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»Sie haben es getan und sie werden es jederzeit wieder tun, wenn es ihnen gestattet wird.« Hans Frick

Revolution mit dem Tanzbein: Blackbraid - Sacandaga

Das Native-American-Black-Metal-Projekt BLACKBRAID, ein Projekt von Sgah'gahsowáh, einem jungen Mohawk aus den Adirondack Mountains im Staat New York. hat ein Musikvideo zum Song „Sacandaga“ veröffentlicht. Der Track stammt vom am morgigen 26. August erscheinenden Debüt „BlackBraid I“.

Die Tracklist:

1. The River Of Time Flows Through Me
2. As The Creek Flows Softly By
3. Sacandaga
4. Barefoot Ghost Dance On Bloodsoaked Soil
5. Warm Wind Whispering Softly Through Hemlock At Dusk
6. Prying Open The Jaws Of Eternity

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Ein Platz für Betty Rosenfeld!

Buchcover „Betty Rosenfeld -“ Zwischen Davidstern und roter Fahne“Unter dieser Forderung hat sich eine Initiative zusammen gefunden, die mit untenstehender Petition an den Stuttgarter Gemeinderat eine Umbenennung des Bismarckplatzes in Betty Rosenfeldplatz erreichen will.
Als erste öffentliche Aktivität der Initiative fand am 23. Juli 2022 auf dem Bismarckplatz eine Lesung aus der Biographie Betty Rosenfelds statt. Etwa 150 Zuhörer verfolgten den Vortrag von Susanne Heydenreich (Theater der Altstadt).

Die Petition kann man hier unterschreiben

Petitionstext:
Wir möchten den Stuttgarter Gemeinderat auffordern, die Umbenennung des Bismarck-Platzes in Betty-Rosenfeld-Platz zu beschließen.

Die Erinnerung an Betty Rosenfeld, an ein beispielhaftes Leben für die Freiheit und soziale Gerechtigkeit darf nicht verschüttet bleiben. Daher soll ein Platz im Stuttgarter Westen an sie erinnern. Etwa der Bismarck-Platz: Dieser müsste nicht länger für einen autoritären preußischen Politiker stehen, der alles andere als ein Demokrat war, dessen aggressive Außenpolitik drei Kriege vorbereitete und der mit den Sozialistengesetzen die SPD verboten hat. Hingegen würde dem bald erneuerten Platz besser eine mutige Demokratin aus dem Westen selbst, die ihr Leben im Engagement für internationale Solidarität und Freundschaft verloren hat, zu Gesicht stehen.

Eine Petition der AnStifter und der Initiative "Ein Platz für Betty Rosenfeld".

Begründung:
Betty Rosenfeld ist in Stuttgart-West aufgewachsen. Sie lebte mit ihrer jüdisch-liberalen Familie in der Breitscheidstraße, sie besuchte das Königin-Olga-Stift und wurde am Katharinenhospital zur Krankenschwester ausgebildet. Die politische Entwicklung in der Weimarer Republik ließ sie bald aktiv gegen die Nazis werden. Doch als Jüdin und Kommunistin sah sie sich in den dreißiger Jahren zweifach zur Flucht nach Palästina gezwungen. Aber bald war sie die einzige Frau aus Stuttgart, die sich in Spanien den Internationalen Brigaden anschloss, um dort für die Freiheit und gegen die Faschisten zu kämpfen. Ihr Lebensweg endete nach einer jahrelangen Odyssee durch französische Internierungs-Lager in Auschwitz.

Blogkino: Cops. (1922)

Heute zeigen wir  in unserer Reihe Blogkino den Stummfilm "Cops" von Buster Keaton und Eddie Cline aus dem Jahre 1920. Cops gilt als einer der klassischen und besten Slapstick-Filme mit und von Buster Keaton.

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Auch nach 85 Jahren: Sacco und Vanzetti Presente!

Sacco (rechts) und Vanzetti (links) als Angeklagte, mit Handschellen aneinander gefesselt

In der Nacht vom 22. auf den 23. August 1927 wurden im Staatsgefängnis von Charlestown, Massachusetts die beiden aus Italien in die USA eingewanderten Arbeiter Ferdinando „Nicola“ Sacco und Bartolomeo Vanzetti, die sich der anarchistischen Arbeiterbewegung angeschlossen hatten, hingerichtet.

