Dokumentarfilm 92 min. Schweden 2011- OmU.
Über die afro-amerikanische Black-Power-Bewegung und deren Kampf. Der Film verbindet Musik, zeitgenössische Audio-Interviews von führenden afro-amerikanischen Künstlern, Aktivisten, Musiker, Wissenschaftlern.
Zu den Mitwirkenden gehören da: Erykah Badu, Harry Belefonte, Ahmir "Questlove" Thompson (The Roots), Elaine Brown, Stokely Carmichael, Eldrige Cleaver, Kathleen Cleaver,
Angela Davis, Louis Farrakhan, John Forté, Robin Kelley, Talib Kweli, Huey P. Newton, Abiodun Oyewole, Sonia Sanchez, Bobby Seal, Melvin Van Peebles uvam.
Von 1967 bis 1975 filmte ein schwedische Fernsehteam in den USA die Führer der Black Power-Bewegung und deren Umfeld, Und dokumentierten die Revolution afro-amerikanischer Bürgerrechtler in den USA vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs. Der Schwede Göran Hugo Olsson hat die aufnahmen nach über vierzig Jahren zu einem Film zusammengeschnitten, zu einer beeindruckenden Dokumentation über die Radikalisierung einer Bewegung und die Repression durch den Staat verdichtet - vom gewaltfreien Widerstand eines Martin Luther King bis zur Militarisierung der Black Panther.
Der Blick von Außen zeigt viel Gespür für Momente, Details und Stimmungen in wunderbaren Bildern mit interessanten Einblicken, die bis in die Gegenwart hineinreichen.
Ein spannender Report der in manchen Momenten unheimlich aktuell wirkt.
Über die eindrucksvollen Bilder hat Olsson zudem kluge Kommentare von Musikern wie Erykah Badu, Talib Kweli-šoder Questlove von The Roots gelegt.
combatiente zeigt geschichtsbewußt:
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen
kinzigstraße 9 + 10247 berlin + Us samariterstraße + S frankfurter alle
Kleiner Rückfall in den aufgeklärten Absolutismus
(Ausschnitt aus einem Gemälde von John Michael Wright, circa 1669-“1670)
August
Foto: von Basch
Lizenz: [CC BY-SA 3.0 nl]
Erich Kästner und Erich Mühsam hatten nicht nur dieselben Vornamen, sondern auch weitere Gemeinsamkeiten. Dieses Jahr möchten wir das Augenmerk auf die Monatsgedichte von Kästner richten, analog zu den vom vorletzten Jahr bei uns monatlich gebloggten "immerwährenden Kalender" von Erich Mühsam.
August
Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muss mähen.
Und wer mäht, muss säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.
Stockrosen stehen hinterm Zaun
in ihren alten, brüchigseidnen Trachten.
Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun,
mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau'n,
die eine Reise in die Hauptstadt machten.
Wann reisten sie? Bei Tage kaum.
Stets leuchteten sie golden am Stakete.
Wann reisten sie? Vielleicht im Traum?
Nachts, als der Duft vom Lindenbaum
an ihnen abschiedssüß vorüberwehte?
In Büchern liest man groß und breit,
selbst das Unendliche sei nicht unendlich.
Man dreht und wendet Raum und Zeit.
Man ist gescheiter als gescheit, -
das Unverständliche bleibt unverständlich.
Ein Erntewagen schwankt durchs Feld.
Im Garten riecht's nach Minze und Kamille.
Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille.
Wie klein ist heut die ganze Welt!
Wie groß und grenzenlos ist die Idylle ...
Nichts bleibt, mein Herz. Bald sagt der Tag Gutnacht.
Sternschnuppen fallen dann, silbern und sacht,
ins Irgendwo, wie Tränen ohne Trauer.
Dann wünsche Deinen Wunsch, doch gib gut acht!
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.
#Covid19: FAHClient auf Linux Mint 20 installieren
Linux Mint 20 UserInnen sollten diesem Ansatz folgen und einfach das passende Snap Paket installieren:
sudo snap install folding-at-home-fcole90
Wer Snaps unter Linux Mint 20 verwenden will, muss in /etc/apt/preferences.d/nosnap.pref die Blockade deaktivieren.
Zufällig findet sich hier eine Lösung, mit der zumindest bei unseren Systemen eine problemlose Installation möglich ist:
sudo aptitude install python-gobject-2 (Der aptitude Installer sollte installiert sein. Er offeriert eine Lösung, die angenommen werden sollte)
wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/p/pygtk/python-gtk22.24.0-6amd64.deb
sudo dpkg -i python-gtk22.24.0-6amd64.deb
Funktionskontrolle: /usr/bin/FAHControl oder http://127.0.0.1:7396
Quelle war die Lösung hier für Ubuntu 20.04
Sechs Monate nach dem 19. Februar: Erinnerung - Gerechtigkeit - Aufklärung - Konsequenzen!

Schillerkiez sagt: Räumung is nich! - Syndikat Bleibt!
