LATEINAMERIKA
Die Regierungen von Mexiko, Guatemala und den USA wollen Migranten den Weg per Bahn in die Vereinigten Staaten erschweren. Dazu stellten sie nun das “Programm Südgrenze- vor, mit dem das sicherheitspolitische Vorgehen der drei Staaten besser koordiniert werden soll.
BOLVIEN
Der bolivianische Staat hat das Unternehmen Transierra, das Erdgas nach Brasilien transportiert, für 133 Millionen US-Dollar übernommen.
BRASILIEN
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat den laufenden Wahlkampf nach dem Unfalltod ihres Herausforderers Eduardo Campos unterbrochen und eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Der Präsidentschaftskandidat der sozialdemokratisch ausgerichteten Sozialistischen Partei Brasiliens (PSB) war am Mittwoch in einem Kleinflugzeug abgestürzt.
CHILE
Ein Gericht hat den chilenischen Staat zur Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 185 Millionen chilenischen Pesos (cirka 240.000 Euro) verurteilt. Diese geht an die Familie des 1974 während der Diktatur Pinochets (1973-1990) entführten und seitdem verschwundenen Anselmo Radrigán.
KOLUMBIEN
Die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Organisation Farc gehen in die entscheidende und wohl auch sensibelste Phase. In der kubanischen Hauptstadt Havanna beginnt in dieser Woche die nächste Verhandlungsrunde zwischen den beiden offiziellen Delegationen und endlich finden auch die Opfer des jahrzehntelangen Konfliktes Gehör.
Der vergangene Woche für seine zweite Amtszeit vereidigte Präsident Kolumbiens, Juan Manuel Santos, hat am Montag, 11. August 2014, seine neue “Regierung für den Frieden- präsentiert.
Bei einem Ende letzter Woche beendeten Streik von Bananenpflückern und Bauern in der kolumbianischen Plantagenregion Urabá im Departamento Antioquia ist Medienangaben zufolge ein Mann im Alter von 33 Jahren durch Polizeikugeln ums Leben gekommen. Bei der gewaltsamen Räumung durch Sicherheitskräfte einer Straßenblockade in Richtung der Großstadt MedellÃn waren mindestens 24 Demonstranten verletzt worden sein.
KUBA
Am Mittwoch beging Fidel Castro seinen 88. Geburtstag. Am Vorabend des Jubiläums eröffnete in Berlin die Ausstellung “Fidel ist Fidel- mit Fotografien von Roberto Chile in Berlin seine Türen.
Eine identischen Ausstellung wurde am José-MartÃ-Denkmal in Havanna eröffnet.
"Fidel es Fidel", bis 12. September, Galerie Art Stalker, Kaiser-Friedrich-Str. 67, 10627 Berlin, Eintritt frei
Eine Woche nach ihrer Enthüllung hat die jüngste Subversionsaktion der US-Entwicklungsbehörde USAID gegen Kuba in den USA selbst und international eine Welle der Kritik ausgelöst. Wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) am Montag letzter Woche aufdeckte, hat die US-Behörde seit 2009 in Venezuela, Costa Rica und Peru Jugendliche angeworben und sie in geheimen Missionen für einen Sold von 5,41 Dollar pro Stunde auf die sozialistische Karibikinsel geschickt, um dort eine Jugendopposition aufzubauen und Aufstände anzuzetteln.
MEXIKO
Nach vorläufigen Angaben der mexikanischen Statistikbehörde INEGI sind im vergangenen Jahr fast 23.000 Menschen eines gewaltsamen Todes im Land gestorben. Das sind durchschnittlich 62 Morde pro Tag. Gegenüber dem Jahr 2012 bedeutet dies einen Rückgang von 12,45 Prozent, aber immer noch eine äußerst hohe Mordrate von 19 Personen pro 100.000 EinwohnerInnen.
PANAMA
Vor 100 Jahren wurde der Panamakanal eröffnet. Die Vorgänge bei dessen Bau und die Rolle der USA sind ein Lehrstück imperialistischer Politik.
