Die Bevölkerung Venezuelas hat seit dem Beginn des bolivarischen Prozesses mit dem Sieg von Hugo Chavez bei der Präsidentschaftswahl 1998 umfangreiche demokratische und soziale Fortschritte errungen:
In einer neuen Verfassung verankerte und täglich praktizierte Rechte der Mitbestimmung über staatliche Entscheidungen, Schaffung von unabhängigen Medien, Verteilung von Großgrundbesitz, Aufbau von Gesundheitsstationen, eine umfangreiche Alphabetisierung und verbesserte Bildungsmöglichkeiten, insbesondere für die ärmeren Schichten, sowie eine Stärkung der Rechte der indigenen Bevölkerung. Der Lebensstandard für Millionen Menschen wurde so in vielerlei Hinsicht stetig verbessert. Die Angriffe der rechten Kräfte innerhalb Venezuelas und aus dem Ausland gegen die sozialistische Orientierung der Regierung und für eine Rückgewinnung der Kontrolle über die enormen Rohstoffvorkommen des Landes, wurden über die Jahre jedoch immer intensiver: Das Zurückhalten von Waren durch die Besitzer großer Unternehmen und somit das Vortäuschen einer Versorgungskrise, der Schmuggel von subventionierten günstigen Waren in die Nachbarländer, Morde an sozialen AktivistInnen und Mitgliedern linker Parteien, Angriffe auf staatliche Gebäude, Geschäfte und Genossenschaften, Lügen und Diffamierungen in den bürgerlichen Medien, Sabotageaktionen, Putschversuche und die Nichtanerkennung demokratischer Wahlen dienten und dienen ihnen hierfür als Mittel.
Durch umfangreiche wirtschaftliche Angriffe, insbesondere von Seiten der USA, hat sich die Situation in den letzten Jahren enorm zugespitzt und mittlerweile bei einigen Gütern zu einer tatsächlichen Versorgungskrise geführt. So wurden in den USA mehrere Milliarden Dollar des Venezolanischen Staates beschlagnahmt, bzw. eingefroren, ebenso venezolanische Goldreserven in Großbritannien. Auch mit massiven Wirtschaftssanktionen, d.h. der Drohung mit Strafverfahren in den USA für Unternehmen die Handel mit Venezuela betreiben, sowie der Weigerung von Banken die Zahlungen Venezuelas weiter zu leiten, wird der Import von Medikamenten, Lebensmitteln und zahlreichen weiteren lebensnotwendigen Waren stark eingeschränkt. In einer aktuellen Studie geht das Center for Economic and Policy Research (CEPR) von rund 40.000 Menschen aus, die aufgrund der US-Sanktionen gegen Venezuela seit 2017 dort ums Leben kamen.
Der Wirtschaftskrieg und die anhaltenden, verfassungswidrigen Aktionen der venezolanischen Rechtsparteien, etwa der Putschversuch von Juán Guaidó, erreichen in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt nach dem anderen. Begleitet von einer massiven Desinformations-Kampagne großer Teile der westlichen Medien und einer völkerrechtswidrigen Einmischung in die venezolanische Politik durch einige Regierungen, wird nun versucht den emanzipatorischen Prozess in Venezuela möglichst bald zu zerschlagen. Neben der US-Amerikanischen und rechtsextremen Südamerikanischen Regierungen ist daran an vorderster Front auch die deutsche Regierung beteiligt. Venezuela ist akut bedroht, den gleichen Weg wie andere Länder aufgezwungen zu bekommen, der für die Bevölkerung Bürgerkrieg, die Abschaffung demokratischer Rechte, Verfolgung von sozialen AktivistInnen und den Ausverkauf seiner Rohstoffe bedeuten würde.
Bei der Veranstaltung wird es aus erster Hand einen Überblick über die aktuelle Entwicklung in Venezuela geben -“ über Erfolge und auch Versäumnisse der Regierung, sowie den Kampf der Bevölkerung gegen die Folgen der Sanktionen und die Angriffe der rechten Opposition. Auch Perspektiven des politischen Prozesses, sowie Möglichkeiten der internationalen Unterstützung werden thematisiert und zur Diskussion gestellt.
Der Referent Carolus Wimmer, internationaler Sekretär der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV), ist in Deutschland geboren, lebt jedoch seit vielen Jahren in Venezuela. Die PCV tritt für eine Verteidigung, Fortsetzung und Vertiefung des nunmehr 20-jährigen bolivarischen Prozesses ein, kritisiert dabei aber auch Unzulänglichkeiten der Regierung und kämpft konsequent gegen Korruption, Bürokratismus und Zugeständnisse ans Kapital.
