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»I'll be as dirty as I please, and I like to be dirty, and I will be dirty!« Emily Brontë

Umzäunte Demokratie

Am 3. Oktober habe ich zu dem Zaun rund um Heiligendamm geschrieben:

Inzwischen vergibt der Bund die Bauarbeiten für einem 2,50 Meter hohen und 13 Kilometer langen Zaun rund um die Ortschaft Heiligendamm. Mit diesem 2.50 Meter hohen Sicherheitszaun sollen die Besucher des G8 - Gipfels 2007 geschützt werden. Vor wem?

Nach Angaben der Ostsee-Zeitung wird der G8-Gipfel mit 40 Millionen zu Buche schlagen - allein 10 bis 15 Millionen für den Zaun. Die 280 Einwohner sowie die Beschäftigten und Gäste des Ortes sollen sich über Kontrollstellen weiterhin "frei bewegen" können.


Peter Novak beschäftigt sich in seinem heute bei heise.de erschienenen Artikel, der auch hier direkt zum Download steht, mit dem Baubeginn des Zaunes:

Um das Ostseebad Heiligendamm, in dem das diesjährige G8-Treffen im Juni stattfinden wird, ist zur Zeit ein wahrer Bauboom ausgebrochen. Überall wird gehämmert und renoviert. Man will den illustren Gästen aus aller Welt etwas bieten. Doch nicht alle sind dann willkommen. Deshalb wurde am vergangenen Mittwoch auch mit der Errichtung des 13 Kilometer langen und 2,50 Meter hohen Sicherheitszauns, zusätzlich mit Kameras und Bewegungsmelder ausgestattet, zwischen Heiligendamm und dem Örtchen Börgerende im benachbarten Landkreis Bad Doberan begonnen.


Zu unseren bisherigen Berichten rund um den G8 - Gipfel

G8-Xtra Nr. 3 mit aktuellen Informationen zum G8-Gipfel 2007 erschienen

Die G8-Xtra - Zeitung für eine Interventionistische Linke infomiert in einer neuen Ausgabe über die Planungen, die Ereignisse und Debatten rund um den G8-Gipfel und den Widerstand dagegen.

"Herrschaft keine Ruhe gönnen. Statt Roter Zone globale Rebellion", so lautet die Schlagzeile auf der ersten Seite der aktuellen Ausgabe der Kampagnenzeitung G8Xtra. Die dritte Ausgabe der G8Xtra schlägt einen weiten inhaltlichen Bogen. Auf vier Seiten geht es dabei um Begründungen des Protest und Widerstands gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm genauso wie um Fallstricke und Möglichkeiten linker Interventionen in soziale Bewegungen.
Neben dem Aktionsfahrplan zu Heiligendamm fehlt in dieser Ausgabe auch nicht eine Aufruf zu Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München vom 9.-11. Februar 2007.

Die Zeitung kann zum Weiterverteilen heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden.

Seminar zum G 8-Gipfel

In der Gewerkschaftsjugend, beim globalisierungskritischen Netzwerk attac, in Nichtregierungsorganisationen und bei vielen Jugendverbänden, überall planen AktivistInnen den Protest gegen das Gipfeltreffen der G8, das vom 6.-8.6.2007 in Heiligendamm bei Rostock stattfindet. Diese Weltwirtschaftsgipfel sind wichtige Knotenpunkte in der herrschenden Weltordnung. Die "Gruppe der Acht" sind aber kein isolierter Club von Mächtigen, sondern eine Institution, die in das globale Wirtschaftssystem eingebunden ist. Die Politik der G8 steht für immer mehr Armut, Verschuldung, Umweltzerstörung und den Abbau sozialer und demokratischer Rechte.


Bildquelle: G8-Xtra

Die Gewerkschaftsjugend beteiligt sich an den Protesten, dazu wurde eine Infoseite eingerichtet. Des weiteren führt die DGB Jugend vom 12.02.2007 -“ 16.02.2007 in Hattingen unter dem Motto: “G8, IWF, WB, WTO -“ wie hängt das alles zusammen? Und was hat das eigentlich mit mir zu tun?” ein Seminar durch.

