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»Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.« Goethe

Izaak S. Maizenberg: All You Need to Know about the Design and Repair of Russian Cameras

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Nevertheless, it is always good to know how a camera works and how it can be repaired. The book by Izaak S. Maizenberg is a good guide here. It can be downloaded in various formats or read online at archive.org or to buy in good quality print at Amazon.




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Gedenken am Jahrestag der Schiffskatastrophe vor Pylos

Das Foto zeigt einen Mann, der bei der Gedenkveranstaltung eine weiße Rose ins Wasser der Spree legt, in dem einige Sarguntereilte  mit vielen bunten Papierschiffchen schwimmen.
Foto © heba / Umbruch Bildarchiv
Eine Gruppe Überlebender des Schiffsuntergangs vor Pylos ist in Berlin zusammengekommen, um zum Jahrestag am 14. Juni der über 600 Ertrunkenen zu gedenken. Bei der Gedenkfeier forderten sie die Verurteilung der Verantwortlichen, die Bergung und Identifizierung der Leichen und Herausgabe an die Angehörigen sowie eine menschenwürdige Aufnahme der Überlebenden.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

In der Nacht auf den 14. Juni 2023  sank rund 50 Kilometer vor dem griechischen Küstenort Pylos das Flüchtlingsboot Adriana mit über 750 Menschen. Nur 104 Geflüchtete überlebten - über 600 Kinder, Frauen und Männer ertranken. Die griechischen Behörden sowie Frontex waren zuvor über 15 Stunden über die kritische Lage informiert, die griechische Küstenwache war zum Zeitpunkt des Untergangs vor Ort - dennoch wurden keine Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Die ausbleibende Hilfe europäischer Akteur*innen zog international Entsetzen und Kritik nach sich. Die Überlebenden fordern Gerechtigkeit und verklagten die griechische Küstenwache.

40 Überlebende reichten am 13. September 2023 Strafanzeige gegen die griechische Küstenwache ein, 13 weitere schlossen sich an. Es ist ein jahrelanges Verfahren bis hin zu höchsten Gerichten zu befürchten, wie das über acht Jahre andauernde Verfahren beim ähnlich gelagerten Schiffsuntergang vor Farmakonisi 2014 zeigt.

Auch die Verantwortung von Frontex wurde bisher nicht aufgearbeitet. Frontex war ebenso wie die griechische Küstenwache bereits 15 Stunden vor dem Untergang von der italienischen Rettungsleitstelle über die in Seenot geratene „Adriana“ mit rund 750 Menschen an Bord informiert worden (siehe ausführliche Zeitleiste des Geschehens). Frontex löste jedoch nicht den Mayday-Seenotrettungsruf aus und die Küstenwache ergriff keinerlei Rettungsmaßnahmen. Übereinstimmenden Berichten von Überlebenden zufolge war ein Manöver der Küstenwache ursächlich für den Untergang der Adriana (siehe Recherchen von Lighthouse Reports und Forensis u.a.).

Vor den Augen der griechischen Küstenwache und unter Beobachtung der Luftüberwachung von Frontex ertranken schließlich über 600 schutzsuchende Frauen, Kinder und Männer. Nur 104 Menschen überlebten das Inferno. Das Ereignis reiht sich ein in immer wieder stattfindende Menschenrechtsverletzungen Griechenlands gegen Geflüchtete. - Nora Brezger -

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Berlin: Mietendemo 2024

Ein Teilnehmer der Demo hält ein  Plakat hoch mit dem Text: "Miethaie über die Planke!"
Foto: © heba / Umbruch Bildarchiv
Rund 10.000 Menschen demonstrierten am 1. Juni 2024 in Berlin gegen zu hohe Mieten, Verdrängung und Wohnungsnot. Aufgerufen hatte das #Mietenwahnsinns-Bündnis mit Unterstützung von etwa 200 Mieteriniatiativen, Stadtteilgruppen, Nachbarschaftsinitiativen, Hausgemeinschaften und linken Organisationen.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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Farbfilter für Thypoch Objektive

Leica M11M mit Thypoch 28mm/f1.4 Linse sowie Tiffen Rotfilter.
Leica M11M mit Thypoch 28mm/f1.4 Linse sowie Tiffen Rotfilter.

Bild anklicken für größere Ansicht.

Auch heutezutage ist die Verwendung von Filtern beim Fotografieren nicht in jedem Fall durch die digitale Bildbearbeitung zu ersetzen. Aber abgesehen von unterschiedlichen Durchmessern, die den Erwerb von mehreren Filtern oder Distanzringen zur Folge haben, sind oft die Sonnenblenden bei aufgeschraubten Filtern nicht mehr zu verwenden, da der Filter meist größer ist als der Anschluß der Sonnenblende. Besonders ärgerlich ist das bei UV Filtern, die viele Fotograf:*Innen zum Schutz der Frontlinse ständig montiert haben.

