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»Facts do not cease to exist because they are ignored.« Aldous Huxley

Plattentipp: Ton Steine Scherben: Gesamtwerk - die Studioalben

Ein Klick auf das Bild verlinkt zur Box bei amazon.de
Bekanntlich sind Ton, Steine Scherben eine unserer Lieblings Agit-Rock Bands. Wir sind dann mal so frech und verweisen auf einen Kommerzlink: Am Samstag den 4. Dezember 2015 erscheinen die Studioalben der Scherben in einer auf 2000 (Andere sprechen von sogar nur 500) Boxen limitierten Auflage auf Vinyl. Die Vinyl-Box enthält alle fünf Original-Alben der Band, neu abgemischt und auf 180g-Vinyl gepresst:

Im Gegensatz zum Gesamtwerk fehlen hier leider die Livealben. Denn die Scherben waren vor allem eine Liveband.
  • 1985: In Berlin 1984 (Live I)

  • 1996: Live II

  • 2002: Land in Sicht, DVD, erschienen bei eye tune productions

  • 2006: Live III

Zum Hineinhören empfiehlt sich das an dieser Stelle bereits verlinkte Konzert in Offenburg anno 1983, zwei Jahre vor der Auflösung der Scherben.

Dafür klingen die LPs authentischer und einfach wärmer. Für alle, deren Platten inzwischen völlig abgenudelt sind oder auch für Neueinsteiger eine sicher sinnvolle Anlage.

Heute: NOISE MASSACRE V.

Dieses Jahr zum fünften Mal: Das Noise Massacre im Komma in Esslingen.Mit einer Mischung aus Hardcore, Crust, Punk soll antifaschistische Arbeit ebenso wie AntifaschistInnen unterstützt werden, die wegen ihres Engagements von Repression betroffen sind."

Beginn: 18:00 Uhr

Acts:

Bitter Verses
Geraniüm
Yanos
I saw Daylight
We had a Deal
The Higgins
Blut Hirn Schranke
Nametaker ACHTUNG!
Nametaker haben leider abgesagt. als Ersatz dafür werden WØLFENSTEIN das Festival eröffnen!

+ aftershow party + vegan food

Revolution an der Tanzbar: Zum 45. Todestag von Janis Joplin

Heute ist der 45. Todestag von Janis Joplin. Aus dem Anlaß "Ball & Chain", gespielt von Joplin mit ihrer (übrigens heute noch aktiven) Band Big Brother and the Holding Company auf dem Monterey Pop Festival, Kalifornien am 17. Juni 1967. Janis Joplin gehört mit ihrem frühen Tod zum Forever 27 Club, während das Monterey Pop Festival "als musikalischer Auftakt zur so genannten „Hippie-Kultur“ (Flower Power, Love and Peace-Generation) gilt. (...) Insgesamt besuchten zwischen 50.000 und 90.000 Menschen das Festival. Neben Janis Joplin traten viele der bekanntesten Interpreten der Popmusik auf, unter anderem Jimi Hendrix, Otis Redding, The Who, Steve Miller, Electric Flag, Butterfield Blues Band, Canned Heat, Eric Burdon and the Animals, Jefferson Airplane und The Byrds (...)" sowie Ravi Shankar." (Wikipedia)

Light in Babylon documentary ARTE (in english)

2012 in der İstiklal Caddesi haben wir die Band Light in Babylon bei ihrer Straßenmusik gesehen, gehört, erlebt und sofort ihre CD "Life Sometimes Doesn`t Give You Space" mitgenommen.

"Acutally people all the time ask me about politic.because already being Israel-Iranian it's a political thing. Already living in Turkey with all what happened here especially in the last months became a political thing.
But - the reason I make music is not for changing the world or tell other people what to do, how to think and how to live. We are just making our own words, our own music and we share it."


Die drei Bandmitglieder aus drei Ländern leben Internationalismus ganz selbstverständlich. Ihre Liebe zum Schmelztiegel Istanbul kommt nicht von ungefähr ...

