Nach diversen Broten und Brötchen tasten wir uns immer näher an urschwäbisches Backwerk heran: Die Laugenbrezel. Ganz so weit sind wir noch nicht, den Teig dafür haben wir jedoch schon mal an Laugenstangen ausprobiert. Da schwäbische Bäcker in dem Brezelteig gerne Schweineschmalz und andere Widerlichkeiten verarbeiten - für die es nicht nur aus interkulturellen Gründen längst Alternativen gibt - habe ich ein Rezept vom Plötzblog abgewandelt. Hier musste nur Butter und Milch durch pflanzliche Alternativen (Alsan / Hafermilch) ersetzt werden. Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten, wobei ich den Teig beim nächsten Mal etwas straffer wickeln werde. Bei dieser Generalprobe haben wir uns jedoch mehr auf den nicht ganz ungefährlichen Vorgang des Laugens konzentriert, den man unbedingt mit der nötigen Umsicht vornehmen muss. NaH0 ist nicht harmlos!
Pro Tipp: Silikon Backmatten sind nicht Laugen resistent, auch nicht gegen auf 4% herunter verdünnte Natronlauge.
Her mit der ganzen Bäckerei: Brötchen
Statt zum Bäcker zu traben, backen wir seit einiger Zeit unser Brot und die Brötchen selbst. Das klappt ganz gut mit den Rezepten vom Plötzblog, man lernt was dabei und stellt in der Zeit nichts an.
Zum Familienfrühstück gab es neulich Dinkelbrötchen mit Vollkornanteil, Schneebrötchen, Mischbrötchen und Kürbiskernbrötchen.
Brotbacken im Weinort Ockfen/Saar Mitte der 1970er Jahre.
Children of Egon. Pt. II: Roggenmischbrot
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Cannellino Lingot Bohnen
Zutaten:
400 g getrocknete weiße Riesenbohnen
1 Schale einer Bio-Zitrone
3 Lorbeerblätter
2 Zehen Knoblauch
1 1/2 Teelöffel Salz
1 Esslöfel Olivenöl
Zubereitung:
Bohnen 8-12 Stunden einweichen. Die Zitrone schälen, den Saft und einen Teil der Zitronenschale für einen White Lady verwenden. Diesen straight on trinken.
Am nächsten Tag alles zusammen mit 1,5 l Wasser in einen Drucktopf geben und beim 1. Ring für 15 Minuten garen. Nach dem Kochen Zitronenschalen und Lorbeerblätter entfernen. Das Kochwasser brauchen wir dann für das Cassoulet