VENEZUELA
Venezuela setzt im Kampf gegen den grassierenden Benzin- und Warenschmuggel nach Kolumbien testweise auf die Hilfe seiner Armee. Für ein einmonatiges Pilotprojekt seien 17000 Soldaten mobilisiert worden, um die 2200 Kilometer lange Grenze zum Nachbarland zu überwachen.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 15. August 2014
Kurdistan: Keine Kriegsunterstützung! Hart bleiben....
Man erinnert sich noch an den Lybien-Krieg. Die Greuelmeldungen flogen so schnell wie jetzt die aus Kurdistan. Nur einer blieb hart: der sonst durch nichts Rühmenswertes bekannte Graf Lambsdorf. Heute, nur wenige Jahre später, wollte wohl mancher ihm damals nachgefolgt sein. Angesichts eines nicht nur zerfallenden Staates,sondern einer Ansammlung von erbittert sich bekämpfender Clans. Alle samt und sonders bewaffnet mit den damals von diversen Nato-Ländern gelieferten Utensilien.
So entsetzlich die Bilder der flüchtenden Jeziden sind - so ungeheuerlich die per "Völkermord" hinzugefügten Interpretationen sein mögen - wer ist auch nur in der Nähe von Versicherungen, wo die gelieferten Waffen in Wochen oder Monaten sich vorfinden. Mag ein Obama kurz vor den Wahlen auf einmal sein reines Herz entdecken. Ein weniger gutherziger Ratgeber mag ihn vielleicht darauf hinweisen, woher die gegenwärtigen Waffen der Krieger des "Islamischen Staates" stammen. Nämlich aus den reichen Lagern,die eben die Amerikaner angefüllt haben,um sie jetzt den Truppen des Kalifats zu überlassen. Spricht irgendetwas dafür, dass die neu gelieferten Waffen nicht über kurz oder lang genau an derselben Adresse landen werden?
Um aufs Nähere einzugehen, wären vor allem die Meldungen von Ulla Jelpke (MdB) zu berücksichtigen, wie sie aus den Kurdengebieten berichtet. Sie äußert sich zu den kurdischen Militärs - Peshmergas - kaum weniger freundlich als zu den übrigen Mörderbanden, die derzeit das Land durchziehen. Während in der BRD undifferenziert gefordert wird, ganz Kurdistan zu unterstützen, ohne jede konkrete Ahnung über die lokalen Verhältnisse, nennt Frau Jelpke nur die Guerilla-Einheiten einzelner Gebiete, auf die man sich verlassen könne zur Bergung der Jeziden. Diese selbst sind kaum zu unterstützen.
So traurig es ist. Die Maxime des Augenblicks muß lauten: Widerstehe dem Mitleid! Die unangebracht weichen Herzen sind heute die größte Gefahr.
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick
LATEINAMERIKA
Tausende Kinder fliehen vor Armut, Hunger und Gewalt aus Mittelamerika in die USA. Eine Fotoreportage von Eduardo Verdugo/AP
ARGENTINIEN
Nach gescheiterten Verhandlungen mit den sogenannten Geierfonds zur argentinischen Schuldentilgung hat Cristina Fernández de Kirchner, Präsidentin des südamerikanischen Landes, die Gläubiger scharf angegriffen und ihr Vorgehen als "Gewalt" bezeichnet.
Argentinien fordert Ermittlung wegen Insiderhandels und fordert US-Behörde zur Kooperation auf. Wurden interne Informationen für umstrittenes Geschäft genutzt? Debatte um Liquidität dauert an.
Am gestrigen Dienstag ist nach 36 Jahren der von Militärs geraubte Enkel der Präsidentin der Vereinigung der Großmütter vom Plaza de Mayo, Estela de Carlotto, mittels eines DNA-Tests wiedergefunden wurden.
BOLIVIEN
Solaranlagen für die Warmwassererzeugung werden in Bolivien bereits vom Staat bezuschusst. Bald soll ein progressives Energiegesetz die Nutzung von Sonne, Wind und Co fördern.
