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»Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen? Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen!« Erich Kästner

Vortrag zur Anarcho-syndikalistischen Jugend Stuttgart

Cover des Buches "Eine Revolution für die Anarchie - Die Geschichte der anarcho-syndikalistischen Jugend (ASJ) im Großraum Stuttgart 1990-1993" mit Angaben zum Buch und einem Foto einer ASJ Aktion am Stuttgarter Königsbau
Buchcover mit Foto einer ASJ Aktion am Stuttgarter Königsbau
Von 1990 bis 1993 bestand im Großraum Stuttgart die „Anarcho-Syndikalistische Jugend“ (ASJ). Die ASJ war eine unabhängige anarchistisch-syndikalistische Jugendgruppe, stand der Stuttgarter FAU jedoch nahe. Ein Schwerpunkt der Gruppe war militanter Antifaschismus. Darüberhinaus beteiligte sie sich u.a. an Wahlboykottkampagnen, der Vorbereitung und Durchführung revolutionärer 1. Mai Demonstrationen mit einem eigenständigen „anarchistischen Block“, dem Kampf gegen den Golfkrieg, Aktivitäten gegen die Wiedervereinigung sowie der Besetzung des Hauses Schwabstrasse 16b in Stuttgart.

Martin Veith kommt nach Stuttgart. Er ist Autor des Buchs "Eine Revolution für die Anarchie - Die Geschichte der anarcho-syndikalistischen Jugend (ASJ) im Großraum Stuttgart 1990-1993". Er war selbst Mitglied der damaligen ASJ  und wird am 24.1.26 um 19 Uhr im Stadtteilzentrum Gasparitsch Rotenbergstraße 125, 70190 Stuttgart  über seine Erfahrungen mit der ASJ sprechen.

Aus dem Buch:
„Es ist unzweifelhaft, dass durch die ASJ der kämpferische, offensive Anarchismus den Weg zurück auf Stuttgarts Straßen gefunden hatte. Die Gruppe zeichnete Leidenschaft und Optimismus aus. Und wir wussten, was wir wollten – die soziale Revolution – und durch sie eine anarchistische Gesellschaft. Die Gruppe zeichnete Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit aus. Wir waren keine Spaß-Gruppe. Das merkten sowohl unsere Feinde und Gegner, als auch diejenigen, die den Anarchismus als „Spiel“ und „Ersatz-Familie“ betrachteten…. Die ASJ verband die individuelle persönliche Entwicklung mit dem kollektiven Kampf. Antrieb war der Wille zur Veränderung, die bei jedem selbst beginnt, aber die gemeinsame Aktion benötigt, um sich schließlich durchsetzen zu können."

Mehr Infos zum Buch

Herausgeber: ‎ Verlag Edition AV
380 Seiten, 22€
ISBN-10: ‎ 3868410058
ISBN-13: ‎ 978-3868410051

Quelle

Neues Jahr, neues Blatt, neues Amerika... Aber für wen?

Die Grafik zeigt die Fahne der USA. Auf den Kopf gestellt.Das neue Jahr kommt mit einem bekannten Drehbuch. Uns wird gesagt, dass es ein Moment der Erneuerung, des Neuanfangs, des Umblätterns ist; nicht nur persönlich, sondern auch national.

Ein „neues Amerika” wird mit Zuversicht beschworen, als ob die Zeit selbst eine korrigierende Kraft wäre. Der Kalender ändert sich, und wir sollen glauben, dass sich das Land mit ihm verändert hat.

Aber Erneuerung ist nicht neutral und nicht gleichmäßig verteilt.

Die Idee eines neuen Amerikas wirft eine unvermeidliche Frage auf: Neu für wen und auf wessen Kosten?

Für Menschen, die von strukturellen Schäden abgeschirmt sind, erscheint das Konzept eines nationalen Neustarts plausibel. Die Institutionen funktionieren weiterhin zu ihren Gunsten. Das Gesetz ist nach wie vor großzügig. Wirtschaftliche Instabilität wird eher als Unannehmlichkeit denn als Katastrophe empfunden. Für andere bedeutet das neue Jahr keineswegs einen Neuanfang. Es bedeutet Ausdauer. Die gleichen Systeme bleiben intakt. Die gleichen Bedrohungen bestehen fort. Die gleichen Leute behalten die Macht.

Diese Kluft zwischen Erzählung und Realität ist kein Zufall. Sie wird durch politische Mythenbildung aufrechterhalten, insbesondere durch Bewegungen, die Amerika als etwas darstellen, das „wiederhergestellt” statt repariert werden muss. Der christliche Nationalismus spielt dabei eine zentrale Rolle. Er bietet eine Version der Erneuerung, die zurückblickt statt nach vorne zu schauen, eine, die „neu” als Rückkehr zu einer imaginären Vergangenheit definiert, in der die Hierarchie klarer war, die Macht weniger umstritten war und bestimmte Gruppen ihren Platz kannten.

