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»Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.« Einstein

Wessen Musik...

Heute hat mich mal wieder die M*d*a-M*rkt Werbung genervt. Daher folgendes zur Klarstellung:
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Fernseh- und Buchtipp: Ostern mit Gojko und Howard Zinn

Heute läuft die Flimmerkiste heiß - Ostermontag mit Gojko:

16:35 "Die Söhne der großen Bärin"
18:25“ Chingachgook - Die große Schlange”
20:15 “Ulzana (Apachen)”
22:05 “Osceola”

Howard Zinn
Foto: WikiPedia
In dem Zusammenhang auch gleich ein Literaturtipp: Howard Zinn, US-amerikanischer Historiker und Politikwissenschaftler hat in dem Buch “Die "Umsiedlung" der Indianer und der Krieg gegen Mexiko”, das in der Reihe "A People's History of the United States" erschien, die historischen Hintergründe beleuchtet: Ende des 18. Jahrhunderts wächst die Bevölkerung der Vereinigten Staaten immer schneller. Weiße Siedler und reiche Spekulanten begehren das Land der Indianer. Howard Zinn erzählt in Band 3 der Geschichte des amerikanischen Volkes, wie die Vereinigten Staaten die Stämme der Creek, Cherokee, Choctaw und Seminolen immer weiter in den Westen vertreiben. Mit falschen Versprechungen, Betrug und Gewalt zwingen Präsident Jackson und die Regierungen der einzelnen Staaten die Indianer, Abkommen zu ihrer Umsiedlung zuzustimmen. Das neue Land soll ihnen gehören, "so lange Gras wächst und Wasser fließt", doch diejenigen, die unterwegs nicht an Hunger oder Krankheit sterben, müssen auch dort Baumwollplantagen, Industrie und Eisenbahnlinien weichen.

Sehr lesenswert!

Hamburg: (After) Derbyparty

Am Donnerstag steigt die Derbyparty der Ultras St. Pauli, durch die Spielverlegung einen Tag anach. Das ganze findet im Ballsaal hinter der Haupttribüne statt, diesen erreicht man über den Eingang der Nordkurve bei der Domwache.

Eintritt: 3 Euro oder auch gerne 5 Euro Solieintritt

Dafür gibt es gute Laune, tolle Musik und günstige Getränke und dann ist das ganze auch noch für einen guten Zweck, denn der Gewinn geht in die Prozesskosten zu Gunsten kriminalisierter Sankt Paulianer.

Filmtipp: Mein Leben am seidenen Faden

Bildquelle: © 2003 Tom Deutschle, Französisch-Guayana
"78 Kilo Lebendgewicht - mein Leben am seidenen Faden", sind die Worte des bekannten Schauspielers Michael Mendl, als er an einem 10 Millimeter dünnen Seil in 50 Meter Höhe über dem Kronendach des tropischen Regenwaldes hängt. Für engagierte Biologen hat sich Mendl, Gewinner der Goldenen Kamera, in ganz außergewöhnliche Situationen begeben.

Wer den tropischen Regenwald kennen gelernt hat, wird nie wieder von dieser fazinierenden fremden Welt wegkommen. Die tropischen Regenwälder sind wichtig für Millionen von Tier- und Pflanzenarten, fürs Weltklima, für den weltumspannenden Wasserkreislauf, den Lebensraum vieler Menschen und ihrer Jahrhunderte alte Kulturen. Umso unverständlicher scheint es, wenn die alten Bäume gefällt werden für profitbringende Plantagen, Viehwirtschaft, Ackerbau oder für die Herstellung von Möbel oder gar für Streichhölzer.
Umweltpolitisch engagierte Ulmer Biologen überlegten sich, wie kann man einen Film über den tropischen Regenwald machen, der zugleich unterhaltend und informativ ist. Die Idee entstand: eine bekannte Person des öffentlichen Lebens soll eine Wissenschaftsgruppe in die Welt des Tieflandregenwaldes von Französisch-Guayana begleiten.

Der deutsche Schauspieler Michael Mendl erklärte sich als einziger von 50 angesprochenen Schauspielern, Sportlern und Moderatoren bereit, 3 Wochen lang die Wissenschaftler Dr. Bernhard Lohr, Tom Deutschle und Karl Knöpfle bei ihrer Arbeit zu begleiten. Mit Mendl haben die Biologen nicht nur einen Charakterkopf gewonnen, sondern einen sympathischen und charmanten Hauptdarsteller ihres Films, der keine Starallüren hat. Mendl ist aber nicht nur Begleiter. Durch seine Fragen an die Wissenschaftler werden wichtige ökologische Informationen an den Zuschauer gebracht. Die Fragen und Eindrücke Mendls wirken nicht gestellt oder zugeflüstert, sondern entspringen z.T. einer gewissen Naivität für jemanden, der sich mit der Tier- und Pflanzenwelt des tropischen Regenwalds nicht so gründlich beschäftigt hat.