Wieso beteiligen sich die Gewerkschaftsjugend und viele andere Gruppen an diesem Protest? Und wie soll ich die G8 und die Zusammenhänge in einfachen Worten meiner Nachbarin oder meinem Arbeitskollegen eigentlich erklären? Die eigenen Argumente rund um die "Gruppe der acht" zu schärfen und die Politik der G8 zu verstehen, das ist Ziel des Seminars. Zuerst nehmen wir Funktion und Politik der G8 unter die Lupe. Dann ordnen wir die Politik der Gipfelrunde in das Geflecht internationaler Handelsbeziehungen und den damit verbundenen Institutionen wie WTO, IWF und Weltbank ein. Abschließend machen wir uns Gedanken darüber, wie wir unsere Ideen zum Thema G8 unseren FreundInnen und KollegInnen vermitteln können. Das Seminar verbindet dies mit einem kleinen Argumentationstraining.
Teilnahmebeitrag: 25 € / 150 €


Mai-Juni 2007 - Marsch der Prekarisierten durch Europa nach Heiligendamm!

Globalisierung, der Schlachtruf der Neoliberalen, ist für die meisten Menschen auf der Nord- wie auf der Südhalbkugel zu einer Bedrohung geworden. Der erste Entwurf für einen Aufruf aus dem Euromarschspektrum, der an Pfingsten in mehreren Ländern starten und am 2. Juni in Rostock ankommen soll - zur Auftaktdemo gegen den G8

Zum Aufruf

G8-Protestbewegung fordert Gelände von Land oder Kommune

Im Juni 2007 wird der G8-Gipfel in Heiligendamm stattfinden. Damit werden das Land Mecklenburg-Vorpommern, die Stadt Rostock und der Landkreis Bad Doberan im Zentrum internationaler Aufmerksamkeit stehen. Sie werden nicht nur Schauplatz des Treffens von acht StaatsführerInnen samt Delegierten und JournalistInnen sein, sondern es werden zehntausende Menschen anreisen, um von ihrem demokratischen Recht Gebrauch zu machen, für eine gerechtere und friedliche Welt einzutreten.
„Diese Menschen müssen schlafen, essen, trinken und duschen, dafür brauchen wir ein passendes Gelände und ausreichende Infrastruktur,“ so Manuel Faber, Sprecher einer spektrenübergreifenden Vorbereitungsgruppe, die ein oder mehrere Camps zwischen Kühlungsborn und Rostock plant. „Wer sich die G8 einlädt, lädt sich auch den Widerstand ein,“ so Faber weiter. „Ein geordneter Ablauf der Protesttage liegt in unser aller Interesse, daher fordern wir die Verantwortlichen aus Kommunen und Land auf, ein passendes Gelände für die Übernachtung von 15.000 -20.000 GipfelkritikerInnen sowie geeignete Räumlichkeiten für die Durchführung des Alternativkongresses mit einigen tausend TeilnehmerInnen zur Verfügung zu stellen".
Entsprechende Briefe sind am Montag an den Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Harald Ringstorff, an alle Fraktionen des Landtages sowie an den Landrat und die Bürgermeister von Bad Doberan und Rostock geschickt worden.
„Zwar stehen noch nicht alle Veranstaltungen fest, die vor und während der Gipfeltage in der Region stattfinden werden, aber einiges zeichnet sich mit hinreichender Gewissheit ab: Es werden mehrere zehntausend Menschen aus ganz Europa, aber natürlich auch aus zahlreichen außereuropäischen Ländern, über mehrere Tage unsere und Ihre Gäste sein,“ heißt es in dem Schreiben. „Wir erwarten, dass der zivilgesellschaftliche, globalisierungskritische Protest in Mecklenburg Vorpommern genauso willkommen ist wie die Staatschefs aus aller Welt.“


Quelle: Presseerklärung der Pressegruppe Campinski vom 12.12.2006

Kontakt:

Camp 07-Vorbereitung: Adolf Riekenberg Koordinierungskreis Attac Deutschland
Tel.: 0175-4254928
E-mail: buero@schweissen-sfi.de
Kontakt Presse Camp 07(Pressegruppe Campinski):
E-mail: presse-g8@nadir.org

Tel.:0179-3764812



Einige Berichte zum Thema

G8 Gipfel Heiligendamm: Bis zu 100.000 Gegendemonstranten erwartet - Kriminalisierung bereits im Vorfeld?