In diesem Rahmen ist Amerika keine pluralistische Gesellschaft, die Gerechtigkeit braucht, sondern ein von Gott sanktioniertes Projekt, das durch Außenstehende, Säkularismus, Feminismus, Queerness, Einwanderung und Dissens korrumpiert wurde. Erneuerung bedeutet nicht Umverteilung oder Rechenschaftspflicht. Sie bedeutet Wiederbehauptung. Kontrolle. Bestrafung. Moralische Selektion.

Persönlichkeiten wie Donald Trump haben diese Ideologie nicht geschaffen, aber sie haben sie in den Mainstream gebracht. Der Trumpismus verband christlichen Nationalismus mit Politik der Benachteiligung und verwandelte den Verlust der Dominanz in spirituelle Verfolgung. Das Versprechen war nicht eine Verbesserung für alle, sondern der Schutz der „richtigen“ Menschen. Die Nation würde wieder neu gemacht werden, indem man den Kreis derer einschränkte, die als vollwertige Amerikaner galten.

Das ist wichtig, wenn wir über das neue Jahr sprechen, weil christlich-nationalistische Politik kollektive Fürsorge ausdrücklich ablehnt. Sie ersetzt materielle Analyse durch moralische Urteile. Armut wird zu persönlichem Versagen. Krankheit wird zu einer Prüfung des Glaubens. Gewalt wird gerechtfertigt, wenn sie die „Ordnung” aufrechterhält. In dieser Weltanschauung ist Leiden kein politisches Problem, sondern ein Beweis dafür, dass die Hierarchie funktioniert.

Wenn also der Januar unter diesen Bedingungen kommt, wird Optimismus zu einer Art Druck. Man wird aufgefordert, in einem System, das einen bereits als entbehrlich eingestuft hat, hoffnungsvoll zu sein. Man wird aufgefordert, Dankbarkeit für ein Land zu zeigen, das einen überwacht, kontrolliert, ausbeutet oder im Stich lässt. Man wird aufgefordert, einfach abzuwarten, richtig zu wählen, intensiver zu beten, mehr zu arbeiten, dann würde sich alles zum Guten wenden.

Aber das Warten ist seit Jahrzehnten die vorherrschende politische Forderung an marginalisierte Menschen.

Die Sprache des neuen Jahres spiegelt oft auf subtilere Weise die Sprache der christlich-nationalistischen Politik wider. Beide betonen die individuelle Verantwortung gegenüber der kollektiven Verpflichtung. Beide priorisieren Gehorsam gegenüber Kritik. Beide stellen Unbehagen als notwendige Wachstumsschmerzen dar und nicht als Beweis für strukturellen Schaden. Und beide entmutigen anhaltende Wut, selbst wenn Wut die angemessene Reaktion auf Ungerechtigkeit ist.

Was als „Negativität” bezeichnet wird, ist oft die Weigerung, sich an der Verleugnung zu beteiligen.

Ein wirklich neues Amerika würde erfordern, sich unangenehmen Wahrheiten zu stellen: dass wirtschaftliche Unsicherheit politisch bedingt ist, dass staatliche Gewalt absichtlich eingesetzt wird, dass der Klimakollaps auf eine Weise bewältigt wird, die die Armen opfert, dass religiöse Rhetorik dazu benutzt wird, autoritäre Kontrolle zu rechtfertigen. Es würde erfordern, anzuerkennen, dass Appelle an die Tradition oft Appelle an die Hierarchie sind und dass „Werte“ oft ein Schutzschild für Macht sind.

Stattdessen werden uns symbolische Neuanfänge angeboten. Neue Slogans. Neue Regierungen. Neue Ablenkungen im Kulturkampf. Die gleichen Leute bleiben geschützt. Die gleichen Leute bleiben entbehrlich.

Sich dafür zu entscheiden, diese Art von Erneuerung nicht zu feiern, ist kein Nihilismus. Es ist Unterscheidungsvermögen. Es ist die Erkenntnis, dass Hoffnung ohne strukturelle Veränderungen keine Hoffnung ist, sondern Unterwerfung.

Ein neues Blatt bedeutet nicht, so zu tun, als sei der Baum gesund. Es bedeutet, zu untersuchen, was vergiftet wurde, was weggenommen wurde und wer gezwungen wurde, in ausgelaugtem Boden zu überleben. Es bedeutet zu verstehen, dass man sich nicht aus Systemen herausbeten, herauswählen oder herausmanifestieren kann, die darauf ausgelegt sind, auszubeuten und zu kontrollieren.

Wenn dieses Jahr anders sein soll, dann nicht, weil die Nation sich selbst für wiedergeboren erklärt hat. Sondern weil die Menschen die Mythen abgelehnt haben, die die Macht schützen. Weil sie den christlichen Nationalismus als das bezeichnet haben, was er ist: nicht Glaube, sondern politische Herrschaft. Weil sie Führer abgelehnt haben, die Erlösung durch Ausgrenzung versprechen. Weil sie darauf bestanden haben, dass „neu” fairer, sicherer und lebenswerter bedeuten muss, nicht nur gehorsamer.

