Externes Bild nicht verfügbar. Originalquelle öffnenMehr als 500 Menschen forderten in Biblis die endgültige Abschaltung der pannenträchtigen Uralt-Reaktoren. Wie jüngst bekannt wurde befinden sich in jedem Block des Atomkraftwerks bis zu 7500 Hochlastdübel, die überprüft werden müssen. Bis vor kurzem war immer die Rede von 3000 bis 4000 Dübeln pro Block. Die Dübel wurden 2001 zur "Vergrößerung der Anlagensicherheit" montiert. Offenbar ohne besonderes Qualitäts- und Sicherheitsmanagement, denn erst fünf Jahre später werden die Mängel erkannt. Weder die Atomaufsicht noch die Betreiberin RWE weiß offenbar genau, wie viele Dübel sich überhaupt in den Reaktoren befinden. Wie kann diesem Laden noch getraut werden?
„Jede Imbissbude, die nicht nachweisen kann, wo sie ihr altes Fett entsorgt, wird geschlossen. Die Interessen der Atomindustrie, die kein sicheres Strahlengrab vorweisen kann, werden hingegen mit Wasserwerfern, Hubschraubern und Hundestaffeln verteidigt.“
(BI Lüchow - Dannenberg)
Zur Presseerklärung des Biblis - Bündnis
Indymedia-Printausgabe zur Entwicklung in Mexico / Oaxaca
Externes Bild nicht verfügbar. Originalquelle öffnenAuf IndyMedia wird aus aktuellem Anlass eine Printausgabe mit Berichten aus Oaxaca, von den Protesten gegen das Vorgehen der mexikanischen Regierung und anderem zur Verfügung gestellt.
Mailaktion zur Abstimmung am 10. November im Bundestag: "Anti-Terror"-Einsatz der Bundeswehr beenden - Holen Sie die Soldaten nach Hause
Am 10. November wird der Bundestag voraussichtlich darüber abstimmen, die Beteiligung der Bundeswehr an der Operation Enduring Freedom zu verlängern, darunter das umstrittene Kommando Spezialkräfte (KSK). Seit fünf Jahren dauert dieser "Anti-Terror"-Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und am Horn von Afrika an. Afghanistan ist seitdem nicht befriedet. Im Gegenteil.
Der zunächst auf Kabul und nur wenige Teile des Landes beschränkte ISAF-Einsatz wird immer mehr ausgeweitet. Es ist jetzt Zeit, den riskanten und schädlichen Militär-Einsatz zu beenden und die Soldaten nach Hause zu holen.
Überzeugen Sie die Abgeordneten in Ihrem Wahlkreis bzw. die über die Landeslisten gewählten Abgeordneten, sich gegen die Verlängerung der Operation Enduring Freedom auszusprechen, als ersten Schritt zum Abzug aller Soldaten aus Afghanistan.
Gerade in diesen Tagen ist auch innerhalb der Bundestagsparteien vor allem der Einsatz des Kommando Spezialkräfte (KSK) verstärkt in Zweifel gezogen worden. Bei der aktuellen Umfrage der Tagesthemen sprechen sich 69 % der Befragten für eine Reduzierung der Auslandseinsätze aus.
Hier gilt es jetzt nachzuhaken. Je mehr Menschen sich an der Mailaktion beteiligen, desto größer wird die Chance, diesen Militäreinsatz zu beenden.
Details
Eine Initiative der DFG-VK (Kampagne "Schritte zur Abrüstung" & Landesverband Baden-Württemberg) mit Unterstützung der
Informationsstelle Militarisierung e.V. und dem Friedensratschlag
Hintergründe zur ISAF und OEF-Kampfeinsatz in Afghanistan:
IMI-Studie 2006/07 - in: AUSDRUCK (Oktober 2006) Die NATO in Afghanistan: Vom Nation Building zur globalen Aufstandsbekämpfung
http://www.imi-online.de/download/Oktober06_JW.pdf
http://www.imi-online.de/2006.php3?id=1427 13.10.2006, Jürgen Wagner
IMI-Analyse 2005/033 - in: SoZ 1/06 (www.soz-plus.de) Kennen Sie Usbekistan? Neues vom deutschen Militäreinsatz in Afghanistan, 22.12.2005, Tobias Pflüger
Der zunächst auf Kabul und nur wenige Teile des Landes beschränkte ISAF-Einsatz wird immer mehr ausgeweitet. Es ist jetzt Zeit, den riskanten und schädlichen Militär-Einsatz zu beenden und die Soldaten nach Hause zu holen.
Überzeugen Sie die Abgeordneten in Ihrem Wahlkreis bzw. die über die Landeslisten gewählten Abgeordneten, sich gegen die Verlängerung der Operation Enduring Freedom auszusprechen, als ersten Schritt zum Abzug aller Soldaten aus Afghanistan.
Gerade in diesen Tagen ist auch innerhalb der Bundestagsparteien vor allem der Einsatz des Kommando Spezialkräfte (KSK) verstärkt in Zweifel gezogen worden. Bei der aktuellen Umfrage der Tagesthemen sprechen sich 69 % der Befragten für eine Reduzierung der Auslandseinsätze aus.
Hier gilt es jetzt nachzuhaken. Je mehr Menschen sich an der Mailaktion beteiligen, desto größer wird die Chance, diesen Militäreinsatz zu beenden.
Details
Eine Initiative der DFG-VK (Kampagne "Schritte zur Abrüstung" & Landesverband Baden-Württemberg) mit Unterstützung der
Informationsstelle Militarisierung e.V. und dem Friedensratschlag
Hintergründe zur ISAF und OEF-Kampfeinsatz in Afghanistan:
IMI-Studie 2006/07 - in: AUSDRUCK (Oktober 2006) Die NATO in Afghanistan: Vom Nation Building zur globalen Aufstandsbekämpfung
http://www.imi-online.de/download/Oktober06_JW.pdf
http://www.imi-online.de/2006.php3?id=1427 13.10.2006, Jürgen Wagner
IMI-Analyse 2005/033 - in: SoZ 1/06 (www.soz-plus.de) Kennen Sie Usbekistan? Neues vom deutschen Militäreinsatz in Afghanistan, 22.12.2005, Tobias Pflüger
Protest gegen geplante Laufzeitverlängerungen am 4. November in Biblis
Demonstration am 4. November ab 13 Uhr in Biblis. Anti-Atom-Aktionsbündnis will einstweilige Verfügung gegen das Verbot der Kundgebung vor dem AKW erwirken. CASTOR-Transport voraussichtlich am 11. November gegen 14:30 Uhr an der deutsch-französischen Grenze.