Bildquelle: © 2003 Tom Deutschle, Französisch-Guayana
Wer den Film anschaut, versetzt sich ganz schnell in die Rolle von Michael Mendl. Mendl wird die fazinierende Welt des tropischen Regenwaldes stellvertretend für die Zuschauer erleben.
Auf dieser Expedition wird Michael Mendl viele Abenteuer zu bestehen haben. Er wird lange Kanufahrten auf entlegensten Regenwaldflüssen unternehmen, anstrengende Fußmärsche durch Wälder und Sümpfe bewältigen, in der Hängematte schlafen ....
Als Höhepunkt der Geschichte wird er die Tier- und Pflanzenwelt des nahezu unerforschten Kronendachs dieser Wälder zu sehen bekommen: Er wird die Forscher in die Baumkronen der Urwaldriesen begleiten. Diese Szene wird auch der spannungsgeladene Höhepunkt des Films werden: Wie fühlt sich unser Hauptdarsteller, während ihn die beiden Forscher an einem eigens konstruierten Flaschenzug in eine Höhe von 50 Meter hochziehen? Hält der Ast des Myrtenbaum, an dem der Flaschenzug hängt? Halten die Knoten? Was ist mit Wespen, giftigen Schlangen und Ameisen?
Die Filmemacher um Lohr, Deutschle und Knöpfle wollen keinen Survival-Trip à la Nehberg machen, sondern dem Zuschauer vermitteln, wie tropenökologische Arbeit tatsächlich stattfindet: Abmessen der Abstände der Bäume, Umfang und Höhe ermitteln und das in einem unwegsamen kleinen Gebiet inmitten des Regenwaldes. Die Gefahren darstellen und gleichzeitig vermitteln, wie schön doch "die grüne Hölle" ist.
Tropenerfahrene Kamera- und Tonmänner halten optische wie akustische Eindrücke fest: Bäume mit riesigen Brettwurzeln - bedeckt von Lianen und Aufsitzerpflanzen - ragen weit in den Himmel empor. Andere Bäume sind innen hohl, es sind die faszinierenden Würgefeigen. Und ab und an hört man das laute Geschrei wunderschöner Aras bzw. das markdurchdringende Geschrei der Brüllaffen.
Den Biologen sind durch ihren insgesamt 8-monatigen Forschungsaufenthalt die Regenwälder und Bedingungen von Französisch-Guayana sehr gut bekannt. Durch ihre Kontakte haben die Filmemacher Zugang zu Orten und Stationen bekommen, die üblicherweise nur Wissenschaftlern zugänglich sind.

Der Film hinterläßt nachhaltige Eindrücke, sodass noch Tage danach der Film in Gedanken nachwirkt. Mendl: "Hier in den Baumkronen wurde mir bewusst, dass ich zwar Tausende von Kilometern von Zuhause entfernt bin, dass aber das Schicksal des Regenwaldes mich und uns alle unmittelbar betrifft. Auch sein Überleben hängt inzwischen am seidenen Faden. Wenn uns nicht gelingt, dieses für unser Weltklima entscheidende Ökosystem zu schützen und es zu erhalten, dann ist auch unser Schicksal besiegelt."

Die Dreharbeiten waren im März 2003. Finanziert wurde der Film privat von Bernhard Lohr. Die über 70.000,- € teure Produktion kommt nun erstmals im deutschen Fernsehen. Der Film wurde auf 45 Minuten geschnitten und neu vertont. Die Sendetermine sind: Mi, 21.03.07, 19.15 Uhr, Mo, 26.03.07, 08.15 Uhr und Di, 27.03.07, 18.30 Uhr in Phoenix.

Die Filmemacher machen auch öffentliche Vorträge und Diskussionen zu ihrem Film. Kontakt kann per eMail aufgenommen werden.

Weitere Informationen unter: Faszination Regenwald e.V.

Rettet den Regenwald e.V.

Wikipedia - Regenwald

Erstveröffentlichung bei MLPD Ulm, die Fotos erscheinen mit freundlicher Genehmigung von Tom Deuschle

Shutdownday 2007

Am Shutdown Day 2007 kann / soll man seine Computer für 24 Stunden gar nicht und / oder mal ganz anders benutzen. Das Mobilisierungsvideo unterbreitet Notebook Besitzern einige Vorschläge:
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Meine xbox werde ich mit Sicherheit nicht herunterfahren, nach 455 Tagen Uptime weiß ich schon gar nicht mehr, wie das Ding zu starten ist: