trueten.de

»Ein Kind, das an Leib oder Seele darbt, ist ein größerer Vorwurf gegen die Menschheit als alle Feindschaft und alle Niedertracht der Welt!« Erich Mühsam,

Oaxaca: Massive Repression gegen streikende LehrerInnen

4. Dezember 2006 - Verhaftung von Falvio Sosa und 3 weiteren APPO Aktivisten

„Die demokratische Militärdiktatur des mexikanischen Präsidenten Calderon zeigt ihre ersten Konturen. Heute um ungefähr 20 Uhr wurde Marcelino Coache, Flavio Sosa und zwei seiner Brüder im Süden von Mexiko City von der PFP und der PGR verhaftet. Eine Woche zuvor wurde schon ein anderer Bruder von Flavio Sosa in Oaxaca verhaftet. Die Verhafteten wurden in Hochsicherheitsgefängnisse gebracht. Damit ist klar geworden, dass der neue Innenminister Rafael Ramiréz Acuña seine allbekannte Politik der kompromisslosen Repression gegen die sozialen Bewegungen in Mexiko durchsetzen will...“
Der Newsticker Dezember von chiapas.ch

b) Oaxaca, 03.Dez.06

Informationsfluss unterbrochen - APPO-Führer verhaftet; Kommunique der APPO: Mobilisierungen bis zur grossen Demonstration am 10. Dezember; Das Kriegskabinett Calderons... Bericht auf Indymedia vom 04.12.2006

c) The Dirty War of Oaxaca

Amongst flames of resistance comes death, torture, and a movement forced into hiding. (Englischer) Artikel von Barucha Calamity Pelle bei Indymedia New York vom 03.12.2006

Zusammenstellung: LabourNet Info 5.12.2006

Nicht nur für den Geografieunterricht...

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Einwanderungsbewegungen in Deutschland zwischen 150 und 1055 n.u.Z.
... die Perry-Castañeda Library Map Collection der Universität von Texas verlinkt zu hunderten, auch historischen Stadtplänen und Landkarten.

Was sagen eigentlich die Gegner der "Zuwanderung" zu den Einwanderungsbewegungen der nebenstehenden Karte? Vandalen raus?

Die Quelle dieser Inspiration

Stuttgart 4.2.: Ton Steine Scherben Family im LKA Longhorn!

Einer der ersten Konzerthöhepunkte 2007: Ton Steine Scherben Family treten am 4.2. 2007 auf im LKA Longhorn.

Was im Juni 1970 seinen Anfang und im Mai 1985 ein vorübergehendes Ende nahm findet seit 2004 eine Fortsetzung: 19 Jahre nach Auflösung der ursprünglichen Gruppe, vereinigten sich die meisten ehemaligen Ton Steine Scherben-Mitglieder zur Ton Steine Scherben Family. Außer Gitarrist R.P.S.Lanrue, der sich nach Portugal zurückgezogen hat und den beiden verstorbenen Mitgliedern Rio Reiser (1950-1996) und Britta Neander (1956-2004), sind so gut wie alle relevanten Musiker und Weggefähren mit dabei. Zu den aktuellen Mitgliedern gehören Jorgo Schlotterer (Flöte/Percussion), Nikel Pallat (Gesang/Saxofon), Kai Sichtermann (Bass), Funky K. Götzner (Schlagzeug), Angie Olbrich (Gesang/Percussion), Martin Paul (Keyboards), Marius del Mestre (Gesang/Gitarre), Captain Hynding (Gitarre), sowie den Kits Lisa Olbrich und Marlon del Mestre; gemanagt wird die Gruppe von Elser Maxwell und Thomas Malz. Neben Klassikern der Scherben aus den 1970er und 80er Jahren werden auch Titel aus der Solozeit von Rio Reiser und einige bisher unveröffentlichte Lieder dieser Periode gespielt. Über die Idee, ganz neue, eigene Song zu schreiben, wird z.Z. innerhalb der Family diskutiert.