Morde an Revolutionären und Arbeiterführer:Innen mit Hilfe der Justiz sind eng mit der Geschichte der USA verbunden: Die Chicagoer Arbeiterführer Parsons, Spies, Engels und Fischer wurden am 11. November 1887 als Reaktion auf die große Streikwelle Opfer der Klassenjustiz. Die Tradition setzte sich mit den in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts trotz weltweiter Solidaritätskampagnen hingerichteten anarchistischen Arbeitern Sacco und Vanzetti fort. Auch heute gehört die Todesstrafe zu den Mitteln der rassistischen Klassenjustitz in den USA.

„Ich habe nicht nur mein ganzes Leben lang kein wirkliches Verbrechen begangen, wohl einige Sünden, aber keine Verbrechen, sondern auch das Verbrechen bekämpft, das die offizielle Moral und das offizielle Gesetz billigen und heiligen: Die Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen. Wenn es einen Grund gibt, warum Sie mich in wenigen Minuten vernichten können, dann ist dies der Grund und kein anderer.“

Bartolomeo Vanzetti

Vor 30 Jahren: The Truth Lies in Rostock

Heute vor 30 Jahren begann in Rostock - Lichtenhagen ein "Volksfest" der ganz besonderen Art: Eine Woche lang, vom 22. bis zum 26. August 1992, griffen mehrere hundert junge Rechtsradikale die Flüchtlingsunterkunft und ein von vietnamesischen VertragsarbeiterInnen bewohntes Haus im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen an. Unterstützt wurde der Mob von über tausend "ganz normalen" Deutschen, die Polizei griff kaum ein. Es handelte sich um die massivsten rassistischen Ausschreitungen der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Der von Mark Saunders und Siobhan Cleary produzierte Dokumentarfilm „The truth lies in Rostock“ dokumentiert die Ereignisse. Er entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer Grundstimmung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, die Pogrome gegen Migranten oder einfach nur „anders aussehende“ überhaupt erst möglich macht. Nicht umsonst sorgte der Film auch in der Linken für eine heiße Debatte um die Frage, in wieweit die rassistischen Übergriffe mit der „Wiedervereinigung“ Deutschlands und dem darauf folgenden nationalistischen Taumel zu tun hatten.

Im übrigen ist deswegen jedwede Orientierung auf staatliche Institutionen (... Politik und Staat dürfen nicht zulassen, dass Rassisten auf der Straße erneut die Oberhand gewinnen....) fehl am Platz. Denn Chemnitz und Heidenau wie auch Lichtenberg und Freital konnten nur in Folge, Billigung und als Ergebnis rassistischer Politik der Bundesregierung als auch der Handlung der Bullen etc. passieren....

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• Mehr Infos

• Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen (Antifa Info Blatt)

• Für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung!

• Kein Mensch ist illegal!

• Mehr Videos

Quellen:

• FAU-FFM

• Umbruch Bildarchiv

• gegen0310

• Antifa SFA - Soltau Fallingbostel Walsrode

Filmquelle

Vor 78 Jahren: Befreiung von Paris von der Nazi-Okkupation

Menschenmengen säumen die Champs Elysees, um am 26. August 1944, nach der Befreiung von Paris, die Panzer der Freien Franzosen und die Halbkettenfahrzeuge der 2e DB von Leclerc durch den Triumphbogen fahren zu sehen.
Menschenmengen säumen die Champs Elysees, um am 26. August 1944, nach der Befreiung von Paris, die Panzer der Freien Franzosen und die Halbketten der 2e DB von Leclerc durch den Triumphbogen fahren zu sehen.
Am 21. August 1944 fand in Paris der Maquis-Aufstand statt, bei dem mehr als 4 000 spanische Exilanten zu den Waffen griffen und sich gegen das besetzende Nazi-Regime zur Wehr setzten. Spanische Bürgerkriegsveteranen waren auch die ersten externen Truppen, die in die Hauptstadt eindrangen, um sie zu befreien. So war der erste Panzer der das Pariser Stadtzentrum erreichte ein Panzer mit CNT-Besatzung auf dem die Fahne der spanischen anarchosyndikalistischen Konföderation, der CNT wehte, Teil der "La Nueve", der 9. Panzerkompanie. Die Kompanie bestand aus 120 spanischen Anarchisten und Exilanten der CNT.