Am 4. November ab 12 Uhr startet das Rahmenprogramm auf dem Kirchplatz in Biblis. Angesagt haben sich die Gruppen "Rebel Voice" und "Überdosis Grau". Ab 13 Uhr wird ein Vertreter des Arbeitskreises Umwelt in Wiesbaden zum Thema Laufzeitverlängerung des AKW Biblis sprechen., während Dieter Metk von der BI Lüchow-Dannenberg im Wendland über die "grundrechtsfreie Zone Wendland" während der CASTOR-Transporte und die prinzipielle Unsicherheit von Atommüll-"Endlagern" berichten wird. Anschließend wird Henrik Paulitz (IPPNW) über die Dezentralisierung derEnergiewirtschaft sprechen.
Die Organisatoren erwarten etwa 500 TeilnehmerInnen, die von der katholischen Kirche zum AKW Biblis ziehen werden.
Gemäß der Verfügung des Ordnungsamts Biblis darf die Abschlusskundgebung nicht vor dem Tor des AKW Biblis stattfinden, da
das Ordnungsamt aufgrund der Teilnahme von CASTOR-GegnerInnen "eher Probleme befürchtet". Statt dessen wünscht das Ordnungsamt eine Verlegung auf den Parkplatz des AKW.
"Gegen diese Unterstellung, dass CASTOR-GegnerInnen potenziell gewalttätig sind, protestieren wir aufs Schärfste", so ein Sprecher des Organisationsteams. "Alle Demonstrationen im Vorfeld der CASTOR- Transporte in den vergangenen Jahren sind friedlich abgelaufen, warum also diese Einschränkung? Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um unser Demonstrationsrecht am Tor des AKW ausüben zu können. Unser Protest richtet sich gegen das AKW, nicht gegen den sonst menschenleeren AKW-Parkplatz!"
Bei der Abschlusskundgebung wird Sabine Leidig, Bundesgeschäftsführerin von attac, über Energiepolitik sprechen. Eduard Bernhard, energiepolitischer Sprecher des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz wird über die Pannen im AKW Biblis informieren, während Erhard Renz von "Sonnenfleck" aus Bürstadt, Initiator der weltgrößten Dach-Photovoltaikanlage, einen Beitrag über die lokale Umsetzung der Sonnenenergienutzung plant. Markus Pflüger vom Aktionsbündnis "Stop Bure" in Trier wird zum aktuellen Stand im lothringischen Bure und dem EURATOM-Vertrag eine Rede halten. Der Regionalgeschäftsführer des BUND Südlicher Oberrhein, Axel Mayer wird zur "Endlager"-Suche und zu AtomKraftWaffen sprechen.
Gegen 15:30 Uhr ist eine Konferenzschaltung zur zeitgleich stattfindenden Demonstration in Brunsbüttel vorgesehen, die sich ebenfalls gegen Laufzeitverlängerungen altersschwacher AKW und die Atomenergienutzung richtet.
Weitere Informationen auf der Internetseite www.castor-stoppen.de
Am 4. November ab 12 Uhr startet das Rahmenprogramm auf dem Kirchplatz in Biblis. Angesagt haben sich die Gruppen "Rebel Voice" und "Überdosis Grau". Ab 13 Uhr wird ein Vertreter des Arbeitskreises Umwelt in Wiesbaden zum Thema Laufzeitverlängerung des AKW Biblis sprechen., während Dieter Metk von der BI Lüchow-Dannenberg im Wendland über die "grundrechtsfreie Zone Wendland" während der CASTOR-Transporte und die prinzipielle Unsicherheit von Atommüll-"Endlagern" berichten wird. Anschließend wird Henrik Paulitz (IPPNW) über die Dezentralisierung derEnergiewirtschaft sprechen.
Die Organisatoren erwarten etwa 500 TeilnehmerInnen, die von der katholischen Kirche zum AKW Biblis ziehen werden.
Gemäß der Verfügung des Ordnungsamts Biblis darf die Abschlusskundgebung nicht vor dem Tor des AKW Biblis stattfinden, da
das Ordnungsamt aufgrund der Teilnahme von CASTOR-GegnerInnen "eher Probleme befürchtet". Statt dessen wünscht das Ordnungsamt eine Verlegung auf den Parkplatz des AKW.
"Gegen diese Unterstellung, dass CASTOR-GegnerInnen potenziell gewalttätig sind, protestieren wir aufs Schärfste", so ein Sprecher des Organisationsteams. "Alle Demonstrationen im Vorfeld der CASTOR- Transporte in den vergangenen Jahren sind friedlich abgelaufen, warum also diese Einschränkung? Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um unser Demonstrationsrecht am Tor des AKW ausüben zu können. Unser Protest richtet sich gegen das AKW, nicht gegen den sonst menschenleeren AKW-Parkplatz!"
Bei der Abschlusskundgebung wird Sabine Leidig, Bundesgeschäftsführerin von attac, über Energiepolitik sprechen. Eduard Bernhard, energiepolitischer Sprecher des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz wird über die Pannen im AKW Biblis informieren, während Erhard Renz von "Sonnenfleck" aus Bürstadt, Initiator der weltgrößten Dach-Photovoltaikanlage, einen Beitrag über die lokale Umsetzung der Sonnenenergienutzung plant. Markus Pflüger vom Aktionsbündnis "Stop Bure" in Trier wird zum aktuellen Stand im lothringischen Bure und dem EURATOM-Vertrag eine Rede halten. Der Regionalgeschäftsführer des BUND Südlicher Oberrhein, Axel Mayer wird zur "Endlager"-Suche und zu AtomKraftWaffen sprechen.
Gegen 15:30 Uhr ist eine Konferenzschaltung zur zeitgleich stattfindenden Demonstration in Brunsbüttel vorgesehen, die sich ebenfalls gegen Laufzeitverlängerungen altersschwacher AKW und die Atomenergienutzung richtet.
Weitere Informationen auf der Internetseite www.castor-stoppen.de
Ausstellung: Jürgen Henschel - Der Fotograf der Wahrheit
Am Freitag, 3. November 2006 um 18.30 Uhr wird die Ausstellung im Kreuzbergmuseum eröffnet.
