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»Ich meine dass wir keine andern Herren brauchen, sondern keine!« Bertolt Brecht

Blogkino: Too Late for Tears (1949) AKA Killer Bait (1955)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller Too Late for Tears, der 1955 erneut unter dem Titel Killer Bait ins Kino und in Deutschland unter dem Titel Der blonde Tiger in die Kinos kam. Der Plot des Films, zu dem es hier ein ausführlichers Review gibt und in dem Lizabeth Scott für damalige Verhältnisse eine ausgesprochen rabiate weibliche Hauptolle spielt: "Los Angeles. Das Ehepaar Jane und Alan Palmer fährt nachts auf einer einsamen Landstraße zu einer Einladung. Jane ist die Verabredung unangenehm, sie will umkehren. Es kommt zu einem Streit, Jane greift ihrem Mann ins Lenkrad, als plötzlich von einem entgegenkommenden Auto eine Tasche in ihr Cabriolet geworfen wird. In der Tasche befinden sich 60.000 $. Jane beschließt nach einem kurzen Halt spontan, das Geld behalten zu wollen. Sie setzt sich ans Steuer, der skeptische Alan ist auf dem Rücksitz, und rast davon. Wenig später werden die beiden von einem Auto verfolgt, Jane kann den Verfolger jedoch abschütteln. Für Jane bedeutet das Geld die Hoffnung auf eine Änderung in ihrem Leben, ihr Ehemann ist jedoch ängstlich. Alan befürchtet, dass es sich bei dem Wurf der Tasche in ihr Auto um eine Geldübergabe aus einer Erpressung gehandelt habe.

Wenige Tage später taucht Danny Fuller bei Jane auf, gibt sich als Detektiv aus und sucht in der Wohnung das verlorene Geld. Jane stellt sich zunächst dumm, doch Fuller glaubt ihr nicht. Als Fuller nicht lockerlässt, erzählt sie ihm, dass sie das Geld der Polizei übergeben hätten. Einige Zeit später kehrt Fuller zu ihr zurück und behauptet herausgefunden zu haben, dass niemand Geld bei der Polizei abgegeben hätte. Jane hält dagegen, dass das Geld zwar noch nicht bei der Polizei sei, aber ihr Ehemann gewillt sei, es abzugeben. Die einzige Chance für Fuller, an das Geld zu kommen, wäre, mit ihr zusammenzuarbeiten, und dafür würde sie die Hälfte des Geldes bekommen. Um die Ernsthaftigkeit ihres Angebotes zu untermauern, wirft sich Jane Fuller um den Hals.

Während einer abendlichen Bootsfahrt erschießt Jane bei einem Handgemenge versehentlich ihren Ehemann und erklärt ihn für vermisst. Doch Alans Schwester ist misstrauisch und erhält plötzlich in ihrem Misstrauen Unterstützung durch Don Blake. Blake ist der Bruder des verstorbenen ersten Ehemanns von Jane Palmer. Blake glaubt, dass Jane die Schuldige am Tod seines Bruders ist. Da Jane ihm nie begegnet ist, kann er sich bei ihr als alter Freund Alans ausgeben. Er trifft sich mit ihr und beginnt sie zu observieren. Dabei stellt er die Beziehung zu Danny Fuller fest. Gemeinsam mit Kathy nimmt er nun weitere Untersuchungen auf. Kathy hatte zuvor bereits ein Schließfachticket aus der Wohnung ihres Bruders entnommen. Dies scheint der Schlüssel zum Geheimnis von Jane Palmer zu sein. Doch Jane kann das Ticket wieder an sich bringen und so auch das Geld. Sie geht damit zu Fuller und erfährt, dass das Geld aus einer Erpressung Fullers stammt. Sie sei mit ihrem Ehemann bei der Geldübergabe dazwischengekommen. Jane vergiftet Fuller und flieht nach Mexiko. (...)" (WikiPedia)



