Kongo entdecken am Samstag 02.12.06 im Generationenhaus Heslach
Gebrüder-Schmid-Weg 13, 70199 Stuttgart
(Richtung -Stuttgart Süd- Marienplatz) oder
ab Hauptbahnhof, Verbindung: U1, U14 und Bus Nr. 42 , Haltestelle :Schreiberstraße
mit Ausstellung afrikanischer Kunst
Programm (von 14 bis 18 Uhr) :
•Begrüßung mit dem afrikanischen „Rituel Mongo“Mit „Lokole“ (H. Ifaka)
•Gedichte (vorgetragen von H. Muepu -“Rednerin Christèle Mutuens-)
•Chor : Lieder der Hoffnung (Gruppe aus Karlsruhe)
Vorstellung der Wunder des Kongo
Thema der Konferenz:
Kongo entdecken : „Die begehrte Schönheit, die die Krieger der Welt anzieht“ (H. Paul Idongo) Im Virunga-Park
In der Pause: Erfrischungen mit kongolesischen Spezialitäten (3,- u- 5,-€)
Zweiter Teil unter dem Dekor des Virunga-Parks :
•Vorstellung der Föderation der Kongolesen in Deutschland,
•Diskussion : „Wie kann man die so begehrte Schönheit pflegen?-.
•Kultureller Beitrag mit der Gruppe aus Weinstadt u- Karlsruhe
Eintritt : 1,50€
Veranstalter :
Congo Espoir e.V./Stuttgart
z.Hd. Ifaka Ifulu, 01737016233
eMail
und Africa Workshop Organisation
Für parallele lokale und regionale Sozialforen am 21./22. April 2007
Dokumentiert: Die Ergebnisse des 2. Treffens der lokalen Sozialforen in Deutschland vom 17. - 19.11.2006:
Quelle
Zu unseren bisherigen Berichten rund um den G8 - Gipfel
Beim Treffen der lokalen Sozialforen (17.-19.11. in Heidelberg) haben VertreterInnen aus Berlin, Bremen, Dorfen, Freiburg, Heidelberg, München, Reutlingen und dem Saarland verabredet, am Wochenende 21./22. April 2007 in möglichst vielen Städten lokale Sozialforen durchzuführen. Das Treffen verspricht sich dadurch eine Stärkung und bessere Wahrnehmung der Sozialforumsbewegung. Der Zeitpunkt - sechs Wochen vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm -“ soll die Möglichkeit bieten, der Gegenmobilisierung lokale Räume zu öffnen.
G8 als eine mögliche, thematische Klammer der dezentralen Sozialforen
Welchen Themen und Inhalten sich die lokalen und regionalen Sozialforen widmen, können einzig die teilnehmenden Menschen vor Ort entscheiden. Dennoch hat es das Heidelberger Treffen begrüßt, dem zu erwartenden Bedarf an Informationen, Einfädelungsmöglichkeiten und Entscheidungsprozessen für Protest- und Widerstandsaktivitäten vor Ort Raum zu bieten und -šG8-™ als einen verbindenden Strang vorzuschlagen. Selbstredend gemeinsam mit den Zusammenhängen, die die Gegenmobilisierung seit geraumer Zeit vorantreiben.
Als Themensetzung bietet sich also die Möglichkeit, lokale und konkrete Politiken stark zu machen und gleichzeitig vom „Lokalen“ aus, Bedingungen lokaler und themenspezifischer Politiken wie auch Quellen linker Gegenwehr zu thematisieren: Nicht einfach „den G8 runterbrechen“, sondern umgekehrt den G8 zum Anlass nehmen, Politiken und (schlechte) Handlungsbedingun-gen der letzten Jahre ernst zu nehmen und im Verhältnis von „lokal-global“ zu reflektieren. Dies stellt nicht nur unser Selbstverständnis (als globalisierungskritisch Bewegte) dar, sondern ermöglicht uns auch die Verlinkung zur globalen Sozialforumsbewegung.
Gleichwohl sollte das nicht als verpflichtende Bedingung für ein lokales Sozialforum verstanden werden, ebenso müssen nicht notwendiger Weise in allen Städten zwei Tage mit Programm ge-füllt werden, wenn es die Kapazitäten nicht hergeben. Andererseits wäre es aber auch denkbar und wünschenswert, wenn in Regionen und Städten, wo es bisher keine Sozialforen dafür aber Anti-G8-Zusammenhänge gibt, dass jene zu einem Aktions/Info/Vernetzungstreffen an diesem Wochenende aufrufen oder sich darüber hinaus neue Sozialforen gründen.
Wie weiter bis April und wo laufen die Rückmeldungen zusammen
Die in Heidelberg anwesenden Städte - und hoffentlich viele mehr - müssen schnellstmöglich in ihren lokalen Zusammenhängen einen Klärungsprozess herbeiführen, ob die Beteiligung an diesem ersten, parallelen Sozialforumswochenende verwirklicht werden kann. Die Rückmeldungen und Nachfragen mögen bitte an orga@lokale-sozialforen.de gesendet werden. Auf der Seite (www.lokale-sozialforen.de) sind auch Protokolle der Treffen, links zu bestehenden Sozialforen, der ausführlichere Aufruf zur Durchführung paralleler Sozialforen und demnächst Tips zur Durchführung eines Sozialforumswochenendes abrufbar. Dort werden auch die Neuigkeiten dieses Prozesses nachlesbar sein. Wer auf den Verteiler des Treffens der lokalen Sozialforen möchte, sende eine Mail an webmaster@lokale-sozialforen.de.
Am Samstag, den 4. Februar 2007 wird es eine weitere Zusammenkunft der Städte geben, näheres dazu wird noch bekannt gegeben.
Beteiligt Euch an den parallelen lokalen und regionalen Sozialforen! Am Wochenende 22./23. April 2007 gemeinsam zeigen: Eine andere Welt ist möglich!
Das Treffen der lokalen Sozialforen in Heidelberg, am Sonntag, den 19. November 2006.
Quelle
Zu unseren bisherigen Berichten rund um den G8 - Gipfel
G8-Radio-Broadcast
Gemeinsame Abschlusserklärung der G8-Aktionskonferenz "Rostock II" vom 10. bis 12. November 2006
Mehr als 450 AktivistInnen und Aktivisten aus ganz Europa haben sich auf der zweiten Aktionskonferenz in Rostock auf den Fahrplan für die Protestwoche gegen den G8-Gipfel verständigt.