Jürgen Henschel - Der Fotograf der Wahrheit
Das Kreuzberg Museum widmet seine Ausstellung zum “Europäischen Monat der Fotografie” dem 1923 geborenen Fotografen Jürgen Henschel. Henschel war von 1967 bis 1988 Pressefotograf der Zeitung "Die Wahrheit", dem Organ der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW), einer der seinerzeit umstrittensten Zeitungen der Mauerstadt. Seit den 60er Jahren dokumentiert er die Entwicklung Berlins mit einem besonderen Fokus auf den Bezirk Kreuzberg.
Henschel ist ein politischer Fotograf, jemand, der mit seinen Aufnahmen Stellung bezieht. Er dokumentierte den Zerfall des Quartiers um das Kottbusser Tor in den 70er Jahren, aber auch den wachsenden Widerstand der Bewohner gegen die Kahlschlagsanierung: den Häuserkampf der 80er Jahre. Er begleitete Demonstrationen, Straßenfeste, Ausstellungseröffnungen und Diskussionsveranstaltungen und zeigte Menschen, die etwas “bewegten”. Aber auch seine Fotos brachten etwas in Bewegung. Aufsehen erregte vor allem seine Aufnahme vom toten Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967, die um die Welt ging.
Eröffnung: Freitag, 3. November 2006, 18.30 Uhr
Es begrüßen: Cornelia Reinauer und Dr. Franz Schulz, Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Es spricht: Prof. Dr. Diethart Kerbs, Fotohistoriker
Anschließend spielt das das Schalmeien-Orchester Fritz Weineck Musik der Zeit.
Laufzeit der Ausstellung 4. November bis 31. Dezember 2006 Mi - So 12 bis
18 Uhr
Eintritt frei
------------------------------
Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95A
10999 Berlin
Tel. +49-30-50585233
Fax + 49-30-50585258
info@kreuzbergmuseum.de
Webseite
Jürgen Henschel - Der Fotograf der Wahrheit
Das Kreuzberg Museum widmet seine Ausstellung zum “Europäischen Monat der Fotografie” dem 1923 geborenen Fotografen Jürgen Henschel. Henschel war von 1967 bis 1988 Pressefotograf der Zeitung "Die Wahrheit", dem Organ der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW), einer der seinerzeit umstrittensten Zeitungen der Mauerstadt. Seit den 60er Jahren dokumentiert er die Entwicklung Berlins mit einem besonderen Fokus auf den Bezirk Kreuzberg.
Henschel ist ein politischer Fotograf, jemand, der mit seinen Aufnahmen Stellung bezieht. Er dokumentierte den Zerfall des Quartiers um das Kottbusser Tor in den 70er Jahren, aber auch den wachsenden Widerstand der Bewohner gegen die Kahlschlagsanierung: den Häuserkampf der 80er Jahre. Er begleitete Demonstrationen, Straßenfeste, Ausstellungseröffnungen und Diskussionsveranstaltungen und zeigte Menschen, die etwas “bewegten”. Aber auch seine Fotos brachten etwas in Bewegung. Aufsehen erregte vor allem seine Aufnahme vom toten Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967, die um die Welt ging.
Eröffnung: Freitag, 3. November 2006, 18.30 Uhr
Es begrüßen: Cornelia Reinauer und Dr. Franz Schulz, Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Es spricht: Prof. Dr. Diethart Kerbs, Fotohistoriker
Anschließend spielt das das Schalmeien-Orchester Fritz Weineck Musik der Zeit.
Laufzeit der Ausstellung 4. November bis 31. Dezember 2006 Mi - So 12 bis
18 Uhr
Eintritt frei
------------------------------
Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95A
10999 Berlin
Tel. +49-30-50585233
Fax + 49-30-50585258
info@kreuzbergmuseum.de
Webseite
Panasonic: Der Kampf geht weiter! Kollegen klagen gegen die Kündigung - Aufruf des Solidaritätskreises erschienen
Der aktuelle Aufruf des Solikreises
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Stolz auf den Kampf
Die Mahnwache stand ab dem 1. März 2006 130 Tage bei Wind und Wetter. Es wurden Demonstrationen organisiert, zum Aktionstag am 16. Juni 06 kamen über 600 Teilnehmer.
Kollegen führten einen Hungerstreik durch. Die IGMetaller von Panasonic lehnten mit übergroßer Mehrheit die Transfergesellschaft ab: „Wir wollen keinen Transfer in die Arbeitslosigkeit. Arbeit wollen wir, kein Hartz IV.“ Nur mit massivem Druck von Pansonic gingen schließlich 250 Kollegen in die Refugio, die Mehrheit nicht!
135 Kollegen klagen gegen ihre Kündigung
263 Kollegen haben zum 31.7.06 ihre Kündigung erhalten. 135 Kollegen klagen für ihre Arbeitsplätze. Die Auseinandersetzung geht also weiter: Kein Arbeiter gibt seinen Arbeitsplatz kampflos auf.
Mit der Standortstudie und einem fraglichen baldigen Investor sollten die Kollegen am 23. Oktober 06 bei einem Gespräch mit dem Wirtschaftsminister Pfister, OB Zieger und anderen unter Druck gesetzt werden ihre Klagen sofort zurückzunehmen, weil sich mit „so schlechten Bedingungen“ (ein neuer Investor müsste alle Kollegen übernehmen, die noch die Kündigungsschutzklagen offen haben) angeblich kein Investor findet. Die Kollegen sind bereit ihre Klagen sofort zurücknehmen wenn eine definitive Zusicherung der Arbeitsplätze da ist. Solche Zusagen suchte man jedoch bei dem Gespräch vergebens.
Die Kollegen brauchen eure Solidarität
Kommt am 16. November um 12.30 Uhr zu unserer Kundgebung und anschließendem Gerichtstermin. Ort: Arbeitsgericht Stuttgart, Johannesstr. 86. Dieser Tag ist sehr wichtig für uns, wir wollen alles geben. Heute sind wir betroffen, morgen ihr. Wenn wir zusammen halten können wir viel erreichen.
Spendet für unseren Kampf und macht mit im Solidaritätskreis
Wir brauchen Geld für die Prozesskosten. Jeder Cent zählt. Sammelt unter euren Kollegen, Freunden und Familien.
Spendenkonto: Volksbank Esslingen eG, Peter Jauernig Soli Kreis Panasonic, Konto Nr.: 222717 009, BLZ: 611 901 10.