Also ja: neues Jahr, neues Kapitel, neues Amerika.

Aber nur, wenn wir ehrlich sind darüber, für wen das alte Amerika gebaut wurde, wem es weiterhin dient und wer immer noch aufgefordert wird, sich für eine Zukunft zu opfern, die er vielleicht nie erreichen darf.

Quelle: "New Year, New Leaf, New America… But for Who" von Rebekah, Wild Anarchist Vessel, 3. Januar 2026

Übersetzung:  Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

Anmerkungen aus den USA: Diktatur der Vorherrschaft

Das Foto zeigt den Präsidenten der USA bei einer Veranstaltung vor einem Transparent mit dem Text "Lower prices - bigger paychecks" ("Niedrigere Preise – höhere Gehälter") . Er verdeckt dabei das Wort "Paychecks"
Foto: Molly Riley, offizielles Foto des Weißen Hauses auf Flickr
Von rassistischer Wahlmanipulation bis hin zur Aushöhlung des Gesundheitswesens – Trumps zweite Amtszeit festigt autoritäre Machtverhältnisse.

Als Anarchisten können wir uns nicht für Verfassungen wie die der Vereinigten Staaten begeistern. Aber ihr 14. Zusatzartikel garantiert auch nicht-weißen Kindern, die in den USA geboren sind, die Staatsbürgerschaft (und damit Schutz vor Abschiebung) – unabhängig von der Herkunft ihrer Eltern. Jede Änderung der Verfassung wäre ein langwieriger und komplexer Prozess, der eine Mehrheit im Kongress erfordern würde.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat jedoch angekündigt, Trumps Anfechtung dieses Zusatzartikels zur „Geburtsrechtstaatsbürgerschaft” anzuhören, mit der diese Rechte aufgehoben werden sollen. Dies ist unnötig, wenn die Richter den Fall lediglich anhören wollen, um zu bekräftigen, dass sie die Verfassung nicht ändern können. Wenn sie hingegen seiner Anfechtung stattgeben, würden sie eindeutig eine supremacistische Diktatur etablieren, die rechtlich und offiziell über dem Gesetz steht und gegen die Verfassung verstößt.

In ähnlicher Weise hat der Oberste Gerichtshof zugestimmt, den Fall zu verhandeln, der Trump die Befugnis übertragen würde, Staatsbeamte ohne Grund oder Vorankündigung zu entlassen, was derzeit ebenfalls gesetzlich verboten ist. Darüber hinaus hat sich der Gerichtshof schließlich auf die Seite der Bestrebungen in Texas gestellt, die Wahlkreiskarten nach eindeutig rassistischen Gesichtspunkten neu zu zeichnen.

Es gibt einigen symbolischen Widerstand gegen die Entführung, Verschleppung und den Handel mit Nicht-Weißen von den Straßen, insbesondere in einigen der größeren Städte der Vereinigten Staaten. Man würde jedoch hoffen, dass dieser Widerstand angesichts des Schadens, der durch die Razzien der Einwanderungsbehörde ICE verursacht wird, viel stärker wäre – zumal über 97 % der Entführten keine Kriminellen sind, sondern lediglich nicht weiß. Zu den Betroffenen zählen zunehmend auch asiatische Amerikaner.

Trumps offene rassistische Äußerungen und Drohungen gegenüber der somalischen Bevölkerung bedürfen kaum eines Kommentars. Tatsächlich würden Tiraden wie die hier berichteten und „Ansichten” wie die hier berichteten unter „normalen” Umständen wahrscheinlich ausreichen, um die Karriere eines Politikers zu beenden.

Gesundheit

Unter Trumps zweiter Amtszeit ist das Thema Gesundheit mehr denn je zuvor in der jüngeren Geschichte der USA zu einem Ort von Dogmatismus, Streit, Bestürzung, Not, Krankheit und Tod geworden.

Gesetzgebung und Veränderungen werden von der MAGA-Überzeugung angetrieben, dass nur die Stärksten überleben sollten. Bewährte medizinische Grundsätze werden zugunsten eines faschistischen Dogmas, das „überlegene“ Rassen fördert, missachtet.

Der notorische Lügner und schließlich ausgeschlossene Impfgegner Andrew Wakefield wurde kürzlich vom Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., der Wakefields Arbeit lobte, bei den US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle (CDC) und dem Ministerium für Gesundheit und Soziales (HHS) rehabilitiert, während der einflussreiche Senator von Wisconsin, Ron Johnson, schrieb: „Es ist an der Zeit, sich bei Dr. Andrew Wakefield und all den anderen zu entschuldigen, die diffamiert und verleumdet wurden, nur weil sie die richtigen Fragen gestellt haben.” Dies geschieht, während eine falsche Behauptung nach der anderen auf der CDC-Website veröffentlicht wird und hilfreiche und überprüfbare medizinische Fakten ersetzt.

