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»La propriété, c'est le vol« Pierre Joseph Proudhon

k9 - combatiente zeigt: "La hora de los hornos" - Die Stunde der Feuer

politischer filmabend - SONNTAG 12. januar - 19h, 1:24:55 (OmU) cine de liberación - 'Kino der Befreiung'

FERNANDO „PINO“ SOLANAS Hacia un Tercer Cine La hora de los hornos -“ Die Stunde der Feuer = 1. teil „Neocolonialismo y violencia“, der erste Teil der argentinischen Trilogie "La hora de los hornos". Der in Argentinien lange verbotene Dokumentarfilm (1968) entwirft ein komplexes Panorama sozialer und politischer Missstände und ist ein Weckruf gegen neokolonialistische Repression, der revolutionäres Bewusstsein und Handeln einfordert.
Fernando Ezequiel Solanas bekannt als Pino Solanas ist ein argentinischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Politiker. Solanas beteiligte sich aktiv an der Grupo Cine Liberación, die in den 1970er Jahren das argentinische Kino revolutionierte. Zusammen mit Octavio Getino schrieb Solanas das Manifest: „Für ein drittes Kino“ - "Ein Kino der Dekolonisation"

Das Kino schreit nach Revolution!

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Sepultura live - 26. November 2019 in La Maroquinerie, Paris

Die 1984 vor dem Hintergrund von Militärdiktatur und Polizeigewalt in Belo Horizonte gegründete Band Sepultura fand mit ihrem explosiven Metal-Sound schon früh ihren eigenen Stil: eine Verbindung aus Thrash-, Death- und Groove-Metal mit sehr rebellischem Touch. Dazu empfehlen wir das vorab Kurzinterview mit Sänger Derrick Green, der zu Bolsonaro, Trump und Co. sehr eutliche Worte findet.
Historischer Videobeitrag von ARTE Dieses Video wurde ursprünglich über den ARTE-Player eingebunden. Ob es weiterhin verfügbar ist, kann nicht bestätigt werden. Erst beim Öffnen wird eine Verbindung zu ARTE hergestellt. Video bei ARTE öffnen Und jetzt bitte Ohrenstöpsel einsetzen! Historischer Videobeitrag von ARTE Dieses Video wurde ursprünglich über den ARTE-Player eingebunden. Ob es weiterhin verfügbar ist, kann nicht bestätigt werden. Erst beim Öffnen wird eine Verbindung zu ARTE hergestellt. Video bei ARTE öffnen

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

ARGENTINIEN
Aufbruch in den Anden. Jahresrückblick 2019. Gegen soziale Ungleichheit. Proteste in Ecuador, Chile und Kolumbien gehen weiter

BOLIVIEN
Die Pläne für eine Festigung der politischen Situation in Bolivien nach dem Putsch gegen den linken Präsidenten Evo Morales nehmen Form an. Wie der Vorsitzende des Obersten Wahlgerichts (TSE), Salvador Romero, am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, sollen bis Montag Zeitplan und Ablauf der Präsidentschaftswahl veröffentlicht werden. Sie soll dann laut Gesetz innerhalb von 120 Tagen erfolgen. Die De-facto-Regierung der selbsternannten "Interimspräsidentin" Jeanine Áñez sieht in den Wahlen ihre wichtigste Aufgabe, um sich einen legalen Status zu verleihen.

Mexiko hat eine Klage gegen Bolivien beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag angekündigt, weil seine Botschaft in La Paz Repressalien ausgesetzt sein soll. Mit der Stationierung großer Zahlen von Polizisten und Geheimdienstmitarbeitern rund um das Botschaftsgebäude verletze Bolivien das Wiener Übereinkommen von 1961 zum Schutz diplomatischer Missionen, sagte Außenminister Marcelo Ebrard am Donnerstag in Mexiko-Stadt.

Die De-facto-Präsidentin von Bolivien, Jeanine Áñez, hat die Botschafterin von Mexiko, María Teresa Mercado, sowie die Geschäftsträgerin von Spanien, Cristina Borreguero, und den spanischen Konsul, Álvaro Fernández, zu “personae non gratae- erklärt und ihnen 72 Stunden eingeräumt, das Land zu verlassen.

BRASILIEN
Straftäter in Uniform begnadigt: Der brasilianische Staatschef hat zu Weihnachten die Freilassung verurteilter Mitglieder der Armee und der Polizei erwirkt. Unklar ist, wieviele das betrifft.

