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»Wenn jemand auf meinem Begräbnis weint, spreche ich nie wieder ein Wort mit ihm.« Stan Laurel

Blogkino: Dracula (1931)

Gestern war der 143 Geburtstag des Gewerkschaftsorganizers, Aktivisten, Antifaschisten und Horror- und Gothikone Béla Ferenc Dezső Blaskó alias Bela Lugosi. Aus diesem Anlaß zeigen wir in unserer Reihe Blogkino seinen Klassiker "Dracula". Wer den Plot nicht kennt: Hoch oben in den Karpaten liegt das Schloss von Graf Dracula, das den Dorfbewohnern Angst und Schrecken einjagt. Als der englische Immobilienmakler Renfield nach Transsilvanien reist, um dem zurückgezogen lebenden Grafen ein altes Grundstück in London zu verkaufen, warnen ihn die Anwohner vor den Vampiren in dem alten Gemäuer. Doch der Makler lässt sich nicht beirren und begegnet bald dem berüchtigten Grafen...


Street Art

Das Foto zeigt eine Wand mit einem Grafifti, das 3 Köpfe, die mit grimmiger Mine einen vierten anstarren, der freundlich zurück lächelt. Signiert ist das Bild mit dem Titel "Positiv' Mind" von Lefdraw (Instagram)
Foto: © Monika von Wegerer via Umbruch Bildarchiv
Woher stammt eigentlich der Name „Graffiti? Aus dem italienischen (Graffito) und beschreibt eine in Stein geritzte Zeichnung. Schon in der Antike haben die alten Ägypter Malereien und Schriftzüge auf Steine, Mauern und Gebäude gekratzt. Heute nennt sich das Street Art. Wie damals ist es ein Ausdruck gelebter Kultur mit sozialen oder politischen Botschaften. Sie beleben den sonst oft grauen und tristen öffentlichen Großstadtraum.

„Seit 2004 mache ich Fotos von Graffitis in Berlin. Die Faszination an diesen oft einzigartigen Kunstwerken habe ich auch nach 20 Jahren nicht verloren.“

(Monika von Wegerer)

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Weitere Ereignisse zu diesem Thema

Weitere Fotos im alten Bildarchiv (1980 - 2018)


ZSK in Kreuzberg

Das Foto zeigt eine Szene des Konzerts: Ein Mensch mit Antifafahne beim Stagediving, dahinter die Bühne mit den Musikern
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Die Skate-Punk-Band ZSK spielte am 28.9. umsonst und draußen ein Konzert vor über 1.000 Menschen auf dem Rio-Reiser-Platz in Berlin-Kreuzberg.
Menschen auf und vor der Bühne solidarisierten sich mit Görli(zer Park) zaunfrei, dem Fotojournalisten Hardy, Hanna, Maja, Nanuk und allen Antifaschist*innen. Veranstaltet wurde die kinderfreundliche Kundgebung gegen Rechtsruck, Rassismus und die AfD von der Initiative „Kein Bock auf Nazis“.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Links



Blogkino: Dai-bosatsu tôge (1966)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino nach "Kill" in der vorigen Woche einen weiteren Samurai Streifen von Kihachi Okamoto: The Sword of Doom / Dai-bosatsu tōge. Das Drehbuch entstand nach einem Roman von Kaizan Nakazato, der den Roman als Fortsetzungsgeschichte in einer japanischen Zeitung von 1913 bis 1921 veröffentlichte. Die Handlung beginnt im Frühjahr 1862 in den Bergen nahe einem Dorf, nämlich am Großer Bodhisatva-Gebirgspass, nach dem der Film im Japanischen benannt ist. Der junge Samurai Ryūnosuke Tsukue ermordet heimtückisch einen alten Mann, der mit seiner Enkeltochter auf Wanderschaft ist. Ryūnosuke ist der stärkste Schwertkämpfer im Ort, jedoch besonders kaltherzig und grausam, und wurde deshalb aus der örtlichen Schwertkampfschule ausgeschlossen. Er beherrscht eine für Samurai ungewohnte Verhaltensweise, die ihm Vorteile im Kampf verschafft. Bei einem kommenden Wettstreit im Dorf soll er gegen den ehrenwerten Samurai Bunnojo Utsugi antreten, für den der Sieg sehr wichtig ist, da der Fürst diesem nur dann die Leitung der Kogen-Itto-Schule übertragen kann. Weil davon auch das Schicksal Bunnojos Familie abhängt, sucht dessen junge Ehefrau Ohama den Ryūnosuke auf und bittet ihn, auf den Sieg zu verzichten, damit die Schwertkampfschule im Ort bleiben kann...