Kontakt und V.i.S.d.P.: Heike Knauer, Hellerweg 23, 73728 Esslingen, Tel.: 0711/ 3 50 82 50
Dieser Aufruf und weitere Berichte und Fotoreportagen über den Kampf der Panasonic Kollegen.
Download des Aufrufes.
Filmtipp: Nicht alle waren Mörder
Nicht alle waren Mörder(Weiterlesen)
Sendetermin: Mittwoch, 1. November 2006, 20.15 Uhr, ARD
Fernsehfilm Deutschland 2006
Frühjahr 1943. Die nationalsozialistische Führung erlässt den Befehl, alle noch in Deutschland lebenden Juden zu verhaften und zu deportieren.
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Als die SS eines Morgens die jüdischen Bürger ihrer Straße aus den Häusern holt, reißen die Berliner Jüdin Anna Degen und ihr Sohn Michael die Sterne von ihren Kleidern, greifen sich das Nötigste und verlassen im letzten Moment die Wohnung, um unterzutauchen.
Résistance - ein Leben lang!
Peter Gingold ist tot. Für Peter Gingold steht ein Motto "Résistance = Widerstand - ein Leben lang!" Geboren am 8. März im Kriegsjahr 1916 erlebte er in der Weimarer Zeit die Realität der sozialen Not und des Antisemitismus. Politische Überzeugung und Handeln war für ihn eines. So organisierte er sich schon früh in der sozialistischen Arbeiterjugendbewegung und engagierte sich vor 1933 und nach der Machtübertragung an die NSDAP im antifaschistischen Kampf.
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Peter Gingold auf dem Pressefest 2003 bei einer Infoveranstaltung gegen den Neonaziaufmarsch in Wunsiedel
Verhaftet im Juni 1933 wurde er von den Nazis zur Emigration gezwungen. Er ging nach Paris, wo bereits seine Eltern und Geschwister lebten. Dort setzte er seinen antifaschistischen Kampf fort. Er gehörte zu den Gründern der überparteilichen "Freien Deutschen Jugend" (FDJ) und wurde Mitglied der KPD. Hier lernte er auch Ettie Stein-Haller kennen, die er 1940 heiratete Über sechzig Jahre lebten sie zusammen und haben sich gegenseitig in ihrer politischen Arbeit und Überzeugung gestützt und gestärkt.
Nach dem faschistischen Überfall auf Frankreich arbeiteten beide in der französischen Résistance. 1943 geriet Peter in die Fänge der Gestapo. Ihm gelang jedoch die Flucht. Im August 1944 nahm er am Aufstand zur Befreiung von Paris teil. Den 8. Mai 1945, "das Morgenrot der Menschheit", erlebte er bei den italienischen Partisanen in Turin.
Zurückgekehrt nach Frankfurt gehörten Peter und Ettie zu den Gründern der hessischen VVN und wirkte politisch in der KPD. Doch während Peter für seine antifaschistische Arbeit in Frankreich und Italien geehrt wurde, erlebte er in Deutschland lange Jahre gesellschaftliche Ausgrenzung. Als Widerstandskämpfer und Kommunist wurden ihm und seiner Frau viele Jahre die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert. In Gefolge des KPD-Verbots musste Peter zeitweilig wieder in die Illegalität gehen. Später musste er erleben, dass man seine Tochter Sylvia wegen ihrer politischen Überzeugung mit Berufsverbot belegte.
All das hat ihn nicht abgehalten, sich für seine Vision von einer sozialen und menschenwürdigen Gesellschaft, frei von Krieg und Ausbeutung einzusetzen. Dass man dazu einen sehr langen Atem brauche, auch Rückschläge verkraften müsse, vermittelte er in zahllosen Gesprächen und Vorträgen, besonders gegenüber jungen Zuhörern. Und er forderte die jungen Leute auf, selber aktiv zu werden gegen Neofaschismus, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung. Dabei ging er mit gutem Beispiel voran bei zahllosen Aktionen gegen alte und neue Nazis, ob in Mittenwald, in Wunsiedel, in Frankfurt oder Berlin.
Peter Gingold war ein viel gefragter Redner, Gesprächspartner und Zeitzeuge, der politisch reflektiert, engagiert und persönlich authentisch historische Zusammenhänge vermitteln konnte. Er wurder eingeladen von Gewerkschaften oder der autonomen Antifa, von Universitäten oder der DKP und natürlich von der VVN-BdA, für die er in den letzten Jahren als Bundessprecher politisch aktiv war. Nicht zu vergessen seine Aktivitäten im Auschwitz-Komitee der BRD, gegen die Profiteure der Kriegsverbrechen - die IG-Farben in Abwicklung oder für den Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung 'Freies Deutschland' e.V. (DRAFD).
Hier - und das zeigte eindrucksvoll die Feier zu seinem 90. Geburtstag im Frankfurter DGB-Haus - erlebte er die Anerkennung, die ihm die bundesdeutsche Gesellschaft verweigert hatte. Die Trauerfeier zu Ehren von Peter Gingold soll im November in Frankfurt/M. in stattfinden. Er selbst wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie beigesetzt werden.
Infos zu Peter Gingold bei Wikipedia
Quelle: cl.politik.antifa
IndyMedia Bericht zum Tod Peter Gingolds mit zahlreichen Beiträgen sowie noch ein Bericht bei IndyMedia. Erklärung der DKP
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Peter Gingold auf dem Pressefest 2003 bei einer Infoveranstaltung gegen den Neonaziaufmarsch in Wunsiedel
Verhaftet im Juni 1933 wurde er von den Nazis zur Emigration gezwungen. Er ging nach Paris, wo bereits seine Eltern und Geschwister lebten. Dort setzte er seinen antifaschistischen Kampf fort. Er gehörte zu den Gründern der überparteilichen "Freien Deutschen Jugend" (FDJ) und wurde Mitglied der KPD. Hier lernte er auch Ettie Stein-Haller kennen, die er 1940 heiratete Über sechzig Jahre lebten sie zusammen und haben sich gegenseitig in ihrer politischen Arbeit und Überzeugung gestützt und gestärkt.
Nach dem faschistischen Überfall auf Frankreich arbeiteten beide in der französischen Résistance. 1943 geriet Peter in die Fänge der Gestapo. Ihm gelang jedoch die Flucht. Im August 1944 nahm er am Aufstand zur Befreiung von Paris teil. Den 8. Mai 1945, "das Morgenrot der Menschheit", erlebte er bei den italienischen Partisanen in Turin.