Medizinische Fachkräfte aller Ebenen gehen in den Ruhestand oder verlassen Kennedys Chaos, anstatt pseudowissenschaftliche Theorien zu verbreiten und sich an der Ausbreitung vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle zu beteiligen. Sie werden durch unqualifizierte MAGA-Anhänger ersetzt, die aus uninformiertem Dogmatismus handeln, wie Dr. Ralph Abraham, Generalchirurg in Louisiana, der die zweite Führungsposition bei den CDC einnehmen wird; Abraham wies Gesundheitsbeamte an, die Förderung von Impfungen einzustellen.

Paradoxerweise könnte dieser Verfall der Bundesgesundheitsbehörden eine positive Wende herbeiführen. Lokale, vermeintlich unabhängige, alternative Gremien entstehen schnell, um die Angelegenheiten zum Wohle der Einwohner, die eine angemessene öffentliche Gesundheitsversorgung benötigen, selbst in die Hand zu nehmen.

Regionale Koalitionen beginnen, Mitteilungen, Berichte und Erkenntnisse auszutauschen. Daten werden von nicht-föderalen Gruppen wie dem Vaccine Integrity Project über traditionelle Demografien und Gemeinschaften hinweg tabellarisch erfasst. Berufsgruppen wie die AAP und The Evidence Collective fördern die Veröffentlichung und Verbreitung zuverlässiger Informationen, während Initiativen wie PopHIVE sich der verheerenden Auswirkungen von Desinformation im Interesse faschistischer Dogmen voll bewusst sind. Es gibt auch keine Anzeichen für „parteiische Rivalitäten” zwischen diesen Unternehmen.

Aber es wird natürlich nicht einfach sein, eine landesweite Struktur zu ersetzen, die angeblich zur Förderung der öffentlichen Gesundheit geschaffen wurde. Ebenso wenig wie ein Versuch, Kennedy anzuklagen. Wenn Trump/MAGA es dann mit diskriminierenden Ideen wie seiner Ankündigung ernst meint, dass er Besucher der USA dazu verpflichten wird, ihre aktuellen Social-Media-Aktivitäten offenzulegen, bevor sie in das Land einreisen dürfen, um sicherzustellen, dass sie dem Faschismus treu sind, und angesichts der Tatsache, dass er Kritik an ihm als ein Verbrechen betrachtet, das mit dem Tod bestraft werden kann, könnte es zu einem konzertierten Versuch kommen, jeden zum Schweigen zu bringen, der genaue Gesundheitsinformationen bereitstellt. Dies würde von einem Rechtssystem gebilligt und unterstützt werden, das entschlossen ist, die „Agenda” von MAGA ungeachtet der Gesetze voranzutreiben – wie eine Richterin des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten kürzlich selbst dargelegt hat.

Faschismus

Tatsächlich könnte es laut einer Quelle nicht mehr lange dauern, bis Kritik an Trump und seiner Politik buchstäblich illegal wird; diejenigen, die Gruppen angehören, die auf die Illegalität des MAGA-Kults an der Macht hinweisen, könnten bald als „Terroristen” ins Visier genommen werden, deren „nicht-traditionelle” Ansichten nicht zugelassen sind. Dies steht natürlich in krassem Gegensatz zu Trumps eigener offensichtlicher Illegalität in unzähligen Bereichen, in denen er vollständige Immunität genießt.

Die Trump-Regierung hat Maduro bereits als Anführer einer ausländischen terroristischen Organisation bezeichnet und damit die Angst vor einer möglichen US-Invasion in Venezuela geschürt, das über die weltweit größten bekannten Ölreserven verfügt. Während die Trump-Regierung behauptet, ihre eskalierenden Angriffe auf Boote in der Karibik seien eine Reaktion auf den Drogenhandel, sagen Kritiker, dies sei nur ein weiterer Versuch der US-Regierung – effektiv unterstützt von der demokratischen Opposition –, Venezuela zu destabilisieren, um einen Regimewechsel zu erzwingen und Ressourcen, darunter Öl, auszubeuten.

Als Trump in Bezug auf die illegale Ermordung von Seeleuten in der Karibik und im Pazifik lügte, aber bevor seine Marine-Terroristen einen venezolanischen Öltanker illegal beschlagnahmten (stellen Sie sich vor, die venezolanische Marine hätte ein US-Schiff geentert!), bemerkte die republikanische Kongressabgeordnete María Salazar aus Florida: „Venezuela wird für die amerikanischen Ölkonzerne ein gefundenes Fressen sein, denn es geht um mehr als eine Billion Dollar an wirtschaftlicher Aktivität.“

Und um Ihre Weihnachtsstimmung zu vervollständigen, müssen Sie dies vielleicht zweimal lesen: Im Jahr 2023 führte das US-Außenministerium die Schriftart Calibri für seine Memos und Veröffentlichungen ein, da sie besser lesbar ist als der bisherige Standard Times New Roman, insbesondere auf Bildschirmen und wenn Mitarbeiter Text-to-Speech- und optische Zeichenerkennung verwenden. Letzte Woche ordnete Außenminister Marco Rubio die Rückkehr zu Times New Roman an, da die Unterstützung von Sehbehinderten von MAGA-Anhängern als Schwäche und zu „woke“ angesehen wird.