KOLUMBIEN
Die kolumbianische Regierung und die Europäische Union (EU) haben ein Abkommen geschlossen, durch das Militärs des südamerikanischen Land an sogenannten Krisenmanagement-Operationen der EU in Drittländern teilnehmen können.
Mit 52 zu 30 Stimmen hat der kolumbianische Senat gegen eine Debatte über die Verbindungen zum Paramilitarismus und Drogenhandel gestimmt, die dem Ex-Präsidenten und aktuellen Senator Ãlvaro Uribe seit Jahren vorgeworfen werden. Die Aussprache hatte der linke Senator der Partei Polo Democrático PDA, Iván Cepeda, kurz nach der Aufnahme der Arbeit durch den neugewählten Kongress vorgeschlagen. Dies sei das erste Mal, dass der Kongress ein Veto gegen eine von einem Senator vorgeschlagene Debatte einlegt, sagte der Parlamentsabgeordnete der PDA, Jorge Robledo.
KUBA
Es ist kein gutes Jahr für die US-Entwicklungshilfebehörde USAID. Wie nun bekannt wurde soll sie junge Lateinamerikaner nach Kuba geschickt haben, um Dissens gegen die kubanische Regierung zu schüren. Erst vor wenigen Monaten war ein heimlich betriebener Kurznachrichtendienst bekannt geworden, mit dem ein “revolutionärer Wandel- auf der Insel angestoßen werden sollte.
VENEZUELA
Mit gut 30 Resolutionen haben die Delegierten beim Parteitag der sozialistischen Partei in Venezuela die Weichen für die Zeit nach dem 2013 verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez gestellt. Die Wirtschaftsprobleme des Erdölstaates und die ideologische Ausrichtung der Bolivarischen Revolution -“ wie der Reformprozess in Venezuela heißt -“ standen im Zentrum der sechstägigen Beratungen. Zwar war in den Beschlüssen vieles unklar formuliert, der Wille nach Veränderungen im ökonomischen Gefüge des Landes wurde aber deutlich. So plädierte eine Mehrzahl der 900 Delegierten für eine Erhöhung der in Venezuela stark subventionierten Benzinpreise -“ bislang ein Tabuthema.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 8. August 2014
35. Umsonst & Draußen
76. Jahrestag des Hilo Massakers
Hierzulande kaum bekannt sind die sozialen Kämpfe der ArbeiterInnen im Pazifik, die nicht selten in Massaker wie dem Bloody Monday vom 1. August 1938 mündeten. ArbeiterÃnnen chinesischer, philipinischer, japanischer, hawaiianischer und Hulos setten sich gegen die Ausbeutungsverhältnisse auf den Zuckerrohrplantagen zur Wehr: "(...) Erfolgreich waren die Arbeitsniederlegungen nur insofern als die Lohnunterschiede, die die Zuckerbarone zwischen den ethnischen Gruppen aufgebaut hatten, abgemildert wurden und die Einkommen insgesamt leicht stiegen. Auch wuchs das Gefühl der Solidarität zwischen den Arbeitern. Allerdings erkannten die Arbeitgeber die Gewerkschaften niemals als Gesprächspartner an. Stattdessen ließen sie die Gewerkschaftsvertreter von den Plantagen vertreiben und gingen mit Hilfe von Polizei und justiz gegen jegliche Art von Arbeitskämpfen vor. Trauriger Höhepunkt dieser Politik war 1938 das so genannte Hilo-Massaker. als die Polizei in Hilo bei einer Auflösurıg streikender Werftarbeiter Tränengas und scharfe Munition einsetzte; mindestens 50 Arbeiter erlitten dabei z.T. schwere Verletzungen.
Es sollte noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg dauern, bis zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern normale Verhältnisse möglich waren. (...)" (Reisehandbuch Hawaii, Ulrich Quack)
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick
LATEINAMERIKA
In der Auseinandersetzung mit den sogenannten Geierfonds haben sich die MERCOSUR-Länder geschlossen hinter Argentinien gestellt.