Siehe dazu die ausführliche dreiteilige Artikelserie von Wolfgang Hänisch:
• 70 Jahre Befreiung von Paris. Teil 1: Die Polizeipräfektur von Paris zwischen Resistance und Kollaboration.
• 70 Jahre Befreiung von Paris. Teil 2: Die Barrikade an der Rue de la Huchette.
• 70 Jahre Befreiung von Paris. Teil 3: Die vergessenen Kämpfer


Mehr dazu:
• WikiPedia: Befreiung von Paris
• libcom.org: Spanish Resistance in France
• 25. August 1944 - Befreiung von Paris vom Nazifaschismus
• Die Division Leclerc -“ Oder: Wie spanische Anarchosyndikalisten Paris befreiten
• Von der Geschichte ausgelöscht: Die spanischen Republikaner, die Paris befreit haben

Instagram Archiv #4: Eine Seefahrt ist nicht lustig...

Ich hatte ja hier vermerkt, daß ich Instagram den Rücken gekehrt habe. Natürlich nicht, ohne das Archiv meiner Beiträge zu besorgen. Daraus zeige ich hier in lockerer Folge ein paar meiner Lieblingsfotos. Als ich damals™ in Bremerhaven auf der Buque Escuela Cuauhtémoc angeheuert hatte, durfte ich als erstes Messing und die Planken schrubben.

Buque Escuela Cuauhtémoc in Bremerhaven
Buque Escuela Cuauhtémoc in Bremerhaven

Das Ergebnis:

Blank polierte Schiffsglocke der Cuauhtémoc
Blank polierte Schiffsglocke der Cuauhtémoc

In Acapulco, dem Heimathafen der Bark, habe ich dann später den gleichnamigen Cocktail erfunden.


Ein Rant auf meine "lieben Nachbarn"

Liebe Nachbarn, jahrelang haben wir Euch und Euer Verhalten ertragen. "Euch und Euer Verhalten" ist für uns und andere hier gleichbedeutend mit Ignoranz, Selbstsucht, Rüchsichtslosigkeit, kurz: Wohlstandsverwahrlosung. Dass wir Euch nicht längst die Türe eingetreten haben, hängt vor allem mit unserer guten Erziehung und - zugegebenermaßen - mit falschen Illusionen über die Solidarität der Menschen untereinander - zusammen. Wie oft haben wir Euch über Jahre hinweg gebeten

  • nicht jedes gottverdammte Heimwerkergerät, das gerade in irgendeinem Baumarkt für Lau rausgehauen wird, ausgiebig und vor allem Samstag nachmittags oder an irgendwelchen anderen Feierabenden "open end" zu erproben. Auch vor Sonntagen oder Feiertagen hattet Ihr und Eure Abkömmlinge irgendeinen Respekt.
     
  • Eure verdammte Brut im Zaum zu halten, damit die eben nicht über Wochen auf Eurem Balkon hocken, brabbelnd nicht mehr wissend, was sie machen, ihre Bongs rauchen, herumzukrakeelen und mit ihrer Boombox und Mucke allerunterster Schublade (Ihr wisst schon, hab isch dicke Hose, Bitch isch fick disch Rap) das Quartier zu beschallen. Wenn Menschen sich darüber auf Zuruf beschweren, gibt es Beleidigungen und Drohungen zurück, gerne auch von "Gästen" des Hauses. Auf der anderen Seite entblödet sich Euer Nachwuchs nicht, spielenden und lärmenden Kindern aus der Nachbarschaft mit "Halt endlich die Fresse!" ganz handfest zu drohen. Und Ihr seht bei alldem zu und sagt - nichts.
     