Vom 6.-8. Juni 2007 findet der G8-Gipfel - das Treffen der Staats- und Regierungschefs der USA, Kanadas, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Deutschlands und Russlands - in Heiligendamm an der mecklenburgischen Ostseeküste statt. Tagungsort soll das Nobelhotel Kempinski sein.

Bereits jetzt wird an verschiedenen Medienberichten deutlich, dass die G8 Proteste offenbar bereits im Vorfeld kriminalisiert, zumindest aber in Verruf gebracht werden sollen.


Bildquelle: G8-Xtra

Symptomatisch dafür stehen Aussagen in einem Spiegel Bericht:

Der G-8-Gipfel im Juni 2007 in Heiligendamm stellt die deutschen Sicherheitsbehörden vor bislang nicht gekannte Herausforderungen. Die Behörden kündigten beispiellose Sicherheitsanforderungen an. BKA-Präsident Ziercke schließt Anschläge nicht aus - Gewalttäter müssen zu Hause bleiben.


Die in berechtigten Proteste werden in einem Atemzug mit eventuellen Anschlägen genannt....

Das Bundeskriminalamt (BKA) rechnet mit 100.000 Globalisierungsgegnern und schließt auch Anschläge nicht aus, wie BKA-Präsident Jörg Ziercke am Rande einer internationalen Sicherheitskonferenz in Rostock sagte.


... um wenige Sätze später zurückzurudern:

Das Gewaltpotenzial beim G-8-Treffen ist noch nicht vorhersehbar, wie Ziercke einräumte.


Nichts genaues weiss man nicht? Oder will man nicht? Na immerhin:

Es gebe aber schon umfangreiche und vernetzte Vorbereitungen der G-8-Gegner.


Das ist allerdings kein Wunder sondern zeigt die Ernsthaftigkeit des Protestes der Gegner des G8 - Gipfels. Es wirft allerdings ein bezeichnendes Licht auf die Methode der Berichterstattung des "Spiegel", Vorbehalte zu schüren und keinerlei Statements der so Vorverurteilten zuzulassen. Die "Gipfelsoli Infogruppe", anläßlich der Festnahmen und Repression während des G-8-Gipfels 2001 in Genua gegründet, hat auf BKA-Präsident Ziercke bereits mit einer Presseerklärung geantwortet.

Immerhin stellt der Bericht die Kosten des Gipfels, die immer weiter in die Höhe klettern, heraus: 92 Millionen Euro werden inzwischen veranschlagt, was nach Schätzungen der "Gipfelsoli Infogruppe" deutlich zu niedrig gegriffen ist, vielmehr seien Schätzungen von über 200 Millionen Euro realistisch. Von der "offiziellen" Kostenveranschlagung sollen allein 10 bis 15 Millionen Euro für den schönen Zaun anfallen. Wer die Kosten trägt ist noch “unklar”, zumindest laut dem Spiegel Artikel streiten sich Bund und Land noch um 34 Millionen Euro. Wer das letzlich zahlt, ist aber wohl schon klar...

Wer sich selbst unvoreingenommen über die Ziele der Gegenproteste informieren will, dem empfehle ich die folgenden Seiten:
• G8 Newsletter Nr. 1 der Interventionistischen Linken (IL)
• Mobilisierungsseite der IL: www.g8-2007.de
• englischsprachige Infoseite der NGO-Plattform
• Attac-G8 Seite
• Gipfelsoli - Text und Mediensammlung zu kommenden und vergangenen G8-Treffen
• Anti G8 Bündnis für eine revolutionäre Perspektive: www.antiG8.tk
• Infos aus McPomm
• Website der internationalen Mobilisierung gegen den G8 Gipfel 2007
• YA-BASTA-NETZ
• Anti-Lager-Website
• Hamburger Mobilisierung gegen den G8-Gipfel 2007

und natürlich: Infoseiten der Internationalen Aktionskonferenz gegen den G8 2007

Update: 23:30 Uhr: Presseerklärung der "Gipfelsoli Infogruppe" sowie Kostenrechnung ergänzt.

