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»Das Problem mit dieser Welt ist, dass kluge Menschen voller Zweifel sind, während dumme Menschen voller Zuversicht sind.« Charles Bukowski

8. März. Gegen Krieg. Für die Frauenrevolution

Das Foto von © Monika von Wegerer zeigt drei Teilnehmer*innen der Aktion mit selbstgemalten Plakaten: "Gegem Macker und Rassisten - Fight the Power - Fight the Cistem" "Kein Täter darf sich sicher fühlen" sowie Durchgestrichen: "Beziehungstat - Femizid" Durchgestrichen "Minderjährige Frauen - Mädchen" Durchgestrichen: "Hysterie - Wut"
Foto: © Monika von Wegerer via Umbruch Bildarchiv
Am 8. März 2026 versammelten sich mehrere hundert Frauen am Gesundbrunnen zu einer Demonstration durch den Wedding unter dem Motto: „Gegen Krieg, für die Frauenrevolution.“ Der Protest richtete sich gegen patriarchale Gewalt, für Gleichberechtigung, gegen gekürzte Sozialleistungen, explodierende Miet-, Lebensmittel und Energiepreise bei gleichzeitigen Milliardenausgaben für Rüstung und deutscher Beteiligung an völkerrechtlichen Kriegen. So führte die Demo auch vorbei an Rheinmetall aus Protest gegen die dort geplante Umstellung der Produktion auf Rüstungsgüter. Ab Frühsommer will Rheinmetall im Werk in der Scheringstraße 2 statt Autozubehör Geschosshülsen für Artilleriemunition herstellen. Erstmals seit Jahrzehnten sollen in Berlin wieder Rüstungsgüter produziert werden.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.
Während Deutschland den Genozid in Gaza und den Krieg gegen Rojava weiter fleißig mit Waffen und Geld unterstützt, kürzt der Staat an allen Ecken und Enden im Sozialen Bereich und in der Gewaltschutzhilfe. Die Fassade eines Landes, das angeblich Frauen- und LGBTI+ Schutz ganz nach vorne stellt bröckelt immer mehr!
Wir wissen: Während fast jeden Tag eine Schwester von uns durch die Hand eines Mannes ermordet wird und unsere Schwestern weltweit mit deutschen Bomben das Leben zur Hölle gemacht wird, sind wir es, die uns gegenseitig schützen und für unsere Befreiung kämpfen werden! Deshalb am 8. März mit uns auf die Straßen!

(Aufruf zur Demo)

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Fight by Night 2026

Das Foto von © Björn Obmann zeigt die Demo mit dem Fronttransparent mit der Aufschrift "Fight by Night Wir rechnen ab!"
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Zum Abschluss des feministischen Kampftages zogen am 8. März bis zu 2.000 Menschen gegen das Patriarchat durch Kreuzberg. Unter dem Motto „Fight by Night - Wir rechnen ab!“ lief die Demo lautstark vom Mariannenplatz zum Görlitzer Park. An mehreren Ecken wurde die Demo durch Pyro und Feuerwerk begrüßt.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Wir rechnen ab! Bis 27.02.2026 (equal pay day) haben wir umsonst gearbeitet. Ihr schuldet uns gleiches Geld für gleiche Arbeit, Investitionen in soziale Projekte, bezahlbare Mieten, Konsequenzen für Sexualstraftäter, körperliche Selbstbestimmung – die Rechnung ist lang. Wer von Patriarchat profitiert, trägt zu dessen Erhalt bei, deshalb: Fickt eure Zäune und Bullen im Görli und anderswo, euer Rassismus hat mit unserer Sicherheit nichts zu tun. Das ist unser Park, das sind unsere Straßen, das ist unser Tag und unsere Nacht!

(aus dem Aufruf)

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Internationaler Frauen*tag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara Zetkin am 27. August 1910 in Kopenhagen (übrigens im Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der Frauen gegen mehrfache Ausbeutung und Unterdrückung. Themen waren vor allem die Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen Krieg.

Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz sowie den USA begangen. Allein in Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen Schweden, Frankreich und Holland, 1913 Russland und die Tschechoslowakei dazu. Neben dem Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, Mutter- und Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in Deutschland im Zuge der Novemberrevolution 1918 durch den Rat der Volksbeauftragten zuerkannt.

1921 wurde auf der zweiten kommunistischen Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara Zetkin, der internationale Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen Frauenkämpfen verbunden:

• Am 8. März 1857 streikten in New York Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer Streikwelle in der Textil- und Tabakindustrie.
• Am 8. März 1908 kamen 129 streikende Arbeiterinnen der Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft.
• Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. Petersburg ein massiver Streik der Textilarbeiterinnen gegen Krieg, Hunger und Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum Generalstreik, der als Auslöser der Februarrevolution gilt.