Quelle: wikipedia

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Die Ton Steine Scherben Family


Auf das Konzert bin ich echt gespannt. Übrigens ist kürzlich die “Scherbenbox” erschienen - meine Plattenempfehlung, sicherlich auch als - etwas teueres Weihnachtsgeschenk:

Die Box enthält auf 13 CDs über 140 Songs, darunter 6 bisher unveröffentlichte Demos + über 30 rare Tracks (erstmalig auf CD) + über 50 neu gemischte Songs. Alle 9 Original CDs (remastered und teilweise neu gemischt) + 4 neue CDs („Live III“, „Was bleibt -“ Singles, Demos, Raritäten“,„IV+SCHERBEN -“ neu gemischt“) 72-seitiges Booklet mit vielen Fotos und Informationen + alle Cover neu + alle originalen Plakate + neue Plakate + TON STEINE SCHERBEN Star-Schnitt + alle CDs im Vinyl-Look


Homepage Ton Steine Scherben

Berichte von der VW - Demo in Belgien am 02.12.2006

Auf der Sonderseite des LabourNet zum belgischen VW Werk finden sich diverse Presseberichte und Fotoreportagen von der Demonstration in Brüssel, an der 25.000 bis 30.000 VW Kollegen, auch von den Standorten in Deutschland teilnahmen sowie eine Reihe von Solidaritäts-Erklärungen.

Foto: Eddy Temmerman / indymedia.be

13 Jahre ist das schon her...

"Sexual harresement in Workplace" vom Album "Guitar" ist mein Lieblingsstück des vor 13 Jahren gestorbenen Frank Zappa. (Ich persönlich gehöre allerdings zu denen, die glauben, dass er noch lebt). "Dieses Album ist nichts für Kinder und Republikaner" meinte er zu dem Doppelalbum, welches ich als Hörempfehlung neben dem ebenfalls exzellenten "Shut Up and Play Yer Guitar" für Interessierte für den nächsten Besuch im CD Laden ausgeben möchte.

Leider gibt es von "Sexual harresement in Workplace" wohl kein Video, also muss "King Kong" mit den "Mothers Of Invention" herhalten - eine Aufnahme von 1968 aus den BBC-Studios, gefunden bei YouTube.

(Clip wegen unklarer Rechtslage gelöscht)

Mehr Einblick in Zappa's Werk gibt vac, aus dessen unerschöpflicher Auswahl ich hier noch folgende Clips vorstellen möchte:

"St. Etienne - Jazz from Hell"

(Clip wegen unklarer Rechtslage gelöscht)

"Stevie's Spanking" mit Stevie Vai

(Clip wegen unklarer Rechtslage gelöscht)
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Zuletzt bearbeitet am 25.07.2007 16:28

Stuttgarter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen DGB-Chef Michael Sommer

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat jetzt auch Ermittlungen gegen den DGB-Chef Michael Sommer eingeleitet, weil er auf der Großdemonstration gegen die Reformen der großen Koalition am 21. Oktober in Stuttgart mit durchgestrichenem Hakenkreuz aufgetreten ist.


Bilderserie: Michael Sommer am 21.10.2006 in Stuttgart

Bereits vor der Demonstration ab der Nordbahnhofstrasse wurden ver.di KollegInnen mit antifaschistischen Abzeichen von der Polizei an der Teilnahme behindert. Zahlreiche Demonstranten, unter anderem auch Michael Sommer und Leni Breymeier (stellvertretende DGB Landesvorsitzende) outeten sich ebenfalls als Träger von in Baden - Württemberg verbotenen Buttons mit durchgestrichenen Hakenkreuzen, die Pressebühne am Schlossplatz war sogar mit einem großen Transparent geschmückt.


Bilderserie: Aktionen gegen Sozialkahlschlag am 21.10.2006 in Stuttgart

Die Demonstration wurde von einer großen Anzahl von TeilnehmerInnen auch dazu genutzt, durch das Zurschaustellen von durchgestrichenen Hakenkreuzen ihre antifaschistische Gesinnung und damit gegen das skandalöse Vorgehen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft zu demonstrieren.

Allerdings war es offenbar gar nicht so einfach, sich selbst anzuzeigen:

Die neben ihm stehende Spitze des DGB Baden-Württember, wie der Chef der angeblichen Sünde bloß, versuchte augenblicklich Bekenntnis und Selbstanzeige. Da stieß selbst die rechtskampfgewohnte Riege auf ein Hindernis und eine neue Erkenntnis. Es gibt nämlich besondere Bürozeiten nur für Selbstanzeigen. Dienstag und Donnerstag. Müssen sich also die Bekenner und Büßer bis morgen gedulden. Wer hätte aber auch gedacht,dass in unserem Staat das Unrechtsbewußtsein so drängt und stößt, dass förmlich eigene Schalterstunden zur Entgegennahme des Beichtzettels vorgesehen sind.

