Heute in unserer Reihe Blogkino: "The Pawnshop" von und mit Charles Chaplin. "Chaplin spielt den Gehilfen eines Pfandleihers, der beim Abstauben der Wertgegenstände und beim Putzen der Ladenfassade ständig mit seinem Kollegen in handgreifliche Auseinandersetzungen gerät. Beide konkurrieren nicht zuletzt um die Gunst der hübschen Tochter des Chefs. Angesichts des von ihm gestifteten Chaos kurz vor der Entlassung stehend, erhält der Gehilfe noch eine letzte Bewährungschance am Schalter. Zu seinen Kunden zählen ein pathetischer Millionär, der scheinbar vor dem Ruin steht und sich von seinem Trauring trennen muss, eine Frau, die ihre Zierfische verpfänden will, und ein abgekämpft wirkender Mann, der hofft, für seinen Wecker etwas Bargeld eintauschen zu können." (WikiPedia)
Blogkino: History of Anarcho-syndicalist Catalonia
Heute in unserer Reihe Blogkino: Die Dokumentation "History of Anarcho-syndicalist Catalonia". George Orwell beschreibt 1938 seine Eindrücke in "Mein Katalonien":
"Zum ersten Mal war ich in einer Stadt, in der die arbeitende Klasse im Sattel saß. Die Arbeiter hatten sich praktisch jedes größeren Gebäudes bemächtigt und es mit roten Fahnen oder der rot und schwarzen Fahne der Anarchisten behängt. Auf jede Wand hatte man Hammer und Sichel oder die Anfangsbuchstaben der Revolutionsparteien gekritzelt. Fast jede Kirche hatte man ausgeräumt und ihre Bilder verbrannt. Hier und dort zerstörten Arbeitstrupps systematisch die Kirchen. Jeder Laden und jedes Cafe trugen eine Inschrift, dass sie kollektiviert worden seien. Man hatte sogar die Schuhputzer kollektiviert und ihre Kästen rot und schwarz gestrichen. Kellner und Ladenaufseher schauten jedem aufrecht ins Gesicht und behandelten ihn als ebenbürtig. Unterwürfige, ja auch förmliche Redewendungen waren vorübergehend verschwunden."
Blogkino: Joan Avoids a Cold (1947)
Blogkino: Have I Told You Lately That I Love You? (1958)
Heute beschäftigen wir uns in unserer Reihe Blogkino mit der Entfremdung der Menschen durch die Automatisierung in Heim, Küche und Arbeitsplatz. Dies war schon 1958 ein Problem, wie der Film "Have I Told You Lately That I Love You?" zeigt.
Blogkino: Scarlet Street (1945)
Heute in unserer Reihe Blogkino: Scarlet Street von 1945. Ein weiterer Beitrag zum Thema: Alternativen zur Lohnarbeit, Regie führte Fritz Lang, Hauptdarsteller war Edward G. Robinson. New York 1934: Christopher Cross arbeitet seit Jahrzehnten als ehrlicher Kassierer für den Kaufhausbesitzer J.J. Hogarth. Zu seinem 25-jährigen Betriebsjubiläum erhält er eine goldene Uhr. Christopher ist zufrieden, obwohl er in seiner Jugend lieber Maler geworden wäre. Heute malt er nur an seinen freien Sonntagen heimlich im Badezimmer der Wohnung, die er mit seiner gestrengen Ehefrau Adele bewohnt. In der Nacht seiner Jubiläumsfeier wird Christopher Zeuge, wie eine junge Frau von einem Mann auf der Straße bedroht wird. Sie schlägt mit seinem Regenschirm auf den Mann ein, der unerkannt entkommt. Nach diesem Zwischenfall beginnt er eine Freundschaft mit der Frau namens Kitty, die eine kleine Wohnung in Greenwich Village mit Millie Ray teilt. Der biedere Mann verfällt Kitty und kann endlich aus seinem gewohnten Leben ausbrechen. Um seine Bekanntschaft zu beeindrucken, gibt er sich als erfolgreicher Maler aus. Doch Kitty führt ein Doppelleben, sie ist mit Johnny Prince zusammen, dem Mann, der Kitty auf der Straße bedroht hatte. Der zwielichtige Johnny setzt nun Kitty auf den vermeintlich wohlhabenden älteren Herrn an. (WikiPedia)
Blogkino: Meet John Doe (1941)
