trueten.de

»Le problème avec ce monde est que les personnes intelligentes sont pleines de doutes tandis que les personnes stupides sont pleines de confiance.« Charles Bukowski

Leben in der Matrix: Globalisierungskritik spielbar - Onlinedemonstrationen auch

Quelle: Redblog
Sowohl der Protest gegen die G8 Vertreter als auch die Information über die krassen Folgen der "Globalisierung" kann im Netz inzwischen auch virtuell erfolgen: redblog verweist auf das Spiel McDonald's Videogame, das jetzt auch in der deutschen Fassung vorliegt und sich entweder online spielen lässt, aber auch runtergeladen werden kann.

Wer dagegen protestieren will, kann das inzwischen nicht nur in der Gegend um Heiligendamm, sondern auch heute ab 20:00 bei einer Onlinedemonstration in Second Life in Frankfurt am Main-West. Die Veranstaltung findet direkt vor der Paulskirche statt. Beim Netz gegen Armut gibt es für Interessierte hierzu auch eine technische Dokumentation.

Warum eigentlich nicht in Heiligendamm? Im Gegensatz zum richtigen Leben ist der Badeort in Second Life noch nicht gesperrt...

Das muss sich mir natürlich nicht erschließen. Ich für meinen Fall liege aber auch lieber nicht in der Nährlösung sondern bin lieber vor Ort.

In vielen Städten finden während der Proteste um Heiligendamm ebenfalls zahlreiche Aktionen statt, auf der Homepage der Vernetzung "Stuttgart Gegen G8" findet sich beispeilsweise der Hinweis darauf, daß jeden Tag ab dem 2.6 (außer 3.6.) ab 18 Uhr Kundgebungen in Stuttgart angemeldet sind. Diese werden voraussichtlich auf dem Schlossplatz stattfinden.

Ttrueten Swindlehurst ist einer der ersten Demonstranten in Frankfurt ;-)

Brüder zur Rente mit 70!

Via "Neue Rheinische Zeitung" bin ich auf die Neufassung des Liedes "Brüder zur Sonne zur Freiheit" gestoßen:

Brüder zur Rente mit 70

Brüder zur Rente mit 70 !
Schwestern, hört nicht zu früh auf !

Hört nicht a-auf.
Das mit den Bandscheiben gibt sich.
Wir sind noch lange gut drauf,
ja gut dra-auf.
Das mit den Bandscheiben gibt sich.
Wir sind noch lange gut drauf.

Seht wie noch immer Millionen
warten vor dem Arbeitsamt,
Arbeitsa-amt.
Weil sich die Alten nicht schonen,
ist Jugend zur Faulheit verbannt,
ja verba-annt.
weil sich die Alten nicht schonen,
ist Jugend zur Faulheit verbannt.

Seid ihr mit 60 am Ende,
Brüder, die Armut verlacht,
ja verla-acht.
Massive Kürzung der Rente,
Schwestern, so wird das gemacht,
ja gema-acht.
Massive Kürzung der Rente,
hat die Reform uns gebracht.

Externes Bild nicht verfügbar. Originalquelle öffnen

Foto: Liederlinge.de

Die Liederlinge: Gemischter geht's kaum: Fünfzig rote, grüne, lila und silberne Kölner Kehlen, gelegentlich auch mal einhundert zapplige Tanzbeine nebst Gitarre, Klavier, Flöte, Saxophon und Bongas, die sich - nach munteren Diskussionen - stets Jürgen Haufers Stöckchen fügen und sich immer noch den Spaß gönnen, mit kritisch-politischen, tierisch satirischen Chor-Revuen Kölner Bühnen aufzumischen.

Zu den Liederlingen

„Bezahlt wird nicht“ zum letzten Mal in Esslingen

Zwei Mal noch geht das Theaterstück „Bezahlt wird nicht“ nach Dario Fo des Vereins "Kultur am Rande" in Esslingen über die Bühne, bevor eine kleine Tournee nach Berlin, Kirchheim-Ötlingen und Echterdingen beginnt.