Blogkino: Highway Dragnet (1954)

Heute zeigen wir im Blogkino den Film , der hierzulande unter dem Titel "Die Autofalle von Las Vegas" lief. Der Plot des kurzen, aber knackigen "B" Thrillers aus dem Jahr 1954, der von Nathan Juran nach einer Story von U.S. Andersen und Roger Corman mit den Hauptdarstellern Richard Conte, Joan Bennett und Wanda Hendrix inszeniert wurde: "Der ehemalige Sergeant Jim Henry besucht in Las Vegas seinen Kameraden aus dem Koreakrieg, Paul. In einem Casino fällt ihm das Ex-Model Terry Smith auf, in deren Armen er am Abend landet. Am nächsten Morgen wird Jim von Polizeileutnant Joe White Eagle festgenommen, der ihn mit der in einem Apartment erwürgten Terry konfrontiert.

White Eagle hält Jim für schuldig, weist aber auf Paul als möglichen Alibigeber hin; dieser ist nicht auffindbar – er arbeitet inkognito als Agent der Armee. In Panik schnappt Jim sich den Dienstrevolver eines Polizisten und entkommt in einem Streifenwagen. Auf dem Highway 91 biegt Jim von der Straße ab und verlässt das Polizeiauto; er hilft zwei Frauen, die versuchen, ihr kaputtes Auto zu starten. Es handelt sich um die Magazinfotografin Mrs. H. G. Cummings und das Model Susan Willis. Nachdem Jim ihr Auto repariert hat, bieten ihm die Damen eine Mitfahrgelegenheit an. Jim bleibt bei ihnen. Derweil errichtet die Polizei Straßensperren.

Susan sieht in einer Zeitung Jims Foto und wird von Mrs. Cummings daran gehindert, die Polizei zu rufen, indem sie erklärt, bei Terry Smith handle es sich um den Seitensprung ihres Mannes. Als Jim trotzdem erkannt wird, nimmt er die beiden Frauen als Geiseln, stiehlt ein Auto und durchbricht eine Straßensperre. Die Verfolger unter Führung von Lt. White Eagle und anderen Einheiten durch die Wüste sind noch entfernt, als sich bei einem Stopp wegen des Sandes für die Frauen – hin- und hergerissen zwischen Furcht und Unschuldsvermutung – eine Gelegenheit bietet, sich Jims zu entledigen. (...)" (WikiPedia)

Blogkino: The Woman In The Window (1944)

Heute zeigen wir im Blogkino den Film "The Woman In The Window" des deutsch-österreichischen Regisseurs Fritz Lang aus dem Jahr 1944. Der Film Noir basiert auf dem Roman Die Frau im Fenster (Originaltitel: Once Off Guard, später: The Woman in the Window) von J. H. Wallis. Die Handlung des Thrillers, in dem Edward G. Robinson, Joan Bennett in den Haupt- sowie Raymond Massey und Dan Duryea in weiteren Nebenrollen zu sehen sind:

"Frau und Kinder von Richard Wanley, einem angesehenen College-Professor mittleren Alters, sind über die Hundstage von New York aufs Land verreist. Er zeigt sich fasziniert von dem Gemälde einer jungen Frau, das im Schaufenster einer Kunstgalerie neben seinem Gentlemen’s Club ausgestellt ist. Im Club trifft er sich mit zwei Freunden, dem Bezirksstaatsanwalt Frank Lalor und dem Arzt Michael Barkstane, die den sich alt fühlenden Wanley vergeblich zum Besuch eines Nachtclubs überreden wollen. Wanley liest stattdessen lieber im Gentlemen’s Club im Hohenlied und wird dabei schläfrig.