Jahresrückblick 2019. Heute: Brasilien. Südamerikas Riese wird autoritär regiert und schwimmt im Fahrwasser der Vereinigten Staaten

CHILE
Nach monatelangen Protesten hat die chilenische Regierung das Referendum über eine neue Verfassung für den 26. April 2020 angesetzt. Präsident Sebastián Piñera unterzeichnete dazu am letzten Freitag ein Dekret.

KUBA
Millionen Kubaner feierten am Dienstag den Jahreswechsel und einen Tag später -“ trotz verschärfter US-Blockade -“ das 61. Jubiläum ihrer Revolution. Traditionell wird das neue Jahr um Mitternacht mit 21 Salutschüssen von der Festung San Carlos de la Cabaña über der Hafeneinfahrt Havannas begrüßt. Neben den privaten Feiern im Familien- und Freundeskreis finden allein in der kubanischen Hauptstadt 46 öffentliche Konzerte und Tanzveranstaltungen statt, deren Besuch für die Bürger in allen Stadtteilen kostenlos ist.

NICARAGUA
Die nicaraguanische Regierung hat zum Jahresende 91 Gefangene freigelassen, die im Zusammenhang mit den Protesten vom 18. April 2018 gegen die Regierung von Daniel Ortega und den nachfolgenden Auseinandersetzungen festgenommen worden waren.

VENEZUELA
Die von der Opposition dominierte venezolanische Nationalversammlung hat ihre Regeln geändert, um auch abwesenden Abgeordneten eine Teilnahme zu ermöglichen. Die Opposition erlaubt zukünftig auch eine “virtuelle Teilnahme-, um Abgeordneten außerhalb des Landes die Abstimmung bei der Gesetzgebung zu ermöglichen.

Kurz vor Jahresende konnte Venezuelas Regierung eine Erfolgsmeldung verkünden. Am vergangenen Donnerstag (Ortszeit) übergab Staatschef Nicolás Maduro in der Hafenstadt La Guaira nördlich von Caracas die dreimillionste Wohnung, die durch das staatliche Bauprogramm "Gran Misión Vivienda Venezuela" (GMVV) fertiggestellt wurde. Er habe damit das vor acht Jahren vom damaligen Präsidenten Hugo Chávez gegebene Versprechen erfüllt, so Maduro.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 03. Januar 2020

Damián Gallardo Martínez : Ein Jahr in Freiheit

Am 28.12.2019 fand in Oaxaca eine Feier zum ersten Jahrestag der Freilassung von Damián Gallardo Martínez statt. Wir dokumentieren seine kurze Rede. (Übersetzung: B. / chiapas.eu)

Aus dem Oaxaca des Aufstands.
28. Dezember, 2019.

Schwestern, Brüder, Weggefährten und -gefährtinnen:

Vor einem Jahr hatten wir den Weg abgeschritten, den andere, die uns in Schmerz, Hoffnung und mit Beispiel vorausgegangen waren, bereits abgelaufen hatten. Sie, Männer und Frauen anderer Tage, anderer Zeiten; ebenfalls eingeschlossen durch die Dunkelheit, die Mauern, die Zäune und das Schweigen, die die von jeher Mächtigen den Kindern der Erde aufzwingen; Den Kindern des Volks (d.h., der Marginalisierten), die wir in Würde kämpfen für Gerechtigkeit. Wir sind nicht die ersten gewesen, nicht die einzigen und nicht die letzten. Vor einem Jahr eröffneten sich andere Wege in andere Richtungen. Die Nächte und die Tage waren länger gewesen und die Ungewissheit ein Kreis ohne Mitte, der sich in unseren Herzen drehte; So wie es auch heute geschieht in den Herzen anderer Gesichter mit anderen Namen, wenn sie das Wort "Freiheit" aussprechen.

Vor einem Jahr, zu den Seiten hin, öffnete sich die Solidarität, die Begleitung durch Angehörige, Freunde, Freundinnen, Schwestern und Brüder im Kampf. Mit ihnen kam das Wort anderer Frauen und Männer, ohne Gesicht, mit unbekannten Namen, die die Lüge und das Schweigen zerbrachen, die sich die Mächtigen gegen uns ausgedacht hatten. Mit dem Ruf: Freiheit den Politischen Gefangenen!

