Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den 1967 unter der Regie von Costa-Gavras entstandenen antifaschistischen Thriller "Ein Mann zuviel". Zur Handlung: "Während des Zweiten Weltkriegs sollen aus einem deutschen Gefangenenlager zwölf zum Tode verurteilte französische Widerstandskämpfer gerettet werden. Nach der geglückten Blitz-Befreiungsaktion, die von Cazal geleitet wurde, stellt sich heraus, dass sich noch ein dreizehnter Mann unter den Entflohenen befindet. Da er deutsche Stiefel trägt und sich nicht ausweisen kann, wird nach einigem Hin und Her von der Mehrheit seine Exekutierung beschlossen. Cazal bestimmt Thomas zu seinem Henker, der den Fremden zum nahen Fluss führt. Zum ersten Mal beginnt der Mann zu sprechen und gesteht, dass er als Pazifist zum Deserteur geworden sei. Thomas glaubt seinen Worten und lässt ihn entkommen.
Nachdem Cazal andere Widerstandsgruppen gewarnt hat, werden er und seine Männer von den Deutschen eingeschlossen und sollen gehängt werden. Auch der Fremde befindet sich darunter." (Wikipedia)
Blogkino: Die letzte Kriegerin (1994)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino "Die letzte Kriegerin". Der Film handelt von der MÄori-Familie Heke in einer Stadt des heutigen Neuseeland und häuslicher Gewalt. Jake, der Vater der Familie, ist gewalttätig, die Familie fühlt sich in der Gesellschaft Neuseelands ausgegrenzt. Seine Frau Beth versucht vergeblich, die Familie zusammenzuhalten und ihren Mann von seinen Saufkumpanen fernzuhalten. Eines Tages passiert eine Katastrophe, die bei Beth einen Prozess der Emanzipation in Gang setzt...
Der preisgekrönte Film wurde 1999 mit What Becomes of the Broken Hearted? fortgesetzt.
Blogkino: Rififi (1955)
Ohne Moos nix los, deswegen sind wir immer offen für alternative Methoden zur Geldbeschaffung. Dazu zeigen wir neute in unserer Reihe Blogkino deb Heist Knaller "Rififi" aus dem Jahr 1955. Der Film "erzählt die Geschichte des eben entlassenen Strafgefangenen Tony, der gemeinsam mit der Bande eines alten Freundes einen gewagten Geldschrankraub durchführt. Das Unternehmen gelingt, doch in der anschließenden Auseinandersetzung mit einer konkurrierenden Bande kommen alle Protagonisten ums Leben..."
Wir zeigen den Film wie immer im französischen Original. "Die wichtigste Szene, der Einbruch in ein Juweliergeschäft in der Rue de Rivoli, ist 32 Minuten lang und enthält keinen Dialog und keine Musik." (WikiPedia)
Blogkino: Zouzou (1934)
Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie von Filmen des französischen Kinos mit dem 1934 gedrehten Schmachtstreifen Zouzou fort. In den Hauptrollen: Josephine Baker und Jean Gabin.
Zur Handlung: Der hellhäutige Jean und die dunkelhäutige Zouzou wachsen wie Geschwister in einem Wanderzirkus auf. In Paris verdient sich Zouzou später ihren Lebensunterhalt in einer Wäscherei, Jean arbeitet als Elektriker in einem Varietétheater. Zouzou ist in ihn verliebt, dieser hat sich jedoch in Claire, die Tochter der Wäschereibesitzerin, verliebt, ohne dass Zouzou das merkt.
Als Jean des Mordes verdächtigt wird, tritt Zouzou als Tänzerin im Varietétheater auf, um seinen Anwalt bezahlen zu können. Als Jean freikommt, wartet allerdings schon Claire auf ihn...
Blogkino: Le tonnerre de Dieu (1965)
Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie von Filmen des französischen Kinos mit dem 1965 mit Jean Gabin und Michèle Mercier in den Hauptrollen entstandenen "Le tonnerre de Dieu" (dt. Auch eine französische Ehe) fort. Die Handlung: Ein grobschlächtiger Tierarzt aus der Bretagne kann seine Kinderlosigkeit noch nach jahrzehntelanger Ehe nicht verwinden. Erst ein Straßenmädchen, das er wie eine Tochter aufnimmt, macht ihn zum glücklichen Großvater... Eine Altersrolle für Jean Gabin, ansonsten unwichtig.
Weltpremiere von „Django“ eröffnet Berlinale 2017
Foto: William P. Gottlieb [Public domain], via Wikimedia Commons
Wenn die Nazis den Völkermord an den Sinti und Roma mit ihren rassistischen Werkzeugen vorbereiten, dann ist damit gleichzeitig die Zerstörung Deutschlands und Europas eingeschlossen -“ dieser Dimension wird der Film Django nicht gerecht, aber vielleicht war das auch nicht der Anspruch des Films. Um so wichtiger, dass im Film dann aber gezeigt wird, wie sich junge Sinti und Manouche der Résistance in Frankreich anschließen, als die Mordpolitik der Nazis offenkundig wurde; eine Tatsache, die in der Geschichte der Résistance allzuoft ausgeblendet wird.
Reda Kateb verkörpert die Rolle von Django Reinhardt kongenial. Er macht in den Musikszenen des Films deutlich, wie stark der Einfluß von Django Reinhardt auf die Entwicklung des Jazz war. Bis heute prägen Sinti diese originäre Form des Jazz in der Tradition von Django Reinhardt.
Für den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma dankt Romani Rose dem Festivaldirektor und Intendanten der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Dieter Kosslick, für die Aufmerksamkeit, die er in den letzten Jahren dem Thema -šSinti/Roma-˜ im Programm der Berlinale gegeben hat. Filme wie Aferim, Just the Wind und eine Reihe anderer bemerkenswerter Produktionen sind ein wichtiger Beitrag für die Wahrnehmung und die Selbstwahrnehmung von Sinti und Roma in Deutschland und in Europa. Gerade angesichts der gegenwärtigen Rückkehr von Nationalismus und der (Selbst-)Abgrenzung von Gesellschaften bekommt die Spiegelung eben dieser Gesellschaften in den Filmen über Sinti und Roma eine neue Bedeutung.
(Presseerklärung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma zum Eröffnungsfilm der Berlinale)
Blogkino: Archimède le clochard 1959
Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie von Filmen des französischen Kinos mit dem 1959 entstandenen Archimède le clochard fort. In Deutschland ist der Film unter dem Titel Im Kichten ist kein ZImmer frei bekannt. Das Filmlexikon zum Inhalt:
"Archimedes, der Clochard, versucht mit allen Mitteln ins Gefängnis zu kommen, wo er die kalten Wintermonate verbringen will. Die Polizei aber kennt ihn zu gut und vereitelt seine Pläne; so muß er sich wohl oder übel auf die Reise ins sonnige Cannes machen. Humorvolle Unterhaltung, in der Jean Gabin sein Original äußerst vital und von gallisch-geistvollem Sarkasmus geprägt anlegt; nicht nur durch die Schauspielkunst überzeugend."
Blogkino: Cocagne (1960)
Blogkino: La guerre des boutons (1962)
Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie von Filmen des französischen Kinos mit dem 1962 gedrehten "La guerre des boutons / Krieg der Knöpfe" fort. Der Film ist in Frankreich bis heute ein sehr populärer Filmklassiker und handelt vom Krieg zwischen den Jungen aus zwei benachbarten französischen Dörfern, der im Verlaufe immer weiter eskaliert.
Blogkino: L'Atalante (1934)
Heute beginnen wir in unserer Reihe Blogkino mit einer Serie von Filmen des französischen Kinos und beginnen mit dem 1934 gedrehten, jedoch erst Jahrzehnte später sehr erfolgreichen, weil bahnbrechenden "L-™Atalante", "Die junge Juliette heiratet Jean, den Kapitän des Binnenfrachters L-™Atalante, um ihr Dorf zu verlassen und ihn fortan auf seinen Fahrten zu begleiten. Gemeinsam mit dem eigenwilligen Gehilfen Père Jules und einem namenlosen Schiffsjungen machen sie sich auf den Weg. Das Leben der jungen Eheleute an Bord ist von Liebe, Streit und Versöhnung geprägt. Juliette sehnt sich nach den Verlockungen der Hauptstadt Paris, von denen sie im Radio hört. (...)" (Wikipedia)
