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»Wenn jemand auf meinem Begräbnis weint, spreche ich nie wieder ein Wort mit ihm.« Stan Laurel

Blogkino: Schatten (1923)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1923 von Arthur Robison gedrehten Stummfilm "Schatten". "Ein Ehemann ist von seiner Eifersucht getrieben. Er verfolgt seine attraktive Ehefrau auf Schritt und Tritt, überzeugt von ihrer Untreue. Bei einem abendlichen Dinner glaubt er, endlich den Beweis für ihre Untreue zu haben. Er beobachtet das Schattenspiel hinter einer Gardine. Seine Frau wird von Männerhänden begrapscht. Doch die Schatten täuschen ihn. In Wahrheit handelt es sich um bedeutungslose Gesten. Seine Frau wird von den Männern nicht einmal berührt. Ein anwesender Schausteller bekommt den Wahn des Ehemanns mit und weiß um die Täuschung. Mit einer Hypnose möchte er den Anwesenden die Wahrheit vor Augen führen. Er führt den hypnotisierten Gästen ein Schattenspiel vor, das ihnen ihre erotischen Wünsche und Ängste vorführen soll. Das Spiel sorgt für Klarheit. Der Ehemann erkennt, dass seine Frau ihm treu ergeben ist und ihre Kavaliere verlassen das Haus, mit dem Wissen, dass sie bei dieser Frau keine Chance haben." (WikiPedia)

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Doku: "Im Märkischen Sand"

Dokumentation "Im Märkischen Sand"
italienisch mit dt. UT - 2016

Am 23. April 1945 wurden 127 italienische Zwangsarbeiter in einer Sandgrube nahe Treuenbrietzen bei Berlin von deutschen Soldaten erschossen.



"Nach dem Waffenstillstand von Cassibile am 8. September 1943 mussten sich die italienischen Soldaten entscheiden: entweder auf der Seite der Deutschen weiterkämpfen, oder als Kriegsgefangene nach Deutschland deportiert werden. 650.000 Soldaten weigerten sich, für die Deutschen an die Front zu gehen. Einer von ihnen war Antonio Ceseri. Er wurde nach Brandenburg deportiert und musste in Treuenbrietzen in einer Munitionsfabrik arbeiten. Am 21. April 1945 befreite die Rote Armee das Lager. Sie erschoss zwar alle Wärter, wenig später kamen jedoch einige Soldaten der Wehrmacht zurück, trieben die verbliebenen 131 italienischen Zwangsarbeiter zu einer Sandgrube, erschossen und begruben sie. Nur vier von ihnen überlebten. Sie und ihre Familienangehörigen sind die Interviewpartner in der Dokumentation "Im Märkischen Sand"."
(Zit. nach: Francesca Visser)

Siehe: https://www2.hu-berlin.de/forcedlabour/matthias-neumann-autofocus-videowerkstatt-e-v-berlin/

http://www.imidoc.net/de/#!/video/das-massaker/
http://www.imidoc.net/de/#!/chapter/1
http://www.imidoc.net/



(Danke an H. für den Hinweis)

Blogkino: Phantom (1922)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau nach der gleichnamigen Erzählung von Gerhart Hauptmann gedrehten Stummfilm Phantom. Der Film über eine obsessive Liebe "spiegelt auch die Situation des deutschen Kleinbürgers unmittelbar nach Krieg und Novemberrevolution -“ sein gestörtes Realitätsverhältnis, sein Schwanken, seine Ratlosigkeit" wider, so Fred Gehler.

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Selbstorganisiert wohnen, solidarisch wirtschaften - das Mietshäuser Syndikat

In der vierten Veranstaltung der Esslinger Sommerakademie am kommenden Dienstag, dem 6. September, berichtet Timon Haidlinger vom Tübinger Mietshäuser Syndikat über diese Form des selbstorganisierten Wohnens und solidarischen Wirtschaftens.

Dazu lädt die Esslinger Sommerakademie ein in die Gaststätte Hendlburg, direkt am Esslinger Marktplatz, Beginn ist um 20 Uhr.

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Bitte nicht auf die deutsche Art klatschen!

Heute mal wieder ein hier leider viel zu lange vernachlässigtes Thema: Warum es uncool ist, auf die deutsche Art zu klatschen (Links, zwo, drei, vier!) und so praktisch jedes Stück zur Marschmusik werden zu lassen (Bierzelteffekt). Das erläutert Klaus Kauker in seinem 2010 gedrehten Video. Woher das kommt? Von dem Beitrag "Was ist eigentlich so schlimm daran, auf die deutsche Art zu klatschen?" bei den Blogrebellen, die auch beleuchten, warum das mit dem Quintenzirkel so wichtig für DJs und MusikerInnen ist. Was man unter anderem bei Norah Jones, Sammy Davis Jr. (Der das nochmal ganz genau erläutert, ab Minute 9:20), Phil Collins, Aretha Franklin und hups, der Kelly Family nachschauen kann, die es im Gegensatz zum Publikum drauf haben, ebenso selbiges bei Tobias Mann - Deutschuntericht

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Jeden Tag was neues

Foto: hehe / Umbruch Bildarchiv Berlin
Jeden Tag kann einem in einer Großstadt wie Berlin irgendetwas skurriles oder ungewöhnliches begegnen. Etwas, wo der Blick drüber stolpert und wo er für Sekunden hängen bleibt. Etwas, was einen zum lächeln bringt oder was einem Rätsel aufgibt. Schön, wenn man es dann auch noch mit der Kamera festhalten kann. Die Bilder entstanden in den Jahren 2008 bis 2015.

Eine Fotoserie von hehe und Monika v. Wegerer beim Umbruch Bildarchiv.

Unterschreibt für ein kulturell vielfältiges Esslingen!

Vor ein paar Tagen hatte ich hier auf die Erklärung der VVN-BdA Kreisvereinigung Esslingen zur Schließung der Kneipe „fünfbisneun“ und zu den Geschehnissen rund um das Lorchareal in Esslingen hingewiesen. Inzwischen gibt es eine Petition, die man unterschreiben kann verbreiten soll. Nun denn:

Externer Inhalt von OpenPetition Historische Petition. Die aktuelle Verfügbarkeit ist nicht bestätigt. Inhalt öffnen

Blogkino: Nosferatu - Eine Sinfonie des Grauens (1922)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau gedrehten Nosferatu, eine Symphonie des Grauens. Wikipedia vermerkt zu dem allseits bekannten Gruselstreifen: "Der Stummfilm ist eine -“ nicht autorisierte -“ Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten, der in Liebe zur schönen Ellen entbrennt und Schrecken über ihre Heimatstadt Wisborg bringt. Nosferatu gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms und übte mit seiner visuellen Gestaltung einen großen Einfluss auf das Genre aus. Zugleich gilt das Werk mit seiner dämonischen Hauptfigur und seiner traumartigen, gequälte Seelenzustände spiegelnden Inszenierung als eines der wichtigsten Werke des Kinos der Weimarer Republik. Der Film sollte nach einem verlorenen Urheberrechtsstreit 1925 vernichtet werden, überlebte aber in unzähligen Schnittversionen und ist heute in mehreren restaurierten Fassungen verfügbar."

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