  • Euch nicht hinter der glatten Lebenslüge "in meiner Eigentumswohnung / haus / whatever" darf ich, was ich will und wie laut ich will und vor allem, wann und wie lange ich will machen, zu verstecken. Auf der anderen Seite kommt Ihr mit der platten Entschuldigung um die Ecke, laut der alles vor 22:00 erlaubt ist. Was natürlich durch keinerlei "geltendes Recht" gedeckt ist.
     
  • auf Bedürfnisse anderer, die z.B. ihre Ruhe wollen, oder auch darauf angewiesen sind, wie Schichtarbeiter, Pflegepersonal usw. auch nicht das mindeste an Rücksicht zu nehmen, sondern darauf zu Scheißen. Kein Problem habt Ihr damit, Euch morgens um 03:00 auf Euren Balkon zu stellen und laut herum zu proleten. Mit "laut" meine ich "laut". Denn: seit Jahren können wir nur mit Ohrstöpseln schlafen. Schon allein deswegen gehört jedem von Euch der Weg durch die Schellengasse gezeigt.
     
  • Eure Debatten über Euer armseliges Leben bitte hinter verschlossenen Türen und Fenstern zu führen. Während ich diesn Beitrag blogge, ist es wieder so: Geschrei aus Eurer Bude, mit Inhalten, die ich hier nicht wiedergeben möchte. Denn: Euer Lebensbild dringt auch nach außen. Da sind Eure nächtelangen Ballersessions auf Eurer ach so coolen Leinwand mit Eurer ach so coolen Playstation nur ein selbstverständlicher Teil des Bildes, das Ihr nach außen abgebt und für das ich nicht auf meinen Mittags- oder Nachtschlaf verzichten möchte. Für kein Geld der Welt.

Tja, Leudde. Irgendwie war das hier mal ganz anders. Und es nervt mich - das sage ich hier gerne auch öffentlich - daß ein Weg, diesen Konflikt zu umgehen, für uns inzwischen der ist, nach fast 30 Jahren dieses Quartier perspektivisch zu verlassen. Allerdings, nicht ohne Euch vorher noch ordentlich eines reinzudrücken. Denn wir wohnen hier im Grundsatz gerne und haben schließlich Unsummen an Kohle und Arbeit in die Bude hier investiert, die wir nun "abschreiben" können. 

Gerade auch in Zusammenhang mit der jahrelang nur heruntergeschluckten Wut über Euer Scheiß Verhalten haben wir allerdings, was positiv ist - neue und gute Verbindungen zu Nachbarn und auch kommunal geknüpft. Cool. Die Nachbarn kotzt Ihr auch an. Auch die haben schon versucht, Euch nahezbringen, daß hier noch andere Leute wohnen. Ihr verhaltet Euch dahingehend trotzdem wie unter Vollnarkose.

Wie auch immer:  Es dürfte jedeM klar sein, der sich mit uns anlegt, daß wir - wenn es reicht - keine Skrupel kennen. Das haben wir bereits in ganz anderen Konflikten unter Beweis gestellt, auch wenn es sich damit bislang stets um Konflikte mit "dem Staat" gehandelt hat, auch wenn wir hier  aus Gründen andere Mittel angewandt haben. Denn - bei allem Haß, der sich bei uns mittlerweile aufgebaut hat - wir rechnen Euch eher zum Lumpenproletariat denn zu staatlichen oder sonstigen Ecke. Das macht es nicht weniger schlimm.

Bei wem ich mich eher nicht bedanke, sind eine Reihe "Genoss:Innen", die uns vor allem nicht konkret sagen konnten, was sie denn in der Situation machen würden: "Unkalkulierbarer, vermeidbarer Lärm von 08:00 bis oft über 23:00 hinaus, bei Bedarf auch Nachts". Die schlimmsten sind die, die uns zum Aushalten aufgefordert haben. Weil es ja so schön sei, in der Provence oder sonst wo am Arsch der Welt wo sie die örtliche Folklore mitgenommen haben als coolen Event, selbst aber in Halbhöhenlage oder anderer recht ruhiger Lage wohnen.

