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»Jeden Tag sorgen die Menschen dafür, dass die Haare ordentlich sitzen; warum tun sie das nicht auch mit ihrem Herzen?« Ernesto "Che" Guevara

Rock gegen Rechts Konzert im Club Kuckucksei, Nürtingen

1.Februar 2020 20:30

1.000.000 gegen Rechts mit Heinz Ratz und Strom und Wasser
Benefizkonzert von Heinz Ratz mit „Strom & Wasser“ im Club Kuckucksei.

Die Musiker Heinz Ratz und Konstantin Wecker haben gemeinsam das Büro für Offensivkultur gegründet, ein Netzwerk gegen den europaweit aufkeimenden Faschismus. In diesem Zusammenhang steht das Nürtinger Konzert: 100 Konzerten in 100 Städten -“ 1 Million gegen Rechts! Der Auftritt von Heinz Ratz und seiner Band „Strom & Wasser“ hat ein besonderes Anliegen: Es ist eines von insgesamt 100 Konzerte in 100 Städten, in denen Heinz Ratz insgesamt 1 Million Euro sammeln will, um sie bedrohten soziokulturellen Zentren und selbstverwalteten Jugendhäusern zur Verfügung zu stellen, deren Existenz er in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Brandenburg durch rechtspopulistische Mehrheiten in den kommunalen Parlamenten bedroht sieht.

Strom & Wasser spielt mit E-Gitarre, E-Bass und Schlagzeug und tummelt sich im Bereich Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Walzer-Rock mit stark kabarettistischer Schlagseite. Nach zwölfjähriger Bandgeschichte präsentiert sich Strom & Wasser angriffslustiger, spielfreudiger und bunter denn je: Mit den Alben "Anticool" und "Herzwäsche" verlassen sie die einengende Liedermacher-Ecke und lassen deutlich mehr Rock in ihre Musik einfließen.

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Blogkino: Estado de excepción (1975)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die Kurzdoku Estado de excepción über das lange Ende des spanischen Franco Regimes.



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Solidaritätserklärung der OMASGEGENRECHTS.Berlin für das feministische Hausprojekt Liebigstraße 34

Wir sind die OMASGEGENRECHTS.Berlin, eine zivilgesellschaftliche überparteiliche Initiative bestehend aus überwiegend älteren Menschen, die sich bundesweit gegen die bedrohlichen Entwicklungen wie Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Faschismus organisiert und positioniert. Hierbei sehen wir es auch als unsere Verantwortung, uns für Menschen und Initiativen einzusetzen, die diese Ziele mit uns teilen. Das Kollektiv der Liebigstraße 34 gehört dazu.

Wir, die OMASGEGENRECHTS.Berlin, sehen es in unserer Verantwortung, uns zu der Räumungsbedrohung des feministischen Hausprojektes Liebigstraße 34 in Berlin zu verhalten. Wir sind entrüstet darüber, dass eines der wenigen noch existierenden selbst verwalteten feministischen Wohnprojekte Spekulationsinteressen zum Opfer fallen soll. Wir finden es skandalös, dass bei dem aktuellen Wohnungsmarkt in Berlin ein ganzes Haus geräumt und die Bewohner*innen auf die Straße gesetzt werden sollen. Wir sind schockiert darüber, dass politische Parteien keine Position für das Fortbestehen dieses Projektes beziehen, sondern es vorziehen zu schweigen.

In den aktuellen Zeiten, in denen wir einen gesellschaftlichen Rechtsruck erleben, benötigen wir mehr denn je Menschen, die sich diesen Entwicklungen aktiv entgegenstellen. Genauso wie wir brauchen auch junge Menschen Orte, an denen sie leben, sich treffen und organisieren können. Gerade weil wir derzeit wieder eine Zunahme an rassistischen und sexistischen Übergriffen und insbesondere vermehrte Gewalt und Morde an Frauen* erleben, brauchen wir Schutzräume wie die

Liebigstraße 34. Außerdem benötigen Menschen Wohnraum, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und finanziellen Mitteln.

Wir fordern den Eigentümer Herrn Gijora Padovicz auf, von der Räumung abzusehen und den Bewohner*innen der Liebigstraße 34 das Bleiben in ihrem zu Hause zu ermöglichen. Wir fordern den Berliner Senat auf seiner politischen Verantwortung gerecht zu werden, sich für das Hausprojekt einzusetzen und Herrn Padovicz nicht in seinem Räumungsvorhaben zu unterstützen. Sollten die adressierten Parteien den Forderungen nicht nachkommen, machen sie sich mitschuldig an weiteren wohnungslosen Menschen und dem Verlust eines gesellschaftlich so wichtigen Projektes.

