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»Die Tragödie meines Lebens begann an dem Tag, als ich geboren wurde, inmitten der Armut, in der meine Wiege stand.« Francisco "Pancho" Villa

Kurt Tucholsky: Lorbeeren der herrschenden Klasse. Für Max Hoelz

Max Hoelz
Von Bundesarchiv, Bild 183-L1129-511 / CC-BY-SA 3.0
Aus Anlass des 131. Geburtstages von Max Hoelz folgt Kurt Tucholskys für ihn verfasstes Gedicht "Lorbeeren der herrschenden Klasse". Mehr zu Max Hoelz, der als Anarchist zu den führenden Köpfen der Märzkämpfe in Mitteldeutschland gehörte, findet sich zum Beispiel bei Nick Brauns.

Du sitzt für uns alle.
     Unerschütterlich.
Wir gedenken deiner. Wir grüßen dich.
Als es aus war, hast du deinen Kopf hingehalten.
Gegen die Presse, die Bürger, die Polizei -“ gegen alle Gewalten.

Als es aus war, hast du vor Gericht gestanden.
Als ein Mann!
     Alle Paragraphen wurden zuschanden.
Der Richter funkelte -“ weiß vor ohnmächtiger Wut.
Du sahst ihn nur an wie der Hauptmann den dummen Rekrut.
Der Richter kreischte und schimpfte unflätig -“ gemein.
Da standest du auf! Und spieest der Justiz mitten in ihr Gesicht hinein!
"Wer seid ihr?" Und: "Ich erkenne dies Gericht nicht an!"
     Und: "Was könnt ihr mir schon -“?"

Die zappelnden Talare übertönte dein Ruf:
     "Es lebe die Weltrevolution -“!"

Jetzt sitzt du im Zuchthaus.
     In der Hand von Gefängniswärtern und Direktoren.
Du wirst schikaniert, geschlagen, gequält ...
     Du hast den Mut nicht verloren.
Tausende sitzen wie du. Tapfer, ohne zu klagen, stumm.
Opfer der Richter. Wer kümmert sich drum -“?

Wer -“?
     Wenn wo Proletarier zusammenstehn,
wenn sie deinen Namen hören, dein Bildnis sehn -“
dann wird es ganz still. Die Köpfe neigen sich.

Du sitzt für sie alle.
Sie geloben Rache. Schweigen ...
     Und grüßen dich.


Theobald Tiger. Der Knüppel, 01.07.1926, Nr. 7.

Mexiko: EZLN-Delegationen planen Reise nach Europa

Mitglieder der EZLN in Chiapas / Symbolbild: desinformémonos
Mitglieder der EZLN in Chiapas / Symbolbild: desinformémonos
(Mexiko-Stadt, 05.10.2020, La Jornada).- Die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) hat für April 2021 eine Reise mehrerer Delegationen nach Europa angekündigt. Die Besucher*innen seien aber weder auf Streit, Hochmütigkeit und Beschimpfung noch auf Vergebung und Mitleid aus, sondern auf der Suche nach dem, „was uns gleich macht“. Weiter hieß es, dass vor der Ankunft am 13. August in Madrid -“ genau 500 Jahre nach der angeblichen „Eroberung“ von dem, was heute Mexiko ist -“ einige Ecken Europas „von unten und links“ bereist werden sollen. Ein von EZLN-Sprecher Subcomandante Insurgente Moisés unterschriebenes Kommuniqué unterstreicht, dass dieser Vorstoß von allen zapatistischen Gemeinden in Chiapas geteilt werde.

Diagnose: Nicht nur Corona macht krank

„Wir sehen und hören eine Welt, in der das soziale Leben krank und zersplittert ist,“ in der die Menschen unter „der Unterdrückung eines Systems leiden, das zu allem bereit ist, um den Hunger nach Profit zu stillen, auch wenn es klar ist, dass der Weg dahin die Existenz der Erde bedroht“, heißt es in der Erklärung. Weitere Thesen lauten: „Die Verirrungen des Systems prallen auf eine kriminelle Realität: die Feminizide. Ihnen wohnt nur ebenjene kriminelle Logik inne, die diesem System entspringt.“

Deshalb warne uns „die zu Tode verwundete Natur“ davor, dass uns das Schlimmste erst noch bevorstehe, „ausgelöst durch das Handeln dieses menschlichen Systems“. Die EZLN beobachtet, wie die Mächtigen sich in ihre Nationalstaaten und hinter ihre Mauern zurückziehen: „Sie lassen faschistische Nationalismen, lächerliche Chauvinismen und betäubendes Gesäusel wieder aufleben. In diesem Zusammenhang sehen wir Kriege auf uns zukommen.“ Die Corona-Pandemie „hat die Verletzlichkeit des Menschen“ gezeigt, genauso wie die „Gier und Dummheit“ der Regierungen und ihrer „vermeintlichen Oppositionen“.