Quelle: Louis Further, "Notes from the US: Supremacist dictatorship", 16. Dezember 2025

Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

Broschüre "Deine Rechte im Job" wieder erhältlich

Die Titelseite zeigt neben dam Logo der FAU den Text: "Deine Rechte im Job - eine Einführung ins Arbeitsrecht und erste Schritte des Organizing"
Titelseite der Broschüre
Die Broschüre "Deine Rechte im Job" der Freien Arbeiter*Innen Union (FAU) war einige Zeit vergriffen, ist jetzt aber wieder bei den Syndikaten der FAU erhältlich. In Stuttgart gibt es über die dortige FAU die Möglichkeit, sich sein Exemplar zu den Öffnungszeiten des Stadtteilzentrums Gasparitsch dort abzuholen.

Die Broschüre gibt kurzgefasst die wichtigten Informationen zu allgemeinen Rechten bei der Arbeit wieder und hilft bei der Erstorientierung im komlizierten Geflecht von Arbeitsrecht, Betriebsverfassungsgesetz und Tarifverträgen.
Inhaltsverzeichnis der Broschüre
Inhaltsverzeichnis der Broschüre


Aber auch hier gilt: Allein machen sie Dich ein, letzlich ist jedeR Beschäftigte gefordert, organisiert die erkämpften Rechte durchzusetzen und auch zu erweitern bis hin zu einer solidarischen Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung. An einer Organisierung in einer Gewerkschaft wie der FAU führt letztlich kein Weg vorbei.

Anatole France zum neuen Grundsicherungsgeld

Die Zeichnung zeigt zwei Menschen und einen Hund, die im Schnee um eine Feuertonne stehen und sich die Hände wärmen. Im Hintergrund links eine Hütte, rechts davon ein größeres Haus mit einem beleuchteten Fenster, einem rauchenden Kamin und einer Zisterne auf dem Dach und die Brooklyn Bridge, die sich über die Szene spannt.
"Under Bridges" von Eric Drooker
„Das Gesetz
in seiner erhabenen Gleichheit
verbietet es
Reichen wie Armen,
unter den Brücken
zu schlafen,
auf den Straßen
zu betteln
und Brot
zu stehlen.“


(Anatole France)

152.000 Abgeschobene seit Trumps Amtsbeginn

Grenzabschnitt zwischen USA und Mexiko. Foto: BBC World Service via flickr, CC BY-NC 2.0.
Grenzabschnitt zwischen USA und Mexiko. Foto: BBC World Service via flickr, CC BY-NC 2.0.
(Mexiko-Stadt, 10. Dezember 2025, Prensa Latina).- Mexiko hat seit Beginn der Amtszeit des US-Präsidenten Donald Trump 152.592 aus den USA abgeschobene Personen aufgenommen, teilte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum mit.

„Seit dem 20. Januar [wurden] 152.592 Personen [abgeschoben], darunter 140.706 Mexikaner*innen und 11.886 Ausländer*innen“, erklärte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum während ihrer üblichen Pressekonferenz im Nationalpalast.

Die Regierungschefin bekräftigte ihre Ablehnung der Razzien gegen Migrant*innen im nördlichen Nachbarland und betonte, sie habe diese Ablehnung persönlich gegenüber ihrem Amtskollegen in den Vereinigten Staaten und Außenminister Marco Rubio zum Ausdruck gebracht.

„Wir haben zahlreiche diplomatische Stellungnahmen zu konkreten Fällen und allgemein über die Behandlung verfasst, die Migrant*innen, insbesondere Mexikaner*innen, erleben. Auf allen diplomatischen Kanälen haben wir unsere Missbilligung gegenüber dieser Art der Festnahme von Migrant*innen zum Ausdruck gebracht”, erklärte sie.

Die Präsidentin betonte, dass ihre Landsleute im nördlichen Nachbarland keine Kriminellen seien, sondern ehrliche Menschen, deren Ziel es sei, ihren Familien in Mexiko zu helfen und dabei gleichzeitig einen Beitrag zur Wirtschaft und Gesellschaft der USA leisten.

Sie erinnerte an die Verstärkung der Maßnahmen zur Unterstützung von Migrant*innen im Falle einer Festnahme, darunter Rechtsberatung und die Anweisung der Konsulate, eine kontinuierliche Begleitung zu gewährleisten, um die Achtung ihrer Menschenrechte zu garantieren.

Darüber hinaus erwähnte sie die Rückführungsstrategie „México te abraza” (Mexiko umarmt dich), mit der die Regierung umfassende Unterstützung für diejenigen bietet, die in Mexiko ankommen. Dazu gehören medizinische Versorgung, Transport in ihre Herkunftsorte, Stellenangebote und Zugang zu Sozialprogrammen.

