Blogkino: Die lange Hoffnung - la larga esperanza (1984)
Clara und Augustin treffen sich zu dieser Reise zum ersten Mal seit 1937 wieder. Dazwischen liegen für beide Gefängnis, Exil, Kampf und Niederlagen, Alter und Krankheit. Und doch verkörpern beide ein Stück Kontinuität, lebendige Geschicht der anarchistischen Bewegung, die nichts gemein hat mit der Kurzlebigkeit vieler politischer Bewegungen der 80er Jahre. So ist die Geschichte des Film im doppelten Sinne Geschichte: zwei alte KämpferInnen suchen die Stationen ihrer Vergangheit, versuchen Wirklichkeit zu rekonstruieren und erleben Spanien, in dem diese Geschichte unterschlagen wird. In der offiziellen Geschichtsschreibung sowie bei den meisten Beteiligten wurde sie durch 40 Jahre Franco-Terror zum Schweigen gebracht.
Eine Reise hat ihre eigene Dynamik: Zufällige Begegnungen entstehen, längst Verschüttetes wird hochgespült, und feste Einschätzungen werden mit einer anderen Realität konfrontiert. Die einen erzählen begeistert von damals, von der Kollektivierung, und ein paar Frauen erinnern sich nur an die Arbeit. Oder Augustin und Clara geraten ins Streiten, wie es nun war, und ob die Gewalt “nur- Verteidigung der Revolution oder ob die Revolution eben doch gewaltvoll war. “Die lange Hoffnung- ist auch ein Beitrag zur Rehabilitierung des verfemten Begriffs “Anarchismus- (in Spanien schlimmer als der Kommunismus), dessen ehemalige AnhängerInnen und KämpferInnen -“ sofern sie überlebt haben -“ langsam alle wegsterben. Ihre Erfahrungen und Lebendigkeit sind hier festgehalten."
Via Syndikalismus.tk
Blogkino: Soy Cuba (1964)
Ein beeindruckendes Zeitdokument aus einem Land im Umbruch."
Blogkino: Ein Volk in Waffen - un pueblo en armas (1937-1971)
Aus der Beschreibung: "Es ist allgemein bekannt, dass über die soziale Revolution und den Bürgerkrieg in Spanien mehr Bücher geschrieben wurden als über den 2. Weltkrieg.
Weniger bekannt ist die extreme Produktivität, welche die Kollektivierung der Filmindustrie nach dem 23. Juli 1936 entfaltete, als die vorwiegend in der anarchistischen Gewerkschaft CNT-FAI organisierten, spanischen Arbeiter das Privateigentum an Produktionsmitteln abschafften. Allein in Madrid und Barcelona wurden in den 10 Monaten zwischen Juli 1936 und Mai 1937 über 80 vorwiegend dokumentarische Filme hergestellt.
Der „blutige Mai 1937" beendete diese Phase, als die stalinistische Repression in den Straßen tobte und -- neben vielen anderen Errungenschaften der sozialen Revolution -- auch die Selbstverwaltung der Betriebe durch die Arbeiter wieder zurückgenommen wurde. Die CNT fuhr zwar noch bis 1939 mit der Filmproduktion fort, konnte jedoch kein annähernd hohes Niveau mehr erreichen wie zu den Zeiten, als sich die Filmindustrie in Selbstverwaltung durch die Arbeiter befand.
In dieser Zeit entstanden die Aufnahmen zu diesem Film, die auch in vielen anderen Filmdokumenten dieser Zeit zu sehen sind. „Un pueblo en armas" erschien zuerst 1937 in den USA unter dem Titel „Fury over Spain". Das europäische Material lagerte über 30 Jahre in Paris und wurde 1971, als sich das Ende der Franco-Ära abzeichnete, in Italien als 16mm-Streifen realisiert.
„Un pueblo en armas" unterscheidet sich von vielen anderen dieser Filmproduktionen, wie z.B. „The Will of a People" (USA 1939), indem er weniger die Details des Krieges als mehr die soziale Revolution in den Vordergrund stellt. Er ist damit auch eine authentische Vorlage für Ken Loach's „Land and Freedom" (GB 1995)."
Blogkino: Ernest Hemingway - The Spanish Earth (1937)
In der heutigen Folge unserer Reihe Blogkino zeigen wir "The Spanish Earth". "Ein engagiertes und gleichzeitig lyrisches Werk sowie ein Klassiker des militanten Kinos. Den Kommentar des Films schrieb und sprach Ernest Hemingway."
Blogkino: Der gewöhnliche Faschismus (1965)
In der heutigen Folge unserer Reihe Blogkino zeigen wir den sowjetischen Dokumentarfilm Обыкновенный фашизм; (Obyknowenny Faschism) des Regisseurs Michail Romm aus dem Jahre 1965.
Blogkino: How to Be Well Groomed (1949)
Blogkino: The Ghoul (1933)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Horrorstreifen "The Ghoul" aus dem Jahre 1933, u.a. mit Boris Karloff. Selbiger stellt einen Professor dar, der sich mit einem geheimnisvollen ägyptischen Schmuckstück begraben lässt, um das ewige Leben zu erlangen. Als das Schmuckstück durch seinen Knecht gestohlen wird, steigt der Professor von den Toten, um es zurückzuholen...
Blogkino: Bloody Pit of Horror (1965)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Horrorstreifen "Bloody Pit of Horror" aus dem Jahre 1965. Eine Gruppe von Modells und diverse Kameraleute gehen auf eine Burg, um Cover für Horror-Romane zu fotografieren. Der Burgbesitze - der Crimson Executioner - nimmt das ein wenig wörtlich...
Blogkino: The Giant Gila Monster
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den sehr lustigen SciFi Horrorstreifen "The Giant Gila Monster" von 1959.