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»Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.« Einstein

Blogkino: Escape from Sobibór (1987)

Heute vor 82 Jahren fand der Massenausbruch von 400 Gefangenen aus dem Vernichtungslager Sobibór statt. Sie haben ein paar Wachen umgebracht, bevor sie entdeckt wurden und unter Beschuss in die Freiheit rennen mussten. 150 sind entkommen, viele haben sich Partisanengruppen oder der Roten Armee angeschlossen. Aus diesem Anlaß zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den 1987 unter der Regie von Jack Gold nach dem Buch Escape von Sobibor von Richard Rashke und einem Drehbuch von Thomas Blatt, Reginald Rose und Stanisław Szmajzner gedrehten Fernsehfilm "Escape from Sobibór" mit Alan Arkin als Leon Feldhendler, Joanna Pacuła als Luka (Gertrude Poppert) und Rutger Hauer mit seiner Golden Globe Award als Best Actor in a Supporting Role (Television) Rolle als Alexander „Sascha“ Petscherski.

Der Film behandelt das Leben der so genannten Arbeitshäftlinge im Vernichtungslager und dort vor allem den historischen Aufstand von Sobibór, in dem jüdische Gefangene aus einem Vernichtungslager der SS erfolgreich fliehen konnten.


Berlin ist #unkürzbar

Das Foto von © Björn Obmann zeigt ein Übersichrtsfoto über die bunt gewürfelte Demo in einer Straße
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Der schwarz-rote Senat will einen massiven Kürzungshaushalt beschließen, der die Arbeit von sozialen, kulturellen, ökologischen und Jugendeinrichtungen gefährdet. Egal ob queere Jugendarbeit, Schutzräume für Frauen, Investitionen in Klima- und Hitzeschutz, Jugendarbeit, ökologische Projekte - teilweise sollen Budgets komplett gestrichen werden.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Dagegen protestierten am 10. Oktober 2025 etwa 1.500 Menschen. Auf Schildern forderten sie den Erhalt von Kultur, Soziale Arbeit, Jugendeinrichtungen und Klimaschutz. Ein #kürzbar-Block zeigte, worauf Berlin stattdessen verzichten könnte – Zaun um den Görli, A100, TVO, Olympia...

Zum ersten Mal durfte die Demo nicht wie geplant vor dem Abgeordnetenhaus starten. Begleitet wurde die Demo mit einem großen Polizeiaufgebot inklsuive Gefangenentransporter am Ende der Demo, das ebenfalls kürzbar gewesen wäre. Nach einem Bannerdrop vom Kulturforum versuchte die Polizei das große Aufgebot noch schnell zu rechtfertigen und nahm mehrere Personen auf dem Vorplatz fest, weil auf den Flyern kein Impressum abgedruckt war. Auch die Aktivist:innen auf der Dachterasse wurden festgenommen, kamen aber im Laufe des Abends wieder frei. Die Demo endete am Abend vor dem Roten Rathaus.

Weitere Ereignisse zu diesem Thema

Nie wieder kriegstüchtig!

Das Foto von © Monika von Wegerer zeigt zwei Menschen von hinten, die sich zwei ergänzende Texttafeln umgehängt haben: Die links: "Krieg ist Drecksarbeit" die rechts: "von Drecksäcken für Drecksäcke"
Foto: © Monika von Wegerer via Umbruch Bildarchiv
Unter dem Motto „Nie wieder kriegstüchtig!“ haben am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart tausende Menschen gegen die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung, für die Beendigung der Kriege in der Ukraine und in Gaza, gegen Wehrpflicht, Mittelstreckenraketen und gegen die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft demonstriert.
Nach Angaben der Veranstalter demonstrierten auf dem Bebelplatz in Berlin 20.000 Menschen und 15.000 auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

Aufgerufen hatte ein Bündnis von mehr als 400 Organisationen und Gruppen vor allem aus der Friedensbewegung, darunter DFG-VK, IPPNW, das Netzwerk Friedenskooperative und Pax Christi. Bei den Kundgebungen sprachen auch Vertreter von Die Linke, BSW und SPD.

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