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»Die Geschichte ist lediglich eine Überraschungsliste. Sie kann uns nur darauf vorbereiten, aufs Neue überrascht zu sein.« Kurt Vonnegut

100 Jahre „The Great Gatsby“

Das Foto zeigt  F. Scott Fitzgerald und Zelda Fitzgerald
F. Scott Fitzgerald und Zelda Fitzgerald im Jahr 1923. Laut dem Fitzgerald-Biografen Arthur Mizener handelt es sich hierbei um ein Studioporträt von Scott und Zelda aus dem Jahr 1921. Zelda bezeichnete ihr geschminktes Aussehen als ihr „Elizabeth-Arden-Gesicht“.

Foto: Alfred Cheney Johnston
Heute vor 100 Jahren, am 10. April 1925, erschien F. Scott Fitzgeralds Buch „The Great Gatsby“, der weltweit meistgelesene und meistzitierte Roman der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. "Fitzgerald war, wie viele seiner Geschichten und seine besseren Romane beweisen, neben Ernest Hemingway, Gertrude Stein, John Dos Passos und William Faulkner ein Hauptvertreter der Prosa der amerikanischen Moderne. Er verkörperte aber auch das Jazz-Age und die „Verlorene Generation“ (Lost Generation), die sich in den 1920er Jahren in Europa aufhielt und dank des starken Dollars im billigen und durch den Krieg ruinierten Frankreich gut leben konnte. Fitzgerald lernte Ernest Hemingway 1925 kennen. Der spätere Nobelpreisträger hatte zwei Erzählbände in englischsprachigen Pariser Kleinstverlagen veröffentlicht. Hemingway freundete sich zunächst mit Fitzgerald an. 1925 erschien The Great Gatsby, Fitzgeralds heute bekanntestes Werk. Der große Gatsby verkaufte sich zu Lebzeiten des Autors nicht gut, es gab aber eine Bühnenfassung und eine erste Verfilmung.

Fitzgeralds Romane sind alle zu einem großen Teil autobiographisch, und seine Figuren sind ihm, seiner Frau und seinen Freunden nachgebildet; er benutzte sogar ganze Passagen aus Zeldas Tagebüchern." (Wikipedia)

Aus dem Anlass ist das Buch als ebook bis 20.04. kostenlos bei diversen Anbietern zu bekommen:
Das weniger bekannte "Diesseits des Paradieses" ist ebenfalls kostenlos erhältzlich.

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Blogkino: The Monolith Monsters (1957)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Klassiker des Reproduktionskinos: "The Monolith Monsters" aus dem Jahr 1957: "Ein seltsamer schwarzer Meteor stürzt in der Nähe der Stadt San Angelo ab und verteilt Fragmente über die Landschaft. Als ein Sturm diese Fragmente mit Wasser in Berührung bringt, wachsen sie zu Monolithen in Wolkenkratzergröße heran, die dann umstürzen und in Tausende von Teilen zerbrechen, die wiederum zu Monolithen heranwachsen und den Prozess wiederholen. Alle Menschen, die sich im Weg befinden, werden zermalmt oder in menschliche Statuen verwandelt. Die Bürger von San Angelo versuchen verzweifelt, sich selbst und die Welt vor dem sich ausbreitenden Unheil zu retten."

Berlin: SEZ für Alle

Das Foto zeigt einen Teil der Protestierenden vor dem SEZ mit darüber hängendem Transparent mit dem Text "SEZ 22.03.25 retten"
Foto: © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv
Anlässlich des 44. Jahrestages des Sport- und Erholungszentrums Berlin (SEZ) hat die Bürgerinitiative „SEZ für alle!“ am 22. März 2025 zu einem Fest eingeladen. Ihre Forderung: „Macht das SEZ wieder auf!“

zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Die Bürgerinitiative fordert ein 5-jähriges Abriss-Moratorium, um in dieser Zeit einen vernünftigen Planungsprozess mit Machbarkeitsstudien, Ideenwettbewerb und echter Bürgerbeteiligung zur städtebaulichen Zukunft des Areals nachzuholen. Während der Zeit der Entscheidungsfindung zur  Zukunft des SEZ sollen Zwischennutzungen wieder ermöglicht werden, um das ikonische Gebäude vor Verfall zu schützen.

Kurzfristig fordert die Bürgerinitiative, öffentliche Begehungen des Gebäudes zu ermöglichen. Weitere Redebeiträge gab es von Theresa Keilhacker (Präsidentin der Architektenkammer Berlin), Gerrit Naber (Klimaneustart, Volksinitiative Bauwende), Damiano Valgolio (Die Linke), Vasili Franco (B90/Die Grünen), Uwe Werner Schierhorn (Gebäudetechniker) und vielen weiteren Unterstützer*innen für den Erhalt des SEZ.

Der legendäre SEZ-Moderator Karl-Heinz Wendorff hat erneut eine Runde „Medizin nach Noten“ moderiert und dabei alle zum Mitmachen bewegt. Für ein weiteres musikalisches Highlight sorgte die Friedrichshainer Band Boxi Barré mit ihrem Live-Auftritt. Sie führte ihren neuen Song „Ohne uns“ auf, der dem SEZ gewidmet ist. Weiterhin sorgte das DJane-Duo MissVergnügen & KeroSine für tanzbare Rhythmen. DJ Siko sang gemeinsam mit dem Publikum ein Mantra. Und Schaltgetriebe präsentierte seinen KI-unterstützten Song „SEZ – es gibt noch eine Chance“.

Passionierte Saunagänger*innen nutzten intensiv die mobile Sauna von Swedding. Die jüngsten SEZ-Unterstützer*innen wurden mit Kinderschminken und Sportangeboten unterhalten.

Der Informationstisch mit Fotos aus der Zeit der Zwischennutzung im Herbst 2024 war den ganzen Nachmittag gut besucht. Mehr als 270 Menschen nutzten die Gelegenheit, Petitionen zum Erhalt und für Denkmalschutz fürs SEZ zu unterschreiben. Insgesamt besuchten mehrere Hundert Menschen die Veranstaltung. – Sabine Scheffer –

Mehr Infos: Initiative „SEZ für alle!“

Blogkino: Der blaue Engel (1930)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den heute vor 95 Jahren in die Kinos gekommenen Klassiker "Der blaue Engel". Unter der Regie von Joseph von Sternberg debütierte Marlene Dietrich darin. Gedreht nach dem Roman "Professor Unrat" von Heinrich Mann zeigt der Film Emil Jannings als Professor Immanuel Rath, einen älteren Lehrer, der sich in die von Marlene Dietrich gespielte Varietésängerin Lola Lola verliebt und daran zugrunde geht.