Zurückgekehrt nach Frankfurt gehörten Peter und Ettie zu den Gründern der hessischen VVN und wirkte politisch in der KPD. Doch während Peter für seine antifaschistische Arbeit in Frankreich und Italien geehrt wurde, erlebte er in Deutschland lange Jahre gesellschaftliche Ausgrenzung. Als Widerstandskämpfer und Kommunist wurden ihm und seiner Frau viele Jahre die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert. In Gefolge des KPD-Verbots musste Peter zeitweilig wieder in die Illegalität gehen. Später musste er erleben, dass man seine Tochter Sylvia wegen ihrer politischen Überzeugung mit Berufsverbot belegte.
All das hat ihn nicht abgehalten, sich für seine Vision von einer sozialen und menschenwürdigen Gesellschaft, frei von Krieg und Ausbeutung einzusetzen. Dass man dazu einen sehr langen Atem brauche, auch Rückschläge verkraften müsse, vermittelte er in zahllosen Gesprächen und Vorträgen, besonders gegenüber jungen Zuhörern. Und er forderte die jungen Leute auf, selber aktiv zu werden gegen Neofaschismus, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung. Dabei ging er mit gutem Beispiel voran bei zahllosen Aktionen gegen alte und neue Nazis, ob in Mittenwald, in Wunsiedel, in Frankfurt oder Berlin.
Peter Gingold war ein viel gefragter Redner, Gesprächspartner und Zeitzeuge, der politisch reflektiert, engagiert und persönlich authentisch historische Zusammenhänge vermitteln konnte. Er wurder eingeladen von Gewerkschaften oder der autonomen Antifa, von Universitäten oder der DKP und natürlich von der VVN-BdA, für die er in den letzten Jahren als Bundessprecher politisch aktiv war. Nicht zu vergessen seine Aktivitäten im Auschwitz-Komitee der BRD, gegen die Profiteure der Kriegsverbrechen - die IG-Farben in Abwicklung oder für den Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung 'Freies Deutschland' e.V. (DRAFD).
Hier - und das zeigte eindrucksvoll die Feier zu seinem 90. Geburtstag im Frankfurter DGB-Haus - erlebte er die Anerkennung, die ihm die bundesdeutsche Gesellschaft verweigert hatte. Die Trauerfeier zu Ehren von Peter Gingold soll im November in Frankfurt/M. in stattfinden. Er selbst wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie beigesetzt werden.
Infos zu Peter Gingold bei Wikipedia
Quelle: cl.politik.antifa
IndyMedia Bericht zum Tod Peter Gingolds mit zahlreichen Beiträgen sowie noch ein Bericht bei IndyMedia. Erklärung der DKP
Oaxaca nach dem ersten Tag des Angriffs - Gestern starben 4
Gestern starben 4 Menschen!
„Während dem gewaltsamen Räumungsversuch der PFP von gestern starben laut der Presse-Erklärung der APPO von heute 11h (Mx) mindestens 4 Personen: Fidel Sanchez Garcia, starb durch eine Schussverletzung. José Alberto Lopez Bernal starb durch eine Tränengaspetarde, die ihn am Oberkörper traf. Ein 12 Jähriges Kind starb durch eine Schussverletzung. Eine Lehrerin wurde tot 8 km ausserhalb der Stadt aufgefunden. Die Realität ist die, dass alles andere als Ruhe herrscht und es ist offensichtlich, dass die PFP weit davon entfernt ist, die Stadt zu kontrollieren. Der Zocalo ist von der PFP abgeriegelt und die Zugänge mit Wasserwerfern versperrt...“
Aktuelle Meldung in „Berichte von gestern und heute“ von chiapas.ch auf Indymedia vom 31.10.2006
a) Oaxaca nach dem ersten Tag des Angriffs
„Die Sicherheitskomision der APPO hat Folgendes live über das Radio des Volkes Radio Universidad gemeldet: 60 Verhaftete, 30 Verschwundene, mindestens 2 Tote, viele Verletzte, Verhaftete werden verschleppt und gefoltert. In vielen Ortschaften und Gemeinden diskutieren die LehrerInnen, ob sie den Schulunterricht nun trotzdem nicht aufnehmen, in Anbetracht der massiven Repression durch die Sicherheitskräfte in Oaxaca Stadt; 3'000 Barrikaden in Oaxaca Stadt und im ganzen Staat Oaxaca...“
Artikel von Direkte Solidarität mit Chiapas auf Indymedia vom 30.10.2006
b) Chronologie des Angriffs auf Oaxaca
Aktuelle Chronologie des Angriffes der Bundestruppen auf Oaxaca am 29. Oktober 2006. (Ortszeit - Zeitunterschied zu Dtl.: 7 Stunden) auf Indymedia vom 30.10.2006
c) Die grosse politische Perversion in Mexiko: Der mexikanische Senat und die Abgeordnetenkammer fordert Ulises Ruiz Ortiz auf, sein Amt aufzugeben.
e) In Oaxaca (Mexiko) ist die Hölle los
Christian Hartmann im Interview mit Eberhard Raithelhuber von Promovio, dem "Verein zur Förderung der indianischen Menschenrechtsbewegung in Oaxaca/ Mexiko“, der die Ereignisse in Oaxaca seit langem beobachtet. Von Radio Z, Nürnberg 95,8 MHz, 17:18 Minuten (mp3)
f) Gewaltsames Vorgehen gegen die Protestbewegung in Oaxaca, Mexiko - Mindestens 3 Tote, darunter ein US-Journalist und mehrere Dutzend Verletzte
Presseerklärung der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko vom 30.10.06 (pdf)
g) Demo in Berlin am 1.November 2006: Keine Morde mehr! Stoppt die staatlichen Übergriffe in Mexiko
Am 1. November 2006 findet wie überall auf der Welt um 11:30 Uhr eine Kundgebung vor der mexikanischen Botschaft in Berlin, Klingelhöferstr. 3 (nähe Siegessäule) statt. Siehe dazu den Aufruf diverser Gruppen
h) Videos von der Besetzung der Stadt durch die PFP
Es gibt auf YouTube mehrere Videos. Das Video auf dem der Link führt ist ein erster Bericht von dem Angriff der Bundestruppen und dem Widerstand dagegen. Rechts neben dem Videofenster stehen unter „Related“ weitere Videos zum Download.
