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»Le problème avec ce monde est que les personnes intelligentes sont pleines de doutes tandis que les personnes stupides sont pleines de confiance.« Charles Bukowski

Vorstellung: Die Agrargruppe von Attac-Wuppertal

Ich möchte heute die Agrargruppe von Attac-Wuppertal vorstellen, die sich des Themas der Agrogentechnik und der dafür möglichen Alternativen im ökologischen Landbau angenommen hat. Das hat im Nachrichtenmainstream wahrlich nicht den nötigen Stellenwert. Deshalb und weil es bislang nicht zu den notwendigen Konsequenzen geführt hat finde ich diese Arbeit wichtig. In unserer Region Esslingen fanden in Oberboihingen auch einige Aktionen gegen Freilandversuche von GVO-Saatgut statt. Informationen zu diesen Themen von Betroffenen gibt es bei eppenberger-media und auf nadesha. Von Greenpeace gibt es eine Übersicht zu den bekannten Anbaugebieten von Gen-Mais in Deutschland. (Stand 2006).

Freundlicherweise hat Dr. Wolfgang Wiebecke von der Agrargruppe von attac Wuppertal folgende Kurzinformationen bereitgestellt:



Die Agrargruppe von Attac-Wuppertal besteht seit Herbst 2003 und wurde insbesondere durch die Ideen des Weltkongresses McPlanet.com im Juni 2003 angeregt. Wir sind eine aktionsbezogen arbeitende Gruppe und fördern Vernetzungen im ganzen Bereich der Problematik von Globalisierung und Ökologie. Darüber hinaus bemühen wir uns um die Übersetzung, leichtere Verfügbarmachung und weitere Verbreitung wichtiger Dokumente und Informationen anderer Gruppen.

Unser Themenspektrum: Im Brennpunkt unserer Arbeit steht zur Zeit der Kampf gegen die Agrogentechnik und für die dafür möglichen Alternativen im Ökologischen Landbau.



Auch Biopiraterie, Biologische Vielfalt, Saatgutpflege und nicht zuletzt die gesetzlichen Grundlagen der rücksichtslosen weltweiten Ausbeutung der Natur gehören zu unseren Themen. Wir beteiligen uns an der Organisation von Veranstaltungen, bei denen es zumindest auch um diese Themen geht, und veröffentlichen Bilder, Hinweise und Dateien im Terminarchiv unserer Seite.

Besonders bekannt im Deutschen Bundesgebiet sind wir durch die von W. Wiebecke regelmäßig aktualisiert erscheinende Kurzfassung des Einkaufsratgebers fuer gentechnikfreien Genuss des Einkaufsnetz von Greenpeace.

Wir sind eine sehr selbständig arbeitende Arbeitsgruppe von Attac in Wuppertal (also des weltweiten globalisierungkritischen Netzwerks), und als solche unabhängig von Parteien. Da wir vorerst aber noch eine recht kleine Gruppe sind, sind wir bei den meisten unserer Anliegen auf die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Organisationen angewiesen.

Besondere Höhepunkte unserer bisherigen Arbeit waren unsere Mitwirkung bei folgenden Veranstaltungen:



- Der regionale Kongress GlobUm_Wuppertal im Sinn von McPlanet.com im September 2005

- Die parallel dazu organisierte Vortragsreise von V. Lopez und Prof. R. Rovillos (SIBAT, Philippinen) z. B. zur Thematik "Gentechnik und zukunftsfähige Landwirtschaft" in Deutschland und Österreich



- Zwei Benefizkonzerte zugunsten der Hurricane Katrina Aid der National Family Farm Coalition im Dezember 2005 und Februar 2006



- Die Demo gegen Agro-Gentechnik von Monsanto zum Landtag in Düsseldorf im April 2006

Onlinedokumentarfilm "Loose Change" zum 9/11 bricht alle Rekorde

Der Onlinedokumentarfilm "Loose Change" über die Anschläge vom 11. September sorgt für Rekordabrufe. In 120 Minuten Spielzeit hat der erst 22-jährige Regisseur Fakten über die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon zusammengetragen.

Das sehenswerte Ergebnis ist in Form des Videos "Loose Change" auf loosechange911.com kostenlos abzurufen. Bis zu 20.000 Menschen täglich wollen den Film sehen. Was erwartet den Zuschauer? In 120 Minuten zeigt Regisseur Dylan Avery Auschnitte aus Nachrichtensendungen, Regierungsdokumente, Augenzeugenberichte und Ausrisse aus Tageszeitungen - schnell aneinander im MTV-Clipstyle geschnitten.

Verschwörungstheorie? Wohl kaum, passen doch sowohl die Größe, Art und Weise ebenso wie der Zeitpunkt des 9/11 wie die Faust auf's Auge zur "New War" Strategie der U.S. Administration. Mit der angeblichen Bekämpfung des "Terrorismus" beginnt dieser "Neue Krieg", der endgültig jene Grenzen sprengt, die schon nach dem Ende des Ost-West-Konflikts verschoben wurden. Militärische Macht steht über den Regeln des Völkerrechts - militärische Konfrontation findet weniger zwischen Staaten an sich statt, vielmehr wird supranational operiert, wobei die USA zwar ihre materielle militärische Überlegenheit ausspielen können, sich dabei aber auf der anderen Seite jede Menge neuer probleme einhandeln wie die Stärkung bestehender und die Entwicklung neuer Widerstandsbewegungen. Eine zentrale Rolle in dieser, auf die Bekämpfung eben jener Widerstandsbewegungen ausgerichteten Militärstrategie hat dabei der Luftkrieg, ergänzt durch kleine, flexible Einheiten am Boden, so dass Verluste der Angreifer minimiert werden können.

Für rund 2000 Dollar am heimischen PC selbst produziert, läßt Dylan Avery die einzelnen Sequenzen seines Films weitestgehend unkommentiert. Er überlässt es der Schnittfolge und der dramatischen Musik, beim Zuschauer Fragen aufzuwerfen: Wer profitierte von den Anschlägen?

Der Film trifft den Zeitgeist. In Kürze kommt Oliver Stones Heldendrama "Word Trade Center" in die Kinos. Stone verzichtet darin allerdings völlig auf politische Zwischentöne oder gar Vorwürfe an die Bush-Regierung. Vielleicht erklärt sich auch mit dieser Enthaltsamkeit des Stone-Blockbusters der Erfolg von "Loose Change" im Netz.

Mehr Informationen?

Eine der umfassendsten Seiten zu den Hintergründen der Anschläge ist www.911myths.com. Eine deutsche Übersetzung des Artikels "Time for Painful Questions" ("Zeit für schmerzhafte Fragen") von Eric Hufschmid.

Infoquellen: rp-online, freitag