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»Das sind meine Prinzipien, und wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.« Julius Henry "Groucho" Marx

Dresden wi(e)dersetzen

Das Foto von © Kinkalitzken zeigt eine Sitzblockade, verborgen hinter drei schwarzen Regenschirmen, der mittlere bemalt mit dem Anarchiezeichen Ⓐ Dahinter stehen einige Menschen.
Foto: © Kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv
4.000 Menschen stellten sich am 15. Februar 2025 in Dresden teilweise mit Blockaden einem Neonazi-„Trauermarsch“ mit rund 2.500 Teilnehmenden entgegen. Die Polizei ging mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen Blockaden vor.

Am geschichtsrevisionistischen und den Holocaust relativierenden Aufmarsch anlässlich des 80. Jubiläums der Bombardierung Dresdens nahmen deutlich mehr Personen teil als in den Vorjahren. Die Opferzahlen der Bombardierung vervielfachten die Neonazis traditionell im Anschluss an Propaganda des historischen Nationalsozialismus.

„Wenn wir eines dieses Jahr gemerkt haben, dann war es, dass Antifaschistische Praxis nur gemeinsam Erfolg haben kann. Es war beeindruckend, mit wie viel Elan sich Menschen jeden Alters zum 80. Jahrestag dem Opfermythos entgegengestellt haben“, resümierte das Bündnis „Dresden WiEdersetzen“.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Weitere Fotos im alten Bildarchiv (1980 - 2018)

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Ausstehende Löhne: FAU Berlin fordert 14.000 Euro vom Café Superfoods

Kundgebung vor dem Superfoods mit zwei Dutzend Menschen mit FAU Fahnen und Westen stehen vor dem Kundgebung vor dem Superfoods
Kundgebung vor dem Superfoods
Foto FAU Berlin
Das Allgemeine Syndikat der FAU Berlin fordert vom Café Superfoods für drei ehemalige Beschäftigte mehr als 14.000 Euro brutto. Die Forderungen ergeben sich aus offenen Lohn- und Urlaubsansprüchen. Bereits im November hatte Superfoods in einem außergerichtlichen Vergleich mit der FAU Berlin unterschrieben, die Forderung ab dem ersten Dezember in monatlichen Raten von je 2000€ zu begleichen.

Dazu erklärt Enrico S., der den Konflikt für die FAU Berlin als Gewerkschaftssekretär betreut:
„Dass wir von den bis heute offenen 6000 Euro keinen Cent gesehen haben deuten wir so, dass sich die Geschäftsführung über Vereinbarungen und geltendes Recht hinwegsetzt, nicht nur unseren Mitgliedern sondern auch uns als Gewerkschaft gegenüber.“

Die Kommunikation der Verantwortlichen der Superfoods UG bezeichnet die FAU Berlin als Hinhaltetaktik. Paral lel zum öffentlichen Druck hat die Gewerkschaft rechtliche Schritte eingeleitet.

Dazu erklärt Cosmo B., eines der betroffenen Mitglieder:
„Unsere Forderungen sind nicht nur eine rechtliche Frage, sondern auch eine Frage der Gerechtigkeit. Wir sind alle drei Immigrant*innen und sind es leid, ignoriert zu werden, weil wir nicht deutsch und nicht reich sind. Wir brauchen das Geld zum Leben. Wie Superfoods seine Beschäftigten behandelt darf nicht unwidersprochen bleiben.“

Croma R., ein weiteres betroffenes Mitglied, fügt hinzu:
„Da wir alle drei betroffenen Kolleg*innen Migrant*innen sind, wenig Deutsch sprechen und nicht so viel Ahnung von deutschem Arbeitsrecht haben, ging das Unternehmen wahrscheinlich davon aus, dass wir nicht lange für unsere ausstehenden Löhne kämpfen würden.“

Die FAU Berlin fordert im Sinne ihrer Mitglieder Superfoods auf, die offenen Ansprüche unverzüglich zu zahlen.

Am 23. Februar ruft die FAU Berlin zu 12.30 Uhr erneut zu einer Kundgebung vor dem Café in der Schlüterstraße 37 in Berlin-Charlottenburg auf.

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