Quelle: LabourNet Info 31.10.2006
„Während dem gewaltsamen Räumungsversuch der PFP von gestern starben laut der Presse-Erklärung der APPO von heute 11h (Mx) mindestens 4 Personen: Fidel Sanchez Garcia, starb durch eine Schussverletzung. José Alberto Lopez Bernal starb durch eine Tränengaspetarde, die ihn am Oberkörper traf. Ein 12 Jähriges Kind starb durch eine Schussverletzung. Eine Lehrerin wurde tot 8 km ausserhalb der Stadt aufgefunden. Die Realität ist die, dass alles andere als Ruhe herrscht und es ist offensichtlich, dass die PFP weit davon entfernt ist, die Stadt zu kontrollieren. Der Zocalo ist von der PFP abgeriegelt und die Zugänge mit Wasserwerfern versperrt...“
Aktuelle Meldung in „Berichte von gestern und heute“ von chiapas.ch auf Indymedia vom 31.10.2006
a) Oaxaca nach dem ersten Tag des Angriffs
„Die Sicherheitskomision der APPO hat Folgendes live über das Radio des Volkes Radio Universidad gemeldet: 60 Verhaftete, 30 Verschwundene, mindestens 2 Tote, viele Verletzte, Verhaftete werden verschleppt und gefoltert. In vielen Ortschaften und Gemeinden diskutieren die LehrerInnen, ob sie den Schulunterricht nun trotzdem nicht aufnehmen, in Anbetracht der massiven Repression durch die Sicherheitskräfte in Oaxaca Stadt; 3'000 Barrikaden in Oaxaca Stadt und im ganzen Staat Oaxaca...“
Artikel von Direkte Solidarität mit Chiapas auf Indymedia vom 30.10.2006
b) Chronologie des Angriffs auf Oaxaca
Aktuelle Chronologie des Angriffes der Bundestruppen auf Oaxaca am 29. Oktober 2006. (Ortszeit - Zeitunterschied zu Dtl.: 7 Stunden) auf Indymedia vom 30.10.2006
c) Die grosse politische Perversion in Mexiko: Der mexikanische Senat und die Abgeordnetenkammer fordert Ulises Ruiz Ortiz auf, sein Amt aufzugeben.
„Drei Wochen nachdem der mexikanische Senat seine Chance verpasst hat, die Absetzung der Behörden zu dekretieren, hat der selbe Senat heute mit Mehrheitsbeschluss den Gouverneur von Oaxaca aufgefordert sein Amt niederzulegen. Das kleine Problem daran ist nur, dass das keine rechtliche Wirkung hat und nichts anderes als eine Bitte an Ulises darstellt. Für eine Absetzung eines Gouverneurs, muss der Senat, nach einer Abklärung vor Ort, die Absetzung der drei Regierungsgewalten beschliessen...“ Siehe dazu die - Fünfte Tickermeldung zur Verteidigung der Stadt Oaxaca vom 30.10.2006 19h (Mx) auf der Startseite von chiapas.ch.
e) In Oaxaca (Mexiko) ist die Hölle los
Christian Hartmann im Interview mit Eberhard Raithelhuber von Promovio, dem "Verein zur Förderung der indianischen Menschenrechtsbewegung in Oaxaca/ Mexiko“, der die Ereignisse in Oaxaca seit langem beobachtet. Von Radio Z, Nürnberg 95,8 MHz, 17:18 Minuten (mp3)
f) Gewaltsames Vorgehen gegen die Protestbewegung in Oaxaca, Mexiko - Mindestens 3 Tote, darunter ein US-Journalist und mehrere Dutzend Verletzte
Presseerklärung der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko vom 30.10.06 (pdf)
g) Demo in Berlin am 1.November 2006: Keine Morde mehr! Stoppt die staatlichen Übergriffe in Mexiko
Am 1. November 2006 findet wie überall auf der Welt um 11:30 Uhr eine Kundgebung vor der mexikanischen Botschaft in Berlin, Klingelhöferstr. 3 (nähe Siegessäule) statt. Siehe dazu den Aufruf diverser Gruppen
h) Videos von der Besetzung der Stadt durch die PFP
Es gibt auf YouTube mehrere Videos. Das Video auf dem der Link führt ist ein erster Bericht von dem Angriff der Bundestruppen und dem Widerstand dagegen. Rechts neben dem Videofenster stehen unter „Related“ weitere Videos zum Download.
Quelle: LabourNet Info 31.10.2006
Pressemitteilung der APPO - 30.10.2006, 11 Uhr (Mx)
Pressemitteilung der APPO vom 30.10.2006, 11 Uhr (Mx):
Brüder und Schwestern aus Mexiko und der Welt:
Die Tyrannen prahlen mit Dingen, die nicht sind, sie prahlen mit ihrer Macht, sie prahlen, ein Volk unterworfen zu haben. In ihrer Dummheit gehen sie soweit, zu prahlen, die Kontrolle über die Stadt zu haben. Wie wir gestern erwähnt haben, können sie in keinster Weise behaupten, die Kontrolle der Stadt erlangt zu haben. Gestern erzielte die heldenhafte Bevölkerung von Oaxaca auf ordentliche und disziplinierte Weise einen Sieg, ohne Gebrauch von Gewalt zu machen, konnte es den Vormarsch der Polizisten und Vergewaltiger zurückhalten, ohne mit Gewalt auf ihre Gewalt zu antworten, konnte es sie bremsen. Nicht durch den Einsatz von ihrem gesamten Waffenarsenal, durch Tausende von Tränengas- und Senfgasgranaten, die sogar aus Helikoptern geworfen wurden, nicht durch Transportpanzer, Schlagstöcke, Gewehre, Überfälle konnten sie irgendeinen wichtigen Punkt einnehmen. Weder den Zócalo, noch den Canal Nueve, nicht einmal die wichtigsten Barrikaden konnten von den Gesandten Abascals eingenommen werden. Auf organisierte und disziplinierte Weise erfüllte die APPO ihr Ziel, die Stadt Oaxaca nicht auszuliefern, auf ordentliche und disziplinierte Weise ordneten sie den Rückzug ihrer Kräfte bis zur Ciudad Universitaria, um zu vermeiden, dass die Polizisten und Vergewaltiger und pro-polizeilichen Gruppen im Dienste der URO (die mit Sicherheit perfekt mit der PFP koordiniert sind), die in der Dunkelheit Schutz gesucht hatten, uns ohne Rücksichtnahme und abseits von allen Verträgen, nicht nur in Bezug auf die Menschenrechte, sondern auch auf Krieg, angreifen konnten.
Im Rahmen des gestrigen Tages können wir folgendes berichten: es haben sich vier Todesfälle bestätigt, ihre Namen sind:
1.- Fidel Sánchez GarcÃa. Er starb durch eine Schussverletzung.
2.- José Alberto López Bernal. Er starb durch eine Tränengasgranate, die ihn am Oberkörper traf.
3.- Ein Junge von 12 Jahren starb durch eine Schussverletzung.
4.- Eine Lehrerin, deren Leiche in San Pedro Juxtlahuaca gefunden wurde (der Ort ist 8 km von der puente del Tecnológico entfernt).
60 Compañeros sind festgenommen und 30 weitere sind verschwunden. Sie wurden an Bord von Helikoptern mit den Kennzeichen PF-303, PF-305, PF-306 in die 28. Militärzone überführt, in diesen Momenten werden einige von ihnen zu den staatlichen Gefängnisse von Miahuatlan, Porfirio DÃaz, Tlacolula, und anderen gebracht. Die PFP, Regierungs- und Präventivpolizisten realisierten anti- konstitutionale Durchsuchungen in zahlreichen Häusern an verschiedenen Punkten der Stadt, sie versuchten die provisorische Direktion festzunehmen. Kein Compañero in führender Position wurde gefasst. Die PFP konnten keine wichtigen Punkt einnehmen, während mehr als vier Stunden verhinderten unsere Compañeros den Einmarsch auf die puente del Tecnológico, der Zócalo wurde von tausenden Compañeros beschützt, sie verteidigten ihn trotz des Einsatzes von Tränengas, Senfgas und Feuerwaffen. Nur aufgrund der Anweisungen der Sicherheitskommission der APPO verließen sie diese Punkte, um sich in der Ciudad Universitaria zu konzentrieren. Seitens der PFP wurde versucht den Empfang von Radio Universidad mittels eines Signalstörung zu behindern, ungefähr eine halbe Stunde war es nicht zu empfangen, jedoch stellten unsere Techniker das Signal wieder her. Es gab Blockaden in versc
hiedenen Punkten des Staates: im Isthmus, in Tlaxiaco, in Putla, Cañada, Cuenca del Papaloapam, um einige zu erwähnen.
Auch führten unsere Compañeros in der Stadt México einen Massenmarsch durch, auf gleiche Weise wird von Unterstüzungsbewegungen in Hidalgo, Michoacán, Guerrero, Chiapas, Baja California Norte berichtet. In verschiedenen Teilen der Welt wird von Demonstrationen berichtet: Barcelona, Brasil, Sacramento, California, Los Ãngeles California, Caracas, Fresno California, Valle de Napa, so wie die Einnahme der mexikanischen Botschaft in Italien und dem Konsulat in Mailand, um nur einige zu erwähnen. Ganze LehrerInnensektoren sprechen sich dafür aus, nicht zum Unterricht zurückzukehren und begeben sich im Verlauf des Tages in die Stadt.
Gemeinden der Sierra Norte entschieden in einer gemeinsamen Versammlung, sich massiv in die Hauptstadt des Staates zu begeben. Während der ganzen Nacht ließen sich Reservisten der PFP in den Zugangspunkten von Oaxaca Stadt nieder. In diesen Momenten werden diese verstärkt und mehr Reservisten eingesetzt, um den Zugang zur Stadt für die Compañeros zu versperren, die aus anderen Regionen kommen, um das Plantón und die Märsche zu verstärken. Tausende von Personen erreichen gerade die drei Punkte von denen aus sich die Märsche teilen werden und Kurs auf den Zócalo nehmen werden. Auch befindet sich schon ein zahlreiches Kontingent der PFP, darunter Regierungs- und Präventivpolizei, genauso wie Trampel, in der näheren Umgebung von Radio Universidad,scheinbar mit der Absicht die Ciudad Universitaria einzunehmen und die Stimme des Volkes zum Schweigen zu bringen, die über Radio Universidad gesendet wird, obwohl der Rektor der UABJO, MartÃnez Neri, gestern die Möglichkeit die Autonomie der Universität zu verletzen zurückgewiesen hat, genauso wie er den Gebrauch von Gewalt als Mittel zur Lösung des Konfliktes abgelehnt hat. Sie können den Zócalo einnehmen, das Radio Universidad, jedoch hat das Volk von Oaxaca in diesen mehr als fünf Monaten des Kampfes bewiesen, dass es ein mutiges, würdiges und geistreiches ist. Wird die PFP die Stadt fünf Monate, vielleicht ein, zwei, drei, vier Jahre belagert halten können? Heute, mehr als nie zuvor, verletzt die schlechte Regierung die gleichen Gesetze, die sie einzuhalten schwört, und stürzt den Staat Oaxaca in einen Belagerungszustand und suspendiert faktisch (so wie es der Tyrann Ulises Ruiz Ortiz getan hat) die individuellen Garantien und unsere Menschenrechte, wir rufen das Volk von Mexiko, die Völker der Erde auf, überzeugende Demonstrationen zu realisieren.
ALLE MACHT DER BEVÖLKERUNG
ASAMBLEA POPULAR DE LOS PUEBLOS DE OAXACA - APPO
Quelle
***
Übersetzung: Gruppe B.A.S.T.A.