Wir dokumentieren die Presseerklärung:
Ausführliche Berichte aus den einzelnen Arbeitsgruppen folgen in Kürze auf dieser Website
Berichterstattung auf IndyMedia
Zu unseren bisherigen Berichten rund um den G8 - Gipfel

Wir dokumentieren die Presseerklärung:
Im Juni 2007 wird eine große Aktionswoche zum G8-Gipfel in Heiligendamm stattfinden. Die G8 stehen für eine sozial ungerechte, ökologisch unverantwortliche und militaristisch imperiale Politik. Hiergegen werden zehntausende Menschen aus der Region, aus dem ganzen Bundesgebiet, aus Europa und der ganzen Welt protestieren und Alternativen zu der herrschenden Globalisierung sichtbar machen.
Wir begrüßen die Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Ausland und freuen uns auf eine der größten internationalen Demonstrationen seit Jahren. Alle Spektren der globalisierungskritischen Bewegung werden in den kommenden Monaten ihre Inhalte und Aktionsvorschläge verstärkt in die öffentliche Diskussion einbringen -“ hier in der Region wie auch in den jeweiligen Orten und Ländern, aus denen sie kommen.
Mehr als 450 Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa haben sich auf der zweiten Aktionskonferenz in Rostock auf den Fahrplan für die Protestwoche gegen den G8-Gipfel verständigt:
• Die Aktionswoche beginnt mit der Großdemonstration gegen den G8-Gipfel am Samstag, 2. Juni.
• Am Sonntag, 3. Juni, gibt es eine große Auftaktveranstaltung, die gemeinsam mit unseren internationalen Freundinnen und Freunden gestaltet wird.
• Am Montag, 4. Juni, wird ein migrationspolitischer Aktionstag mit inhaltlichen, aktionistischen und kulturellen Beiträgen veranstaltet -“ unter dem Motto „Für globale Bewegungsfreiheit! Gleiche Rechte für alle!“.
• Am Dienstag, 5. Juni, wird im Rahmen des Aktionstags gegen Militarismus, Krieg, Folter und den globalen Ausnahmezustand der Flughafen Rostock Laage blockiert und umzingelt, um die ankommenden Regierungschefs zu begrüßen.
• Am Dienstagabend startet der Alternativgipfel, der bis zum Donnerstag, 7. Juni, gehen wird. Eine Reihe von „Satellitenveranstaltungen“ des Alternativgipfels begleiten die gesamte Aktionswoche (zum Beispiel auf dem Camp und bei den Aktionen).
• Am Mittwoch, 6. Juni, beginnen die Blockaden des G8-Gipfels.
• Am Donnerstag, 7. Juni, finden ein Konzert mit Herbert Grönemeyer unter dem Motto "Music and Messages" weitere Blockaden, und Demonstrationen statt. Prominente internationale Sprecherinnen und Sprecher des Alternativgipfels werden am Auftakt der Demonstrationen teilnehmen.
Wer sich den G8-Gipfel einlädt, lädt sich auch den Protest ein. Wir fordern das Land Mecklenburg-Vorpommern, den Landkreis Bad Doberan und die Hansestadt Rostock auf, dass die nötige Infrastruktur für die Unterbringungen der Menschen in Camps und für das Austragen der Veranstaltungen zur Verfügung gestellt wird.
Ausführliche Berichte aus den einzelnen Arbeitsgruppen folgen in Kürze auf dieser Website