Nach dem Besuch seines Clubs lernt Wanley die auf dem Gemälde dargestellte Alice Reed beim Betrachten des Porträts kennen. Er begleitet sie nach Hause und ist ganz eingenommen von ihr. Der Abend erlebt eine dramatische Wendung, als Alices Liebhaber, der Unternehmer und Millionär Claude Mazard, plötzlich auftaucht. Er stürzt sich eifersüchtig auf Wanley und versucht ihn zu erwürgen. Wanley tötet Mazard in Notwehr mit einer Schere. Er und Alice einigen sich darauf, den Mord zu vertuschen, und Wanley versteckt die Leiche in einem nahe gelegenen Waldstück.

Bei der Beseitigung der Leiche werden jedoch zahlreiche Fehler gemacht und Spuren hinterlassen: An einer Brücke mit Mautstelle lässt Wanley das Geldstück fallen und muss umständlich nach einem neuen suchen. Auf diese Weise kann sich der Brückenwächter sein Fahrzeug einprägen. Im Wald hinterlässt Wanley Reifenspuren und Fußabdrücke, die später von der Polizei gefunden werden. An einem Stacheldraht im Wald zerreißt er sich seinen Anzug und verletzt sich, so dass die Polizei später Stoffreste und Blutspuren findet. Da er nicht weit genug in den Wald hineingehen kann, wird die Leiche bald von einem Pfadfinder gefunden. Nachdem Mazard gefunden wurde, übernimmt Wanleys Freund, der Bezirksstaatsanwalt Frank Lalor, die Ermittlungen in dem Fall. Wanley fürchtet, dass sich angesichts der vielen Anhaltspunkte die Hinweise auf seine Person bald verdichten könnten, wird unsicher und macht immer wieder leichtsinnige Bemerkungen. Dennoch scheint Lalor keinen Verdacht gegen ihn zu hegen.

Die Situation spitzt sich zu, als Wanley und Alice Reed von Mazards vorbestraftem Leibwächter Heidt erpresst werden. Dieser weiß von dem Mord und sammelt in Reeds Wohnung Beweisstücke, darunter die Taschenuhr des Opfers, um die beiden unter Druck setzen zu können. Reed und Wanley können zwar die geforderte Geldsumme auftreiben, beschließen aber, um eventuelle zukünftige Erpressungen auszuschließen, Heidt zu töten. Als der Plan, Heidt zu vergiften, misslingt, sieht Wanley keinen Ausweg mehr und nimmt eine Überdosis Schlafmittel. Der Fall erfährt jedoch eine überraschende Wendung, als der von der Polizei gesuchte Heidt bei einem Feuergefecht von einem Polizisten erschossen wird, nachdem er Reeds Wohnung verlassen hat. In seinen Taschen findet man Mazards Uhr, was die Polizei zu dem Schluss veranlasst, Heidt sei der gesuchte Mörder. Reed ruft Wanley an, um ihm davon zu erzählen, doch dieser liegt bereits im Sterben. (...)" (WikiPedia)


Blogkino: House By The River (1950)

Heute zeigen wir im Blogkino den von Fritz Lang gedrehten Streifen "House By The River", der hierzulande unter dem reißerischen Titel "Das Todeshaus am Fluß" erst am 29. August 1986 in die Vorführung kam. "Der erfolglose Schriftsteller Stephen Byrne lebt um 1900 mit seiner Ehefrau Marjorie in einer viktorianisch anmutenden Villa am Ufer eines Flusses in den Südstaaten. Gedemütigt durch einen erneuten Misserfolg betrinkt er sich und stellt dem jungen Dienstmädchen Emily nach. Als diese bei seinem Annäherungsversuch laut zu schreien beginnt, erwürgt er sie im Affekt. Um sich Emilys Leiche möglichst unauffällig vom Leib zu schaffen, bittet er seinen hinkenden Bruder John um Hilfe. Der Junggeselle John, ein Buchhalter, hatte seinem Bruder in der Vergangenheit bereits häufiger ausgeholfen, etwa in der Finanzierung seines aufwendigen Lebensstils. John will den Mord zunächst bei der Polizei melden, lässt sich dann aber doch von Stephen aus Brüderlichkeit zur Mithilfe überreden. Schließlich versenken die beiden das Opfer im Fluss in einem an einen Anker gebundenen Sack.

