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»Das sind meine Prinzipien, und wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.« Julius Henry "Groucho" Marx

Seminar zum G 8-Gipfel

In der Gewerkschaftsjugend, beim globalisierungskritischen Netzwerk attac, in Nichtregierungsorganisationen und bei vielen Jugendverbänden, überall planen AktivistInnen den Protest gegen das Gipfeltreffen der G8, das vom 6.-8.6.2007 in Heiligendamm bei Rostock stattfindet. Diese Weltwirtschaftsgipfel sind wichtige Knotenpunkte in der herrschenden Weltordnung. Die "Gruppe der Acht" sind aber kein isolierter Club von Mächtigen, sondern eine Institution, die in das globale Wirtschaftssystem eingebunden ist. Die Politik der G8 steht für immer mehr Armut, Verschuldung, Umweltzerstörung und den Abbau sozialer und demokratischer Rechte.


Bildquelle: G8-Xtra

Die Gewerkschaftsjugend beteiligt sich an den Protesten, dazu wurde eine Infoseite eingerichtet. Des weiteren führt die DGB Jugend vom 12.02.2007 -“ 16.02.2007 in Hattingen unter dem Motto: “G8, IWF, WB, WTO -“ wie hängt das alles zusammen? Und was hat das eigentlich mit mir zu tun?” ein Seminar durch.

Wieso beteiligen sich die Gewerkschaftsjugend und viele andere Gruppen an diesem Protest? Und wie soll ich die G8 und die Zusammenhänge in einfachen Worten meiner Nachbarin oder meinem Arbeitskollegen eigentlich erklären? Die eigenen Argumente rund um die "Gruppe der acht" zu schärfen und die Politik der G8 zu verstehen, das ist Ziel des Seminars. Zuerst nehmen wir Funktion und Politik der G8 unter die Lupe. Dann ordnen wir die Politik der Gipfelrunde in das Geflecht internationaler Handelsbeziehungen und den damit verbundenen Institutionen wie WTO, IWF und Weltbank ein. Abschließend machen wir uns Gedanken darüber, wie wir unsere Ideen zum Thema G8 unseren FreundInnen und KollegInnen vermitteln können. Das Seminar verbindet dies mit einem kleinen Argumentationstraining.
Teilnahmebeitrag: 25 € / 150 €


Who can you trust? - 23. "Chaos Communication Congress"

Unter dem Motto "Who can you trust?" ("Wem kann man vertrauen?") wurde heute der 23. "Chaos Communication Congress" (23C3) in Berlin eröffnet. Auch dieses Jahr führt die Diskussion neuer technischer Entwicklungen geradewegs in die Politik. So geht es u. a. um Wahlcomputer und ihre Manipulierbarkeit, die Überwachung von Telefon- und Computernetzen, die Erfassung biometrischer Daten auf Reisepässen und die elektronische Gesundheitskarte. Der Fachkongreß über Computertechnik, Datenschutz und Bürgerrechte wird seit 1984 jährlich vom Chaos Computer Club (CCC) ausgerichtet und ist inzwischen auf eine Veranstaltung mit mehr als 100 Vorträgen und Workshops angewachsen, die von mehreren tausend Teilnehmern besucht werden.

Der Eintritt zum Kongress (Tageskarte) kostet 30 Euro, für Chaos Computer Club-Mitglieder 20 Euro, für Hartz IV/ALG II-Empfänger 10 Euro. Mit der Tageskarte kann man am Donnerstag außer dem Treffen des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung noch eine Menge anderer Veranstaltungen besuchen.

Der Kongreß dauert noch bis Samstag. Inzwischen ist es möglich, mittels Stream den Verlauf des Kongresses zu verfolgen.