Brüder und Schwestern aus Mexiko und der Welt:
Die Tyrannen prahlen mit Dingen, die nicht sind, sie prahlen mit ihrer Macht, sie prahlen, ein Volk unterworfen zu haben. In ihrer Dummheit gehen sie soweit, zu prahlen, die Kontrolle über die Stadt zu haben. Wie wir gestern erwähnt haben, können sie in keinster Weise behaupten, die Kontrolle der Stadt erlangt zu haben. Gestern erzielte die heldenhafte Bevölkerung von Oaxaca auf ordentliche und disziplinierte Weise einen Sieg, ohne Gebrauch von Gewalt zu machen, konnte es den Vormarsch der Polizisten und Vergewaltiger zurückhalten, ohne mit Gewalt auf ihre Gewalt zu antworten, konnte es sie bremsen. Nicht durch den Einsatz von ihrem gesamten Waffenarsenal, durch Tausende von Tränengas- und Senfgasgranaten, die sogar aus Helikoptern geworfen wurden, nicht durch Transportpanzer, Schlagstöcke, Gewehre, Überfälle konnten sie irgendeinen wichtigen Punkt einnehmen. Weder den Zócalo, noch den Canal Nueve, nicht einmal die wichtigsten Barrikaden konnten von den Gesandten Abascals eingenommen werden. Auf organisierte und disziplinierte Weise erfüllte die APPO ihr Ziel, die Stadt Oaxaca nicht auszuliefern, auf ordentliche und disziplinierte Weise ordneten sie den Rückzug ihrer Kräfte bis zur Ciudad Universitaria, um zu vermeiden, dass die Polizisten und Vergewaltiger und pro-polizeilichen Gruppen im Dienste der URO (die mit Sicherheit perfekt mit der PFP koordiniert sind), die in der Dunkelheit Schutz gesucht hatten, uns ohne Rücksichtnahme und abseits von allen Verträgen, nicht nur in Bezug auf die Menschenrechte, sondern auch auf Krieg, angreifen konnten.
Im Rahmen des gestrigen Tages können wir folgendes berichten: es haben sich vier Todesfälle bestätigt, ihre Namen sind:
1.- Fidel Sánchez GarcÃa. Er starb durch eine Schussverletzung.
2.- José Alberto López Bernal. Er starb durch eine Tränengasgranate, die ihn am Oberkörper traf.
3.- Ein Junge von 12 Jahren starb durch eine Schussverletzung.
4.- Eine Lehrerin, deren Leiche in San Pedro Juxtlahuaca gefunden wurde (der Ort ist 8 km von der puente del Tecnológico entfernt).
60 Compañeros sind festgenommen und 30 weitere sind verschwunden. Sie wurden an Bord von Helikoptern mit den Kennzeichen PF-303, PF-305, PF-306 in die 28. Militärzone überführt, in diesen Momenten werden einige von ihnen zu den staatlichen Gefängnisse von Miahuatlan, Porfirio DÃaz, Tlacolula, und anderen gebracht. Die PFP, Regierungs- und Präventivpolizisten realisierten anti- konstitutionale Durchsuchungen in zahlreichen Häusern an verschiedenen Punkten der Stadt, sie versuchten die provisorische Direktion festzunehmen. Kein Compañero in führender Position wurde gefasst. Die PFP konnten keine wichtigen Punkt einnehmen, während mehr als vier Stunden verhinderten unsere Compañeros den Einmarsch auf die puente del Tecnológico, der Zócalo wurde von tausenden Compañeros beschützt, sie verteidigten ihn trotz des Einsatzes von Tränengas, Senfgas und Feuerwaffen. Nur aufgrund der Anweisungen der Sicherheitskommission der APPO verließen sie diese Punkte, um sich in der Ciudad Universitaria zu konzentrieren. Seitens der PFP wurde versucht den Empfang von Radio Universidad mittels eines Signalstörung zu behindern, ungefähr eine halbe Stunde war es nicht zu empfangen, jedoch stellten unsere Techniker das Signal wieder her. Es gab Blockaden in versc
hiedenen Punkten des Staates: im Isthmus, in Tlaxiaco, in Putla, Cañada, Cuenca del Papaloapam, um einige zu erwähnen.
Auch führten unsere Compañeros in der Stadt México einen Massenmarsch durch, auf gleiche Weise wird von Unterstüzungsbewegungen in Hidalgo, Michoacán, Guerrero, Chiapas, Baja California Norte berichtet. In verschiedenen Teilen der Welt wird von Demonstrationen berichtet: Barcelona, Brasil, Sacramento, California, Los Ãngeles California, Caracas, Fresno California, Valle de Napa, so wie die Einnahme der mexikanischen Botschaft in Italien und dem Konsulat in Mailand, um nur einige zu erwähnen. Ganze LehrerInnensektoren sprechen sich dafür aus, nicht zum Unterricht zurückzukehren und begeben sich im Verlauf des Tages in die Stadt.
Gemeinden der Sierra Norte entschieden in einer gemeinsamen Versammlung, sich massiv in die Hauptstadt des Staates zu begeben. Während der ganzen Nacht ließen sich Reservisten der PFP in den Zugangspunkten von Oaxaca Stadt nieder. In diesen Momenten werden diese verstärkt und mehr Reservisten eingesetzt, um den Zugang zur Stadt für die Compañeros zu versperren, die aus anderen Regionen kommen, um das Plantón und die Märsche zu verstärken. Tausende von Personen erreichen gerade die drei Punkte von denen aus sich die Märsche teilen werden und Kurs auf den Zócalo nehmen werden. Auch befindet sich schon ein zahlreiches Kontingent der PFP, darunter Regierungs- und Präventivpolizei, genauso wie Trampel, in der näheren Umgebung von Radio Universidad,scheinbar mit der Absicht die Ciudad Universitaria einzunehmen und die Stimme des Volkes zum Schweigen zu bringen, die über Radio Universidad gesendet wird, obwohl der Rektor der UABJO, MartÃnez Neri, gestern die Möglichkeit die Autonomie der Universität zu verletzen zurückgewiesen hat, genauso wie er den Gebrauch von Gewalt als Mittel zur Lösung des Konfliktes abgelehnt hat. Sie können den Zócalo einnehmen, das Radio Universidad, jedoch hat das Volk von Oaxaca in diesen mehr als fünf Monaten des Kampfes bewiesen, dass es ein mutiges, würdiges und geistreiches ist. Wird die PFP die Stadt fünf Monate, vielleicht ein, zwei, drei, vier Jahre belagert halten können? Heute, mehr als nie zuvor, verletzt die schlechte Regierung die gleichen Gesetze, die sie einzuhalten schwört, und stürzt den Staat Oaxaca in einen Belagerungszustand und suspendiert faktisch (so wie es der Tyrann Ulises Ruiz Ortiz getan hat) die individuellen Garantien und unsere Menschenrechte, wir rufen das Volk von Mexiko, die Völker der Erde auf, überzeugende Demonstrationen zu realisieren.
ALLE MACHT DER BEVÖLKERUNG
ASAMBLEA POPULAR DE LOS PUEBLOS DE OAXACA - APPO
Quelle
***
Übersetzung: Gruppe B.A.S.T.A.