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»Revolutionäre gehen nie in Pension.« Fidel Alejandro Castro Ruz

TV Tipp: "Die Unwertigen"

"Elfriede Schreyer, Richard Sucker, Waltraut Richard und Günter Discher haben keine unbeschwerte Jugend erlebt. Ihre Zeit im Kinderheim oder Jugend-KZ war von Demütigungen, Schlägen, Hunger und Angst um das schlichte Leben geprägt. Viele ihrer Leidensgenossen wurden von den Nazis in Heimen oder Vernichtungslagern ermordet. Während die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in den NS-Jugendorganisationen "gleichgeschaltet" wurde, hatte man diejenigen, die sich nicht in das System fügten, zu "Unwertigen" erklärt. Auch nach dem Ende der Diktatur, in der jungen BRD, änderte sich zunächst wenig. Elfriede Schreyer blieb im "Kalmenhof", einem sogenannten Erziehungsheim. Als Kind mit Schreib- und Leseschwäche war sie von den Nazis dort eingewiesen worden, mit der Diagnose "mittlerer Schwachsinn". So stigmatisiert verbrachte Elfriede Schreyer über 30 Jahre im "Kalmenhof". Erst 1972 erreichte eine engagierte Psychologin ihre Entlassung. Bis heute ist sie nicht angemessen entschädigt worden. Auch die anderen warten vergebens auf Wiedergutmachung. Der Film "Die Unwertigen" von Renate Günther-Greene erzählt die Geschichte dieser vier Menschen, die überlebt haben, aber bis heute von den traumatischen Erlebnissen der verlorenen Jahre geprägt sind."

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Sonntag, 6. Juni 2010, 22.30 Uhr auf 3Sat

Via "junge Welt"

Blogkino: Duffy the Mascot (1934)

Heute im Blogkino: Duffy the Mascot (1934), ein Stop Motion Animationsfilm des polnischen Pioniers Władysław Starewicz.

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Zuletzt bearbeitet am 17.04.2010 10:16

Blogkino: The 39 Steps (1935)

Bevor wir uns in der kommenden Woche wieder ernsteren Themen zuwenden werden zeigen wir in der heutigen Folge unserer Reihe "Blogkino" mal wieder ein hochklassiger Thriller: "The 39 Steps" von Alfred Hitchcock von 1935: "Während eines Auftritts von „Mister Memory“, eines Mannes, der sich auf Jahrmärkten sein Geld mit seinem unglaublichen Gedächtnis verdient, das auf jede Frage eine Antwort findet, fällt ein Schuss. Panik bricht aus, die Menschen stürmen hinaus und Annabelle Smith fällt buchstäblich in die Arme des Kanadiers Richard Hannay. Sie fühlt sich verfolgt und lädt sich zu Hannay nach Hause ein, wo sie ihm anvertraut, eine Spionin zu sein. Eine gewisse ausländische Macht hätte geheime Dokumente gestohlen, alles drehe sich um die mysteriösen „39 Stufen“, vertraut sie Hannay an, der sich daraus jedoch keinen rechten Reim machen kann. Weiterhin erwähnt sie einen Ort in Schottland und dass der Anführer der Spione einen verstümmelten kleinen Finger habe. (...)"

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Zuletzt bearbeitet am 08.03.2010 11:03

Sie leben!

Buchcover
Gestern hatte ich Post von Unrast bekommen und gleich "Nachtschicht" eingelegt, um mir die ersten Beiträge im vom ak wantok herausgegebenen neuen Buch "Perspektiven autonomer Politik" reinzuziehen: Das Interview mit Wolf Wetzel beispielsweise zur Frage autonomer Theoriearbeit, deren Zusammenhang zur Praxis und zu den Möglichkeiten und Notwendigkeiten autonomer Perspektiven. Zu Wort kommen aber auch jüngere ProtagonistInnen, die darüber diskutieren, was für sie die autonome Subkultur ausmacht oder Leute vom Versand "Fire and Flames", von "Disorder" und "Red Stuff", die zum autonomen Lifestyle und wie und ob die die Bedienung dieser Bedürfnisse mit Kapitalismuskritik verträgt befragt werden.

Angesichts der sonst trotz Ellenlänge großteils wenig vorwärtsweisenden Texte in anderen Publikationen ist das Buch längst überfällig gewesen, zumal es seit den 1990er Jahren (nach "Drei zu Eins", "Feuer und Flamme 2", "Glut und Asche", den Autonomiekongressreadern, den es auch als Reprint gibt und den l.u.p.u.s. Büchern "Geschichte, Rassismus und das Boot. Wessen Kampf gegen welche Verhältnisse" und "Lichterketten und andere Irrlichter - Texte gegen finstere Zeiten") kaum derart umfangreiches Material gab. Das Buch freut mich - besonders auch deshalb, weil es ja die durchaus verbreitete Meinung gibt, dass es keine Autonomen mehr gebe bzw. sie - außer in Griechenland usw. - keine Rolle mehr spielen. Und weil es angesichts der Themenvielfalt zeigt, dass noch einiges in der Bewegung steckt, wenn es entsprechend reflektiert wird. In dem Sinne bin ich auf den Rest der Beiträge sehr gespannt.