Sehr schönes, sehenswertes Portrait der Band.

Kumbia Queers mit neuem Album auf Tour!

"Sommer 2007 in Buenos Aires: Sechs Musikerinnen -“ legendäre Punkrockerinnen aus Argentinien und Mexiko -“ beschließen, mal was ganz anderes zu machen: Cumbia. Was aus einer Bierlaune heraus beginnt, führt zur Gründung der Kumbia Queers. Ihren Stil nennen die Frauen „Tropipunk“. Und den spielen sie „1000%“ -“ mit einem wilden Mix aus afrokubanischen und lateinamerikanischen Cumbia-Einflüssen, Queerness und Punk-Spirit. Die teils schlimmen Herz-Schmerz-Macho-Posen der traditionellen Latino-Cumbia werden queer umgedeutet und mit politischer Haltung, aber auch mit witzigen und ironischen Texten gefüllt. Innerhalb weniger Jahre werden die Kumbia Queers zu einer bekannten Band in Südamerika und spielen u.a. in Argentinien, Chile, Brasilien oder Mexiko auf den großen Festivals vom Vive Latino bis zum Recbeat. 2010 kommt die Band erstmals nach Europa und Köln -“ und wir erinnern uns an eine großartige Midsummer-Party im Gebäude 9. Anschließend wird halb Europa mit dem Tropipunkvirus infiziert: „Die spektakulären Beats versprechen Veränderung, und zwar im hier und jetzt. Im schaukelnden Rhythmus der Cumbia bleibt dabei alles ausbalanciert und verführerisch“ (SPEX). Von Spanien bis Schweden spielen sie diverse Konzerte und Festivals wie TFF Rudolstadt, Juicy Beats, Fusion Festival, Colours of Ostrava Festival (CZ), Festival Chico Tropico (ESP), Festival Mundial (NL), Incubate Festival (NL), Caliente! (CH). Bei ihrem letzten Besuch in Köln 2013 schenkten uns die Kumbia Queers ein unvergessliches Umsonst & Draußen-Konzert auf der Qlosterstüffjebühne und eine Party auf der überfüllten Venloerstraße.

2014 war die Band in Lateinamerika und -“ auf Einladung der Jury des SXSW Festivals -“ in den USA unterwegs und spielte auch dort einige frenetisch gefeierte Konzerte: “Known for their raucous live shows, their effortless humor, and their ability to slay the ladies (and gentlemen), The Kumbia Queers are natural-born rock stars and one of the best bands to see live if you find yourself in Argentina...or, depending on the time of the year, Mexico, Holland, France, Denmark, or New York. They-˜re world travelers, seasoned musicians, and a band that has fun while keeping their live show on-point- (network awesome). Im Sommer 2015 sind die Kumbia Queers mit neuer Platte wieder in Europa unterwegs."


Quelle, mehr Infos und Tourübersicht

Zur Homepage der Kumbia Quees

Revolution an der Tanzbar: Linton Kwesi Johnson - Inglan Is A Bitch

Anders als die Mehrzahl der Reggae-Musiker ist „LKJ“, wie er nach seinen Initialen auch genannt wird, nicht religiös; die im Reggae verbreitete Rastafari-Religion kritisierte er als wirklichkeitsfern und reaktionär. In seinen Texten formuliert Johnson eine explizit linksradikale Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft Englands. Im Zentrum stehen dabei seine Erfahrungen mit Rassismus, Arbeitslosigkeit und Gewalt.

„Was heißt es, schwarz zu sein in Großbritannien? Es heißt, dass du eigentlich einen unglaublich aufwendigen Kampf um Dinge führen musst, die für den größten Teil der Gesellschaft selbstverständlich sind: Wohnungssuche, Bildung, gewerkschaftliche Rechte usw. Es bedeutet, dass du, obwohl du in England geboren bist, für immer als Immigrant giltst. Es bedeutet, dass du in dieser Gesellschaft ganz unten bist und immerzu versuchst, mit den kolonialen Regeln zu brechen.“ (WikiPedia)