Wir zeigen den Film zum besseren Verständnis mit spanischen Untertiteln.




Das laute Schweigen

Der Dokumentarfilm untersucht die deutsche Politik gegenüber Israel und Palästina und zeigt, wie palästinasolidarische Stimmen in Öffentlichkeit und Kultur zunehmend unter Druck geraten. Durch Interviews, Fallbeispiele und Analysen macht der Film sichtbar, wie Debatten eingeschränkt, Kritik delegitimiert und Meinungsäußerungen sanktioniert werden. DAS LAUTE SCHWEIGEN eröffnet damit eine Auseinandersetzung mit einem Thema, das in Deutschland von Spannungen, Tabuisierungen und Machtasymmetrien geprägt ist.

Thematik
Deutschland unterstützt Israel und dessen Interessen seit Jahrzehnten, nicht erst seit dem tödlichen Angriff der Hamas auf Israel am 7.Oktober 2023, aber seitdem ungebrochen - diplomatisch, materiell und moralisch*. Diese Unterstützung wurde auch fortgesetzt, als der Internationale Gerichtshof (IGH) die Plausibilität eines Völkermords durch die israelischen Militäroperationen im Gazastreifen feststellte. Staatliche Behörden und große Teile der deutschen Medienlandschaft haben versucht, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, die die Verwicklung Deutschlands an einem möglichen Völkermord** in Gaza infrage stellen.

Zu dieser repressiven Dynamik zählen die Kriminalisierung von pro-palästinensischem Aktivismus, Verleumdungskampagnen gegen Einzelpersonen und Gruppen, gesetzliche Einschränkungen, Polizeigewalt und Bürgerrechtsverletzungen – wie u.A. von Amnesty International dokumentiert.

*Die Deutsche Regierung hat im August 2025 offiziell angekündigt, keine weiteren Waffenexporte an Israel zu genehmigen, die potentiell gegen zivile Ziele in Gaza verwendet werden können.

**Israels Krieg auf Gaza wird u. A. von Amnesty Interational, HRW, MSF, UN-Sonderkomitee, Genocide Watch und B’Tselem als Völkermord eingestuft.

Mehr Informationen sowie zum Crowdfunding für den Film.



Blogkino: Kill (1968)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai Streifen "Kill". In dieser schwarzhumorigen Actionkomödie von Kihachi Okamoto landen zwei vom Pech verfolgte Schwertkämpfer in einer staubigen, windigen Stadt, wo sie in einen lokalen Clan-Streit verwickelt werden. Der eine, früher Bauer, will unbedingt ein edler Samurai werden. Der andere, ein ehemaliger Samurai, der von seiner Vergangenheit verfolgt wird, zieht es vor, anonym mit Gangstern zu leben. Als beide Männer jedoch die Missetaten des ruchlosen Clanführers entdecken, schließen sie sich einer Gruppe von Rebellen an, die in einer abgelegenen Berghütte belagert werden. Basierend auf dem Roman Hibi Heian des Schriftstellers Yamamoto Shūgorō der auch Akira Kurosawas SANJURO zugrunde liegt, spielt KILL! spielerisch mit den Konventionen des Samurai-Films, indem es Elemente aus etablierten Chanbara-Klassikern aufgreift und sie mit einem Hauch italienischer Western würzt.




Loblied auf den Herbst und Rituale oder: Margaret redet über Blätter, Hunde, Geister und Priester

Dieses Wochenende bin ich auf der Another Carolina Anarchist Bookfair in Asheville, North Carolina, und habe dort einen Stand für Strangers in a Tangled Wilderness.

Strangers hat diese Woche eine ganze Reihe neuer Sachen, darunter das Hörbuch von The Lamb Will Slaughter the Lion. (Das sollte bald über Hörbuch-Apps verfügbar sein, es dauert nur eine Weile, bis es im System verfügbar ist). Ich arbeite auch an den Hörbüchern zu den Büchern 2 und 3 der Danielle-Cain-Reihe.

Außerdem gibt es jetzt zwei Rückenaufnäher. Der eine ist „Uliksi“ aus den Danielle-Cain-Büchern mit einem Motiv von Robin Savage. Der andere ist „der Rückenaufnäher, den ich auf meiner eigenen Weste trage“, inspiriert von meinen historischen Recherchen, ein Zitat von Willem Arondeus, dem schwulen Antifaschisten, der Nazi-Akten verbrannt hat und in seinem letzten Brief an die Welt schrieb: „Lasst es bekannt sein, dass Homosexuelle keine Feiglinge sind.“ Und schließlich gibt es jetzt auf vielfachen Wunsch auch Strangers in a Tangled Wilderness-Hoodies.

Ich werde diesen Herbst und Winter weniger Veranstaltungen machen, weil ich viel zu schreiben habe. Aber hoffentlich bedeutet das, dass ich bald mehr über neue Arbeiten berichten kann.

Loblied auf den Herbst und Rituale


„Du weißt, dass du gestorben bist, wenn die Dinge um dich herum aufhören zu sterben.“

Elías Contreras, aus „The Uncomfortable Dead“

Das Foto zeigt einen Herbstwald, durch den ein mit abgefallenen Blättern bedeckter Weg führt
Herbstwald in Deutschland
Foto: Martin.Heiss
Lizenz: CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons
Die Blätter waren sich nicht ganz sicher, was sie dieses Jahr tun sollten, aber jetzt fangen sie endlich an, sich zu verfärben und zu fallen – obwohl das Wetter noch warm ist. Ich würde das Wetter als untypisch bezeichnen, aber „untypisch“ ist heutzutage ein ziemlich bedeutungsloser Begriff. Die Jahreszeiten bringen, was sie bringen, egal, was wir denken, dass sie bringen sollten.

Das beste Spiel der Welt ist, wenn du meinen Hund fragst, „Blätterkicken“. Das Spiel ist einfach: Ich kicke Blätter, und Rintrah springt in die Luft, um sie zu fangen. Jeden Morgen auf unserem Spaziergang bin ich vom Kicken erschöpft, bevor er vom Springen und Laufen erschöpft ist. Varianten des Spiels sind „Bachwasser-Kicken“ und „Schnee-Kicken“, die wahrscheinlich keiner weiteren Erklärung bedürfen.

Wenn die Tage kürzer werden, nehmen wir die Sonne nicht mehr so selbstverständlich hin. Da Blätter und Licht für dieses Jahr verblassen, ist es ganz natürlich, dass wir über den Tod um uns herum und den Tod, der uns erwartet, nachdenken – und es wird dich nicht überraschen, dass ich darin Trost und Schönheit finde. Es ist der Tod, der uns umgibt, der uns zum Leben führt.

Ich baue nicht viele Rituale direkt in mein Leben ein. Ich möchte gerne mehr mit Magie zu tun haben, als ich es derzeit tue. In den meisten Jahren bringe ich mich dazu, mit Freunden Kürbisse zu schnitzen. In den meisten Jahren schaffe ich es, ein paar schöne Wanderungen zu machen, während die Blätter noch in der Luft schweben. Ich nehme mir immer etwas Zeit, um mich hinzusetzen und die Blätter zu beobachten. Vor ein paar Jahren haben eine Freundin und ich ein „dumb supper” veranstaltet und beim Abendessen einen Teller für die Toten gedeckt und mit ihnen gesprochen, als wären sie im Raum.

An diesem Abend sprach ich hauptsächlich mit meiner Tante, der Katholikin, die lesbisch war und sich selbst gegenüber nicht offen dazu bekannte. Ich kann nicht behaupten, dass sie ein glückliches Leben geführt hat, und dafür mache ich meistens die Kirche verantwortlich, die ihr beigebracht hat, dass sie nicht sie selbst sein sollte. Als ich an diesem Abend mit ihr sprach, knüpfte ich an das Gespräch an, das wir an ihrem Sterbebett unterbrochen hatten, als sie mir endlich die Fragen stellte, die sie sich aus Angst nicht zu stellen getraut hatte, nämlich die zu meinem Geschlecht.

Nachdem sie gestorben war, erzählte ich ihr von meinem Leben und was ich über ihr Leben dachte und wie ihr Leben und ihr Tod mich verändert hatten. Vielleicht habe ich ihr erzählt, wie ich nach der Beerdigung zum ersten Mal seit dreißig Jahren wieder zur Beichte gegangen bin, in derselben Kirche, in der ich aufgewachsen war. Ich hätte meiner Tante vielleicht erzählt, wie ich den Priester dreißig Minuten lang über Theologie und Sünde ausgefragt habe, bevor ich bereit war, zu beichten. Wie ich ihm gesagt habe, dass ich mich für nichts entschuldigen würde, was mir nicht leid tut. Ich glaube, er dachte, ich meinte damit, dass ich eine Transfrau bin, aber ich meinte all die Ladendiebstähle, die ich in meiner Jugend in Geschäften begangen habe. Das bereue ich nicht. Ich habe nur wegen der Risikoanalyse damit aufgehört. Ich bereute auch nicht, dass ich nicht in die Kirche gegangen bin, dass ich mich nicht an der Hierarchie beteiligt habe, die die Welt gespalten hat, wie es alle Hierarchien tun, egal wie edel die Absichten ihrer Gründer auch sein mögen.

Es gab eine Menge Dinge, die mir nicht leid taten. Aber es gab auch einige Dinge, die mir leid taten, und ich glaube, ich habe meine Tante ein bisschen besser verstanden, indem ich zur Beichte gegangen bin und mit jemandem darüber gesprochen habe, inwiefern ich mein ganzes Leben lang versagt habe, mein bestes Ich zu sein.

Ich weiß nicht mehr genau, was ich dem Priester erzählt habe, und ich weiß auch nicht mehr genau, was ich meiner Tante erzählt habe, als ihr Geist auf dem Stuhl saß, vor dem ein Teller mit Ravioli stand.

Das stille Abendmahl war nicht einfach. Es ist nicht leicht, einen leeren Stuhl anzusehen und die Luft darüber wie einen alten Freund anzusprechen. Ich bin froh, dass ich es getan habe, aber es war nicht einfach.

Ich denke, die meisten Zauber, echte Zauber, die einen verwandeln, sind nie einfach.

Genau wie das Ritual, das wir alle irgendwann mal machen werden, das Ritual, das uns vom Leben in den Tod führt. Das wird nicht einfach sein. Es wird schön sein, aber obwohl ich ein Goth bin, misstraue ich der Endgültigkeit, deshalb möchte ich es so viele Jahrzehnte wie möglich hinauszögern.

Ich sage den Leuten, dass ich Magie nicht oft praktiziere, weil ich daran glaube. Warum sollte ich etwas so Mächtiges einfach so in mein Leben integrieren?

Ich denke, Leaf Kick ist nach diesem Maßstab kein Ritual, keine Magie. Leaf Kick ist einfach. Ich trete gegen die Blätter, und der Welpe (der kein Welpe mehr ist) springt in die Luft, schnappt mit dem Maul und ist glücklich.