Die Brüder reagieren unterschiedlich auf den Mord: John plagt angesichts seiner Beihilfe zu dem Verbrechen das Gewissen und er zieht sich zunehmend von der Gesellschaft zurück, während Stephen das in den Augen der Öffentlichkeit mysteriöse Verschwinden Emilys geschickt für seinen eigenen beruflichen Erfolg nutzen kann. Als sein Name in der Zeitung erscheint, schnellen die Verkaufszahlen seiner Bücher in die Höhe. Während Stephen nach außen die Fassade aufrechterhalten kann, entfremdet sich Marjorie angesichts seines zunehmend manischen Verhaltens von ihm und ihre Ehe beginnt zu kriseln.

Stephen sieht eines Tages den Sack mit der Leiche im Fluss entlangschwimmen und begibt sich verzweifelt auf die Suche, doch kann er ihn nicht mehr finden. (...)"  (WikiPedia)


Blogkino: Framed (1947)

Heute zeigen wir im Blogkino den Krimi "Framed" von Richard Wallace mit Glenn Ford in der Hauptrolle, der hier unter dem Titel "Abgekartetes Spiel" lief: "Der Bergbauingenieur Mike Lambert arbeitet vorübergehend als Kraftfahrer und verursacht einen Unfall mit dem Minenbesitzer Jeff Cunningham. Vor Gericht wird Mike zu zehn Tagen Gefängnis verurteilt. Die ihm unbekannte Paula Craig hinterlegt für ihn die Kaution, so dass er das Gerichtsgebäude auf freiem Fuße verlassen kann. Im La Paloma Café trifft er wieder auf Paula, die dort arbeitet, und betrinkt sich bis zur Besinnungslosigkeit. Paula hat eine Affäre mit Stephen Price, dem Vizepräsidenten einer Bank. Da Mike ihm sehr ähnlich sieht, planen sie, Stephens Frau um 250.000 Dollar zu betrügen. Mike soll dafür bei einem Unfall sterben und Stephen dafür als Todesopfer gelten, um eine polizeiliche Untersuchung zu verhindern.

Mike erwacht aus seiner Bewusstlosigkeit und bekommt ein Stellenangebot von Cunningham, der auf eine reiche Erzader gestoßen ist. Paula erfährt von dem Angebot. Stephen soll nun Cunninghams Kredit ablehnen, damit er Mike nicht bezahlen kann. Stephen deponiert 250.000 Dollar aus dem Vermögen seiner Frau im Banksafe unter Paulas Namen. Nun gehen beide ihren Plan noch einmal durch. Stephen und Paula wollen Mike zu einer Fahrt einladen und zu einer Klippe fahren. Dort soll Mike niedergeschlagen werden und mit dem Auto die Klippe hinunterstürzen.

Als sich Mike am Tage des geplanten Mordes wieder bewusstlos getrunken hat, ändert Paula kurzerhand den Plan und schlägt Stephen nieder und lässt ihn dann im Auto die Klippe hinunterstürzen. Später kann Paula Mike überzeugen, dass er Stephen in seinem Rausch getötet habe. Mike will die Tat gestehen, doch Paula bittet ihn zu schweigen. Mit der Zeit hegt Mike den Verdacht, dass Paula ein falsches Spiel treibt und vielmehr sie Stephen ermordet hat. Er erfährt, dass Cunningham unter Mordverdacht steht und festgenommen wurde. Als Motiv gibt man den von Stephen verweigerten Kredit an, nachdem der Vizepräsident einen ominösen Anruf erhalten hat. (...)" (Wikipedia)




Blogkino: The October Man (1947)

Heute zeigen wir im Blogkino den britischen Film Noir / Mystery Thriller "The October Man". Der Plot: Ein Mann wird des Mordes verdächtigt, die anhaltenden Auswirkungen einer Hirnverletzung, die er bei einem früheren Unfall erlitten hat, sowie eine intensive polizeiliche Untersuchung lassen ihn jedoch an seiner Unschuld zweifeln. Recht haben und Recht bekommen...