Zitat: StattWeb

Weitere Infos:
Solidaritätsseite von "Nix-Gut"
Junge Welt
Labournet zum Hakenkreuzskandal
Bericht von Spiegel TV
Bericht der Stuttgarter Zeitung zur Selbstanzeige
Unsere bisherigen Berichte

Theatertipp: "Bezahlt wird nicht"

Ein paar Eindrücke von der Aufführung des Stückes "Bezahlt wird nicht" durch den Verein "Kultur am Rande" am 1. Dezember im Jugendhaus Komma in Esslingen:

Bilderserie: Antonia und Giovanni

Im nobelpreisgekrönten Theaterstück nach Dario Fo sagen italienische Frauen: "Bezahlt wird nicht!", laden die Taschen voll und gehen als Schwangere getarnt nach Hause. Die Farce fängt an: Die Ware muss versteckt werden, weil die Männer gegen illegale Aktionen sind. So beginnt ein Verwechslungsspiel mit zwei Hausfrauen, zwei Arbeitern, zwei Polizisten, einem Sargträger und der heiligen Eulelia...

Im sehenswerten Stück werden Denkanstöße gegeben und mit aktuellem Bezug auf die aktuelle politische Realität mit Hartz IV, Mehrwertsteuererhöhungen und mehr nicht gespart. Insbesondere durch das engagierte und witzige Spiel der Schauspieler, die manchem Esslinger sicherlich bekannt vorkommen werden - gespielt wird von und für Obdachlose - erhält "Bezahlt wird nicht" eine zusätzliche, realistische Note, bei der einem das Lachen manchmal im Halse steckenzubleiben droht. Es wären dem Ensemble für weitere Vorführungen auf jeden Fall deutlich mehr Zuschauer zu wünschen.

Sobald sich wieder die Chance für den Besuch einer Aufführung ergibt: Unbedingt ansehen!



Weitere Berichte zur Arbeit von "Kultur am Rande"
Hinweis zur Aufführung des Stücks
Bericht über den Vorschlag zum Ehrenamt in Baden Württemberg
Fotoausstellung zum Hungerstreik bei Panasonic

Demonstration in Mannheim am 27.01.2007, 13 Uhr, Paradeplatz

Michael Csaszkóczy ist der gegenwärtig einzige deutsche Berufsverbotsfall. Er hat sowohl in Hessen wie auch in Baden-Württemberg Berufsverbot erhalten.

Die Ablehnung von Michael Csaszkózys Einstellungsantrag in Baden-Württemberg wurde unter anderem damit begründet, es gäbe keine Kontinuität zwischen Nationalsozialismus und der BRD und dementsprechend dürfe ein Lehrer solches nicht behaupten. Näheres kann hier nachgelesen werden.

Wer sich an der Solidaritätskampagne "10000 Stimmen" beteiligen möchte, kann dies unter folgender e-mail-Adresse tun: stimmen@gegen-berufsverbote.de oder auf der Homepage / 10000 Stimmen unter dem Kontaktformular hier.

Externes Bild nicht verfügbar. Originalquelle öffnenWeg mit den Berufsverboten! Grundrechte verteidigen!

Zu Beginn des Jahres 2007 wird der Verwaltungsagerichtshof in Mannheim in einer Berufungsverhandlung über das mittlerweile seit drei Jahren andauernde Berufsverbot gegen den Heidelberger Realschullehrer Michael Csaszkóczy entscheiden.

Seit Anfang des Jahres 2004 wird Csaszkóczy aus politischen Gründen die Einstellung in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg verweigert. Im September 2005 hat sich Hessen dieser Maßnahme angeschlossen und Csaszkóczy eine bereits zugesagte Stelle verweigert.

Über mehr als 14 Jahre hinweg wird Csaszkóczy vom Verfassungsschutz überwacht. Für das Berufsverbot ausschlaggebend war seine Mitgliedschaft in der Antifaschistischen Initiative Heidelberg, von der er nicht bereit war, sich zu distanzieren.

Im Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe wird das Berufsverbot mit der Behauptung begründet, die Antifaschistische Initiative zeichne ein diffamierendes Bild unseres Staates. Dies wird vor allem mit der Feststellung der AIHD untermauert, zwischen Nationalsozialismus und BRD habe es Kontiunuitäten gegeben. 74 Jahre nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten wird damit sowohl Antifaschismus kriminalisiert als auch das Benenen der historischen Wahrheit bestraft.

Damit wird die grundrechtswidrige Berufsverbotspraxis der BRD aus den 70er Jahren wiederbelebt, die der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte 1995 als Verstoß gegen Europäische Menschenrechtskonvention verurteilt hat. Wir protestieren gegen die staatliche Bespitzelung und Einschüchterung, die sich potentiell gegen alle emanzipatorischen und politisch unbequemen Bestrebungen richtet.
Berufsverbote verstoßen gegen die Menschenrechte und schaffen ein Klima der politischen Einschüchterung.