Quelle: Solierklärung, 20. Januar 2020

Tube and Rod Cutter for ProXXon IBS / E

Sometimes it is practical to use the ProXXon IBS/E to cut thin pipes or rods. And it would be nice if this could also happen at an angle of 90 °.

So I did a remix of the cool tool published by GreaseMonkey88 to cut small diameter rods or tubes using my ProXXon.

Unfortunately, the holder from ClaudioBitschnau probably only fits the Micromot devices from ProXXon with a smaller neck diameter (<20mm). So I redesigned the part from scratch with minor improvements, I also installed the great extensions from mettauk because I think they make sense: Two bench fixing holes to fix the base of this guide to a workbench or other solid surface.

The larger diameter of the ProXXon IBS/E made it necessary to change various other dimensions. So it is possible to use cutting discs up to 38mm. For example, you can also rob the Dremel Speed clic cutting discs. The clamping of the IBS / E is designed for maximum torsional strength, which is why it is only through a slotted hole that is clamped with an M4 x25 cylinder screw and an M4 nut. (Please tighten with feeling, it is still plastic ;-)

A height adjustment with easy adjust turn for M6 hex bolt or nut if using a cap bolt etc. simply Super glue the M6 nut to the bolt and thumb turn (after inserting through the guide)

You will need a small tube or rod with a 8mm diameter to connect the two parts. For a perfect fit you have to drill the hole for the shaft with an 8mm drill, but better with a 7.5mm drill and then with an 8mm reamer. The guide part might need some sanding to fit in the base, I wanted it to fit nicely with little play, just like the role model.

You also need an M6x30mm cylinder head screw and an M6 nut for height adjustment and an M4x12mm cylinder head screw and an M4 nut for clamping the ProXXon tool.

I've also added a modified support-block, for supporting the loose end of the tube/rod to be cut.

More Information and Download. License: CC BY-SA 3.0
Changes:

  • 2020/01/14: Added Insert for small Diameters and / or smaller (diamond) cutting discs Please be careful when sawing: the rest hangs in the air and can tear off uncontrollably!

  • 2020/01/15: I have changed the insert for the tool, it is now easier to remove from the base plate by simply lifting out on the protruding part. Cutting to size is now also possible with (diamond) cutting discs with a minimum diameter of 20mm. My hint is to print this part as shown in the last picture.

Some of the links are suggestions for parts to replicate the thing and affiliate. If you buy something, I get a small commission. The price you pay is the same. Thank you very much.

Veranstaltungstipp: Aktuelle Situation in der Türkei mit Max Zirngast

Seit 2013 befindet sich die Türkei in einer verschärfenden Regierungskrise. Mit autoritären Mitteln und verstärkter Repression werden parlamentarische Oppositionelle und außerparlamentarische Bewegungen unterdrückt. Nicht zuletzt verlor die AKP in vielen Städten, auch in Istanbul in den Wahlen die Mehrheit. Mit dem Angriffskrieg auf Rojava Anfang Oktober 2019 versuchte die Türkei gegen die Regierungskrise im Innern vorzugehen und eine nationale Einheit hinter sich zu schaffen. Seit dem Krieg hält die Türkei Teile Rojavas besetzt.

Doch wie sieht es jetzt aus?

Welche Interessen hat die Türkei an der Region Rojava? Welche haben andere imperialistischen Mächte wie die USA, EU, BRD oder Russland ?

Wie ist die innen- und außenpolitische Situation der Türkei?

Nach einem Rückblick auf den Angriffskrieg der Türkei, wollen wir mit Max Zirngast auf diese Fragen eingehen und antworten finden. Max Zirngast ist ein österreichischer Aktivist und Journalist, der im September 2018 in der Türkei verhaftet wurde.

Veranstaltung zur aktuellen Situation der Türkei:

21. Februar, 19 Uhr, Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Blogkino: Ostia (1970)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die 1970 unter der Regie von Sergio Citti nach eine Drehbuch von Pier Paolo Pasolini gedrehte Komödie "Ostia". Im armen und berüchtigten römischen Vorort Ostia wohnen zwei Freunde in einer kleinen Wohnung. Eines Tages kommt ein Mädchen, das wegen der Belästigung seines Vaters von zu Hause weggelaufen ist, zu den beiden und beginnt aus Solidarität eine Freundschaft mit ihnen. Als sich die Jungen jedoch in sie verlieben, werden sie zu Feinden und versuchen sich gegenseitig sich gegenseitig zu übertrumpfen, bis eines Tages einer der beiden in einem Kampf ums Leben kommt. Ironie des Plots: Pasolini wurde am 2. November 1975 in Ostia ermordet. Die Tat wurde bis heute nicht aufgeklärt...