Zu den Bildern beim Umbruch Bildarchiv
Termine:
29. Juli, 19 Uhr Köpi-Hof, Köpenicker Straße 137, Infoveranstaltung Projekte update, Letzte Demo Infos, Tag X, Aktionswoche
30. Juli 20 Uhr, Videokundgebung vorm Syndikat mit Zwangsräumung verhindern!
31. Juli ab 16 Uhr, Kiezkultur von unten! Musikkundgebung in der Weisestraße. Live umsonst und draußen!
1. August, 20 Uhr Herrfurthplatz
Großdemonstration: „Raus aus der Defensive!“ Egal ob Meute, Liebig 34, Rigaer, Syndikat oder Potse: Räumungen verhindern! Wir bleiben alle!
2. August, 11-17 Uhr, Blockadetraining in Theorie und Praxis von Zwangsräumung verhindern! auf dem Tempelhofer Feld vor dem Haus 104
6. August ab 20 Uhr Weisestraße 56-²
„Lange Nacht der Weisestraße. Zusammen kommen damit Syndikat bleibt!“
7. August 9 Uhr Syndikat, Räumung verhindern!
Weitere Termine und aktuelle Infos:
https://syndikatbleibt.noblogs.org/
Twitter: @syndikat44
Weitere Ereignisse zu diesem Thema:
syndikat bleibt
Blogkino: Britannia (1978)
Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus einen Kurzfilm des hierzulande nahezu unbekannten britischen anarchistischen Regisseurs John Samson. Samson (1946 - 2004) war ein außergewöhnlicher britischer Filmemacher. Samson wurde als Teenager in Ayrshire, Schottland, geboren und zog nach Paisley außerhalb von Glasgow, wo er die prägenden Jahre seines Lebens verbrachte. Mit 16 Jahren verließ Samson die Schule und nahm eine Lehre in den Werften von Clyde an, um in einem Ingenieurbüro Präzisionswerkzeugbau zu lernen. Samson wurde schnell als Sprecher in den ersten Lehrlingsstreik in Glasgow involviert und half dabei, Besuche von Glasgow-Lehrlingen auf anderen Werften in England zu organisieren, um Solidarität auf den britischen Inseln zu demonstrieren.
Ungefähr zu dieser Zeit begann Samson, sich mit der anarchistischen Bewegung zu beschäftigen, trat dem "Komitee der 100" bei und nahm an einer Reihe von Protesten gegen die nukleare Abrüstung teil, darunter Holy Loch im Jahr 1961, wo er zusammen mit 350 anderen verhaftet wurde, weil er gegen die Anwesenheit eines US-Atom-U-Bootes demonstriert hatte.
Als Samson 1963 seine Frau Linda traf, die zu dieser Zeit Malerei an der Glasgow School of Art studierte, gab er seine Ausbildung auf und schloss sich einer Bohème an, der Künstler, Schriftsteller und Musiker angehörten. Er brachte sich selbst Gitarre bei, nahm Standbilder auf und begann in den frühen 70ern Filme zu machen.
Diese Erfahrungen - Samsons Wurzeln in der Arbeiterklasse, sein leidenschaftliches Interesse an radikaler Politik und Bohème - haben eine lebenslange Faszination für Einzelpersonen und Gruppen am Rande der Gesellschaft ausgelöst. Wenn es möglich ist, so etwas wie ein einzigartiges Thema oder eine Erzählung in Samsons Filmen aufzugreifen, dann ist es genau das: Seine Themen sind Außenseiter, Menschen mit ungewöhnlichem Leben und Obsessionen, Grenzfiguren, die nicht genau mit den normativen Modellen übereinstimmen für Identität und Verhalten, die von der zeitgenössischen Kultur propagiert werden.
Zum Film: Eine Gruppe von Freiwilligen arbeitet an der Restaurierung einer alten Lokomotive. Der poetische Dokumentarfilm greift das Thema der Auferstehung stark auf, während Britannia wie ein Phönix aus der Asche seiner trostlosen Ruhestätte aufsteigt.
Covid 19: Ein wenig Statistik
Stuttgart: Aufruf zur politischen Prozessbegleitung wegen Silvesterspaziergang am Knast
Seit über 30 Jahren gehen jedes Jahr an Silvester Linke zum Hochsicherheitstrakt nach Stammheim, um den politischen und sozialen Gefangenen ihre Solidarität zu zeigen. So auch am 31.12.2018 unter dem Motto „Unsere Solidarität ist ihr Kontrollverlust -“ gegen Kapitalismus und Polizeistaat“. In diesem Jahr kam es, wie in den Vorjahren zu einem
unangemeldeten Demozug um den Knast, bei dem wie auch sonst Feuerwerk zum Einsatz kam. Weitere Aktionen waren eine Plakataktion auf die Knastmauern, sowie eine Farbaktion auf das neue Oberlandesgericht.
Dem Angeklagten wird nun Landfriedensbruch vorgeworfen. Unter anderem soll er auch die Plakataktion koordiniert „bzw. das Signal zur Tatausführung“ gegeben haben.