Bildquelle: Bildercache.de

"Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht." Clara Zetkin (1857 - 1933), Initiatorin des ersten Internationalen Frauentages stellte klar, dass eine wirkliche Befreiung der Frau untrennbar verbunden ist mit der Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung. Sie wendete sich aber auch gegen diejenigen, die meinten, diesen Kampf auf den St. Nimmerleins Tag verschieben zu können.

In diesem Sinne fordern wir dazu auf, an den Aktionen an diesem Tag teilzunehmen. Möglichkeiten dazu finden sich zum Beispiel bei LabourNet.


Trotz Gymnasium nichts gelernt...

Das Sharepic zeigt den Text "Trotz Gymnasium nichts gelernt - erneu AfD bei Podiumsdiskussion eingeladen. Unsere Antwort: Gegenprotest 26.02.2026 18:00 Dietrich-Bonhoffer Gymnasium in Siemingen" Dazu eine von einer Hand getragene Texttafel: "Keine Bühne der AfD" und das Logo der Antifaschistischen Filder - zwei Spitzkohlköpfe in Rot und Schwarz
SharePic zum Gegenprotest
Am 26.02.2026 findet in Filderstadt-Sielmingen eine Podiumsdiskussion im Dietrich-Bonhoeffer(!)-Gymnasium mit dem AfD Kandidaten Felix Schneider statt. Besonders brisant ist das Ganze, da nach unserem letztmaligen Protest die SMV der Schule bereits eine Podiumsdiskussion außerhalb der Schule geplant hat um die AfD nicht einladen zu müssen. Der Rektor und das Lehrer:innen-Kollegium bestehen aber auf einer Veranstaltung in der Schule und so "muss aus Neutralitätsgründen" die AfD mit aufs Podium.
Wir finden das eine ziemliche Schweinerei, trotz klugem Verhalten der SMV eine auswärtige Podiumsdiskussion zu veranstalten, die Schüler:innen zu zwingen Rechtsradikale und Rassisten in die Schule zu lassen!

Also unterstützt unseren Gegenprotest vor Ort an der Schule!

26.02.2026 18:00 Uhr am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Sielmingen.

Quelle: Antifaschistische Filder

Flyer zum Protest

8 Jahre Haft – Free Maja Demos in Berlin und anderswo

Das Foto zeigt die unter einer U-Bahn Brücke durchquerende Demo  mit dem Fronttransparent mit dem Text "Free Maja - gegen Faschismus & Repression" darüber eine Fahne mit dem Text "Free all Antifas" und zwei aneinandergeketten Handen, die die Kette zerreißen.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Am 4. Februar 2026 wurde die Antifaschist*in Maja in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt. Aus Protest demonstrierten am Abend in Berlin bis zu 1.000 Menschen. Auch in Hamburg, Dresden, Erfurt, Freiburg, Nürnberg, Kiel und Potsdam gab es spontane Solidemos auf den Straßen.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Maja wurde vorgeworfen in Budapest zum Tag der Ehre Neonazis angegriffen und verletzt zu haben. Statt Beweisen konnte die Staatsanwaltschaft nur Indizien vortragen. Maja wurde 2024 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion illegal von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert und sitzt seitdem dort als non-binäre Person unter menschenunwürdigen Zuständen in einem Männerknast in Isolationshaft. Nach dem Urteil gehen sowohl Majas Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft in Berufung.
Antifaschismus ist die notwendige Selbstverteidigung demokratischer Gesellschaften gegen das Totalitäre, das Autoritäre, gegen Vernichtung und Verachtung. Nicht nur in der Anklage, immer wieder wurde jedoch auch über den Prozess hinaus die emanzipatorische, antifaschistische Lehre, wie sie uns nach Krieg, Faschismus und Kolonialismus blieb, als Terror dargestellt. In mir sehnt sich nichts nach Gewalt. Da ist kein Wunsch, zu verletzen oder zu töten, ja mein Verstand sträubt sich dagegen. Ich will weder Tyrann*in noch Held*in sein.

(Kein letztes Wort – Majas Rede zum Prozessende)



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Vortrag zur Anarcho-syndikalistischen Jugend Stuttgart

Das Foto zeigt die Veranstaltung aus Sicht der hinteren Reihe
Gut besuchte Veranstaltung mit Martin Veith
Am 24. Januar kamen rund 40 Leute ins Stadteilzentrum Gasparitsch, um Martin Veith zu hören – von 17 bis 70 war alles dabei. Veith war selbst bei der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) aktiv und hat mit „Eine Revolution für die Anarchie" ein Buch über die Geschichte der Gruppe geschrieben.