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Tipp: Messuhr / Messchieber Schnittstelle mit ESPDRO auslesen

Die meisten Digital- messchieber / -messuhren besitzen ja eine Schnittstelle, allein das Kabel kostet meist mehr als das Meßgerät. Von der Software ganz zu schweigen.

Zufällig bin ich über das Projekt ESPDRO gestolpert, das eine vielversprechende Alternative sein bzw. werden könnte: In Verbindung mit einem Espressif ESP32(*), ein bisschen Draht kann jede dahergelaufene eine China-Meßuhr(*) ausgelesen und die Daten entsprechend weiterverarbeitet werden. Gerade für Meßreihen interessant, insbesondere, weil diese mit jedem Browser angezeigt werden können, aber auch als Rohdaten vorliegen. Der entsprechende Stecker ist in ein paar Minuten günstig in TPU, notfalls auch PLA gedruckt. (Nörgler können das Teil natürlich gerne auch aus POM usw., fräsen). :pfeif:

Ich habe den Entwickler mal angefragt, ob eine Datenausgabe, am besten mit Datum / Uhrzeit in eine Excel o.ä. Tabelle in einer der nächsten Versionen denkbar wäre. Sobald ich dazu Infos habe, schreibe ich hier was dazu.

Hier die Antwort:
"(...) data can be exported as JSON (and Excel should be able to import it), just call http://espDRO/raw or open the link in a browser and save the data.
reference: https://github.com/MGX3D/EspDRO/blob/ma ... O.ino#L240
Note if you need CSV or other format you can also just change the Python sample (pyDRO.py) to write in that format. reference: https://github.com/MGX3D/EspDRO/blob/ma ... DRO.py#L15"

Testaufbau. Noch mit Klingeldraht.


Bildschirmausgabe.


Testdrucke des Adapters. Noch nicht entgratet. Sitzen stramm, aber sicher.


Edit: Link zur Druckdatei ergänzt. Danke an Uwe D. für den Hinweis auf dessen Fehlen.


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Hanloser: X - Die andere Querfront. Skizzen des antideutschen Betruges am 14. Januar

"Weder taugen die Antideutschen als Kritikerinnen deutscher Verhältnisse, noch ist von ihnen irgendein kluger Gedanke zu erhaschen oder eine Theorie über die hiesigen oder gar internationalen Entwicklungen; schon gar nicht über den Antisemitismus, den sie laufend beschwören. Sie sind mittlerweile Bestandteil eines politische Lager übergreifenden, Bürger- wie Staatenkriege bejahenden Blocks, der jeglicher Emanzipation, jeglichem Aufbruch, ja selbst der Verhinderung des Schlimmsten, das heißt einer autoritär-rechten Formierung von Gesellschaft und Staat, entgegensteht." -“ Aus dem Vorwort

Aus antideutschen Linken wurden Flüchtlingsfeinde, Souveränisten oder Verteidiger der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung. In einer historischen Skizze soll dieser beispiellose Zerfall kritischen Denkens nachgezeichnet und aufgeklärt werden.

Als 1989/90 die DDR unterging, geriet auch die bundesrepublikanische Linke ins Schlingern. Mit dem größer werdenden Deutschland verstärkten sich überwunden geglaubte reaktionäre Ideologien wie Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus. Im Glauben, diese Übel abzuwehren, trommelten einige Intellektuelle aus der Linken für den Golfkrieg 1991, formierten sich als leidenschaftliche Bellizisten anlässlich des "War on Terror", des Kriegs gegen den Irak 2003 und gegen Libyen durch die NATO 2011. Ein Teil der Antideutschen befleißigt sich einer -ºIslamkritik-¹, der auch rassistische Invektiven nicht fremd sind. Vor allem fand ein markanter Wechsel in der Bündnispolitik statt.

In Zeiten der AfD und des neuen Rechtsrucks sind ausgerechnet die vormaligen -ºAntideutschen-¹ Fürsprecher neuer Grenzziehungen und einer restriktiven Flüchtlingspolitik. Dass der prominenteste Antideutsche der 90er Jahre, Jürgen Elsässer, mittlerweile zu dem Kopf einer neuen rechten nationalistischen Bewegung wurde, erstaunt nur jene, denen die Antideutschen ein Buch mit sieben Siegeln sind.

Dienstag, 14. Januar 20:00 Uhr
Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr.2 a / Mehringhof
Metro - station: Mehringdamm
Eintritt frei!