Berichterstattung auf IndyMedia
Zu unseren bisherigen Berichten rund um den G8 - Gipfel
Wie erwartet gehen die Demokraten auf Schmusekurs
“Die deutschen Massenmedien wollen den Bürgern weiß machen, die jetzt im Kongress der USA in der Mehrheit vertretenen Demokraten würden Präsident Bush in irgendeiner Weise auf die Finger schauen. Eine Karrikatur in einer Zeitung stellte die Demokraten mit einem Lasso dar, mit dem sie George Bush einfangen.
Nichts könnte weiter entfernt von der Wahrheit sein.
Die Demokraten haben bislang nicht genug getan, um den Präsidenten und seine Kriegs-, Folter- und Polizeistaatagenda zu stoppen. Ein einzelner Senator könnte bereits mit einem so genannten Filibuster eine Gesetzesdebatte beenden, keiner hat es getan.” Weiterlesen im politblog
Nichts könnte weiter entfernt von der Wahrheit sein.
Die Demokraten haben bislang nicht genug getan, um den Präsidenten und seine Kriegs-, Folter- und Polizeistaatagenda zu stoppen. Ein einzelner Senator könnte bereits mit einem so genannten Filibuster eine Gesetzesdebatte beenden, keiner hat es getan.” Weiterlesen im politblog
Protestmail-Aktion zu Oaxaca - ¡Alto a la represión en Oaxaca!
Aktuell ist es so wichtig wie nie zuvor, gegen eine gewaltsame Beendigung der sozialen Rebellion in Oaxaca zu protestieren. Verschiedenste soziale Organisationen aus Oaxaca rufen DRINGEND zu Urgent Actions auf.
Zur Zeit läuft ein Angriff der staatlichen Repressionskräfte gegen die demokratische Bewegung der Volksversammlung APPO, in der rund 360 Organisationen und Gemeinden zusammengeschlossen sind, die auf zivile Weise für eine Absetzung des Gouverneurs und eine demokratische Reform kämpfen.
In den vergangenen Tagen wurden mindestens vier Menschen von Paramilitärs des Gouverneurs getötet. Rund 4.000 Bundespolizisten wurden bereits nach Oaxaca-Stadt verlegt. Die Situation ist extrem gespannt.
Bitte nehmen Sie an der folgenden Urgent Action teil und unterzeichen Sie den Protestbrief auf Deutsch und Spanisch Online!
Weitere Infos zum Hintergrund unter: www.chiapas.ch / www.gruppe-basta.de

Plakat für die heutige Demonstration in Berlin
Quelle: Informationen aus der Chiapas98 Mailingliste
Zur Zeit läuft ein Angriff der staatlichen Repressionskräfte gegen die demokratische Bewegung der Volksversammlung APPO, in der rund 360 Organisationen und Gemeinden zusammengeschlossen sind, die auf zivile Weise für eine Absetzung des Gouverneurs und eine demokratische Reform kämpfen.
In den vergangenen Tagen wurden mindestens vier Menschen von Paramilitärs des Gouverneurs getötet. Rund 4.000 Bundespolizisten wurden bereits nach Oaxaca-Stadt verlegt. Die Situation ist extrem gespannt.
Bitte nehmen Sie an der folgenden Urgent Action teil und unterzeichen Sie den Protestbrief auf Deutsch und Spanisch Online!
Weitere Infos zum Hintergrund unter: www.chiapas.ch / www.gruppe-basta.de

Plakat für die heutige Demonstration in Berlin
Quelle: Informationen aus der Chiapas98 Mailingliste
William Bradley Roland, US-Journalist/Kameramann, von Oaxaca-Paramilitärs ermordet - Mörder identifiziert - Proteste in den USA geplant
Bradley Roland Will, alias Brad Will, ein US-Journalist und Kameramann, wurde gestern in Oaxaca, Mexiko, von Paramiltärs erschossen, die der PRI, der früheren mexikanischen Regierungspartei nahestehen.

Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.
Mehr Informationen:
http://de.indymedia.org/index.shtml
http://nyc.indymedia.org/en/
http://indybay.org/
http://portland.indymedia.org/
http://vientos.info/cml/
http://mexico.indymedia.org/BradWill
http://mexico.indymedia.org/oaxaca
Spanischer Bericht bei IndyMedia Chiapas

Brad Will
Foto: Hinrich Schultze
Foto: Hinrich Schultze
Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.
Presseerklärung
28.10.2006, 12:40
Beka Economopoulos, (+1-917) 202-5479
Brandon Jourdan, (+1-646) 342-8169
Eric Laursen, (+1-917) 806-6452
An die Redaktionen
William Roland Bradley, US-Journalist/Kameramann, von Oaxaca-Paramilitärs ermordet - Mörder identifiziert - Proteste in den USA geplant
William Roland Bradley, alias Brad Will, ein US-Journalist und Kameraman, wurde gestern in Oaxaca, Mexiko, von Paramiltärs erschossen, der PRI, der früheren mexikanischen Regierungspartei nahestehen. Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.
"Centro de Medias Libres" ( http://vientos.info/cml) in Mexico-City berichtet, dass die Videos aus Will's Kamera seinen Mörder als den Paramilitär Pedro Carmona identifizieren; Ex-Präsident von Felipe Camillo Puerto de Santa Lucia del Camino, einer Stadt in Oaxaca.
Nach letzten Angaben von "Centro de Medias Libres" ist Will einer von fünf Toten und 17 Verwundeten des gestrigen Tages, an dem Paramilitärs und Bundespolizei die Stadt überfielen, um sie wieder einzunehmen. Die Stadt Oaxaca war in den letzten fünf Monaten unter Kontrolle der Arbeiter. Will ist der erste Nordamerikaner, der in der seit Monaten andauernden Auseinandersetzung getötet wurde. Er war langjähriger Aktivist und Journalist und berichtete über Landbesetzungen im Nordwesten der USA, über direkte Aktionen und Aufstände in Argentinien und Ekuador, Landbesetzungen in Brasililen und über die
Anti-Privatisierungskämpfen in Bolivien. Er war eine viel-geliebte Person in der Antiglobalisierungsbewegung in den USA und hinterlässt viele trauernde Freunde.
Brad's Freunde in den USA rufen für heute zu Aktionen auf, um zu fordern, dass das US-Außenministerium auf die mexikanische Regierung Druck ausübt, den Mord an Brad aufzuklären, und um das terroristische Regime zu thematisieren, das dies ermöglichte. Außerdem rufen sie zu Solidarität der US-amerikanischen mit mexikanischen Sozialen Bewegungen auf, für die Brad in Oaxaca gestorben ist.
------ Ende der Übersetzung -----------
Mehr Informationen:
http://de.indymedia.org/index.shtml
http://nyc.indymedia.org/en/
http://indybay.org/
http://portland.indymedia.org/
http://vientos.info/cml/
http://mexico.indymedia.org/BradWill
http://mexico.indymedia.org/oaxaca
Spanischer Bericht bei IndyMedia Chiapas
"Alles Gute zum Geburtstag, liebe Riots...!"
Genau ein Jahr nach dem Ausbruch der Unruhen in den französischen Trabantenstädten, die am Abend des 27. Oktober 2005 in Clichy-sous-Bois ihren Anfang nahmen, beherrscht eine angespannte Erwartung die französischen Medien. Wird es zum ersten Jahrestag - pünktlich - wieder losgehen? Am Ende könnten sie das Ereignis herbeischreiben oder durch äußerst geballtes Auftreten von Fernsehkameras herbeisuggerieren...