Das Schreiben berichtet darüber hinaus vom Tod von zwölf Zapatist*innen trotz der Anwendung der gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen. Drei von ihnen wiesen mehrere Symptome einer Covid-19-Erkrankung auf und hatten Kontakt zu Infizierten. Neun weitere hatten ein Symptom der Krankheit beklagt. Da es aber keine Testmöglichkeit gab, die die Infektionen nachgewiesen hätte, wird lediglich vermutet, dass sie durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wurden. „Für den Tod dieser Menschen sind wir mitverantwortlich, weil wir nicht vorsichtig genug waren“, gesteht die EZLN ein. „Jetzt werden wir die Vorsichtsmaßnahmen verbessern, um einen möglichen Wiederanstieg der Infektionszahlen zu vermeiden.“

„Wir leben trotz Paramilitärs, Pandemie und Megaprojekten“

Die Zapatist*innen erhören nach eigenen Worten -“ nicht, weil sie zum Schweigen gebracht oder vergessen worden wären -“ „die Widerstände und die Auflehnung derer, die nicht mehr der Spur einer Menschheit folgen wollen, die im tödlichen Zug des Fortschritts arrogant und unfehlbar auf eine Klippe zusteuert“. Diese Erfahrungen würden die Bedeutung des Kollektiven betonen, und dass die Lösungen oft „unten“ liegen, „in den Kellern und Ecken“ der Welt. Deshalb fragen sie sich: „Wen interessiert es, dass eine kleine, sehr kleine Gruppe von Indigenen für sich kämpft? Schließlich leben wir, und das trotz Paramilitärs, Pandemie, Megaprojekten, Lügen, Verleumdungen und Vergessenheit.“

Die EZLN-Delegation kündigte weiter an, der Bevölkerung von Spanien zwei „einfache“ Botschaften übermitteln zu wollen: „Sie haben uns nicht erobert, wir sind immer noch hier, im Widerstand und der Rebellion.“ Und: „Sie müssen uns nicht um Vergebung bitten. Schluss mit der Angewohnheit, die aktuellen Verbrechen wie die Morde an sozialen Aktivisten wie Samir Flores Soberanes mit den Spielen mit der Vergangenheit demagogisch und heuchlerisch rechtfertigen zu wollen: Das sind die Genozide hinter den Megaprojekten.“

„Virus des Widerstands“

Die Zapatist*innen betonen, nicht in die Vergangenheit zurückkehren zu wollen. Und „viel weniger an der Hand derer, die nur Rassismus säen wollen und dabei so tun, als ob sie ihren überholten Nationalismus mit dem vermeintlichen Glanz des Aztekenreiches nähren, das auf Kosten des Blutes ihrer Mitmenschen heranwuchs. Die uns davon überzeugen wollen, dass mit dem Untergang dieses Reiches die einheimischen Bevölkerungsgruppen dieser Gebiete, nämlich wir, besiegt wurden.“ Deshalb sehen sie keine Notwendigkeit darin, dass der spanische Staat oder die katholische Kirche sie um Vergebung bitten.

Im Jahr 2021 wird sich außerdem die Marcha del Color de la Tierra in Mexiko-Stadt zum 20. Mal jähren, bei der Zapatist*innen und der Nationale Indigene Kongress CNI einen Platz innerhalb des Staates forderten, der jetzt am „Zerbröckeln“ ist. Zur anstehenden Reise werden sie den CNI erneut einladen, um gemeinsam das „Virus des Widerstands und der Rebellion“ weiterzutragen.


#30JahreDeutscheEinheit: #Deutschland muss sterben damit wir leben können!

Der Song zum Urteil.