Übersetzung: Antonia Mitko
Quelle: NPLA

Berlin: Krieg dem System - ACAB

Das Foto von © Björn Obmann zeigt die Demo vor dem Haus Scharnweberstr. 38 mit mehrreihigem Bullenspalier und einer Reihe von Seitentransparenten. Darüber dramatischer Himmel.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Rund 1.000 Menschen zogen am 13. Dezember 2025 unter dem Motto „Krieg dem System – ACAB“ gegen Polizeigewalt, Krieg und in Solidarität mit Gaza durch Friedrichshain. Die Polizei war mit einem massiven Aufgebot und über 500 Beamten dabei. Die Demostrecke ging vorbei an der Wedekind-Wache, wo es wiederholt zu Polizeigewalt kam. Am Haus, in dem Maria von Polizisten getötet wurde gab es laute Sprechchöre und Pyro. Die Polizei stoppte die Demo vorläufig. Später ging es u.a. auch an dem linken Hausprojekt Scharni vorbei. Hier riefen Demonstrant:innen Parolen gegen Antideutsche und forderten eine Distanzierung von ihnen. In der Rigaer Straße stoppte die Polizei die Demo erneut und griff unprovoziert die Demospitze brutal an und löste die Demo auf. 20 Menschen wurden festgenommen. Trotz der Auflösung der Demo war es insgesamt eine laute und kraftvolle Demo, die immer wieder mit Pyro von Dächern und in Seitenstraßen gegrüßt wurde.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv

Weitere Ereignisse zu diesem Thema
Links

Neuerscheinung: Martin Veith: Die anarchistisch-syndikalistische Arbeiter:innenbewegung in Rumänien

Das Buchcover zeigt verschiedene historische Fotos und Zeitungen aus der rumänischen Geschichte
Martin Veith: „Heute gehört die Welt wenigen. Morgen allen!“ Antikapitalistische Kämpfe und die anarchistisch-syndikalistische Arbeiter:innenbewegung in Rumänien bis 1914. Edition Syfo Nr. 12. Herausgegeben vom Institut für Syndikalismusforschung | November 2025 | 52 Seiten | A5 | Spendenempfehlung 5€ (+ Porto)

„Heute gehört die Welt wenigen. Morgen allen!“ Antikapitalistische Kämpfe und die anarchistisch-syndikalistische Arbeiter:innenbewegung in Rumänien bis 1914.

Dieser Text bietet einen fundierten und komprimierten Überblick zur Geschichte des Anarcho-Syndikalismus in Rumänien. Über gesellschaftlich bedeutende Arbeits- und Klassenkämpfe wird berichtet, anarcho-syndikalistische Protagonist:innen vorgestellt. Syndikalistische Hochburgen wie Câmpina und das Prahovatal sowie die Hafen- und Handelsstädte Brăila und Galați beleuchtet. Die Zeitspanne reicht von der Entstehung um 1900 über seine Hochzeit um 1911 bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs und der sozialen Revolution im Russischen Zarenreich.

Ebenso wie in anderen Ländern, wurde die revolutionäre Arbeiter:innenbewegung und anarcho-syndikalistische und anarchistische Bewegung in Rumänien von einem repressiven Staat blutig bekämpft. Marxisten agierten mit Verleumdungen, Verboten, Ausgrenzung und Zensur innerhalb der Gewerkschafts- und Arbeiter:innenbewegung, um den Einfluss des Anarcho-Syndikalismus zu schwächen. Auf den Punkt gebracht kommentierte der Anarcho-Syndikalist Grigore Constantinescu aus Galați dieses Verhalten mit den Worten: „Die üblen Verleumdungen gegen uns liegen darin begründet, dass wir keine Sozialdemokraten sind, keine Heuchler, keine Politiker, die aus dem Elend der Arbeiter ihren Profit schlagen, sondern Arbeiter, die sich um ihre eigenen Interessen kümmern.“

Das Ziel des Anarcho-Syndikalismus ist eine freie Gesellschaft, basierend auf bedarfsorientierter Produktion und Verteilung durch die Selbstorganisation der Arbeitenden in ihren Gewerkschaften, föderalistischer betrieblicher und gesellschaftlicher Selbstverwaltung und Solidarität, menschenwürdigen, umweltfreundlichen Arbeitsbedingungen und der Freiheit und Selbstbestimmung des Individuums.

Quellenangaben und Hinweise auf weiterführende Literatur laden zur intensiveren Auseinandersetzung mit dem Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus in Rumänien ein.

Der Verfasser Martin Veith forscht seit vielen Jahren zu diesem Bereich und ist Autor mehrerer Sachbücher, Studien und Artikel zur Geschichte von Anarchismus, Anarcho-Syndikalismus, der rumänischen Arbeiter:innenbewegung und Gesellschaft.