Ein Verzicht auf die Sonnenblende kommt oft ebenfalls nicht in Frage, so daß sich die Herausforderung stellt, passende Filter zu finden. In meinem Fall fotografiere ich abseits der Summiluxe auch gerne mit modernen Chinese:*Innen, die zum Teil eine tolle Qualität zu einem Bruchteil der von den Wetzlarer Gläsern aufgerufenen Preisen abliefern, in dem Fall mit den Thypoch Simera 28mm/f1.4 und dem 35/f1.4. Zumindest für diese beiden Objektive, die Filter im Durchmesser von 49mm benötigen, bin ich bei den Optikern der U.S. Firma Tiffen fündig geworden. Diese bietet für einen halbwegs akzeptablen Preis Rotfilter in Grad 25 sowie Orangefilter in Grad 21 und Gelbfilter in Grad 15 an. Die Filter ermöglichen den gleichzeitigen Einsatz der Sonnenblende. Selbiges gilt für den UV Filter, der in einfacher Qualität günstig oder in professioneller Qualität etwas teurer zu bekommen ist. Zu guter Letzt darf natürlich ein zirkularer Polfilter nicht fehlen, der ebenfalls für den einsatz mit der Sonnenblende passend verfübar ist.


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Feminist City Utopia

Das Foto zeigt ein Grafitty auf einer Mauer in einem Park. Der Text: "Feminist Action". Davor steht eine Person mit einem Stöckchen in der Hand, ein Hund sieht zu ihr. Eine weitere Person sitzt auf einer Bank und schaut beiden zu.
Foto: © Feminist City Utopia via Umbruch Bildarchiv
Feministische Künstler*innen gestalten den Stadtraum und malen für eine gerechte und inklusive Stadt. Eine Netzwerk-Ausstellung zu feministischen Perspektiven im öffentlichen Raum startet am Samstag, den 25. Mai 2024 ab 18 Uhr in der Galerie Neurotitan.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

In der Galerie neurotitan entsteht eine begehbare und transformierbare Stadtlandschaft, die feministische Utopien darstellt und damit erfahrbar macht. Das Netzwerk United Feminist Power lädt zur partizipativen Ausstellung ein, um gemeinsam Vorstellungen einer feministischen Stadt an die Wände zu malen, zu bauen und zu diskutieren.

Das bestehende Netzwerk ist aus Gruppen der Graffiti- und Urban Art-Kultur hervorgegangen, allerdingswollen wir die Einladung ausweiten auf alle visuellen Aktionen und Aktionsformen im öffentlichen Raum. Wir wollen feministische Ideen der Alltagsgestaltung zeigen, d h. gemeinsame und sich gegenseitig berücksichtigende Praxen hervorheben, dokumentieren und vor Ort erleben.

Das derzeitige Leben an sich ist polarisiert, konfliktreich und von Männerdominanz sowie patriarchaler Gewalt geprägt. Dieser Ist-Zustand spiegelt sich in der räumlichen Gestaltung der Ausstellung wider. Räumliche Elemente greifen Themen wie Gewalt gegen FLINTA*, fehlende Räume und Infrastrukturen wie auch Ausschlussmechanismen auf. Diesen werden intersektional-feministische Gegenentwürfe, Vorstellungen und Utopien gegenübergestellt. Kunstwerke dienen dabei als Vermittlung und Manifestationen von Optimismus und Empowerment. Andere Städte sind möglich und dies bedeutet im Rahmen der Ausstellungen gerechte und inklusive Städte.

Die Ausstellung ist als Netzwerk-Ausstellung konzipiert. Künstler*innen, Projekte und Einrichtungen sind eingeladen, sich durch Beiträge zu beteiligen. Feministische Sichtweisen bedeuten für uns auch, gemeinsam Spaß zu haben und uns miteinander zu verbinden. Genauso wie es innerhalb der Ausstellung viel Raum für Austausch und miteinander Kunst machen gibt, ist auch das Rahmenprogramm dahingehend ausgelegt, sich über Kunstpraktiken kennenzulernen, Ideen und Vorstellungen zu teilen und gemeinsam in Aktion zu treten. Kommt vorbei!