ARGENTINIEN
Argentiniens Wirtschaftsminister Axel Kicilliof hat in der Nacht zum Donnerstag in New York in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz über das Scheitern der Verhandlungen mit zwei US-amerikanischen Hedgefonds informiert, die die Umschuldungsvereinbarungen Argentiniens mit 97 Prozent seiner internationalen Gläubiger nicht mittragen.
BRASILIEN
Die regierende Arbeiterpartei (PT) in Brasilien hat am Dienstag die Oberstaatanwaltschaft des Landes aufgefordert, Ermittlungen über den Bau eines Flughafens in der Stadt Cláudio im Bundesstaat Minas Gerais einzuleiten.
EL SALVADOR
El Salvadors Präsident Salvador Sánchez Cerén hat ein Programm präsentiert, das die Rehabilitation und Wiedergutmachung für die Opfer von Staatsterrorismus während des bewaffneten Konflikts zwischen 1980 und 1992 ermöglichen soll.
KUBA
Die US-amerikanische Friedensorganisation “Pastors for Peace Friendshipment Caravan- hat sich erneut der US-Blockade gegen Kuba widersetzt und Hilfsgüter in den Karibikstaat gebracht.
Knapp 2,6 Millionen Menschen aus 34 Ländern ist in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen des medizinischen Hilfsprogramms “Misión Milagro- von kubanischen Ärzten das Augenlicht zurückgegeben worden. Dies gab Reinaldo RÃos, Funktionär des kubanischen Gesundheitsministeriums bekannt.
VENEZUELA
Die in Venezuela regierende Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) hat zum Auftakt ihres dritten Kongresses den Staatspräsidenten Nicolás Maduro zum Parteivorsitzenden gewählt. Der 51-jährige wird somit auch als Parteichef Nachfolger des verstorbenen Hugo Chávez, den er vergangenes Jahr im Präsidentenamt ersetzt hatte.
Mit zahlreichen Veranstaltungen hat Venezuela am Montag den 60. Geburtstag des im vergangenen Jahr verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez begangen.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 1. August 2014
Revolution an der Tanzbar: Talking about a Revolution
Heute: 40. Todestag von Erich Kästner

„Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken.“
- Erich Kästner -
Weltweit: Zug zum Stabilen!
Der Sicherheitsrat der UNO hat - nach langem Grübeln - dankenswerterweise an beide Parteien - Israel wie Hamas - die Weisung erteilt, sofort und unverzüglich sämtliche Waffenhandlungen einzustellen. Und das über das Fest des Fastenbrechens hinaus.
Wie hat sich dazu der israelische Ministerpräsident geäußert? Schon vor dem zu Recht erwarteten Ereignis. "Für ihn gebe es nur einen einzigen Vermittler: Ägypten."
Und was hat Ägypten vorzuschlagen? Nach kurzer Pause vollkommene Entmilitarisierung des Gaza-Streifens. Dass so etwas einem Netanjahu zusagt, lässt sich leicht nachvollziehen.
Völlige Entwaffnung der Hamas gegenüber einem allzeit zugriffsfähigen Militärstaat. Und diese Lösung hätte den zusätzlichen Vorteil, den bisher mehr oder weniger berüchtigten Präsidenten Sissi wieder mit allen Ehren zu behängen. Und im neuen Glanz erstrahlen zu lassen.
Das ist kein Einzelfall. Sondern - in großen Zügen- das Allgemeine. Es streben sämtliche Staaten vor allem nach Sicherheit. Stabilität, wo man hinschaut. Amerika hat sicher weniger Sympathien für die gegenwärtige ukrainische Regierung. Aber sie haben sie nun mal am Hals. Und geben sie nicht mehr her.
Auf mehr oder weniger der ganzen Welt strebt man danach, das Bestehende zu erhalten. Es ist zugleich ein Zeichen der Armut, der bescheidenen Selbstzufriedenheit. Die noch verbleibenden Ungewissheiten spielen dann gar keine Rolle mehr. Saudi-Arabien, Iran - was sonst auch immer: man hält zusammen, wenn nur die Achse nicht bricht.
