Heute zeigen wir in unserer Laurel und Hardy Reihe im Blogkino "Berth Marks", der zweite Tonfilm des Duos, der am 1. Juni 1929 veröffentlicht wurde. Die beiden reisen im Zug nach Pottsville, zu einer Testamentseröffnung.
Fernsehen lehren
Adorno: „Im Übrigen, Herr Becker, bin ich ganz Ihrer Ansicht, daß man die Zuschauer Fernsehen lehren müßte. [...] [So ist doch] die Frage: wie soll man fernsehen, ohne darauf hereinzufallen, also ohne dem Fernsehen als Ideologie zu verfallen. Mit anderen Worten: der Unterricht, den Sie vorgeschlagen haben im Gespräch über solche Medien, müßte nicht nur darin bestehen, daß man das Richtige auswählen und mit Kategorien sehen lernt, sondern er müßte von vornherein auch die kritischen Fähigkeiten entwickeln; er müßte die Menschen dazu bringen, etwa Ideologien zu durchschauen; er müßte sie vor falschen und problematischen Identifikationen bewahren und er müßte sie vor allem davor bewahren, der allgemeinen Reklame für die Welt zu verfallen, die durch die bloße Form solcher Medien, vor allem Inhalt, schon unmittelbar gegeben ist.
Kadelbach: Darf ich Sie einen Moment unterbrechen, Herr Adorno? Sie haben also einmal davon gesprochen, das Fernsehen könnte selbst eine Ideologie sein, und dann haben Sie das gleiche Worte Ideologie noch einmal gebraucht, nämlich im Zusammenhang mit der Gefahr, einer Ideologie zu verfallen. Vielleicht ist es um der Begriffsklarheit willen ganz gut, wenn Sie uns einmal sagen, was Sie unter >Fernsehen als Ideologie< verstehen?
Adorno: Unter >Fernsehen als Ideologie< verstehe ich zunächst einmal ganz schlicht, was man vor allem an den amerikanischen Fernsehspielen, und es fehlt ja bei uns nicht an ihresgleichen, feststellen kann, daß nämlich falsches Bewußtsein und Verschleierungen der Wirklichkeit den Menschen eingetrichtert werden, und daß, wie man so schön sagt, eine Reihe von Werten als schlechterdings dogmatisch positiv geltend den Menschen aufgeschwatzt werden, während die Bildung, von der wir sprechen, gerade darin bestünde, daß man solche Begriffe, die hier als positiv gesetzt werden, in ihrer Problematik durchdenkt und daß man zu einem selbständigen und autonomen Urteil über sie gelangt. Darüber hinaus aber gibt es noch etwas wie einen formal-ideologischen Charakter des Fernsehens, daß sich nämlich eine Art von Fernsehsüchtigkeit entwickelt, bei der schließlich das Fernsehen, wie andere Massenmedien auch, eigentlich durch seine bloße Existenz zum einzigen Bewußtseinsinhalt wird und durch die Fülle des Angebots die Menschen ablenkt von dem, was eigentlich ihre Sache wäre und was sie eigentlich angeht. Und von diesem zweiten allgemeineren ideologischen Charakter des Fernsehens wären die Menschen, vor aller einzelnen und bestimmten Ideologie, soweit es möglich ist, durch jene Art von Fernsehunterweisung zu impfen [...].“
Theodor W. Adorno: Erziehung zur Mündigkeit. Vorträge und Gespräche mit Hellmut Becker 1959-1969. Hrsg. v. Gerd Kadelbach. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971. S. 54f.
Blogkino: Panik auf der Leiter (1930)
Heute in unserer Laurel und Hardy Reihe im Blogkino: "Panik auf der Leiter" aus dem Jahr 1930. Seine Frau gebietet Oliver Hardy, die Radioantenne auf dem Hausdach anzubringen. Stan Laurel unterstützt ihn dabei nach Kräften. Dennoch treten einige Probleme auf, die schließlich zu einer so nicht geplanten Fahrt durch die Stadt führen...
Blogkino: Unschuldig hinter Gittern (1929)
Heute in unserer Laurel und Hardy Reihe im Blogkino: "Unschuldig hinter Gittern" aus dem Jahr 1929. Stan und Ollie landen unschuldig hinter Gittern. Das dies zu einem Chaos führt, dürfte allen klar sein.
Blogkino: You're darn tootin' (1928)
Heute in unserer Laurel und Hardy Reihe im Blogkino: "Ihr könnt mir mal was blasen" aka "Der beleidigte Bläser" aus dem Jahr 1928. Für die Leser dieses Blogs, die hinter dem Titel des Films etwas ganz anderes vermuten hier die Inhaltsangabe der derlei Verdachts völlig unverdächtige Bundeszentrale für politische Bildung: "Die Freunde Stan und Ollie arbeiten als Klarinettist und Hornist in einem Orchester. Als sie während eines Konzerts mit ihrer Trotteligkeit nicht nur das Nervenkostüm des Dirigenten, sondern auch die ganze Aufführung ruinieren, werden sie kurzerhand vor die Tür gesetzt. Von ihrer bärbeißigen Hauswirtin dazu gezwungen, ihre Miete künftig anderweitig zu verdienen, versuchen sich die beiden nun als Straßenmusikanten -“ allerdings ohne Erfolg. Durch ihre naiv-ungelenke Interaktion geraten sie nicht nur permanent aneinander, sondern versetzen auch zahlreiche Passanten in hellen Aufruhr. Am Ende mündet ihr Aktionismus in einer öffentlichen Massenrauferei, bei der sich alle Beteiligten in kindlichem Trotz gegenseitig die Hosen vom Leib reißen."
Blogkino: Tit for Tat (1935)
Heute zeigen wir in unserer Reihe von Filmen des Komikerduos Laurel und Hardy im Blogkino den 1935 veröffentlichten Kurzfilm "Tit for Tat", hierzulande bekannt als "Die besudelte Ehre": "Stan und Ollie eröffnen ein Geschäft für Elektrowaren. Ollie will sich aus Freundlichkeit im Nachbargeschäft vorstellen. Da auch Stan mitgeht stellen die beiden ein Schild mit der Aufschrift "Sind gleich zurück" (engl.: "Be back soon") auf. Dann stellen sich ihrem Nachbarn, dem Lebensmittelhändler Mr. Hall vor. Dabei stellt sich heraus, dass alle drei schon einmal ein recht unfriedliches Aufeinandertreffen hatten (siehe den Film Jene fernen Berge, lief bei uns in der vorletzten Woche). Der Lebensmittelhändler wirft Stan und Ollie aus seinem Laden. Sie kehren in ihren Laden zurück und bemerken einen fremden Mann, der mit einem ihrer Artikel den Laden verlässt. Doch der Dieb stört die beiden wenig, da sie noch von ihrer Begegnung mit Mr. Hall abgelenkt sind."