Die ASJ existierte von 1990 bis 1993 im Großraum Stuttgart und stand der FAU nahe. Als syndikalistische Jugendorganisation setzte sie auf Selbstorganisation und direkte Aktion – also darauf, Verbesserungen nicht über Parteien oder große Apparate zu erreichen, sondern durch eigenes Handeln am Arbeitsplatz und im Alltag. Die Gruppe beteiligte sich an 1.-Mai-Demonstrationen, Kampagnen und Aktionen in der Stadt.

Die frühen 90er waren auch eine Zeit, in der Neonazis massiv auf den Straßen präsent waren – Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen sind nur die bekanntesten Beispiele für die rassistische Gewalt dieser Jahre. In Stuttgart und Umgebung stellte sich die ASJ diesem Problem entgegen und engagierte sich antifaschistisch.

Der Abend war ein schönes Wiedersehen für viele Ehemalige aus der syndikalistischen Bewegung – und gleichzeitig ein guter Austausch zwischen den Generationen. Danke an Martin Veith und das Institut für Syndikalismusforschung!

Quelle: FAU Stuttgart

The Heartbreak Machine: Nazis in the Echo Chamber

Der folgende Text beschreibt die Hintergründe und den Hackvorgang bei drei Nazi Plattformen, unter anderem zu Dating unter Rechten. Den dabei verwendete und hinsichtlich Nazis unscharfen Begriff "Extremismus" mache ich mir nicht zu eigen, er ist Teil der "Hufeisentheorie" und könnte auch gegen Links gewendet werden. Aber genug der Vorrede:

"WhiteDate ist eine Plattform weißer Suprematist:innen, die sich an Rassist:innen und Antisemit:innen richtet – und auf veralteter Infrastruktur basiert. Was die 8000 Mitglieder nicht wussten: Einige der Nazis flirteten dieses Jahr mit realistisch wirkenden Chatbots - und verliebten sich sogar in sie. Mit einer Kombination aus automatisierter Konversationsanalyse, Web-Scraping und klassischen OSINT-Methoden verfolgten wir öffentliche Spuren und identifizierten die Personen hinter der Seite. Dieser Vortrag zeigt, wie KI-Personas und investigatives Denken extremistische Netzwerke aufdecken und wie Algorithmen gegen Extremismus eingesetzt werden können.

Monatelang tauchte Martha in die verborgene Welt von WhiteDate, WhiteChild und WhiteDeal ein, drei Plattformen, die von einer Rechtsextremistin aus Deutschland betrieben werden. Sie glaubt an die Verschwörung einer weißen Vorherrschaft und einer „rassisch reinen“ weißen Gemeinschaft. Was als Neugier begann, entwickelte sich schnell zu einem Experiment über menschliches Verhalten, Technologie und Absurdität.

Martha infiltrierte das Portal mit „realistischen“ KI-Chatbots. Die Bots waren so überzeugend, dass sie die Überprüfungen umgingen und sogar als „weiß“ verifiziert worden. Durch die Gespräche und Recherche von digitalen Spuren dieser Gemeinschaft, die sich in Sicherheit wähnte, konnte sie Nutzer identifizieren.

Gemeinsam mit Reporter:innen der „Die Zeit“ konnten wir die Person hinter der Plattform enttarnen und ihre Radikalisierung von einer erfolgreichen Pianistin zu einer Szene-Unternehmerin nachzeichnen. Um ihr Dating-Portal hat sie ein Netzwerk von Websites aufgebaut, dass seinen Nutzern Liebe, Treue und Tradition vermarktet. WhiteDate verspricht romantische Beziehungen, WhiteChild propagiert Familien- und Abstammungsideale und WhiteDeal ermöglicht berufliches Networking und „gegenseitige Unterstützung“ unter einem rassistischen Weltbild. Gemeinsam zeigen sie, wie Ideologie und Einsamkeit auf bizarre Weise miteinander verwoben sein können.

Nach monatelanger Beobachtung, klassischer OSINT-Recherche, automatisierter Gesprächsanalyse und Web-Scraping haben wir herausgefunden, wer hinter diesen Plattformen steckt und wie ihre Infrastruktur funktioniert. Dabei deckten wir die Widersprüche und Absurditäten extremistischer Gemeinschaften auf, verdeutlichten ihre Anfälligkeit für technologische Eingriffe und brachten sogar den einen oder anderen Nazi zum Weinen.