Veranstaltung mit Carolus Wimmer, internationaler Sekretär der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV)
Freitag, 21. Juni um 19 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann Stuttgart-Heslach
Allen die sich auf die Veranstaltung vorbereiten, bzw. mit der Situation in Venezuela beschäftigen wollen empfehlen wir: Die regelmäßigen Artikel der Tageszeitung Junge Welt (www.jungewelt.de) / Die Dokumentationen „Venezuela zu Kriegszeiten“ und „Venezuela, die Ursache im Dunkeln“ (u.a. über www.youtube.de), die Artikel unter www.amerika21.de, sowie das Tages-Seminar der Marx-Engels- Stiftung am Samstag, den 15. Juni ab 10:30 Uhr im Waldheim Sillenbuch (www.marx-engels-stiftung.de)
Die Veranstaltung wird organisiert vom Venezuela-Aktionsbündnis Stuttgart
Innenministerkonferenz in Kiel: Roland Wöller zum Abschiebungsminister 2019 gewählt
Am 13.06.2019 wurde Roland Wöller (Innenminister Sachsen, CDU) im Rahmen des Gala-Abends der Jugendlichen ohne Grenzen (JoG) in Kiel zum Abschiebungsminister 2019 gewählt. Mit 40,8 Prozent der Stimmen setzte er sich deutlich gegen Joachim Herrmann aus Bayern (24,3%), Karl-Heinz Schröter aus Brandenburg (16,5%), Andreas Geisel aus Berlin (6,6%) und Herbert Reul aus NRW (6,8%) durch. Den Preis übergeben junge Flüchtlinge am Freitag bei der Innenministerkonferenz.
Den Negativpreis erhält Roland Wöller (1.147 Abschiebungen in 2018) unter anderem, da das Bundesland in das Bürgerkriegsland Afghanistan abschiebt, er „sobald wie möglich“ auch nach Syrien abschieben will und statt dem Rassismus in Sachsen entschieden entgegenzutreten, diesen durch seine Lagerpolitik weiter befeuert. Sachsen hat als eines der ersten Bundesländer ein Anker-Zentrum eingerichtet, in denen Flüchtlinge von der Gesellschaft isoliert werden und in einem Klima der Angst und Verzweiflung leben müssen.
Parallel zur Wahl des Abschiebeministers wurde der Initiativenpreis 2019 für das Engagement für Flüchtlingsrechte verliehen. Die Preisträger in diesem Jahr sind, das Notruftelefon Watch the Med Alarm Phone, die SeenotretterInnen von JUGEND RETTET -“ IUVENTA und die Ehrenamtlichen von Asmara's World -“ Refugee Support.
Quelle
Foto: Runder Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel
Combined fan / drag chain holder for NEMA 17 Extruder / X-Carriage Mount AnyCubic i3 MEGA
The AnyCubic i3 MEGA is a good printer, but I did not like the cable management right from the beginning, so I immediately switched to drag chains for the printhead. So I used Michelx parts, because these fit perfectly and work'd well. Since I converted my printer very fast to the Bowden MK3 R3 X-carriage for the Anycubic I3 Mega or Anycubic I3 Mega Prusa i3 X-Carriage Converter, of course, the Schleppkette / drag chain design of Michelx no longer fit.
I worked with this thing from makercan for a few months, which works well too. Since my extruder motor has to do a lot more by expanding it to a Titan Extruder and to avoid any step losses due to overheating, I have designed a combined solution with a 40x10mm cooling fan mount from scratch.
In the course of this I also redesigned the holder for connecting the drag chain to the printhead unit, as I was not satisfied with the stability of the mentioned thing.
The basic concept stands and works stable and reliable with drag chains from HaoBase. In addition, the drag chain can still be secured with a cable tie. The NEMA 17 holder is held by an M4 screw, an existing thread is used.
Possibly also other drag chains may fit. I have specially designed the tolerances so that 10x20mm drag chains links with a maximum radius of 12.5 millimeters and a bore of 4 mm and the inside dimensions of 22.5 (20.0) x10mm may fit.
I recommend Noctua NF-A4x10 FLX fans. They differ significantly in the quality of cheap variants, which is also reflected in the manufacturer's warranty of 5 years. By the distances of the mounting holes of 40mm but also every other fan should work.
However, in that case it might be necessary to look at the fixture again: I have installed the flow channels in the fixture to work with Noctuna's vibration dampers. If you plan to bolt your fan with ordinary screws, you should be aware that air can flow through these channels on the outside of the engine!
The construct has been running satisfactorily for a while now, so I'll probably just change some minor details in the future.
So, here ist is, printed with Filament from Goedis: Black PLA.