Darunter freilich die Massen der Völker, von denen kaum einer redet. Diejenigen, die aufbegehren. Etwas Neues wollen. Sie sind die wahren Feinde der herrschenden Mächte. Sie müssen niedergeboxt werden. Nach unten gedrückt, so gut es geht. Ideologien zählen nichts mehr. Die militärische Präsenz und ihre Einsatzfähigkeit dafür alles.
nachschLag: Ein unvollständiger Wochenrückblick
LATEINAMERIKA
Das Treffen der BRICS-Gruppe in Fortaleza markiert eine Zäsur der globalen Entwicklung. Es ist an der Zeit, etwas mehr über die Realität zu erfahren. Von Fidel Castro Ruz.
Rund 1.000 Mitglieder der US-Nationalgarde sollen einem Zeitungsbericht zufolge die südliche US-Grenze vor der Zuwanderung unbegleiteter Kinder aus Zentralamerika schützen. [Anmerk. bescheuerte Formulierung der APA]
BRASILIEN
Kaum ist die Fußball-WM vorbei, schlägt die Justiz in Rio de Janeiro zu. Eine groß angelegte Polizeiaktion soll angeblich diejenigen festsetzen, die für gewalttätige Ausschreitungen verantwortlich sind. Im Blickfeld sind vor allem die Massendemonstrationen im Juni und Juli 2013, zur Generalprobe der WM, dem Confed-Cup. Ein Richter erließ am vergangenen Freitag Haftbefehl gegen 23 Demonstranten, die laut der Ermittlungsoperation “Firewall- die Gewalt systematisch vorbereitet haben.
KOLUMBIEN
Der Oberste Gerichtshof in Kolumbien hat am Donnerstag die sofortige Freilassung des Leiters des alternativen kolumbianischen Nachrichtenportals ANNCOL, JoaquÃn Pérez Becerra, angeordnet.
KUBA
Sabine Caspar ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Cuba SÃ Hamburg und nimmt an der Solidaritätskarawane der "Pastors for Peace" von Kanada und den USA nach Kuba teil, die am heutigen Mittwoch die Grenze nach Mexiko passieren soll. Ein Gespräch.
MEXIKO
Mexikos Gemeinschaftsbauern fürchten nach der Energiereform um ihren Landbesitz. Das Parlament in Mexiko hat im Rahmen der Energiereform Gesetze verabschiedet, die es einfacher machen, Wasser zu privatisieren oder kommunales Land zu enteignen. Bauern wollen sich wehren.
NICARAGUA
An den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der Sandinistischen Revolution in Nicaragua haben hunderttausende Menschen aus allen Teilen des Landes teilgenommen. Nach Medienberichten war der Andrang so groß, dass es nicht allen Bussen gelang, bis zum Ort der Kundgebung vorzudringen.
PERU
"Nur ein geringer Prozentsatz geht an die Region". Zum Rohstoffabkommen zwischen Peru und Deutschland: Lokale Vertreter sind ohne Recht auf Mitsprache. Ein Gespräch mit James Riviera Gonzáles, stellvertretender Leiter des Amtes für Natürliche Ressourcen und Naturschutzgebiete der Regionalregierung von Cajamarca, Peru.
VENEZUELA
Vier Jahre nach Inkrafttreten eines Gesetzes in Venezuela, das die Finanzierung politischer Gruppen durch ausländische Staaten verbietet, zahlen die USA weiterhin jährlich mehrere Millionen US-Dollar an Oppositionsgruppen in dem südamerikanischen Land. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hervor.
Am Sonntag haben in Venezuela die Mitglieder der regierenden sozialistischen Partei (PSUV) 537 Delegierte für den Parteitag am kommenden Wochenende gewählt. Beim dritten Parteitag -’ dem ersten nach dem Tod von Hugo Chávez -’, sollen die Richtlinien der PSUV erneuert werden.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog. Ausgabe vom 25. Juli 2014