Blogkino: The Fighting Kentuckian (1947)
Heute vor 61 Jahren starb der leicht übergewichtige Teil des Komikerduos Laurel und Hardy, Oliver Hardy. Aus dem Anlass zeigen wir heute in unserer Reihe von Filmen des Komikerduos Laurel und Hardy im Blogkino keinen Film des Duos, sondern einen mit Oliver Hardy als Sidekick von John Wayne in dem 1947 entstandenen Western "The Fighting Kentuckian". "Im Jahre 1819 hat sich in Alabama eine Gruppe von Napoleon-Anhängern angesiedelt, denen die amerikanische Regierung nach Napoleons Fall Asyl gewährt und vier Gemeinden geschenkt hatte. Unter Leitung des Ex-Generals Paul de Marchand wird die Stadt Demopolis errichtet, doch sind die dort ansässigen amerikanischen Flussschiffer feindlich gegenüber den Neuankömmlingen angestellt und bedrohen das Projekt. Um das zu ändern, soll die schöne Tochter des Generals, Fleurette, den in der Gegend einflussreichen Geschäftsmann Blake Randolph heiraten, obwohl sie ihn nicht liebt. Eines Tages begegnet Fleurette in Mobile dem sympathischen Soldaten John Breen, der einem Regiment aus Kentucky angehört und sich gleich von ihrer Schönheit beeindruckt zeigt. (...)". Haha? Genau: "Die New York Times beschrieb In letzter Sekunde in ihrer Ausgabe vom 19. September 1949 als „verwirrende Unterhaltung“, die formelhaft und historisch nicht allzu glaubwürdig daherkomme. Oliver Hardy sei aber als Waynes Sidekick „erfreulich“, die Schurkendarsteller würden „adäquat“ spielen und John Wayne sei wie immer „gutaussehend, lakonisch und ein formidabler Kerl mit Fäusten, Feuerwaffen und den Frauen“." (WikiPedia)
Blogkino: Them thar Hills (1934)
Urlaubszeit! Deshalb zeigen wir heute in unserer Reihe von Filmen des Komikerduos Laurel und Hardy im Blogkino den 1934 veröffentlichten Kurzfilm "Them thar Hills", hierzulande unter dem Titel "Urlaubsfreuden" oder "Jene fernen Berge" bekannt:
"Ollie leidet an Gicht, weshalb ihm sein Hausarzt eine Reise ins Hochgebirge empfiehlt. Er soll sich dort zusammen mit Stan erholten und viel Gebirgswasser trinken. Unterdessen kommt es im Gebirge bei einer kleinen Hütte zu einer Schießerei zwischen der Polizei und einer Bande von Schwarzbrennern. Die Kriminellen können einen Teil des Schnapses in einem Brunnen entsorgen, bevor sie verhaftet werden. Stan und Ollie, die sich mit einem Wohnwagen inzwischen auf den Weg in die Berge gemacht haben, finden die Hütte verlassen vor und bleiben dort mit ihrem Wohnwagen. Sie bereiten sich eine Mahlzeit zu, wobei Ollie das mit dem Alkohol vermischte Wasser aus dem Brunnen nimmt. Das Ehepaar Hall betritt den Wohnwagen und bittet um Benzin, da ihr Wagen liegengeblieben ist. Mrs. Hall bleibt im Wohnwagen und trinkt mit Stan und Ollie zusammen das hochprozentige Brunnenwasser, während Mr. Hall seinen liegengebliebenen Wagen wieder auftankt und holt..." (WikiPedia)
Blogkino: Towed in a Hole (1932)
Heute zeigen wir in unserer Reihe von Filmen des Komikerduos Laurel und Hardy im Blogkino den 1932 entstandenen Kurzfilm "Frischer Fisch" ("Towed in a Hole"): "Mit ihrem Wagen fahren Stan und Ollie durch die Stadt und verkaufen mit einer Trompete lautstark Fische, die sie zuvor auf dem Markt gekauft haben. Ihr Geschäft verläuft ausnahmsweise sogar einigermaßen erfolgreich, doch hat Stan noch eine Idee, wie sie ihren Gewinn weiter vergrößern könnten: Wenn sie die Fische selbst fangen würden, so hätten sie am Ende den ganzen Profit. Ollie ist so begeistert von Stans Idee, dass sie sich beide ein abgehalftertes Boot kaufen. Laut dem Verkäufer sind nur ein paar Löcher das Problem, die noch geflickt werden müssen..." (WikiPedia)
Blogkino: The Live Ghost (1934)
Heute zeigen wir in unserer Reihe von Filmen des Komikerduos Laurel und Hardy im Blogkino den 1934 gedrehten Kurzfilm "The Live Ghost". Die beiden "arbeiten in einer Fischkonserven-Fabrik. An einem freien Tag gehen sie im Hafen angeln. Der Kapitän eines berüchtigten „Geisterschiffes“, ersucht sie um Hilfe, da er Schwierigkeiten hat, seine Mannschaft zu rekrutieren." Ab dem Moment geht alles seinen wohlgeordneten Gang...(fernsehserien.de)