I suggest 20% infill, 0.20mm Height of Layer, 1,06% Flow, 215° Nozzle, 60° Heatbed and 60% Cooling. (As I said before, I use an Titan Extruder and Sunon Fans, you'll try it with your Standard PLA Settings). I have set the Support pillar resolution to 1mm size in Simplyfy3d. So I have no problems with any artifacts in the intake of the drag chains: they rest - as it should be - with a full "click" and hold. Bomb-proof.
Some of the links are Affiliate. If you buy something, I get a small commission. The price you pay is the same. Thank you.
source: thingiverse
Unser Signal an die Konferenz der Innenminister: Kein Schlussstrich!
Im Gedenken an die Opfer es „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) hat eine Gruppe von Aktivist*innen in der Nacht zum Dienstag die Proteste gegen die Innenministerkonferenz (IMK) in Kiel mit der Projektion von Bildern der Ermordeten an die Seitenwand des Hörn-Campus eröffnet.
Als Ziel der Aktion sehen die Teilnehmer*innen die Erinnerung der Innenminister der Länder an die Opfer des rechten Terrors. Das ist offensichtlich nötig, denn auf der Tagesordnung der IMK stehen Dinge wie eine Kompetenzerweiterung für de Inlandsgeheimdienst -“ von Maßnahmen gegen den Rassismus bei der Polizei und staatlichen Behörden und die anhaltende massive Bedrohung durch rechte Terrornetzwerke fehlt jede Spur. Nach dem Ende des NSU-Prozesses im vergangenen Jahr wollen die Innenminister zur Tagesordnung übergehen. Wir sagen jedoch weiterhin: Einen solchen Schlussstrich darf es nicht geben.
Mit dem Festhalten an der These, beim NSU handele es sich um eine geschlossene Gruppe von drei Personen, haben die Strafverfolgungsbehörden weitestgehend das massive Netzwerk der UnterstützerInnen ignoriert, ohne das die Morde des NSU nicht denkbar gewesen wären. Was wurde aus den zahlreichen UnterstützerInnen? Auch hinsichtlich der Rolle der Polizei in diesem Komplex bleiben viele Fragen offen. Die rassistischen Einstellungen der Sicherheitsbehörden führten die Ermittlungen ins Nirgendwo. Rassistische Klischees führten dazu, dass sich die Ermittlungen zunächst gegen das Umfeld der Betroffenen richteten. Das Unwort der „Dönermorde“ steht beispielhaft für solche Zuschreibungen.
Der institutionelle Rassismus ist mit dem Ende des NSU-Prozesses ebensowenig verschwunden wie die rechten Netzwerke, aus denen heraus jederzeit neue terroristische Anschläge verübt werden können. Darüber hinaus organisieren sich Bundeswehrsoldaten und Sicherheitsbeamte in sogenannten Prepper-Netzwerken und planen die Ermordung politischer Gegner*innen. Mit Uniter e. V. organisieren sich aktive und ehemaligen ElitesoldatInnen in einem gemeinnützigen Verein und trainieren Zivilisten im Umgang mit Waffen. Insbesondere die Enthüllungen um Franko A. („Hannibal“) zeigen deutlich, dass es keinen Schlussstrich geben darf. Die bestehenden rechten und faschistischen Netzwerke müssen vollständig aufgedeckt und zerschlagen werden.
Der NSU-Skandal hat auch deutlich gemacht, dass das V-Leute-System des Inlandsgeheimdienstes rechte Strukturen in Deutschland systematisch geschützt und gestärkt hat. Der Verfassungsschutz ist in Sachen Naziterror offensichtlich nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Deshalb ist für viele Angehörige der Opfer des NSU, viele Teilnehmerinnen unserer Bündnisse und die Aktivistinnen der Aktion vom 10. Juni die logische Forderung: Verfassungsschutz auflösen!
Quelle: Runder Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel, 11. Juni 2019
Blogkino: J'ai vu tuer Ben Barka (2005)
Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "J'ai vu tuer Ben Barka": 1965 verschwindet der marokkanische Oppositionsführer Mehdi Ben Barka auf offener Straße in Paris. Die genauen Umstände seiner Entführung sind bis heute ungeklärt, die Affäre beschäftigte damals nicht nur den marokkanischen und französischen Geheimdienst...
Zum Pfingstmontag: Behemoth - Live @ Barbarossa, Ekaterinburg
Ihr letztes Album sprang binnen kurzer Zeit auf Platz 7 der deutschen Albumcharts. Behemoth, benannt nach dem Ungeheur aus der hebräischen Bibel, wurde 1991 von Leadsänger Adam MichaÅ‚ "Nergal" Darski in Danzig gegründet.
Mit ihren Bühnenshows, die schwarzen Messen nachempfunden sind, und satanischen Texten und Symbolen kommen Behemoth regelmäßig mit dem erzkatholischen Regime ihres Heimatlandes in Konflikt. Nergal wurde schon mehrmals von polnischen Gerichten wegen Blasphemie angeklagt.