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Wer hat der gibt - die Reichen müssen für die Krise zahlen!

Foto: © Carsten Thesing via Umbruch Bildarchiv
„Wer hat, der gibt -“ Die Reichen müssen für die Krise zahlen!“ Unter diesem Motto fand am 19. September ein Aktionstag in Hamburg, Berlin, Hannover und weiteren Städten statt. In Berlin zogen am Samstagabend mehrere hundert Menschen, begleitet von einem großen Polizeiaufgebot durch die City-West vom Adenauerplatz über den Kurfürstendamm bis zum Wittenbergplatz.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Links:

Gegen die Kriminalisierung linker Organisationen - Solidarität mit dem Roten Aufbau Hamburg!

12.9. Hamburg
Foto: gemeintsindwiralle.org
Die Repression gegen linke Strukturen und AktivistInnen nimmt zu. Anfang letzten Jahres wurde öffentlich über ein Verbot der Roten Hilfe e.V. spekuliert. Im Juli wurden nach 4 Jahren Prozess 10 KommunistInnen der türkisch/kurdischen TKP/ML wegen der bloßen Mitgliedschaft in ihrer legalen (!) Organisation zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Ende August stürmten SEK-Einheiten 28 Wohnungen und linke Zentren die der Staat dem Roten Aufbau Hamburg zurechnet. Den meisten der 22 Betroffenen wird vorgeworfen eine „kriminelle“, in einem Fall sogar eine „terroristische“ Vereinigung gebildet zu haben. Es handelt sich um das größte Verfahren gegen eine deutsche linke Organisation seit Jahrzehnten.

§129(a) -“ schnüffeln und spalten

Dass den Beschuldigten kaum individuelle Straftaten zugerechnet werden, passt gut zu dem Vorwurf der „kriminellen Vereinigung“ nach §129: Denn die Paragraphen 129, 129a und 129b dienen hauptsächlich der Ausspähung linker und revolutionärer Strukturen. Zu Verurteilungen nach diesen Paragraphen kommt es zwar fast nie, dafür werden der politischen Polizei alle möglichen geheimdienstlichen Mittel an die Hand gegeben, um linke AktivistInnen einzuschüchtern und zu überwachen. Auch Freunde, Familienangehörige und Bekannte werden regelmäßig gleich auch überwacht. In Hamburg wurden jetzt sogar Wohnungen von Personen durchsucht, die im aktuellen Verfahren gar nicht beschuldigt sind, sondern lediglich als Zeugen geführt werden. Der Effekt auf den die staatliche Repression abzielt, ist die Einschüchterung und Spaltung einer breiten linken Bewegung! Die Botschaft: alleine der politische oder persönliche Kontakt mit organisierten Linken kann Ärger einbringen.

Wir sagen: wir lassen uns nicht spalten oder einschüchtern! Weg mit dem Schnüffelparagraphen 129(a/b)!

Eine revolutionäre Perspektive ist nicht kriminell!

Der Angriff auf den Roten Aufbau Hamburg ist auch der Versuch die Perspektive auf eine Gesellschaftsordnung jenseits des Kapitalismus -“ auf den Sozialismus -“ zu kriminalisieren. Explizit werfen Polizei und Staatsanwaltschaft in den Durchsuchungsbeschlüssen den betroffenen GenossInnen vor den Kapitalismus überwinden und „durch ein sozialistisches System ersetzen“ zu wollen und sich dafür organisiert zu haben. Fast wortgleich wurde diese Formulierung übrigens schon beim KPD-Verbot 1956 verwendet...

Wir sagen: nicht das Ziel einer solidarischen, ökologischen, klassenlosen Gesellschaft ohne Patriarchat und Rassismus ist kriminell. Kriminell ist der Kapitalismus, der tagtäglich für den Profit Weniger ausbeutet, Umwelt und Klima zerstört, Krieg, Frauenunterdrückung und Rassismus reproduziert!

Sich für eine sozialistische Perspektive zu organisieren, ist gerade in einer Zeit, in der das kapitalistische System von einer Krise in die nächste taumelt und ständig neue Krisen produziert, nicht nur legitim, sondern notwendig.

Wir lassen uns nicht spalten, nicht einschüchtern und stehen zusammen im Kampf gegen ein überkommenes System!