Blogkino: "M" (1951)

Heute zeigen wir im Blogkino das 1951er Remake "M" von Fritz Langs gleichnamigen Streifen von 1931. Der Plot des von Berlin nach Los Angeles verlegten Streifens: "Martin W. Harrow (David Wayne) ist ein zwanghafter Kindermörder, und die Öffentlichkeit fordert vom Bürgermeister und der Polizei, dass er gefasst wird. Die Polizei beginnt mit einer Razzia gegen kriminelle Machenschaften, Spelunken und Treffpunkte in der Stadt, in der Hoffnung, dass der Mörder bei einer der vielen Razzien auftaucht. Dieser Druck hindert das Verbrechersyndikat der Stadt daran, seine Geschäfte zu machen, und sein Boss, Marshall (Martin Gabel), organisiert seine Kräfte, um den Mörder zu finden und zu stoppen, damit die Polizei das harte Vorgehen einstellt und Marshall wieder wie gewohnt Geschäfte machen kann. In der Zwischenzeit lässt Polizeiinspektor Carney (Howard Da Silva) von einem Psychiater Patienten untersuchen, die aus psychiatrischen Kliniken entlassen wurden, um mögliche Verdächtige zu finden.

Während die Polizei sich auf Harrow konzentriert und belastende Beweise – die Schuhe der toten Kinder – in seiner Wohnung findet, spüren die Kriminellen ihn mit seinem geplanten nächsten Opfer auf. Sie nehmen ihn gefangen und stellen ihn vor Gericht, wo seine „Kollegen“ aus der kriminellen Unterwelt von Los Angeles über ihn urteilen. Harrow fleht leidenschaftlich um sein Leben und erklärt, dass er sich nicht davon abhalten kann, seine unaussprechlichen Verbrechen zu begehen..." (WikiPedia)




Blogkinmo: The Lawless (1950)

Heute zeigen wir im Blogkino das Thrillerdrama "The Lawless", der hier unter dem Titel "Gnadenlos gehetzt" lief: Ein engagierter Zeitungsredakteur aus Kalifornien macht sich Sorgen um die Notlage der Obstpflücker im Bundesstaat, bei denen es sich hauptsächlich um Einwanderer aus Mexiko handelt, die (abfällig als „Obststreuner“ bezeichnet werden).

Der Filmkritiker Thom Andersen bezeichnete The Lawless als Beispiel für einen film gris, eine zynischere Variante des Film noir mit linken Themen. Der Film wurde auch unter dem Titel The Dividing Line veröffentlicht. John Hoyt spielt gegen seinen Typus einen sympathischen, rassentoleranten Vater und der damals 19-jährige Tab Hunter gibt sein Debüt.


Blogkino: Night Has A Thousand Eyes (1948)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller "Night Has A Thousand Eyes" mit Edward G. Robinson in der Hauptrolle. Der Plot: "Die Millionenerbin Jean Courtland versucht Selbstmord zu begehen, wird aber von ihrem Verlobten Elliott Carson davon abgehalten. In Rückblenden wird die Vorgeschichte erzählt.

John Triton tourt mit seiner Verlobten Jenny und dem Klavierspieler Whitney Courtland als angeblicher Wahrsager durch Varietés. Eines Tages hat er tatsächlich zutreffende Zukunftsvisionen. Sein Freund Courtland wird dank ihnen zum Millionär. Als Triton den Tod seiner Verlobten voraussieht, verlässt er sie und zieht sich aus der Gesellschaft zurück. Nach vielen Jahren zieht Triton in dieselbe Stadt wie Courtland. Dieser hatte nach Tritons Verschwinden dessen Verlobte geheiratet, die allerdings bei der Geburt der Tochter Jean verstarb. Als Triton die Vision eines Flugzeugabsturzes hat, bei dem Whitney Courtland ums Leben kommt, versucht er das zu verhindern und sucht dessen Tochter auf, um sie zu warnen. Das Unglück lässt sich allerdings nicht mehr verhindern.