Hinunter und immer weiter
Revolution an der Tanzbar: Lokust - GUILTLESS
Der Septic Flesh Drummer Kerim "KRIMH" Lechner holzt mal ganz gut rein. Anyway: Das Projekt Lokust sucht noch einen Bassisten und Sänger.
Rudersberg: Podiumsdiskussion über Ursachen rechter Gewalt & mögliche Gegenstrategien
Nach vier Farbanschlägen auf das Haus und das Auto des Rudersberger Journalisten Alfred Denzinger erhielt dieser am 27. April eine Morddrohung per Mail. Mit dem Betreff „die Denzinger-Mischpoke töten“ ließ ein anonymer Absender Alfred Denzinger seine Hetznachricht zukommen : Man werde die Familie des Chefredakteurs „der Ausrottung anheimstellen“, Denzinger selbst werde „wegen feindlicher Agitation gegen das deutsche Volk“ zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Auf Familie und Freunde sei keine Rücksicht zu nehmen. Diese Morddrohung muss im Kontext zu anderen faschistischen Aktionen in der Region gesehen werden: Am 15. April schmierten Faschisten im beschaulichen Sulzbach an der Murr die Namen vermeintlicher Linker, sowie den Namen und die Adresse Alfred Denzingers an die Wände der örtlichen Bahnhofsunterführung.
Wie wir gegen all das vorgehen können, wollen wir in Rudersberg diskutieren. Wir laden alle Interessierten, insbesondere die Rudersbergerinnen und Rudersberger auf die Podiumsdiskussion ein und freuen uns auf einen interessanten und kontroversen Abend!
Die Veranstaltung findet im Musiksaal des Schulzentrums Rudersberg, Schulstraße 49 statt.
Auf dem Podium sitzen:
-“ Renate Koch als Moderation, Mitglied im Landes- und Bundesvorstand der Deutschen Journalisten Union
-“ Peter Schwarz, Redakteur beim Zeitungsverlag Waiblingen
-“ Matthias Fuchs, Geschäftsführer der IG Metall Waiblingen
-“ Alfred Denzinger, Journalist und Betroffener
-“ Tim Neumann, Sprecher des Bündnisses Zusammen gegen Rechts
-“ Sonja Großhans, Fachstelle DeRex -“ Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention | Kreisjugendamt beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis
-“ eine antifaschistische Aktivistin
Hinweis: Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Blogkino: Les Quatre Cents Coups (1959)
Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Les Quatre Cents Coups", hierzulande mehr unter dem Titel "Sie küßten und sie schlugen ihn" bekannt. Der Film gilt als Klassiker der französischen Filmgeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und begründete maßgeblich die Nouvelle Vague. "Die Handlung zeichnet den Weg des 14-jährigen Antoine nach, der in Paris Ende der 1950er-Jahre in recht bescheidenen Verhältnissen bei seiner lieblosen Mutter und dem eher kumpelhaften Stiefvater aufwächst. Angestiftet besonders von seinem besten Freund René, einem Jungen aus reichem Hause, wird Antoine durch Streiche auffällig und schwänzt häufiger die Schule. Eines Tages gibt er als Entschuldigung den angeblichen Tod seiner Mutter an, was schnell als Lüge auffliegt. Nach dieser Infamie drohen ihm Sanktionen.
Antoine läuft davon und verbringt eine Nacht in der Stadt. Die Mutter -“ die er beim Schulschwänzen mit einem fremden Mann gesehen hat -“ gibt sich kurzzeitig zugewandt und verständnisvoll. Sie verspricht ihm 1000 Franc, falls er sich bessern und den besten Aufsatz seiner Klasse abliefern sollte. Antoine schreibt von Honoré de Balzac ab, als der Schullehrer einen Aufsatz über ein beeindruckendes Erlebnis verlangt und der Junge den Tod seines Großvaters zum Thema wählt. Dies fällt dem Lehrer sogleich auf, und Antoine läuft aus der Schule davon. Am liebsten will er nun ganz seinem Zuhause und der Schule entkommen. Er kommt zunächst bei René unter, dessen Eltern sich ebenfalls nicht viel um den Sohn kümmern.
Zusammen mit dem Freund entwendet er aus der Firma des Stiefvaters eine Schreibmaschine, um sie bei einem Hehler zu Geld zu machen, wird sie dort aber nicht los. Beim Versuch, die Schreibmaschine unbemerkt zurückzubringen, wird er entdeckt und vom Stiefvater der Polizei übergeben. Die Eltern willigen ein, Antoine in einem Erziehungsheim in der Provinz unterzubringen und wollen sich fortan nicht mehr um ihn kümmern." (WikiPedia)