Ort: neurotitan shop & gallery
im Haus Schwarzenberg
Rosenthalerstraße 39
10178 Berlin

Mehr Infos

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Aktionswochenende gegen Tesla

Das Foto zeigt die Demo im Bullenspalier mit dem Frantttransparent "Disrupt Capitalism - Create Future - Wir sind die Verkehrswende"
Foto; © Tim Wagner via Umbruch Bildarchiv
Web: Homepage von Tim Wagner
Mit Aktionstagen und einer Demonstration protestierten vom 8. bis 12. Mai 2024 mehr als 2500 Menschen in Grünheide bei Berlin gegen die geplante Erweiterung der Tesla „Gigafactory“, für den Schutz des Trinkwasserschutzgebiet und die Umsetzung einer echten Verkehrswende. Aufgerufen zu den Protesten hatte „Disrupt Tesla“, das Bündnis „Tesla den Hahn abdrehen“, und die regionalen Bürgerinitiativen Grünheide und die Waldbesetzung „Tesla Stoppen“.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv
Über 800 Menschen beteiligten sich am 10. Mai 2024 an einer Demonstration vom selbstorganisierten Camp aus in Richtung Waldbesetzung am Bahnhof Fangschleuse. Dort gelang es hunderten Menschen, die Polizeiketten zu durchfließen und weit Richtung Tesla-Werk vorzudringen.

Die Polizei war zunächst überfordert. Sie setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein und verletzte mehrere Demonstrant:innen. Weitere Gruppen besetzten die Landstraße L23 und einen ehemaligen Flughafen, der als Warenlager dient.

Am 11. Mai demonstrierten mehr als 2.000 Menschen unter dem Motto „Wasser. Wald. Gerechtigkeit. Für eine Verkehrswende jenseits von Tesla“ vor die Werkstore von Tesla. Angesicht der Proteste hatte Tesla die Produktion vom 8. bis zum 12. Mai eingestellt. Obwohl 62% der Bürger:innen von Grünheide den Bebauungsplan ablehnten, hat die Mehrheit des Gemeinderates am 16. Mai der umstrittenen Erweiterung von Tesla mit leichten Änderungen zugestimmt. Die Aktivist*innen kündigten verstärkten Widerstand an.

Weitere Ereignisse zu diesem ThemaLinks

Judiths Krise: Jubiläums-Konzert

"Das Foto von © heba zeigt den Frauenchor beim Gemüsegipfel mit Gemüsekostümen"
Foto: © heba / umbruch Bildarchiv
Seit unfassbaren 31 Jahren singt der gemischte Frauenchor politisch, bunt, schräg & schrill in Kreuzberg, Berlin, Germany, Welt, Erde, Kosmos… Das ist der Gipfel! Die Welt steckt in einer Krise. Luft-, Wasser- und Bodenqualität lassen zu wünschen übrig, vom Wetter oder gar selbstbestimmtem Leben ganz zu schweigen. Gemüse aus aller Welt trafen sich in Berlin zu einem Weltgemüsegipfel, um ihre Probleme zu erörtern und nach Lösungen zu suchen…“

Zu den Fotos bei Umbruch Bildarchiv.

Weitere Fotos im alten Bildarchiv (1980 - 2018)
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1. Mai Razzia im Problemkiez Grunewald

Das Foto von © Kinkalitzken zeigt eine Einlage mit 5 Personen auf einer Baustelle. Auf der Betonwand steht: "Wreck the Walls of Capitalism" und ein Anarchiesymbol. Eine Person schaukelt auf einer Abrißbirne, ein als Vertreter der Spezial-Enteignungs-Kräfte (S.E.K.) Grunewald verkleideter Mensch spricht in ein Mikrofon
Foto: © Kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv
Rund 5.000 Menschen sind am 1. Mai zur „Razzia im Villenviertel“ in den Berliner Grunewald gekommen. „Die Gegend im Berliner Südwesten bietet seit jeher der kapitalextremistischen Szene Unterschlupf“ stellen die zuständigen Einsatzkräfte im Aufruf zum Einsatz fest.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

„Millionenfacher Raub, demokratiegefährdende Umtriebe und mehrfache gemeinwohlschädliche Bankengründung - die Spur vieler Kapitalverbrechen führt ins Villenviertel Grunewald.

Die üble Gegend im Berliner Südwesten bietet seit jeher der kapitalextremistischen Szene Unterschlupf. Expertinnen der Spezial-Enteignungs-Kräfte (S.E.K.) Grunewald vermuten hier ein diskret agierendes Netzwerk von radikalen Kapitalistinnen, die im großen Stil Finanzströme von Unten nach Oben organisieren. Lobbyist*innen und Aktionäre, Steuerflüchtige und Protagonisten des Bankenskandals leben in diesem Milieu akzeptiert und unbehelligt.

Mit einem Großeinsatz stürmen wir am 1. Mai ins Villenviertel Grunewald! Da die monetärideologische Szene gewaltbereit und extrem gut vernetzt ist, müssen wir in angemessener Stärke anrücken! Aufgerufen sind autonome Einsatzkräfte aus dem gesamten Stadtgebiet. Wir filzen den Filz!

Spezial-Enteignungs-Kräfte (S.E.K.) Grunewald“
(aus: Aufruf zur Demonstration)

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