Ihm und einer Genossin werden aber auch vorgeworfen, „einen maßgeblichen Einfluss auf den gewalttätigen Verlauf der Versammlung“ zu haben und „durch ihr Handeln die Tathandlungen der Menge“ zu fördern.
Mit dem Verfahren geht es sicherlich nicht nur darum, einen Prozess gegen eine einzelne Person zu führen, was auch der Knastspaziergang letztes Silvester gezeigt hat: Dieser wurde von hunderten Bullen gestoppt, fast alle Demoteilnehmer*innen eingekesselt, Personalien festgestellt und das Feuerwerk beschlagnahmt. Das rigorose Vorgehen zeigt, dass es darum geht, den Silvesterknastspaziergang an sich zu kriminalisieren und zu verhindern.
Kommt am Dienstag zum Prozess und zeigt euch solidarisch -“ Solidarität ist eine Waffe!
Dienstag, 28. Juli | 13.45 Uhr | Amtsgericht Bad Cannstatt | Badstraße 23 | Saal 1 EG
Mehr Informationen: stuttgart.rote-hilfe.de
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick
LATEINAMERIKA
Die UN warnen vor massiven sozialen Verwerfungen und einem sprunghaften Anstieg der Armut infolge der Corona-Pandemie in Lateinamerika und der Karibik.
ARGENTINIEN
Die Säle sind voll: Die Ärztin Carlota Salomón berichtet von ihrem Corona-Alltag in einem Krankenhaus in Buenos Aires
BRASILIEN
In Brasilien werden immer mehr Waldflächen gerodet, um für den Export nach Europa Sojapflanzen anzubauen und Weiden für Rinder zu schaffen.
CHILE
Theatermacherinnen und andere protestierende Kunstschaffende beteiligen sich in Chile am Kampf um den öffentlichen Raum
ECUADOR
Politisches Manöver: Nationaler Wahlrat schließt Partei von Expräsident Correa von Abstimmung aus. Linksbündnis gegründet
Der Oberste Gerichtshof in Ecuador hat die im April gesprochenen Urteile gegen den ehemaligen Präsidenten (2007-2017) Rafael Correa und weitere Politiker der früheren linksgerichteten Regierung bestätigt. Darunter befindet sich auch der bereits seit Anfang 2018 inhaftierte ehemalige Vize-Präsident Jorge Glas der bei der Wahl im Jahr 2017 nochmals ins Amt gewählt worden war.
EL SALVADOR
Um seinen Einfluss auszubauen, ist El Salvadors Präsident Nayib Bukele dazu bereit, die Demokratie in dem zentralamerikanischen Land zu zerstören
KUBA
Die Welt dankt Kuba: Solidaritätskonzert mit namhafter Besetzung würdigt Einsatz von Medizinern während der Pandemie und fordert Ende der Blockade
Am Sonntag wurden auf Kuba keine neuen Infektionen mit dem Erreger SARS-CoV-2 gemeldet. Wie Kubas Chefepidemiologe Francisco Durán erklärte, seien 2.914 Labortests ausgewertet worden, von denen alle negativ ausfielen. Damit verzeichnete der Inselstaat seit Ausbruch der Pandemie vor rund vier Monaten seinen ersten Tag ohne Neuinfektionen.
Kubas Präsident Miguel DÃaz-Canel hat neue Maßnahmen bekanntgegeben, mit denen das Land den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie begegnen will. Der vollständige Einbruch des Tourismus und die mehrfache Verschärfung der US-Blockade hätten zur Einschränkung der Importkapazitäten geführt, welche sich in Form einer akuten Versorgungskrise bei Lebensmitteln bemerkbar mache.
MEXIKO
Anlässlich des Inkrafttretens des Handelsabkommens zwischen Mexiko, den USA und Kanada (T-MEC) am 1. Juli hat ein Bündnis zur Verteidigung der landwirtschaftlichen Vielfalt und der mexikanischen Lebensmittel gegen gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aus über 80 zivilgesellschaftlichen Gruppen und 185 Einzelpersonen Präsident Andrés Manuel López Obrador in einer Petition aufgefordert, ein Dekret für ein gentechnikfreies Mexiko zu erlassen.
VENEZUELA
Maas-™ kleine Welt: Der deutsche Außenminster hält gegen alle Tatsachen an der Fiktion eines "Übergangspräsidenten" Juan Guaidó in Venezuela fest
Die Kriegsmarine der USA hat am Mittwoch zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Wochen eine Militäroperation vor der Küste Venezuelas durchgeführt. Wie das Südkommando der US-Streitkräfte (Southcom) am Donnertag (Ortszeit) mitteilte, war der Lenkraketenzerstörer "USS Pinckney" in ein rund 16 Seemeilen von der Küste entferntes und von Caracas beanspruchtes Gebiet eingedrungen, um die "Freiheit der Schiffahrt" zu demonstrieren.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 24. Juli 2020



