Nachdem er erfahren hatte, dass Präsident McKinley die Pan-American Exposition in Buffalo besuchen würde, reiste Leon Czolgosz dorthin und mietete sich in einer Pension ein. Am 2. September 1901 erwarb er einen Revolver und erlebte am 5. September McKinleys Rede auf dem Ausstellungsgelände. Am folgenden Tag reihte er sich in das Defilee der Ausstellungsbesucher ein, die der Präsident im Temple of Music empfing. Die Hand, in der er den Revolver hielt, hatte er mit einem Taschentuch bandagiert, um eine Verletzung vorzutäuschen. Als er um 16:07 Uhr an die Reihe kam, dem Präsidenten die Hand zu schütteln, feuerte er zwei Schüsse auf ihn ab. Von den beiden Kugeln war eine von einer Rippe abgeprallt, die andere jedoch so tief in den Unterleib eingedrungen, dass die Ärzte sie nicht finden und entfernen konnten. Ein auf der Ausstellung gezeigter Prototyp eines Röntgengeräts kam aus unbekannten Gründen nicht zum Einsatz. Zunächst schien McKinley sich stetig zu erholen, sodass er am 11. September etwas Fleischbrühe und am folgenden Tag etwas Toast mit Ei zu sich nehmen konnte. Danach verschlechterte sich sein Zustand jedoch rapide. Er starb schließlich am 14. September 1901 um 02:15 Uhr.
Nach einer relativ kurzen Verhandlung wurde Czolgosz zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt und am 29. Oktober 1901 im Gefängnis von Auburn hingerichtet. Seine letzten Worte waren:
I killed the President because he was the enemy of the good people — the good working people. I am not sorry for my crime.
(Ich tötete den Präsidenten, weil er der Feind der guten Menschen war - der guten, arbeitenden Menschen. Mein Verbrechen tut mir nicht leid.)
(WikiPedia)