Ausgehend von der Lehrer*innenbewegung, Kollektiven und Organisationen verwandelten sich die Wege in weite Brücken, über die sich unauffällig die Freiheit annäherte, verkleidet als kleine Ameise, tapfer und gemeinschaftlich. Heute kann ich das Gesicht meiner Schwestern und Brüder sehen. Den Namen ihrer Herzen kennenlernen, ihre Hände und Hoffnungen erreichen. Denn unsere Schritte treffen sich weiterhin in neuen Kämpfen und Heiterkeiten, weben alte Aufstände und erfinden den Traum unserer Großmütter und -väter, die uns jene Sturheit frei sein zu wollen vererbten, neu.

Vor einem Jahr hatten wir eine mit dem Tod ringende Regierung, erstickt an ihren Lügen, gebadet in Blut, mit übel riechender Korruption, die in jedem Atemzug und jeder Rede umhertrieb. Zurück reichten die von vorn begonnenen und gelernten Pfade gegen ihre Bildungsreform; Auch die Kämpfe, die nach unserer Befreiung, gegen die Kriminalisierung von Protest und sozialen Kämpfen. Von dem zurückgelegten Weg erreichte und übertrug sich uns der Mut der Namen unserer 43 Verschwundenen, der Märtyrer aus Nochixtlán, Acteal, Loxicha und der APPO von 2006. Von dem zurückgelegten Weg her kommt die Geschichte, in der wir weitergehen.

Heute, mit neuen Vergehen und Ungerechtigkeiten, in diesen hybriden Zeiten, in denen sich neue Schwindeleien aufbauen und inmitten von Festtagen Anordnungen getroffen werden, der Tod des Neoliberalismus, ohne auch nur mit dem Blütenblatt einer Rose eine einzige Bergbaukonzession zu berühren, erhalten wir uns im Geist, auf den Lippen, im Herzen und in der Aktion:

• Weder Verzeihen, noch vergessen!
• Uns fehlen weiterhin 43 (Studenten)!
• Nicht eine Tote mehr, Lebend wollen wir uns!
• Freiheit für Pablo López Alavez, für Fredy García und alle Politischen Gefangenen des Landes!
• Stoppt die tödlichen Megaprojekte!
• Stoppt die Kriminalisierung, Verfolgung und die Attentate gegen Menschenrechtsverteidiger, Land und Territorien (der Marginalisierten)!

Vor einem Jahr, begannen die noch unbeschrittenen Wege in die Zukunft: Die formlose Amnestie einer neuen Regierung annehmen? Das Angebot einer Begnadigung annehmen zu einer Tat, die wir nicht begangen hatten? Oder das Risiko eingehen, weiterhin ungerechtfertigt gefangen zu bleiben bis wir eine würdige Freiheit erlangen würden? Wir entschieden uns für das Recht, um für eine Freiheit in Würde zu kämpfen.

Heute halten wir weiterhin daran fest:

„Das ist nicht passiert, damit wir zuhause bleiben, sondern wir gestalten ein Zuhause/
Nicht damit wir in der Liebe bleiben, sondern damit wir lieben/
Und wir sind nicht gestorben, um zu sterben/
Wir haben Durst und Geduld wie ein Tier“.

Wir verwechseln deshalb nicht die Veränderung eines politischen Regimes von oben mit dem Kulminationspunkt der Kämpfe unserer Bevölkerungen; Wir geben ebenso wenig unseren kritischen Blick oder die kreative Debatte auf. Ein Jahr nach dem gemeinschaftlichen Erringen unserer Freiheit. Heute ist weiterhin die Zeit der Würde, jene, nicht darauf zu warten, dass die Mächtigen unsere Probleme lösen; Es ist weiterhin die Zeit, um unsere Geschichte zurückzuerobern, unsere Stimme und um unsere Kämpfe aus fröhlicher Würde heraus neu zu erfinden.

Ein Jahr danach... noch mit dem Echo der Gitterstäbe meiner Zelle nachklingend in meinen Ohren beim Verschließen hinter mir glaube ich weiter daran, dass sich die wirklichen Transformationen von unten aufbauen. Durch Arbeit in Gemeinschaft, ohne Versprechen, und ohne Vortäuschen; Gestaltend aus unseren verschiedenen Wirklichkeiten heraus, die Initiativen und Kräfte, die uns ermöglichen, eine Alternative -“ zu leben und uns zu organisieren -“ aufrechtzuerhalten, gegen die Plünderung, die Zerstörung der Erde, der Menschheit und der Natur.