Gespräche mit Leuten, die es wissen sollten, haben denn auch so verschobene Vorschläge erbracht wie: Die "Nachbarn einladen, mit ihnen sprechen damit sie selber hören / sehen, wie laut es bei Ihnen ist." Drauf geschissen. Die "lieben Nachbarn" wissen es im Grunde ganz genau und wenn ich mit ihnen rede, sehe ich, daß sie überhaupt nicht verstehen, was ich von ihnen eigentlich will. Das ist jedoch deren Dilemma oder kognitive Dissonaz "Normalität". Ich muss sehen, wie ich damit klarkomme.

Genoss:Innen von mir und sehr liebe Freund:Innen wohnen in änlicher Lage. Deren Altruismus geht so weit, daß sie jeglichen Protest eingestellt haben, obwohl das auch pädagogisch das völlig falsche Signal gegen solche infantilen Eskalationen ist. Ok, da ist eine Student:Innen WG das Problem. Und ok. ich weiß, es gibt Kreise in dieser Gesellschaft, wo eine Party, bei der Keine Bullen aufgekreuzt sind, keine "gescheite Party" war. Den Freund:Innen geht es deswegen nicht besser, im Gegenteil. Denn so etwas nagt an eine:M, zerfrisst das in diesen Zeiten sowieso lädierte Menschenbild und untergräbt - ganz praktisch - die Grundlagen für ein halbwegs erträgliches Zusammenleben im Kiez. Was im übrigen - elementare Grundvoraussetzung ist für einen gemeinsamen Streit gegen die herrschende Gesamtscheiße.

Sei's drum. Ich will hier nicht rumlabern. Wir haben als erstes eine Anzeige bei der Ordnungsbehörde der Stadt Esslingen gestartet. Macht 150€ für die lieben Nachbarn, gesetzt den Fall, sie akzeptieren. Und ändern ihr Verhalten. Wenn nicht: Zivilklage auf Unterlassung. Protokoll der Belästigungen führen wir bereits. Hatten wir auch 2019, aber damals abgeblasen - wegen Altruismus. Sprich: Weil Ihr mal ein paar Wochen ruhig wart. Das hatte aber damals dazu geführt, daß es uns schlechter ging wie je zuvor und Ihr Eurer Ding durchgezogen habet. Gab ja niemanden, der Euch daran gehindert oder sonstwie Einspruch eingelegt hätte.

Bittere Kiste. Ich hätte mir in meinem Leben nie geträumt, mal auf den Staat in so einem "inneren Widerspruch der Arbeiterklasse" zurückgreifen zu müssen. Aber das Leben ist kein Schlotzer und wie Adorno schon sagte: "Es gibt kein richtiges Leben im falschen".

Gerade deshalb nochmal, auch wenn Ihr das vermutlich nicht lesen werdet: Fuck you! Packt Euren Scheiß zusammen und haut aus unserem Kiez ab! 

Ohnmacht und Isolation

Das Foto zeigt Erich Fromm vor einem Berg an Büchern  in einem blauen Sakko beim Schreiben
Erich Fromm (1974) Foto: Müller-May / Rainer Funk Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

"Ein Mensch jedoch, der nicht völlig entfremdet ist,
der noch immer empfindsam geblieben ist und noch fühlen kann,
der noch nicht den Sinn für Würde verloren hat,
der nicht käuflich ist,
der am Leiden anderer selbst noch zu leiden vermag,
der noch nicht vollständig in der Existenz Weise des Habens lebt,
kurzum jemand, der noch Person geblieben ist, kein Ding,
ein solcher Mensch kann nicht anders, als sich in der heutigen Gesellschaft einsam, ohnmächtig und isoliert zu erleben."

Erich Fromm

Instagram Archiv #3: Messsucher

Ich hatte ja hier vermerkt, daß ich Instagram den Rücken gekehrt habe. Natürlich nicht, ohne das Archiv meiner Beiträge zu besorgen. Daraus zeige ich hier in lockerer Folge ein paar meiner Lieblingsfotos. Heute: Meine Messucherkameras. 
Zeiss Ikon ZM Messsucherkamera, Leica IIIf , Zorki 3

Zeiss Ikon ZM Messsucherkamera, Leica IIIf , Zorki 3