Inhaltsverzeichnis:
Zwei „Generationen“ der Arbeiterbewegung
Sammelbewegung Comisia Generală a Sindicatelor din România und România Muncitoare
Minderheitenbewegung
Die zwei Strömungen des Anarcho-Syndikalismus
Gesellschaftliche Realitäten
Hochburg des revolutionären Syndikalismus – Câmpina
Arbeit als Hölle auf Erden
Hochburgen des revolutionären Syndikalismus: Brăila und Galați
Marxisten für Rationalisierungsmaßnahmen – Revolutionäre Syndikalisten für die Arbeiter
Der Kampf gegen die Lastkräne – Vorbote einer sozialen Revolution?
Militär besetzt den Hafen, terrorisiert Wohnquartiere und nimmt Zwangsarbeiter
Die Transportarbeitergewerkschaft propagiert die Volksbewaffnung und das Milizensystem
Ein Fazit zu diesen Kämpfen
Rumänien und der Anarcho-Syndikalismus – ein kurzes Fazit

Martin Veith: „Heute gehört die Welt wenigen. Morgen allen!“ Antikapitalistische Kämpfe und die anarchistisch-syndikalistische Arbeiter:innenbewegung in Rumänien bis 1914. Edition Syfo Nr. 12. Herausgegeben vom Institut für Syndikalismusforschung | November 2025 | 52 Seiten | A5 | Spendenempfehlung 5€ (+ Porto)

Kostenlos als PDF

Der verdrängte Kapitalismus. Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik

Das Bild zeigt das Buchcover
Sabine Nuss, Andrej Holm, Stephan Kaufmann, Antonella Muzzupappa & Ingo Stützle
Der verdrängte Kapitalismus
Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik. Ein Gesprächsband von Sabine Nuss
Veröffentlichung: 21. November 2025
Seiten: 168, Broschur
ISBN: 978-3-320-02433-8
14,00€
inkl. 7 % MwSt. kostenloser Versand
"Auf die zunehmende Bedrohung von rechts werden immer drängender Antworten gesucht. Eine davon lautet in jüngster Zeit: »Antifaschistische Wirtschaftspolitik«. (...) Auslöser dieser Forderung ist die Beobachtung, dass Menschen tendenziell eher rechts wählen, wenn aufgrund von wirtschaftlichen Krisen, Inflation und der Kürzung von Sozialausgaben Abstiegsängste und Unsicherheit zunehmen. In diesem Kontext stellen sich einige Fragen: Warum wählen die Menschen dann rechts und nicht links? Welche grundlegenden Fragen werden dabei gar nicht erst angesprochen? Welche Strukturen des Kapitalismus können Aufschluss darüber geben, welche Weltanschauungen im Alltagsbewusstsein anschlussfähiger sind? Vor diesem Hintergrund diskutiert Sabine Nuss die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen einer »antifaschistischen Wirtschaftspolitik« exemplarisch anhand von vier Maßnahmen – mit Andrej Holm (Mietendeckel), Stephan Kaufmann (Inflation), Antonella Muzzupappa (Investitionen) und Ingo Stützle (Vermögenssteuer)."

Aus dem Klappentext zum Gesprächsband von Sabine Nuss im Karl Dietz Verlag Berlin - siehe mehr Informationen und eine Leseprobe bei LabourNet

Wandel.Kino: „Ohne Chefs - Demokratie bei der Arbeit“ + Filmgespräch im Anschluss

Der Flyer zum Film mit den Angaben aus dem nebenstehenden Text
Flyer zum Film
Wann:  - 
Wo: Raupe Immersatt
Wer: Klasse & Methode - IT Kollektiv Stuttgart , Raupe Immersatt
Was: Kino , Politische Ökonomie

WANDEL.KINO IN DER RAUPE

Wir freuen uns, euch mit unserer Film-Reihe „WANDEL.KINO“ inspirierende Filmwerke zu zeigen, die in uns etwas nachhaltig ausgelöst haben: Filme, die gesellschaftspolitische Impulse setzen, die Lust machen, sich tiefgehender mit sozialen und/oder ökologischen Themen zu beschäftigen. Filme, die Missstände aufzeigen und uns zum Nachdenken anregen. Filme, die unbequem sind und uns unsere Privilegien vor Augen führen. Filme, die aber auch Räume für neue Möglichkeiten und Chancen öffnen und uns ermuntern, gleich loszulegen. Filme, die die Schönheit unserer Welt porträtieren und die uns motivieren, unsere Routinen und Muster zu durchbrechen, um für ihren Erhalt in Zeiten von Krisen zu kämpfen.