Weggefährtinnen, Weggefährten, Schwestern, Brüder: Ein Jahr, nachdem wir unsere Freiheit erobert haben, möchte ich euch allen; Einzelpersonen, Kollektiven, Sozialen Organisationen, Gewerkschaften, NGOs, Menschenrechtsverteidiger*innen auf nationaler und internationaler Ebene meine Dankbarkeit ausdrücken. Dafür, dass ihr es möglich gemacht habt, durch Begleitung, Solidarität und die Verpflichtung gegenüber den gerechten Sachen, dass ich am heutigen Tage das Wort „Freiheit“ unter blauem Himmel ausrufen kann, der mir nicht mehr fremd ist, und meine Füße auf der Erde rasten lassen kann, die neue Wege des Kampfes zeichnet. Für immer und von Herzen euch allen Danke für euren Kampf und eure Solidarität. Meine Schwestern und Brüder, ich erkenne euch anhand der Hoffnung und weil ihr das Leben verteidigt wie ein Feuer.

Brüderlich

Menschrechtsverteidiger und ehemaliger Politischer Gefangener
Damián Gallardo Martínez

Ein Jahr in Freiheit! Un año en libertad!

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Blogkino: La Bande A Bonnot - The Bonnot Gang (1969)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Spielfilm "La Bande A Bonnot". Wikipedia weiß dazu: "Die Bonnot-Bande (La Bande à Bonnot) war eine kriminelle Gruppe, deren Mitglieder sich zum Anarchismus bekannten und die von 1911 bis 1912 in Frankreich und Belgien operierte. Sie setzte sich aus Personen zusammen, die sich mit der Philosophie des Illegalismus identifizierten. Die Bande nutzte eine hochtechnisierte Ausrüstung wie Repetierbüchsen und Automobile, die der Polizei noch nicht zur Verfügung standen."

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Ende Gelände 2019 in der Lausitz

Foto: © kristoffer schwetje / Umbruch Bildarchiv Berlin
Rund 4.000 Aktivist*innen von Ende Gelände beteiligten sich am 29. November 2019 an einem Aktionstag in der Lausitz aus Protest gegen die Klimapolitik der Regierung und für einen sofortigen Kohleausstieg. Sie besetzten die Tagebaue Jänschwalde-Ost, Welzow-Süd und Vereinigtes Schleenhain sowie drei Kohlebahnen. Parallel dazu demonstrierte ein Bündnis aus Fridays for Future und Umweltverbänden solidarisch vor dem Kraftwerk Jänschwalde.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv

aus dem Aufruf zum Aktionstag:

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben -“ wir aber nicht! Millionen Menschen gehen für-™s Klima auf die Straße -“ und die Antwort der Regierung ist ein Klimazerstörungspaket, mit dem sie ihr Versagen erneut unter Beweis stellt und die Klimakrise nur noch weiter anheizt. Business as usual und noch rund 20 Jahre dreckige Kohle?! Das ist klimapolitischer Wahnsinn und bedeutet die Zerstörung von Lebensgrundlagen, hier und weltweit: Extreme Wetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen und Fluten sind grausame Realität und treffen vor allem die Menschen im Globalen Süden. Das Zeitfenster um zu Handeln schließt sich und der Kohleausstieg ist immer noch die einfachste Sofortmaßnahme. Die Untätigkeit der Regierung ist ein deutliches Signal an uns alle: Politische Reförmchen werden das Klima nicht retten. Kohleausstieg bleibt Handarbeit!

Statt Kopf in den Sand, heißt es jetzt: Füße in die Grube. Wir gehen direkt an den Ort der Zerstörung -“ ins Lausitzer Braunkohlerevier. Während die Regierung den Kohleausstieg 2038 per Gesetz festnageln will, leiten wir den sofortigen Kohleausstieg ein. In einer Massenaktion zivilen Ungehorsams werden wir gemeinsam mit euch und vielen anderen Menschen Kohleinfrastruktur stilllegen. Wir beenden das Zeitalter des fossilen Kapitalismus. Raus aus der Kohle. Raus aus einem Wirtschaftssystem, das auf endlosem Wachstum und Ausbeutung basiert!

Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Madrid geht der Global Strike in die nächste Runde: Vom 29.11.-01.12. werden wir gemeinsam mit Fridays for Future an einem großen Aktionswochenende für Klimagerechtigkeit protestieren.Egal ob Schulstreik, oder Baggerblockade -“ nur ungehorsam können wir die Klimakrise stoppen. Die Zeit ist reif für einen Systemwandel: Es geht um grenzenlose Solidarität und ein gutes Leben für alle statt Profit und Wachstum. Unser Protest richtet sich auch gegen menschenverachtende Ideologien. Wir solidarisieren uns mit antifaschistischen und antirassistischen Kämpfen, hier und weltweit.