Nun sieht Triton den Tod Jeans vor Ablauf einer Woche voraus. Jeans Verlobter Carson hält ihn für einen Betrüger und zieht die Polizei hinzu, die Triton misstraut. Diese stellt Jean in ihrem eigenen Haus unter Polizeischutz. Triton sieht verschiedene Ereignisse voraus, die vor Jeans Tod eintreten sollen. Eine Vorhersage nach der anderen erfüllt sich. Der Tod soll Jean abends um elf Uhr unter freiem Himmel ereilen. Dem Mörder, der auch für Courtlands Tod verantwortlich ist, gelingt es durch das Zurückstellen einer großen Wanduhr im Wohnzimmer die Polizei zu täuschen.

Als Jean glaubt, die Gefahr sei vorüber, verlässt sie alleine das Haus und geht in den Garten. Triton bemerkt den Trick und eilt Jean hinterher. Im letzten Augenblick gelingt es ihm den Mord zu verhindern. Die dazukommende Polizei begeht jedoch einen folgenschweren Irrtum. Sie erschießt Triton, weil sie ihn für den Angreifer hält..."


Blogkino: In Cold Blood (1967)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller "In cold blood" nach dem gleichlautenden Roman von Truman Capote. Das Buch galt seit dem Vorabdruck in der Zeitschrift The New Yorker als literarische Sensation und ist die detaillierte Rekonstruktion der grauenhaften Morde an der vierköpfigen Farmerfamilie Clutter auf ihrem bei Holcomb im Westen von Kansas gelegenen Anwesen im November 1959. Mit dem Buch wollte Truman Capote einen „non-fiktionalen Roman“ erschaffen, der beweisen sollte, dass eine Tatsachenerzählung genauso spannend sein kann wie ein raffinierter Thriller. Damit wurde er zum Wegbereiter eines neuen Genres, des New Journalism. Zur Handlung: "Kansas im November 1959: Der wegen Totschlags vorbestrafte Perry Smith und Dick Hickock planen, das Haus der Familie Clutter zu überfallen. Sie glauben, dass Mr. Clutter eine große Menge Bargeld in einem Tresor hat. Nachdem sie allmählich erkannt haben, dass es in dem Haus weder einen Tresor noch größere Mengen Bargeld gibt, tötet Smith das Ehepaar und zwei ihrer Kinder im Teenageralter. Die Leichen der Opfer werden am nächsten Tag entdeckt. Sofort beginnen die polizeilichen Ermittlungen. Der hinzugezogene Psychologe glaubt nicht an einen Raubmord – es fehlen nur ein paar Schecks, ein Radio und 43 Dollar. Die beiden Gesuchten versuchen, sich der Fahndung zu entziehen, doch als sie mit den gestohlenen Schecks bezahlen, werden sie verhaftet.

Die Polizei verhört die beiden und konfrontiert sie mit belastenden Indizien, so zum Beispiel mit einem blutigen Stiefelabdruck, der genau in das Profil der Stiefel von einem der beiden passt. Durch Verweigerung von Antworten verzögert sich das Verhör. Man behauptet, sie hätten einen Fehler gemacht und einen Zeugen hinterlassen. Zum Schluss gesteht Hickock, um einer Verurteilung zum Tode zu entgehen. Eine Gerichtsjury befindet Smith und Hickock für schuldig und verurteilt sie zum Tode durch den Strang. 1965 werden sie in Lansing hingerichtet." (WikiPedia)