DIESMAL „OHNE CHEFS – DEMOKRATIE BEI DER ARBEIT“ (D, 2025) INKLUSIVE FILMGESPRÄCH IM ANSCHLUSS

Manche Menschen können sich ein Leben ohne Arbeit nicht vorstellen. Selbst eine Arbeit ohne Chef kann sich kaum jemand vorstellen. Dabei gibt es schon heute Projekte die ganz ohne Chefs auskommen. Wir machen uns auf die Reise in eine andere Welt: Eine alternative Ökonomie, die innerhalb des omnipräsenten Kapitalismus funktionieren will und muss. Eine Alternative, die ständig wie im Krieg lebt. Denn Solidarität, gemeinschaftliches Wirtschaften und gegenseitige Hilfe sind kein Normalzustand – sie sind hart erkämpfte Ausnahmen. Menschen erzählen darüber, wie sie ihr Leben der Idee einer besseren Zukunft widmen. Wie sie sich gegenseitig solidarisch unterstützen und wie sie sich damit gegen Ausbeutung und Dehumanisierung stellen. »Ohne Chefs« soll zugänglich sein und Menschen abholen, die immer dachten, dass es nichts anders als Maloche unter Chefs gibt. Und wir zeigen die Menschen hinter den Ideen der »Demokratie bei der Arbeit« und, dass sie trotzdem ganz normale Menschen sind.

GESPRÄCH & DISKUSSION DANACH

Besonders freut uns, dass Regisseur Mario Burbach bei der Veranstaltung mit dabei ist und eure Fragen zum Film beantwortet. Als weitere Gäste begrüßen wir Mitglieder aus Stuttgarter kollektiv- und selbstverwalteten Organisationen, die euch live aus der Praxis berichten. Perspektiven entdecken, Hintergründe erfahren, Erfahrunge austauschen – seid gespannt!

HINTERGRUND

Die Raupe fördert den Erhalt von Independent Filmen und setzt sich damit für mehr analoge Filmkunst ein. Mit einem Besuch der Veranstaltung unterstützt ihr nicht nur die Raupe als gemeinnützigen Kultur- und Bildungsort, sondern auch unabhängige Filmverleihe und Filmeschaffende, deren Werke fernab von Streaming-Giganten produziert und verliehen werden. Lasst uns echte Programmvielfalt leben und uns auch daran erinnern, die Kino-Kultur und all die vielen kleinen Filmtheater zu erhalten. Was euch der Abend und das Erlebnis wert sind, entscheidet ihr selbst – nach euren Möglichkeiten!

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ThiKZNcroB8

Mit: Raupe Immersatt
So entstand schon Ende 2016 im Team die Idee, ein foodsharing-Café in Stuttgart zu eröffnen. In ungezwungener Atmosphäre und gemütlichem Ambiente soll ein Raum zum Austausch für lebbare Nachhaltigkeit geschaffen werden – nicht mit dem Zeigefinger, sondern auf Augenhöhe. Kostenlose gerettete Lebensmittel, Getränke zum selbst bestimmten Preis und ein buntes Programm mit Bildungsveranstaltungen, Konzerten und Kunst – das Konzept von Raupe Immersatt war geboren.

Mit: Commons AG der Solawi Stuttgart
Die AG Commons beleuchtet SoLaWiS als Commons-Projekt. Mit Blick auf die Lage der Welt engagieren wir uns dafür, dass SoLaWiS zu einer Gesellschaft beiträgt, die auf Commons, gesellschaftlichem Eigentum und kooperativer Entscheidungsfindung beruht. Unter Commons verstehen wir einzelne Organisationen oder Projekte, in denen die Teilnehmenden selbstverwaltet ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Infrastruktur und Ressourcen selbst eignen oder nutzen, und ihre Regeln untereinander vereinbaren. (siehe Vision und Leitbild 2019) Eine ausführliche Erklärung der Begriffe Commons und Commoning findet sich auf der Internetseite des Commons-Institut e.V.: https://commons-institut.org/was-sind-commons

Mit: FAU Stuttgart
Die FAU Stuttgart ist eine Basisgewerkschaft, in der Beschäftigte aus allen Branchen organisiert sind. Es gibt bei uns keine bezahlten Funktionäre. Die Mitglieder treffen die Entscheidungen selbst. Bundesweit sind wir mit anderen lokalen Gewerkschaften in der Freien Arbeiter*innen Union (FAU), weltweit in der Internationalen Arbeiter*innen Konföderation (IKA) zusammengeschlossen. Statt auf den Staat oder Politiker zu vertrauen, bauen wir auf unsere eigene Kraft und setzen unsere Forderungen mit Solidarität und direkten Aktionen durch. Wir streben eine herrschaftsfreie Gesellschaft jenseits des Kapitalismus an. Dafür sind wir schon heute aktiv.

Mit: Klasse & Methode - IT Kollektiv Stuttgart
Wir sind ein Kollektiv von Personen, die sich zum Ziel gesetzt haben gemeinschaftlich (Open Source) IT Projekte durchzuführen. Unsere Projekte sind aber nicht nur Selbstzweck, sondern haben immer auch eine politische Komponente. Unser Hauptprojekt ist die Entwicklung und der Betrieb des Veranstaltungskalenders EINTOPF Stuttgart. Darüber hinaus bieten wir unkommerziellen IT Support für selbstorganisierte Gruppen, die unsere Werte teilen, mit Fokus auf Stuttgart und die Region. Dabei versuchen wir eine möglichst unabhängige IT-Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben, fernab von Amazon, Google und Co.

Mit: Mario Burbach