Weitere Ereignisse zu diesem Thema

Blogkino: Ariel (1988)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus einen weiteren Teil der endlosen Story "Geld verdienen mit möglichst wenig Arbeit": Ariel von Aki Kaurismäki. "Nach der Stilllegung eines Bergwerks in Lappland steht Taisto vor dem Nichts. Entschlossen, sein Glück in Helsinki zu versuchen, macht er sich mit seinem uralten Auto auf den Weg. Unterwegs wird er beraubt und - nach unfreiwilligem Kontakt mit der Verbrecherszene - selbst zum Räuber. Die Liebe zu einer jungen Arbeiterin veranlasst ihn schließlich zum Gefängnisausbruch. Der nächste Coup wird direkt geplant."

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nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

ARGENTINIEN
„Wir sind zurück!“ Mit einer großen Feier übernimmt der Mitte-links-Politiker Alberto Fernández Argentiniens Präsidentschaft. Größte Herausforderung ist die desolate Wirtschaft.

Am Dienstag nahm die neue Regierung unter Präsident Alberto Fernández und Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner in Argentinien ihre Amtsgeschäfte auf. Am Freitag hatte der designierte Staatspräsident die Mitglieder seines Regierungskabinetts der Öffentlichkeit vorgestellt.

BOLIVIEN
MAS kämpft weiter: Boliviens gestürzter Präsident Evo Morales soll seine Partei in den Wahlkampf führen. Sozialisten wollen Spitzenkandidaten im Januar küren

Mit der Bibel in der Hand: Evangelikale Gruppen als Speerspitze gegen linke Regierung von Evo Morales. Mehrere rechte Präsidentschaftskandidaten

"Wir werden weiterhin Widerstand leisten". Die Situation der "Amauta" in Bolivien. Ein Gespräch mit Willka Victor Machaca Quispe

Zwei Tage nach dem Amtsantritt der neuen Regierung in Argentinien ist der frühere bolivianische Präsident Evo Morales in Buenos Aires eingetroffen. "Er ist gekommen, um zu bleiben", sagte der argentinische Außenminister Felipe Solá am Donnerstag im Fernsehsender TN. Morales sei ein Flüchtlingsstatus eingeräumt worden. Er könne politisches Asyl beantragen.

BRASILIEN
“Schwachköpfe-. So beschimpft Brasiliens rechtsextremer Präsident Bolsonaro die Studenten. Er sieht die Universitäten als Hort der Linken und bestraft sie mit rigidem Sparkurs

CHILE
„El Violador Eres Tu“ -“ der Vergewaltiger bist du -“ rufen mehr als 10.000 schwarzgekleidete Frauen vor dem Estadio Nacional in Chiles Hauptstadt Santiago und zeigen mit ausgestrecktem Arm und Zeigefinger auf ihre Zuschauer. Es ist die bisher größte Aufführung der Performance von „Un Violador En Tu Camino“ (Ein Vergewaltiger auf deinem Weg), die sich innerhalb der letzten Wochen in der ganzen Welt verbreitet hat.

KOLUMBIEN
Nachdem die Massendemonstrationen gegen die rechte Regierung von Präsident Iván Duque Kolumbien zum dritten Mal in zwei Wochen lahm gelegt haben, hat das Nationale Streikkomitee nun entschieden, die Proteste im Dezember und Januar fortzusetzen.

KUBA
Der Schriftsteller und ehemalige Kulturminister Kubas Abel Prieto ist der neue Leiter der Casa de las Américas ("Haus der Amerikas"). Am Montag stellte Kulturminister Alpidio Alonso den Angestellten und dem Vorstand der Einrichtung seinen Vorgänger als deren neuen Präsidenten vor.

PERU
Hoffnungsschimmer auf Gerechtigkeit: In Peru müssen sich Ex-Diktator Fujimori und seine Mitstreiter für Zwangssterilisierungen verantworten

VENEZUELA
Der deutsche linksradikale Aktivist Peter Krauth ist in Venezuela festgenommen worden. Grundlage dazu war ein internationaler Haftbefehl der deutschen Behörden, die ihn der “Verabredung zu einem Sprengstoffverbrechen- beschuldigen.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 13. Dezember 2019

Blogkino: Sueños Colectivos (Collective Dreams - The Aragón Collectives)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die Dokumentation "Sueños Colectivos (Collective Dreams -“ The Aragón Collectives)" (OMU) über die anarchistischen Kollektive in Aragon, vor ihrer Zerschlagung durch die Franco Faschisten.

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