Bilderserie: Antonia und Giovanni

Im nobelpreisgekrönten Theaterstück nach Dario Fo sagen italienische Frauen: "Bezahlt wird nicht!", laden die Taschen voll und gehen als Schwangere getarnt nach Hause. Die Farce fängt an: Die Ware muss versteckt werden, weil die Männer gegen illegale Aktionen sind. So beginnt ein Verwechslungsspiel mit zwei Hausfrauen, zwei Arbeitern, zwei Polizisten, einem Sargträger und der heiligen Eulelia...

Im sehenswerten Stück werden Denkanstöße gegeben und mit aktuellem Bezug auf die aktuelle politische Realität mit Hartz IV, Mehrwertsteuererhöhungen und mehr nicht gespart. Insbesondere durch das engagierte und witzige Spiel der Schauspieler, die manchem Esslinger sicherlich bekannt vorkommen werden - gespielt wird von und für Obdachlose - erhält "Bezahlt wird nicht" eine zusätzliche, realistische Note, bei der einem das Lachen manchmal im Halse steckenzubleiben droht.

Eine Produktion des Vereins Kultur am Rande in Kooperation mit „SichtWechsel“, Kreisdiakonieverband Esslingen

25. und 26. Mai 2007, 20 Uhr, Aula der Burgschule Esslingen, Hindenburgstraße

Eintritt: 6 €/erm. 4 €



Weitere Berichte zur Arbeit von "Kultur am Rande":

• Theatertipp vom 3.12.2006

• Hinweis zur Aufführung des Stücks

• Bericht über den Vorschlag zum Ehrenamt in Baden Württemberg

• Fotoausstellung zum Hungerstreik bei Panasonic

Filmtipp: Der grosse Ausverkauf

Ein britischer Lokführer, eine philippinische Mutter, ein südafrikanischer Aktivist, die Bürger einer bolivianischen Stadt und in Deutschland ganz aktuell: 60 000 Beschäftigte bei der Telekom.

Sie kämpfen bereits gegen das, was uns alle erwartet: den GROSSEN AUSVERKAUF.

„Mit dem Film DER GROSSE AUSVERKAUF möchte ich zeigen, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt. Die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF haben zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ihre Wasser- und Stromversorgung, Busse und Bahnen und sogar das Gesundheitswesen komplett privatisiert werden. Sie haben mit etwas zu kämpfen, das uns früher oder später alle betreffen wird.

Aber mir ist wichtig zu zeigen, dass die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF keine passiven Opfer, sondern würdevolle und aktive Individuen, die in der Lage sind, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die privatisierte Realität, in der sie leben, zu verändern. Und wenn es nötig ist - Widerstand zu leisten. Der Film möchte die Öffentlichkeit aufrütteln und auf eine schleichende und gefährliche Entwicklung aufmerksam machen, die unser aller Leben betrifft.“
(Regisseur Florian Opitz)


Der Film kommt am 17. Mai 2007 in die Kinos. Zur Filmseite

Unterstützenswert: "Hayat TV"

Als aktives Gewerkschaftsmitglied und Arbeiterfotograf unterstütze ich das Projekt hayat TV. In den Medien, besonders im Fernsehen sind die Interessen und Bedürfnisse der so genannten „einfachen Menschen“ bestenfalls eine Randerscheinung -“ obwohl es dutzende von Fernsehprogrammen gibt. Das wirft die Frage auf, wer eigentlich dieses bürgerliche Programm macht und wer die Möglichkeit hat, sich mit seinen Problemen und Sorgen an diese Medien zu wenden -“ und dabei tatsächlich ernst genommen wird.

Völkerverständigung und Solidarität sind Randerscheinungen in diesen von einigen wenigen bürgerlichen Medienmonopolen kontrollierten Sendern. Dagegen wird rund um die Uhr vor allem die Jugend mit Egoismus, Selbstdarstellung, Rücksichslosigkeit regelrecht zugemüllt.

Gerade damit wird jedoch vor allem die Vereinzelung der Menschen und die Spaltung in Nationalitäten, Religionen gefördert.

Ich selber bin neben meinem Beruf als Metallarbeiter aktiv in verschiedenen politischen Initiativen und arbeite an alternativen Medien mit. Ich erwarte von einem Projekt wie hayat TV, das als „zweiter Kanal“ arbeiten will, dass es eben nicht „noch ein weiterer Sender“ wird. Gebraucht wird ein fortschrittlicher Sender, der Sprachrohr und eine Plattform wird für einen regen Meinungs- Informations- und Erfahrungsaustausch. Er muss es verstehen, dies zu verbinden mit kulturell niveauvollen Unterhaltungssendungen, die den Zusammenhalt der Menschen Massen fördern. So kann er einen Beitrag leisten, über sinnvolle gesellschaftliche Alternativen und Perspektiven nachzudenken und diese zu fördern.