Solidarität mit dem Roten Aufbau Hamburg und allen anderen Betroffenen!


Erklärung als PDF zum Download
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Quelle

Teilnahme verboten. G20-Protest und der Prozess von Fabio V.

Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Jamila Baroni am Montag, den 28.9.2020:

Teilnahme verboten. G20-Protest und der Prozess von Fabio V.

Im Juli 2017 reist Fabio V. im Alter von 18 Jahren von Italien nach Hamburg und nimmt an einer Demonstration gegen den G20-Gipfel teil. Eine Stunde später wird er festgenommen und fast fünf Monate in Untersuchungshaft gehalten, obwohl ihm persönlich keine Straftaten nachgewiesen werden können. Staat, Polizei und Medien hatten schon vor dem Gipfel Stimmung gegen jede Art von Protest gemacht. Jetzt soll ein Exempel statuiert werden.
Fabios Mutter, die für die Zeit der U-Haft nach Hamburg übersiedelt, beschreibt aus persönlicher Sicht den Kampf um ihren Sohn gegen eine Justiz, die -“ befeuert von Politik und Medien -“ zahlreiche Strafverfahren gegen Menschen einleitet, deren Schuld darin besteht, ein grundgesetzlich garantiertes Recht für sich in Anspruch genommen zu haben.
Fabio wird vielen in Erinnerung sein durch seine Prozesserklärung, seine klare Position zu diesem
Gipfel der Mächtigen und seine Nicht-Kooperation mit den Repressions-Behörden.

Die Lesung wird , soweit das Wetter es zulässt, draussen im Hof stattfinden!

Übersetzt wird die Veranstaltung von Max Henninger, der uns schon öfter mit seinen Sprachkenntnissen unterstützt hat!

Wenn möglich, werden wir im Anschluss über den aktuellen Stand der laufenden/geplanten G20-Verfahren berichten!

Kommt Alle!

Montag,den 28.9.2020
19:00 Uhr
Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2A/Mehringhof
Metro-Station Mehringdamm

Eintritt frei!

I am Troy Davis. You are Troy Davis. We will not stop fighting for justice.

Vor neun Jahren wurde Troy Davis, einer der damals bekanntesten Todeskandidaten in den USA, hingerichtet. "Der Kampf für Gerechtigkeit endet nicht mit mir. Dieser Kampf ist für alle Troy Davise, die vor mir kamen und die nach mir kommen werden. Ich bin guter Verfassung und voller Gebete und in Frieden. Aber ich werde bis zu meinem letzten Atemzug nicht aufhören zu kämpfen."

Rudolf Rocker: 62. Todestag

Am 19. September 1958 verstarb der deutsche anarchistische Theoretiker und Historiker Rudolf Rocker in New York. Rocker war bekannt für sein Leben als Aktivist in der anarchosyndikalistischen Bewegung und als Autor von Büchern zu Themen Theorie und Praxis des Anarchosyndikalismus sowie über Nationalismus und Kultur.

Rocker wurde 1873 in Mainz in eine Familie katholischer Facharbeiter geboren. Als seine Eltern in jungen Jahren starben, war er verwaist. Er absolvierte eine Lehre und arbeitete dann eine Zeit lang als Buchbinder.

In den 1890er Jahren zog Rocker durch Westeuropa, trug zur anarchistischen Presse bei und beobachtete Kongresse der Zweiten Internationale. 1895 ließ er sich in London nieder.

Rockers Partnerin Milly Witcop war eine jüdischer Anarchafeministin, Anarchasyndikalistin und Autorin, Rocker engagierte sich gemeinsam mit ihr in der jiddischen anarchistischen Bewegung.

Auf dem Internationalen Kongress der anarchistischen Bewegung in Amsterdam 1907 war er Delegierter der jüdischen anarchistischen Bewegung in Großbritannien, die größer war als die gesamte Bewegung im Rest des Vereinigten Königreichs.

Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs widersetzte sich Rocker heftig beiden Seiten, und aufgrund seiner antimilitaristischen Aktivitäten wurde er 1918 aus Großbritannien ausgewiesen. Er kehrte nach Deutschland zurück, wo er mit der Freien Arbeiter-Union Deutschlands FAUD, der deutschen Sektion der anarchosyndikalistischen Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA), zusammenarbeitete. Seine Prinzipienerklärung des Syndikalismus wurde als Statut der FAUD verstanden. 1922 nahm er maßgeblich an der Gründung der IAA teil, zu deren Sekretär er zusammen mit Augustin Souchy und Alexander Schapiro gewählt wurde und dessen Statuten er verfasste.