Heute in unserer Reihe Blogkino: "Meet John Doe" von 1941. Der Plot hört sich erstmal sehr interessant an: "Ann Mitchell ist Kolumnistin bei der Tageszeitung New Bulletin. Als ein neuer Eigentümer die Zeitung übernimmt, werden Mitarbeiter entlassen und so auch Ann Mitchell. Als letzte Handlung schreibt sie einen imaginären Leserbrief, der mit John Doe unterzeichnet ist. Dieser John Doe schreibt über seinen Ärger über die Behandlung der kleinen Leute in den USA und kündigt an, sich an Heiligabend vom Rathaus zu stürzen. Der Brief wird zur öffentlichen Sensation und Ann kann den Chefredakteur Connell überzeugen, dass diese Geschichte gold wert sei. Die Zeitungsmacher entscheiden sich, aus dem fiktiven John Doe einen tatsächlichen John Doe zu entwerfen. Sie engagieren den armen, arbeitslosen ehemaligen Baseballspieler Long John Willoughby. Er wird neu eingekleidet und in seine neue Rolle eingeführt. Gemeinsam mit seinem alten Kameraden The Colonel wird er in ein Luxushotel einquartiert. Ann Mitchell begleitet von nun an das Leben von John Doe mit ihren Artikeln. Herausgeber D.B. Norton erkennt den Wert von John Doe und nutzt ihn für seinen politischen Ehrgeiz. Der faschistische Norton will Präsidentschaftskandidat werden und eine Partei als dritte politische Kraft im amerikanischen System etablieren. John Doe soll als Zugpferd vor die Kampagne gespannt werden. Ann Mitchell wird zu seiner Ghost Writerin. Ihrer Karriere steht nun nichts mehr im Wege und die drohende Arbeitslosigkeit ist vergessen. John Doe bereist das Land mit Nortons Parolen und es entsteht das National John Doe Movement - bis John erkennt, welch diktatorischen Pläne Norton hat und vor welchen Karren er sich hat spannen lassen. Doch der Zug ist bereits zu schnell, um abzuspringen. John beschließt sich wie der fiktive John Doe bereits angekündigt hatte das Leben zu nehmen. Er kann jedoch von Ann und seiner Anhängerschaft gerettet werden." (Wikipedia)
Blogkino: The Dark Tower (1943)
In der heutigen Folge unserer Reihe Blogkino zeigen wir "The Dark Tower", einen Streifen eines auch von uns leider völlig unterschätzten Genres - dem Zirkusthriller. Der Plot: Der von Herbert Lom (Inspector Dreyfuss in der Rosarote Panther) dargestellte Zirkushypnotiseur will sich seines Nebenbuhlers mittels suggestiver Kräfte entledigen...
Blogkino: Machine Gun Mama (1944)
In der heutigen Folge unserer Reihe Blogkino zeigen wir einen weiteren Streifen in Sachen "Alternativen zu Lohnarbeit": "Machine Gun Mama" von 1944. Zwei Typen aus Brooklyn sollen einen Elefanten mit dem Namen "Häschen" an einen mexikanischen Zirkus liefern und geraten in die lokalen Verwicklungen mit dem Bösen, das versucht, den Zirkus zu schließen...
Blogkino: The Mad Monster (1942)
Dr. Cameron hat in seinen Experimenten erfolgreich ein Serum entwickelt, das einen Mann in einen Werwolf verwandelt. Er hat damit die ultimative Methode gegen ein paar Mobber gefunden, bei denen er sich damit für sein berufliches Versagen angemessen revanchieren möchte.
Versuchsperson ist - naheliegend - sein Gärtner Pedro, der so verwandelt wunschgemäß einen nach dem anderen Konkurrenten erlegt. Jedoch hat Dr. Cameron die Rechnung ohne seine Tochter Lenora gemacht, die zunehmend mißtrauisch wird und sich vertrauensvoll mit Zeitungsreporter Tom Gregory verbündet...
Blogkino: Verax
Aus aktuellem Anlass gibt es heute nur einen Kurzfilm im Blogkino: Den Kurzfilm Verax. Dazu schrieb FutureZone: "Vier Amateurfilmer haben in Hongkong einen fünf minütigen Film über den Whistleblower Edward Snowden gedreht. Der Kurzfilm kann auf YouTube angeschaut werden. Die Hauptrolle übernahm der US-Lehrer Andrew Cromeek. (...)" (via Schockwellenreiter.)