Zu diesem und unseren weiteren Berichten rund um den G8 - Gipfel

Für parallele lokale und regionale Sozialforen am 21./22. April 2007

Dokumentiert: Die Ergebnisse des 2. Treffens der lokalen Sozialforen in Deutschland vom 17. - 19.11.2006:

Beim Treffen der lokalen Sozialforen (17.-19.11. in Heidelberg) haben VertreterInnen aus Berlin, Bremen, Dorfen, Freiburg, Heidelberg, München, Reutlingen und dem Saarland verabredet, am Wochenende 21./22. April 2007 in möglichst vielen Städten lokale Sozialforen durchzuführen. Das Treffen verspricht sich dadurch eine Stärkung und bessere Wahrnehmung der Sozialforumsbewegung. Der Zeitpunkt - sechs Wochen vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm -“ soll die Möglichkeit bieten, der Gegenmobilisierung lokale Räume zu öffnen.

G8 als eine mögliche, thematische Klammer der dezentralen Sozialforen

Welchen Themen und Inhalten sich die lokalen und regionalen Sozialforen widmen, können einzig die teilnehmenden Menschen vor Ort entscheiden. Dennoch hat es das Heidelberger Treffen begrüßt, dem zu erwartenden Bedarf an Informationen, Einfädelungsmöglichkeiten und Entscheidungsprozessen für Protest- und Widerstandsaktivitäten vor Ort Raum zu bieten und -šG8-™ als einen verbindenden Strang vorzuschlagen. Selbstredend gemeinsam mit den Zusammenhängen, die die Gegenmobilisierung seit geraumer Zeit vorantreiben.

Als Themensetzung bietet sich also die Möglichkeit, lokale und konkrete Politiken stark zu machen und gleichzeitig vom „Lokalen“ aus, Bedingungen lokaler und themenspezifischer Politiken wie auch Quellen linker Gegenwehr zu thematisieren: Nicht einfach „den G8 runterbrechen“, sondern umgekehrt den G8 zum Anlass nehmen, Politiken und (schlechte) Handlungsbedingun-gen der letzten Jahre ernst zu nehmen und im Verhältnis von „lokal-global“ zu reflektieren. Dies stellt nicht nur unser Selbstverständnis (als globalisierungskritisch Bewegte) dar, sondern ermöglicht uns auch die Verlinkung zur globalen Sozialforumsbewegung.

Gleichwohl sollte das nicht als verpflichtende Bedingung für ein lokales Sozialforum verstanden werden, ebenso müssen nicht notwendiger Weise in allen Städten zwei Tage mit Programm ge-füllt werden, wenn es die Kapazitäten nicht hergeben. Andererseits wäre es aber auch denkbar und wünschenswert, wenn in Regionen und Städten, wo es bisher keine Sozialforen dafür aber Anti-G8-Zusammenhänge gibt, dass jene zu einem Aktions/Info/Vernetzungstreffen an diesem Wochenende aufrufen oder sich darüber hinaus neue Sozialforen gründen.

Wie weiter bis April und wo laufen die Rückmeldungen zusammen

Die in Heidelberg anwesenden Städte - und hoffentlich viele mehr - müssen schnellstmöglich in ihren lokalen Zusammenhängen einen Klärungsprozess herbeiführen, ob die Beteiligung an diesem ersten, parallelen Sozialforumswochenende verwirklicht werden kann. Die Rückmeldungen und Nachfragen mögen bitte an orga@lokale-sozialforen.de gesendet werden. Auf der Seite (www.lokale-sozialforen.de) sind auch Protokolle der Treffen, links zu bestehenden Sozialforen, der ausführlichere Aufruf zur Durchführung paralleler Sozialforen und demnächst Tips zur Durchführung eines Sozialforumswochenendes abrufbar. Dort werden auch die Neuigkeiten dieses Prozesses nachlesbar sein. Wer auf den Verteiler des Treffens der lokalen Sozialforen möchte, sende eine Mail an webmaster@lokale-sozialforen.de.