Er war der Herausgeber ihrer Zeitung Der Syndikalist. 1933 musste er vor den Nazis in Deutschland fliehen und gelangte nach New York.

Sein Hauptwerk, "Nationalismus und Kultur" (PDF), war eine massive Kritik der nationalistischen Politik, die positive Kritiken von Menschen wie Einstein erhielt.

Während des Zweiten Weltkriegs brach er aufgrund seiner Unterstützung für die Alliierten mit vielen Kameraden auf der ganzen Welt zusammen, obwohl er wie Kropotkin vor ihm eine beliebte Figur blieb. Als er älter wurde, begann der Anarchismus Rocker vom Anarchosyndikalismus im Klassenkampf zu einer idealistischeren Auffassung von Welt und Geschichte zu wechseln, in der er ebenso wie Kropotkin die Welt eher als Trennung zwischen „libertären“ und „autoritären“ Ideen sah.

Nichtsdestotrotz ist Rockers populärster Text Anarcho-Syndikalismus; Theorie und Praxis, während der spanischen Revolution geschrieben wurden, immens populär geblieben. Obwohl es ein historischer Text ist, bleibt es bis heute ein Schlüsseltext für Anarchisten der Arbeiterklasse.

Quelle: Red Black Notes, eigene Übersetzung und Ergänzungen

Anmerkung: Seit 2011 gibt es Bestrebungen, Texte Rockers verschwinden zu lassen.

Canción sin miedo - Vivir Quintana en la toma de la #CNDH México - CNDH-Besetzung in Mexiko-Stadt

Was hier aussieht wie ein autonomes Zentrum, ist das Gebäude der Nationalen Menschenrechtskommission von Mexiko (CNDH), das seit nunmehr zwei Wochen von feministischen Aktivistinnen besetzt gehalten wird, um gegen die alltägliche Gewalt an Frauen, die Femizide, das Verschwindenlassen und die völlige Gleichgültigkeit aller staatlichen Stellen wie auch der CNDH zu protestieren. Und wer da auf dem Balkon singt, ist allem Anschein nach Vivir Quintana-‹, die dieses Jahr zum 8. März mit ihrem "Lied ohne Angst" unversehens eine neue Hymne des feministischen Protestes in Mexiko schuf. Das Gebäude wurde von den Besetzerinnen umgetauft zu Casa de Refugio "Ni Una Menos" (etwa: Haus der Zuflucht "Nicht Eine Weniger").

Hier noch einmal der Taz-Artikel zum Hintergrund der Besetzung, die übrigens mittlerweile an mehreren Orten in Mexiko nachgeahmt wurde.

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Via Yabasta Jena.

Flüchtlingslager #Moria ist abgebrannt - Protest-Kundgebung in #Karlsruhe für die sofortige Aufnahme der 13.000 Geflüchteten aus dem Lager

Flüchtlingslager in Moria auf Lesbos in Griechenland ist abgebrannt

Protest-Kundgebung in Karlsruhe für die sofortige Aufnahme der 13.000 Geflüchteten aus dem Lager

HEUTE Mittwoch 9.9.2020 um 18.00 Uhr Waldstraße Ecke Kaiserstraße

Wir fordern von Bundes- und Landesregierung und der Stadt Karlsuhe die sofoertige Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Lager



#LeaveNoOneBehind - Rettet die Flüchtlinge aus den Lagern - wer schweigt macht sich mitschuldig - Evakuierung der Lager jetzt! Sofortige Aufnahme der Menschen - auch in Karlsruhe.

Quelle: Offenes Antirassistisches Treffen Karlsruhe - Antirassistische Initiative Grenzenlos - Solidarity4all - Kontakt: antira(at)soli-karlsruhe.de

Achtet bitte darauf, dass Ihr immer jeweils mindestens 1,5 m Abstand haltet zu allen anderen. Vorsichtshalber sollen auch alle eine Gesichts-Schutzmaske tragen zum Schutz für sich und andere.