Eine Verbundenheit mit eben diesen Menschen muss der Motor für das Gelingen des Projektes, und vor allem für seine Unabhängigkeit sein. Es kommt dabei vor allem auf die Menschen selber an, hier für aktiv zu werden.

Filmtipp: "Summer of Resistance Reloaded"

Foto: IndyMedia
Die Studierendenproteste breiten sich seit dem Sommersemester 2005, dem “Summer of Resistance”, immer weiter aus. 2006 schwappt die gelbe Welle von Hamburg über NRW auch nach Hessen. Inspiriert von den Kämpfen gegen das CPE in Frankreich, weitete sich der "Summer of Resistance" dann schnell zu einem bundesweiten Motto für die Studierendenproteste auch mit neuen Aktionsformen gegen Studiengebühren aus.

Die durch föderale Bildungspolitik hervorgerufene Dezentralisierung der Gegenaktivitäten löst sich scheinbar auf in bundesweiten Demos (6.7.2006 in Frankfurt/Main) und gelebter Solidarität der AktivistInnen. Ein Film über den wohl heißesten Protestsommer der letzten Jahre.

Der Film liegt im XVid-Format vor und passtmit 745 MB Dateigröße auf eine überlange 90 min. CD.

Er kann und soll gebrannt und verteilt werden - Spenden für die Unterstüzung von in Zusammenhang mit den Protesten Angeklagten.

Eine Übersicht, wo der Film gezeigt wird soll hier entstehen.

Links zum downloaden des Films: IVDN(video.indymedia.org) | E-Donkey/Emule Link

"Summer of Resistance reloaded", ca. 93 min., Deutschland 2007, creative commons license, feel free to copy
Kontakt (für Übersetzungen, Anregungen, Mitarbeitswünsche): imc-germany-studivideo@lists.indymedia.org

„1. Kurdische Filmtage Stuttgart“

Plakat
Der Mesopotamische Kulturverein e. V. Stuttgart und der Verband der Studierenden aus Kurdistan e. V. (YXK) veranstalten zum ersten Mal in Stuttgart in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Stuttgart die „1. Kurdischen Filmtage Stuttgart“.

Mit einer kontrastreichen Auswahl an Filmen wollen die Veranstalter das Leid, den Schmerz, aber auch die Lebenslust und den Humor des kurdischen Films nahe bringen.

Eine besondere Eigenschaft der kurdischen Filmwelt liegt in Ihrer Vielfalt. Nicht zuletzt aufgrund der Teilung Kurdistans benutzen kurdische Regisseure neben ihrer Muttersprache auch andere Sprachen wie Arabisch, Armenisch, Deutsch, Persisch, Russisch und Türkisch. Bereichert durch die unterschiedlichen Einflüsse der „Filmschulen“ ihres jeweiligen Landeskinos, bringen ihre Produktionen das Bewusstsein der kurdischen Identität und den Mitteilungsdrang eines weitgehend vergessenen Volkes mit Intensität zum Ausdruck. Zu den Filmtagen werden auch Regisseure oder Schauspieler erwartet.

Das Programm:

04. Mai 2007, Freitag

19.00 Uhr Empfang mit Essen und kurze Vorstellungen mit Gesprächsmöglichkeiten mit den Regisseuren und Schauspielern

20.15 Uhr „Identität“, Kurzdokumentation

20.45 Uhr „David der Tolhildan“ Doku NEU

22.15 Uhr Film 3, „Wodka Lemon“

05. Mai 2007, Samstag

18.00 Uhr „Vendetta Songs“ Dokumentation

19.00 Uhr „Tätowierungen“ Dokumentation

20.00 Uhr „DOL“ NEU

22.00 Uhr „Last Minute“

06. Mai 2007, Sonntag

18.00 Uhr „Die Tränen des Zap“ Doku

18.30 Uhr „Die Frauen von Ararat“

20.15 Uhr „Schildkröten können fliegen“

Weitere Informationen.

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