Am Samstag, den 4. Februar 2007 wird es eine weitere Zusammenkunft der Städte geben, näheres dazu wird noch bekannt gegeben.

Beteiligt Euch an den parallelen lokalen und regionalen Sozialforen! Am Wochenende 22./23. April 2007 gemeinsam zeigen: Eine andere Welt ist möglich!

Das Treffen der lokalen Sozialforen in Heidelberg, am Sonntag, den 19. November 2006.


Quelle

Zu unseren bisherigen Berichten rund um den G8 - Gipfel

Gemeinsame Abschlusserklärung der G8-Aktionskonferenz "Rostock II" vom 10. bis 12. November 2006

Mehr als 450 AktivistInnen und Aktivisten aus ganz Europa haben sich auf der zweiten Aktionskonferenz in Rostock auf den Fahrplan für die Protestwoche gegen den G8-Gipfel verständigt.



Wir dokumentieren die Presseerklärung:

Im Juni 2007 wird eine große Aktionswoche zum G8-Gipfel in Heiligendamm stattfinden. Die G8 stehen für eine sozial ungerechte, ökologisch unverantwortliche und militaristisch imperiale Politik. Hiergegen werden zehntausende Menschen aus der Region, aus dem ganzen Bundesgebiet, aus Europa und der ganzen Welt protestieren und Alternativen zu der herrschenden Globalisierung sichtbar machen.
Wir begrüßen die Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Ausland und freuen uns auf eine der größten internationalen Demonstrationen seit Jahren. Alle Spektren der globalisierungskritischen Bewegung werden in den kommenden Monaten ihre Inhalte und Aktionsvorschläge verstärkt in die öffentliche Diskussion einbringen -“ hier in der Region wie auch in den jeweiligen Orten und Ländern, aus denen sie kommen.

Mehr als 450 Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa haben sich auf der zweiten Aktionskonferenz in Rostock auf den Fahrplan für die Protestwoche gegen den G8-Gipfel verständigt:
• Die Aktionswoche beginnt mit der Großdemonstration gegen den G8-Gipfel am Samstag, 2. Juni.
• Am Sonntag, 3. Juni, gibt es eine große Auftaktveranstaltung, die gemeinsam mit unseren internationalen Freundinnen und Freunden gestaltet wird.
• Am Montag, 4. Juni, wird ein migrationspolitischer Aktionstag mit inhaltlichen, aktionistischen und kulturellen Beiträgen veranstaltet -“ unter dem Motto „Für globale Bewegungsfreiheit! Gleiche Rechte für alle!“.
• Am Dienstag, 5. Juni, wird im Rahmen des Aktionstags gegen Militarismus, Krieg, Folter und den globalen Ausnahmezustand der Flughafen Rostock Laage blockiert und umzingelt, um die ankommenden Regierungschefs zu begrüßen.
• Am Dienstagabend startet der Alternativgipfel, der bis zum Donnerstag, 7. Juni, gehen wird. Eine Reihe von „Satellitenveranstaltungen“ des Alternativgipfels begleiten die gesamte Aktionswoche (zum Beispiel auf dem Camp und bei den Aktionen).
• Am Mittwoch, 6. Juni, beginnen die Blockaden des G8-Gipfels.
• Am Donnerstag, 7. Juni, finden ein Konzert mit Herbert Grönemeyer unter dem Motto "Music and Messages" weitere Blockaden, und Demonstrationen statt. Prominente internationale Sprecherinnen und Sprecher des Alternativgipfels werden am Auftakt der Demonstrationen teilnehmen.

Wer sich den G8-Gipfel einlädt, lädt sich auch den Protest ein. Wir fordern das Land Mecklenburg-Vorpommern, den Landkreis Bad Doberan und die Hansestadt Rostock auf, dass die nötige Infrastruktur für die Unterbringungen der Menschen in Camps und für das Austragen der Veranstaltungen zur Verfügung gestellt wird.


Ausführliche Berichte aus den einzelnen Arbeitsgruppen folgen in Kürze auf dieser Website

Berichterstattung auf IndyMedia

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