Dieser Vortrag erzählt von Beobachtung, Schabernack und Einblicken in die digitale Welt extremistischer Gruppen. Er zeigt, wie Algorithmen, KI-Personas und investigatives Denken Hass entlarven, seine Narrative hinterfragen und seine Echokammern aufbrechen können. Wir zeigen, wie Technologie im Kampf gegen Extremismus eingesetzt werden kann."

Quelle

Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0



Neues Factsheet: Gefährliches Engagement - Menschenrechtsverteidiger*innen in Mexiko

Der Screenshoit zeigt einen Ausschnitt aus dem Factsheet
Ausschnitt aus dem vierseitigen FactSheet
Zum Internationalen Tag der Menschenrechtsverteidiger*innen (9. Dezember) veröffentlicht die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko ein Factsheet mit Hintergrundinformationen und politischen Handlungsempfehlungen für einen besseren Schutz der Aktivist*innen.

In einem Land mit einer der höchsten Gewaltraten weltweit leisten Mexikos Menschenrechts-verteidiger*innen eine unverzichtbare Arbeit: Sie setzen sich dafür ein, dass die Suche nach über 130.000 Verschwundenen vorankommt, prangern Verstrickungen zwischen Politik und organisiertem Verbrechen an oder bringen schwere Menschenrechtsverletzungen ans Licht, über die die breite Öffentlichkeit sonst womöglich nie etwas erfahren hätte.

Doch wer Menschenrechtsverletzungen offen benennt und Gerechtigkeit fordert, gerät oft in den Fokus der Verantwortlichen und Täter*innen, die Aufklärung und strafrechtliche Konsequenzen verhindern wollen. Nach Zahlen des zivilgesellschaftlichen Netzwerks Espacio OSC wurden in Mexiko seit 2016 mindestens 177 Menschenrechtsverteidiger*innen mutmaßlich im Zusammenhang mit ihrem Engagement ermordet, 37 wurden Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens. Diesen schweren Gewaltverbrechen gehen oftmals Todesdrohungen, tätliche Angriffe, Diffamierungen oder Versuche der Kriminalisierung voraus.

Was kann unternommen werden, um Menschenrechtsverteidiger*innen in dieser gefährlichen Gesamtlage besser gegen Angriffe zu schützen und Diffamierungen sowie unrechtmäßiger juristischer Verfolgung ein Ende zu setzen?

Zum Factsheet „Gefährliches Engagement: Menschenrechtsverteidiger*innen in Mexiko“

Quelle:
Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko / Coordinación Alemana por los Derechos Humanos en México
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
Deutschland


50. Todestag von Hannah Arendt

Zum heutigen 50. Todestag von Hannah Arendt ist es an der Zeit, einmal wieder das berühmte und oft zitierte Gespräch in der Fernseh-Sendereihe "Zur Person", in dem Hanna Arendt unter anderem ihre These von der "Banalität des Bösen" erläutert zu zeigen. Das Interview bezeichnete Günter Gaus selbst als "das beste Gespräch", das er je geführt hat.

Neben der vollständigen Aufzeichnung des Gesprächs existiert auch eine komplette Transkripton.




Widersetzen gegen AFD in Giessen

Ein Teil der Demo bei einer Blockade mit dem pinken Transparent des "Widersetzen" Bündnisses mit dem Text "Eine lebenswerte Zukunft für Alle - Genaration Antifa". Daneben ein weiteres Transparent mit dem Text "Wir wollen keine Blumen, gebt uns ein Leben ohne Angst"
Foto: © heba / Umbruch Bildarchiv
Am Morgen des 29. November füllten sich die Straßen rund um Gießen mit Bussen aus ganz Deutschland. Eine bunte Gruppe an Menschen hatte sich die letzten Wochen und Monate darauf vorbereitet, sich gegen die Gründung der neuen AfD Jugend zu stellen. Mehrere 10.000 Menschen versperrten mit Demonstrationen und Blockaden über Stunden die Zugänge zum Tagungsort. Erst mit 2,5 Stunden Verspätung konnten die Rechtsextremen ihren Kongress in einer halb leeren Halle beginnen.

Diese Aktion war wohl die größte antifaschistische Mobilisierung in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Aktivist*innen und Demo- Teilnehmer*innen standen ein für Solidarität, offene Grenzen, feministische Selbstbestimmung, ein Klima des Antimilitarismus und natürlich: für Antifaschismus. Diese Vielfalt zeigte sich auch im breiten Widersetzen Bündnis, dass aus antirassistischen und antifaschistischen Initiativen, Omas gegen Rechts, migrantischen Gruppen, Azubis und vielen anderen besteht. (Juli vom Widersetzen Bündnis)

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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