Wegen einer kleinen Unpässlichkeit beginnt Blogkino heute später als gewohnt, dafür mit einer umso größeren Perle: "Vampyr" aus dem Jahr 1932.
Blogkino: How to Say No: Moral Maturity (1951)
Weiter geht es in unserer beliebten Reihe Blogkino mit einem Ratgeber für die Situationen, in denen man partout nicht Fummeln, Trinken oder Rauchen, trotzdem aber seine FreundInnen behalten will.
Blogkino: Sleep for Health (1950)
In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute den Film "Sleep for Health". Damit sollte damals den lieben Kleinen deutlich gemacht werden, dass sie rechtzeitig ins Bett gehen sollen um - präsentiert an einem Negativbeispiel, einer völlig verschnarchten Klassenkameradin - zu verdeutlichen, dass gute Schlafgewohnheiten wichtig sind.
Filmtipp: Residenzpflicht
Wenn Du kein Verbrecher bist, dann kannst Du Dich frei bewegen, ausser Du bist ein Asylsuchender in Deutschland, wo das Residenzpflichtgesetz gilt, welches untersagt, das Du den Landkreis verlassen darfst solange Dein Asylantrag bearbeitet wird, ausser Du bekommst eine Sondererlaubnis von der örtlichen Ausländerbehörde. Wenn Du das trotzdem wagst und die Polizei Dich erwischt, kannst Du sogar ins Gefängnis kommen.In den letzten 10 Jahren kämpften selbstorganisierte Gruppen von Flüchtlingen wie The Voice und Refugees Emancipation und deren Unterstützerinnen gegen die Residenzpflicht und fordern deren komplette Abschaffung. Sie protestieren gegen die Isolation in welcher sie gezwungen sind zu leben und fordern ihr Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit.
Der Film zeigt weiterhin den Einfluss der Agentur Frontex und ihren ausgeklügelten Kontrollapparat an den Außengrenzen von Europa, die deutsche Sortierung und Verteilung von Flüchtlingen in Asylbewerberunterkünften und die Ursachen für all das, das koloniale Erbe und den Alltagsrassismus.
Donnerstag, 10. Mai 2012 -“ 20:15: Premiere im Babylon mit Regisseurin, Protagonisten & Team
D 2012, R: Denise Garcia Bergt, digital, 71 Min
www.residenzpflichtdoc.com
Quelle: Babylon
Blogkino: Your Posture (1953)
Wir wollen nach längerer Pause wieder unserer Verantwortung hinsichtlich der Gesundheit unserer LeserInnen gerecht werden und zeigen daher heute in unserer Reihe Blogkino einen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gedrehten Lehrfilm zum Thema Körperhaltung.
Blogkino: "The Little Match Girl" - "La petite marchande d'allumettes" (1928)
In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute - nach "Die Hirtin und der Schornsteinfeger" in der letzten Woche - einen weiteren Klassiker nach Motiven von Hans Christian Andersen: "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern", 1928 verfilmt von Jean Renoir.
Blogkino: The Curious Adventures of Mr. Wonderbird (1952)
In unserer Reihe Blogkino wird es mal wieder Zeit für ein paar Märchen. Daher zeigen wir heute: "The Curious Adventures of Mr. Wonderbird", nach dem Märchen "Die Hirtin und der Schornsteinfeger" von Hans Christian Andersen.
Blogkino: Night of the Living Bread (1990)
In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute: "The Night of the living Bread" von 1990. Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich um eine satirische Hommage an George Romeros "Night of the living Dead" - der Film, mit dem wir das Blogkino starteten.
Blogkino: Beat the Devil (1953)
In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute den nach einem gemeinsamen Drehbuch von Truman Capote und John Huston gedrehten Krimi "Beat the Devil" (Dt: "Schach dem Teufel"): "Eine Gruppe von Abenteurern möchte Uran aus Ostafrika schmuggeln. In Italien bereitet sich die Gruppe auf ihr Abenteuer vor. Der Amerikaner Billy Dannreuther gehört mit seiner italienischen Ehefrau zu dieser Gruppe. Er lernt in einem Straßencafé das britische Ehepaar Chelm kennen. Gwendolen Chelm ist von Dannreuther fasziniert und so gerät das Touristenpaar in das Abenteuer der Gruppe. Zur Gruppe gehört außerdem der mysteriöse Deutsche O'Hara, der wohl eine dunkle Vergangenheit aus der Zeit des Krieges hat. (...)" (wikipedia)
München 1972: Von den ungeschickten Lügen zu den umfassend geplanten
Das ZDF malte das Bild einer ahnungslosen Welt von Olympia ins schöne Deutschland der siebziger Jahre, in welcher angeblich niemand von den Kriegen in Nah-Ost beunruhigt worden war. Bis die Attentäter sich mitten in der Olympia-Stadt breitmachten. Erst seitdem - so der Tenor des Films - wären wir aufgewacht und hätten alles mitbekommen.
Dass das nur für ganz Ahnungslose gelten kann, war jedem klar. Insofern marschierte der Film mit in der allgemeinen Verklärungs-Kompanie. Und zeigte nichts Unbekanntes.
Aufklärend immerhin die Geschichte der Lügen, die damals ungeschickt und zuletzt kontraproduktiv verbreitet wurden. Sie waren wirklich improvisiert und so widersprüchlich, dass sie immer eine Sekunde nach ihrer Verlautbarung aufflogen.
In dem Punkt hat die militärisch-politische Führung der BRD wirklich dazugelernt.Schon Mogadischu zeigte mit seinem total freiwilligen Stillhalte-Zwang für die Medien, wie vorherige Friedhofsruhe die beste Vorbereitung bietet für die nachfolgende Auferstehungsarie des Triumphs.
Der Artikel aus "german-foreign-policy" weist nach ein inzwischen zur Pflicht erhobenes universelles Bewusstsein, im neuen Weltkrieg zu stehen. Es hat Medien und sogar Schulen zu durchdringen.
Das ist auch die Lehre aus dem Film-Nachtrag im ZDF: Krieg gegen den Krieg auf dem Erdenrund ist sinnlos. Es kann nur darum gehen, im nächsten Bedrohungsfall besser vorbereitet zu sein.
Dass das nur für ganz Ahnungslose gelten kann, war jedem klar. Insofern marschierte der Film mit in der allgemeinen Verklärungs-Kompanie. Und zeigte nichts Unbekanntes.
Aufklärend immerhin die Geschichte der Lügen, die damals ungeschickt und zuletzt kontraproduktiv verbreitet wurden. Sie waren wirklich improvisiert und so widersprüchlich, dass sie immer eine Sekunde nach ihrer Verlautbarung aufflogen.
In dem Punkt hat die militärisch-politische Führung der BRD wirklich dazugelernt.Schon Mogadischu zeigte mit seinem total freiwilligen Stillhalte-Zwang für die Medien, wie vorherige Friedhofsruhe die beste Vorbereitung bietet für die nachfolgende Auferstehungsarie des Triumphs.
Der Artikel aus "german-foreign-policy" weist nach ein inzwischen zur Pflicht erhobenes universelles Bewusstsein, im neuen Weltkrieg zu stehen. Es hat Medien und sogar Schulen zu durchdringen.
Das ist auch die Lehre aus dem Film-Nachtrag im ZDF: Krieg gegen den Krieg auf dem Erdenrund ist sinnlos. Es kann nur darum gehen, im nächsten Bedrohungsfall besser vorbereitet zu sein.