Der ak wantok hat in diesem Buch an die 50 Beiträge vereint, die sich mit der Geschichte, vor allem aber mit der Gegenwart und Zukunft der autonomen Bewegung auseinandersetzen. Der Textsammlung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die autonome Bewegung nicht nur ein bedeutendes Kapitel in der neueren Geschichte linksradikalen Widerstands in Europa darstellt, sondern dass sie einen Rahmen geschaffen hat, der auch zukünftig das Schaffen und Verteidigen gegenkultureller Räume ebenso ermöglichen und stärken kann wie den Kampf gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung. Aus der Einleitung: "Autonome Diskussionen finden auf Treffen statt, auf Veranstaltungen und Demos, in Szeneblättern und Internet-Foren. Sie sind breit gefächert, vielfältig und komplex, und das ist gut so. Manchmal jedoch scheinen den Diskussionen gemeinsame Referenzpunkte zu helfen, die Debatten zusammenfassen, zueinander in Beziehung setzen und in historische Zusammenhänge rücken. Dies kann zu mehr Klarheit führen, noch einmal neue Perspektiven ermöglichen und Grundlagen für weitere lebendige Diskussionen schaffen." (Verlagsankündigung)


ISBN: 978-3-89771-500-4
Ausstattung: br., 406 Seiten
Preis: 18.00 Euro

Rettichbratlinge an scharfem u. jungem Gemüse

"Die Deutschen sind für den Vegetarismus nur sehr bedingt zu erwärmen. Nach einer Umfrage der Apotheken Umschau wollen 41,5 Prozent "mindestens einmal am Tag" Fleisch oder Wurst auf den Tisch. Besonders versessen sind dabei die Männer. Von ihnen sagt mehr als jeder Zweite (53,9 Prozent), ein Tag ohne Fleisch komme bei ihnen nicht in Frage. Bei den Frauen können immerhin drei von zehn (29,9 Prozent) nicht ohne eine tägliche Fleischportion auskommen." Quelle

Das liegt vielleicht auch an fehlender Zeit. Daher heute mal wieder ein Rezept. trueten.de proudly presents:

Schnelle Rettich Bratlinge an scharfem u. jungem Gemüse


Zutaten für die Bratlinge:
150 ml Gemüsebrühe
Bindemittel, z.B. Guarkernmehl. (1 Esslöffel reicht)
175 g kernige Haferflocken
2 Eier (Veganer können diese weg lassen, müssen aber den Bratling pro Seite 1 Minute länger braten)
200 g Tofu (Neutral)
200 g Rettich
1 Bund Petersilie
1 Frühlingszwiebel
Salz
Pfeffer
Öl



Die Haferflocken mit der kochenden Brühe übergießen, mit einem Löffel vermengen und die Masse 5 Minuten ziehen lassen. Inzwischen die Eier verquirlen, den Tofu  mit einer Gabel zerdrücken, den Rettich grob raspeln.



Die Petersilie sehr fein wiegen.



Ungefähr so:



... und die Zwiebel in feine Ringe schneiden.



Diese Zutaten - bis auf die Zwiebel - miteinander vermischen. Bindemittel durch ein Sieb einstreuen und mit den Gewürzen abschmecken.



1 Esslöffel Öl in der Pfanne erhitzen. Bratlinge mit nassen Händen formen (ca. 1 -2 gehäufte Esslöffel pro Bratling). Die Bratlinge in zwei Etappen 4 Minuten pro Seite braten (Vegane Variante 1 Minute / Seite mehr!):



Nachdem die erste Seite angebraten ist, die Hälfte der Zwiebelringe hinzugeben und mitbraten.



Die erste Hälfte im Backofen bei ca. 100° warm halten. Mit der zweiten Ladung der Bratlinge ebenso verfahren.

Dazu gibt es eine schnelle scharfe Gemüsesoße. (Wer mehr Zeit investieren möchte, nehme einfach meine Standardssoße). TK ist kein Frevel, gammeliger Kram von der Komposte schon (Wichtig: Jung soll es sein. Es gart schneller und schmeckt feiner. Ansonsten:

600 Gramm Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Brokkoli - was gerade so herumliegt.
1 Dose gehackte Tomaten
1 mittlere Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer und:
"La Chinata - Pimentón de la Vera"

Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Öl in eine Pfanne und Zwiebeln mit dem Knoblauch zusammen goldgelb anbraten.



Gemüse hinzu geben und einkochen lassen. 2 Teelöffel "La Chinata - Pimentón de la Vera" dazugeben. Mit den Tomaten ablöschen, weitere 5 Minuten garen und mit den Gewürzen abschmecken.



Auf vorgewärmeten Tellern die Bratlinge anrichten und die scharfe Gemüsesoße dazu geben.


Wer beim Schärfen daneben gelangt hat, reiche etwas Weißbrot. Dazu passt korsischer Rotwein, z.B. ein 2008er "Réserve du Président".

Mahlzeit!
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Zuletzt bearbeitet am 17.05.2010 07:31

Blogkino: Fresh Hare (1942)

In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute einen Clip aus der endlosen "Merry Melodies" Serie: Fresh Hare (1942). Der bekannteste Hase der Welt, Bugs Bunny, wird gesucht. Natürlich wegen Karottendiebstahl. Und daher "tot oder lebendig" von Elmer Fudd, der die berittene Polizei anführt.



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Blogkino: Popeye the Sailor meets Ali Baba's Forty Thieves (1937)

In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute mal wieder einen Streifen mit Popeye. Ein klassischer arabischer Stoff in dem geklärt wird, was die Handelsmarine mit den 40 Räubern zu tun hat...



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Zuletzt bearbeitet am 07.03.2010 17:19

Blogkino: "The Revolution will not be televised"

Es sollte wohl eine einfache Doku über 'die Revolution', den Wandel des Landes Venezuelas (80% der Menschen lebten in Armut bzw. profitierten nicht von dem natürlichen Reichtum des Landes; eine sehr kleine 'Elite' zog umso größeren 'Nutzen' daraus) und über Chavez werden. Chavez wollte sicherlich einfach Werbung für seine Sache machen. Doch dann kam es ein bißchen anders. Es gab einen Putsch gegen ihn.

Zuletzt bearbeitet am 17.04.2010 10:14