Hunde zwingen einen, wie der Herbst, sich mit dem Tod und der Verwandlung auseinanderzusetzen, denn ich schwöre, als ich das letzte Mal hinschaute, war mein Hund ein Welpe, und wenn ich blinzele, wird er ein alter Hund sein, und wenn ich noch einmal blinzele, wird er ein weniger diskreter Teil des Universums sein und auf mich warten. Jedes Mal, wenn ich ihn so fröhlich und lebendig sehe, habe ich das Gefühl, ich könnte die Zukunft und die Vergangenheit gleichzeitig sehen. Er ist ein Welpe, ein junger Hund, ein alter Hund und ein Geist zugleich, genau wie wir alle.

Jetzt ist Herbst, weil ich geblinzelt habe und der Sommer vorbei war, und ich werde blinzeln und es wird Winter, Frühling und Sommer. Es werden alle Jahreszeiten auf einmal sein, und wir können jede einzelne genießen, bevor wir wie Blätter von den Bäumen fallen.

Quelle: In Praise of Autumn and Ritual or: Margaret talks about leaves and dogs and ghosts and priests by Margaret Killjoy, 24. September 2025

Birds Before the Storm ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.

Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]


10 Jahre Selbstorganisation, 10 Jahre Unabhängigkeit, 10 Jahre für die Menschen in Stuttgart-Ost: Stadtteilzentrum Gasparitsch

Der Flyer zeigt grafisch aufbereitet die Eckdaten zum Fest
Einladungsflyer (Vorderseite)
Das selbstverwaltete Stuttgarter Stadtteilzentrum Gasparitsch feiert mit einem Straßenfest nicht nur das eigene Jubiläum, sondern vor allem all diejenigen, die das Gasparitsch überhaupt erst möglich machen: die Nachbarschaft und ganz Stuttgart-Ost.

Kommt vorbei und feiern wir gemeinsam die vergangenen und kommenden großartigen Jahre im Stuttgarter Osten!

Samstag, 19. Oktober, 14-22 Uhr (+ Aftershow Party)
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125, U4 Ostendplatz, U9 Raitelsberg (gegenüber der Gaststätte Friedenau)

Hier findet ihr den geplanten groben Ablauf für unser Fest… Es kann aber auch immer zu kleinen und größeren Verschiebungen kommen.

Ablauf

ab 14 Uhr:

  • Kinderprogramm
  • Kaffee & Kuchen
  • kaltes Buffet
  • Quiz
16:00 Uhr: Live-Musik mit Dave Collide (Singer/Songwriter)

ab 18:30 Uhr:
  • warmes leckeres Essen
  • bis 18:30 Uhr: Quizabgabe
ab 19:30 Uhr
  • Quizauflösung
ab 20:15 Uhr
  • Live Musik mit bellalebwohl (kantig, roh & tanzbar)
Mehr Informationen rund um das Stadtteilzentrum.

Blogkino: Ibun Sarutobi Sasuke (1965)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai-Reißer des am 25. März diesen Jahres verstorbenen Regisseurs Masahiro Shinoda. Der Plot: Nach Jahren des Krieges ist Japan unter dem Tokugawa-Shogunat vereint, und der Samurai-Spion Sasuke Sarutobi, der des Konflikts überdrüssig ist, sehnt sich nach Frieden. Als jedoch ein hochrangiger Spion namens Tatewaki Koriyama vom Shogun zu einem rivalisierenden Clan überläuft, gerät die Welt der Schwertkämpfer in Aufruhr. Nachdem Sasuke ungewollt in den Konflikt hineingezogen wird, verfolgt er Tatewaki, während eine mysteriöse Gestalt mit weißer Kapuze beide zu jagen scheint. Am Ende der Geschichte ist niemand mehr der, der er zu sein schien, und die Wahrheit ist weitaus persönlicher, als irgendjemand vermutet hätte. Regisseur Masahiro Shinodas  auch als Samurai Spy (異聞猿飛佐助, oder Spy  Hunter bekannt gewordener Film ist voller Clan-Intrigen, Ninja-Spionen und mehrfachen Verrat und markiert eine kühne stilistische Abkehr von den Konventionen des Schwertkampf-Films.