Wir fordern die Einstellung und Rehabilitierung Michael Csaszkóczys und die Abschaffung der gesetzlichen Grundlagen der Berufsverbote.

Es rufen auf:


GEW Hessen, GEW Baden-Württemberg, VVN/BdA, Rote Hilfe e.V., DGB Rhein-Neckar, Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD)

Weitere UnterstützerInnen:
DKP Baden-Württemberg; VVN-BdA Baden Württemberg, IG Metall Heidelberg, ver.di Rhein Neckar, DGB Hirschhorn, Antifaschistische Offensive Edingen-Neckarhausen

Volkshaus Kirchheim/Teck: Tag der offenen Tür

Nach langer Suche wurden neue Räumlichkeiten gefunden und nach Instandsetzung gleich bezogen. aus diesem Grund sind am heutigen Samstag sind Interessierten zum Tag der offenen Tür von 16 - 18 Uhr ins Volkshaus in Kirchheim/Teck eingeladen. Man kann sich bei einer Tasse Tee und kulinarischen Köstlichkeiten über die die Vereinstätigkeit und mehr informieren. Das Volkshaus wird vom “Türkischen Kulturverein e.V.” betrieben, der seinen Schwerpunkt auf die Kultur und Integration in Kirchheim / Teck setzt. Aber auch innen- und außenpolitische Themen und der Bezug auf die Türkei als Heimatland spielen eine große Rolle in der Vereinsarbeit.

Adresse:
Türkisches Volkshaus e.V.
Alleenstr. 92
73230 Kirchheim

2. Dezember 1956: Die "Granma" erreicht Kuba

Heute vor 50 Jahren begann die kubanische Revolution:
Che Guevara und Fidel Castro
In der Nacht zum 2. Dezember 1956 nähert sich eine knapp 20 Meter lange, blauweißlackierte Motoryacht der Südostküste Kubas. An Bord: 82 kubanische Revolutionäre, zumeist Moncada-Veteranen-“ also Teilnehmer des Sturms auf die zweitgrößte Garnison des 35 000-Mann-Heeres von Diktator Fulgencio Batista fast zweieinhalb Jahre zuvor. Am 26. Juli 1953 hatten rund 160 junge Batista-Gegner um den damals 26jährigen Rechtsanwalt Fidel Castro ein Signal zum Aufstand gegen das verhaßte, von den USA ausgehaltene Regime geben wollen -“ und der danach entstandenen Widerstandsbewegung den Namen gegeben: Movimiento de 26 de Julio, kurz M-26-7. Sie selbst hatte die letztlich gescheiterte Attacke auf die in Santiago de Cuba gelegene Kasernenfestung Moncada ins mexikanische Exil getrieben. Dort hatten sich Fidel Castro, sein Bruder Raul, Ernesto "Che" Guevara, Camilo Cienfuegos und ihre Gefährten auch militärisch auf ihre Rückkehr in die Heimat vorbereitet. Nun war es soweit; die inzwischen erstarkte Bewegung des 26. Juli hatte für den 30. November eine großangelegte Operation gegen die Truppen Batistas geplant. Doch die schon etwas betagte "Granma" (engl. Großmama) verpaßt den geplanten Landetermin bei Niquero in der Provinz Oriente um zwei Tage, läuft zudem noch auf Grund und kentert. Ein Großteil der Waffen und der kostbaren Ausrüstungsfracht geht über Bord.

Durchnäßt und völlig erschöpft, erreichen Castro und seine Gefährten erst nach vierstündigem Marsch durch den sumpfigen Küstenstreifen festen Boden, während Marineflieger bereits die gekenterte Yacht geortet und Batistas Truppen auf ihre Spur gehetzt haben. Von den 82 Gelandeten können sich nur zwölf in die Berge der Sierra Maestra retten. Obwohl von den Truppen des Diktators weiträumig eingekreist, erhalten die Rebellen in den nächsten Monaten mehr und mehr Zulauf. Das "Ejercito Rebelde" kann schließlich zu Jahresbeginn 1959 umjubelten Einzug in der Hauptstadt Havanna halten. Dort erinnert heute nicht nur das Original der Yacht "Granma" -“ die zudem einer kubanischen Provinz und einem Nationalpark am Ort des Geschehens sowie der Zeitung der KP Kubas den Namen gab -“ im Garten des Revolutionsmuseums an die Ereignisse vor fünf Jahrzehnten.


Quelle: Junge Welt