Heute in unserer Reihe Blogkino: "Wir Kellerkinder". Dazu schreibt archive.org
Die im Jahre 1960 gedrehte Satire "WIR KELLERKINDER" spielt in der konservativen Adenauer-Zeit der 1950-iger Jahre, als in der noch jungen Bundsrepublik Deutschland vielerorts die eigene Nazi-Vergangenheit waehrend der Epoche des so genannten "Dritten Reiches" einfachheitshalber verdraengt oder schlichtweg gar verleugnet wurde. Treffsicher und geistreich attackiert der brillante Kabarettist Wolfgang Neuss diese Haltung, haelt der Gesellschaft den Spiegel vors Gesicht, augenzwinkernd natuerlich, indem er aus der Kellerperspektive in total schraeger Weise die Geschichte eines Deutschen zum Besten gibt, der in drei politischen Systemen zum Scheitern verurteilt war:
Nach Etablierung der Bundesrepublik Deutschland ersucht ein Bundesminister die Wochenschau, Bilder von Hakenkreuz-Schmierereien fuer eine Vortragsreihe zu beschaffen. Da nichts dergleichen in den eigenen Archiven vorhanden ist, werden kurzerhand drei gerade aus der Irrenanstalt entlassene Musiker zur Herstellung der Aufnahmen engagiert. Beim Malen der Hakenkreuze kommt aber ausgerechnet die Polizei dazwischen. Das Trio rettet sich in einen Jazzkeller, der bereits zu Zeiten des Dritten Reiches ein Zufluchtsort war und unter dessen Schutz einer der Maenner, Macke Prinz (Wolfgang Neuss), aus seinem Leben, das er vorwiegend in Kellern verbrachte, zu erzaehlen beginnt...
Blogkino: "Brave New World" (1980)
Blogkino: Cops Cum Dicks and Flying
In unserer Reihe Blogkino wärmen wir heute den gestern bei den Blogrebellen gezeigten Streifen "Cops Cum Dicks and Flying" auf. Zum Inhalt:
"Die beiden Comedian Sarah Silverman und Seth Rogen spielen in diesem Kurzfilm zwei Ex-Cops im Kampf ums das Wohl und Überleben der Menschheit. Ihr Auftrag führt sie an einen ungewöhnlichen Ort mit bemerkenswerter Wendung."
Zum weiteren Verlauf verraten auch wir nichts.
Blogkino: "The Phantom Creeps" (1939)
In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute das Serial "The Phantom Creeps" von 1939. Eine Perle des Verschwörungsfilms mit dem vereehrten Bela Lugosi: "Ein verrückter Wissenschaftler erfindet allerhand Dinge, um die Weltherrschaft zu erlangen. Allerdings wollen auch einige ausländische und einheimische Agenten die Erfindungen für ihre Zwecke einsetzen." (Quelle)
Blogkino: "The Elevator"
Blogkino: "The black Hole"
Blogkino: "Lights out"
Wie zu den Zeiten der Mongolen! Aber wie waren die eigentlich?

Insofern ein ziemlich genaues Bild der erschrockenen Gegnerschaft von uns allen gegen die IS-Leute. Wenn sie vor offenen Kameras Leute köpfen, ist das natürlich für alle entsetzlich. Aber zugleich Arrangement, Atrappe. Es gab Zeiten auch bei uns, das galt die Hinrichtung durch das Schwert viel ehrenvoller als die durch Erhängung.
Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen durch den grauenhaften Anblick. Auch bloßes Erschossenwerden ist nicht angenehmer - und wird tausendfach geübt.
Das Ende dieser Herrschaft wird im Roman selbst angedeutet. Der Führer der "Goldenen Horde" verweigert sich dem Ruf der Stammesversammlung und gründet ein eigenes Reich im späteren Russland. Die Zusammenballung der verschiedenen Stämme mag zwar den augenblicklichen Triumph ermöglichen. Dauerhaft werden sich aber nur Einheiten errichten, die auf mehr als nur militärischen Gemeinsamkeiten sich berufen können.
Wäre also allen Transatlantikern mehr Geduld anzuraten.
Blogkino: "Vanity Fair" (1915)
Heute in unserer Reihe Blogkino: Vanity Fair, in jüngster Zeit unter dem Titel "Jahrmarkt der Eitelkeiten" neu verfilmter Stoff nach einer Novelle von William Thackeray. Bei uns natürlich in der Originalfassung von 1915:
Revolution an der Tanzbar: Opeth - The Drapery Falls