angemessene antifaschistische Antwort auch auf der Straße entgegenzusetzen. Bis zum Sommer verschärfte sich diese Situation soweit, dass es teilweise den Anschein machte, es hätte sich eine gefährliche Ohnmacht gegenüber dieser Bewegung breit gemacht. Doch spätestens ab dem Herbst 2020 zeigten sich erste deutliche Erfolge im Umgang mit der neuen rechten Corona-Verschwörungserzählung. Mit Querdenken und allen daran angeschlossenen Organisationen und Kampagnen schuf sich diese verschwörungsideologische Szene ein eng geflochtenes Netzwerk, in dem gemeinsam mit Akteuren der gesamten deutschen Rechten nicht nur massiv mobilisiert werden konnte, sondern auch enorme finanzielle Mittel abgeschöpft wurden. Aus der rechtsoffenen bis offen rechten Inszenierung einer „Bürgerbewegung gegen die Corona-Diktatur“ wurde eine lukrative kleine Event-Industrie, die ihrer meist bürgerlichen Klientel gleichzeitig das Geld aus den Taschen zog und sie, mit beeindruckender Geschwindigkeit, weit nach rechts radikalisierte.

Neben den „Mahnwachen für den Frieden“ 2014 und später „PEGIDA“, stellt die rechte Mobilisierung im Schatten der Corona-Pandemie ein weiteres Beispiel eines erfolgreichen rechten Mobilisierungs-Projekts dar, das sich einen gesellschaftlichen Themenbereich so geschickt zu eigen gemacht hat, dass es binnen kurzer Zeit gelang, viele tausend Menschen hinter bekannten Gesichtern und Parteien des rechten bis neofaschistischen Spektrums zu vereinen. Dieses Projekt zu analysieren und Strategien für seine Bekämpfung, sowie den Kampf gegen zukünftige ähnliche Projekte zu entwickeln, ist für uns als Antifaschist*innen eine zentrale Aufgabe. Um hierzu einen Beitrag zu leisten, haben wir uns entschlossen, diesen Text zu veröffentlichen. Unser Text richtet sich zum einen an Menschen, die sich einen groben Überblick über den aktuellen Zustand der sogenannten „Corona-Proteste“ und ihre wichtigsten Akteure sowie die dahinterstehenden Verschwörungserzählungen verschaffen möchten. Zum anderen richtet sich der Text an Antifaschist*innen, die aktuell zunehmend den Umgang der Linken mit dieser Bewegung und den, durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen, Krisen und Verwerfungen analysieren und mit uns gemeinsam Gegenstrategien diskutieren wollen. Wir haben den Beitrag daher in vier Teile aufgeteilt, die auch unabhängig voneinander gelesen werden könne. Wir hoffen damit einen konstruktiven Beitrag zur anstehenden Analyse und Debatte leisten zu können.

Zum Dossier der North East Antifa, Dezember 2020

Blogkino: The Silent Death (2001)

Wir zeigen heute im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die Dokumentation "The Silent Death" von Huseyin Karabey In dem hochaktuellen Dokumentarfilm geht es um die so genannten F-Type-Gefängnisse und die Einführung der Isolationshaft für politische Gefangene in der Türkei. Karabey zeigt an Hand von beklemmenden Interviews mit politischen Häftlingen und ihren Familien in Deutschland, Italien, Spanien und den USA die realen psychischen und physischen Auswirkungen der Isolationshaft.

Externes VideoDas Video liegt auf einem fremden Server. Beim Öffnen wird eine Verbindung zum Anbieter hergestellt.Video beim Anbieter öffnen

Revolution an der Tanzbar: Meshuggah live | Rockpalast | 2019

Ein wenig komplizierterer Experimental Metal mit der schwedischen Combo Meshugga:

Externer Inhalt von YouTube Beim Laden wird eine Verbindung zu YouTube (Google) hergestellt. Dabei können personenbezogene Daten, insbesondere Ihre IP-Adresse, übertragen werden.

Aus Gründen nochmal hervor gekramt: Vogelgrippe. Zur gesellschaftlichen Produktion von Epidemien.

Mike Davis
https://archinect.com / CC BY-SA
Der Soziologe Mike Davis, aufgewachsen in einer Metzger­familie, hat vor fünfzehn Jahren vorhergesagt: Wegen der Massen­tierhaltung beschreiten wir ein globales Zeitalter der Pandemien. Siehe dazu unseren Buchtipp vom März diesen Jahres:

Lesetipp im Zeichen der #Coronakrise: Vogelgrippe. Zur gesellschaftlichen Produktion von Epidemien.

Die Schweizer Republik hat ihn gefragt: Was tun? Die kurze Antwort: Auf die Weihnachtsgans verzichten reicht nicht. "Covid-19 ist erst der Anfang".

Vielen Dank an die RASH - Subkultur und Widerstand / @Redskinsberlin für den Hinweis.

Reutlingen: Brandanschlag auf die Zelle

Am Mittwochabend, 23.12.2020, wurde von noch Unbekannten ein Feuer an der Zelle gelegt. Ein kleines Feuer wurde an einem Holzvorschlag gelegt, ein weiteres, größeres an einem LKW-Anhänger, der sich zur Tatzeit auf dem Gelände befand. Die Person, die sich in dem Anhänger befand, bemerkte den Brand und konnte das kleinere Feuer am Holzverschlag mit einem Wassereimer löschen. Darauf bemerkte er, dass unter dem Anhänger ebenfalls ein Feuer lodert. Dieses konnte er mit Hilfe von Feuerlöschern auch eindämmen.

Wir gehen von einer politisch-Motivierten Tat aus, da sich eine Stunde bevor das Feuer gelegt wurde, ein bekannter Nazi, der auch schon im Frühjahr einen Jugendlichen Antifaschisten unter anderem mit einer Glasflasche verprügelt hat, auf dem Gelände aufhielt.

Von einer anderen Person, die Beiträge der AfD repostet und die Reichsflagge als Profilbild hatte, bekamen wir bereits im Vorfeld Drohungen über Facebook, einen Brandanschlag auf die Zelle auszuüben.

Stand jetzt ist: wir müssen von einer politisch motivierten Tat ausgehen. Die Person, die sich im LKW-Anhänger aufhielt, ist -“ bis auf Lungenprobleme -“ zum Glück unversehrt. Der Person, die im LKW-Anhänger war, stehen wir aber natürlich mit voller Unterstützung und Solidarität zur Seite und werden das nicht einfach hinnehmen!

Ein Angriff auf uns ist ein Angriff auf alle!
Solidarität mit der Zelle!

Spendensammlung

Quelle