Clichy-sous-Bois (Bildquelle: all4all.org)
Zum Artikel von Bernard Schmid auf telepolis vom 27.10.2006
Anlässlich des Jahrestages erinnern wir an die umfangreiche Materialsammlung im LabourNet Germany „Frankreichs Ghettos in der Revolte“
Stuttgart: Ausstellung "45 Jahre Migration türkischer ArbeitnehmerInnen"
Am 3.November 2006 findet um 18:00 Uhr im DGB-Haus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str.20 die Eröffnung der Ausstellung "45 Jahre Migration türkischer ArbeitnehmerInnen" statt.

Foto: DIDF Aktion auf dem Schlossplatz in Stuttgart (Quelle: Einladungsflyer)
Anhand von Einzelschicksalen wird die Epoche der Arbeitsmigration türkischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der letzten 45 Jahre dokumentiert.

Foto: “Konvoi” (Quelle: Einladungsflyer)
Für die Ausstellung wurde nur persönliches Bildmaterial verwendet. Die Ausstellung ist vom 04.11. bis 30.11.2006 täglich zwischen 10.00 Uhr und 19.oo Uhr geöffnet.
Redner:
• Werner Bossert (ver.di)
• Ali Çarman (DIDF)
Ver.di Bezirk Stuttgart
Freundschafts- und Solidaritätsverein Stuttgart e.V.
Handy: 0163-39 13 951 - 0176 / 67 503 177 Helfergasse 5, 70372 Stuttgart
eMail
Foto: DIDF Aktion auf dem Schlossplatz in Stuttgart (Quelle: Einladungsflyer)
Anhand von Einzelschicksalen wird die Epoche der Arbeitsmigration türkischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der letzten 45 Jahre dokumentiert.
Foto: “Konvoi” (Quelle: Einladungsflyer)
Für die Ausstellung wurde nur persönliches Bildmaterial verwendet. Die Ausstellung ist vom 04.11. bis 30.11.2006 täglich zwischen 10.00 Uhr und 19.oo Uhr geöffnet.
Redner:
• Werner Bossert (ver.di)
• Ali Çarman (DIDF)
Ver.di Bezirk Stuttgart
Freundschafts- und Solidaritätsverein Stuttgart e.V.
Handy: 0163-39 13 951 - 0176 / 67 503 177 Helfergasse 5, 70372 Stuttgart
Vorsitzende der St. Petersburger Soldatenmütter in Esslingen - Veranstaltung am Dienstag 17.10
Mit Entsetzen mußte die Weltöffentlichkeit erst vorletzte Woche erfahren, wie brutal in Rußland mit VertreterInnen von Menschenrechtsorganisationen umgegangen wird.
Die Journalistin Anna Politkowskaja wurde als prominente Kritikerin des Kriegs in Tschetschenien Opfer eines heimtückischen Mords. Die kritischen Töne der Bundesregierung sind angesichts des boomenden Außenhandels mit Rußland (+25% letztes Jahr, 2006 wird eine erneute Steigerung dieses Zuwachs erwartet) sehr verhalten. Unser Ex-Kanzler Schröder fungiert inzwischen als Aufsichtsratsvorsitzender bei der Ostsee-Ölpipeline-Baugesellschaft im Auftrag der Gazprom. Dieses russische Energiemonopolunternehmen weist für 2005 4,7 Mrd Euro Reingewinn aus und sponsert inzwischen mit 125 Millionnen den Bundesligaverein Schalke 04. Die Verflechtung russischer und deutscher Industrie schreitet voran. Da ist es nötig die brutale Unterjochung der Menschen innerhalb Rußlands und insbesondere die faschitoiden Methoden des russischen Militärs möglichst unter der Decke zu halten. Deshalb mußte Anna Politkomskaja sterben. Es sollte uns nicht egal sein wenn unsere Politiker und Konzernherren mit Verbrechern offen paktieren!
Wer mehr über die Situation erfahren will, dem bietet sich am Dienstag in Esslingen eine Riesenchance. Zu Besuch ist bei uns eine Freundin von Anna Politkoskaja, die Vorsitzende der "Soldatenmütter von ST.Petersburg" Ella Poljakowa. Diese "Soldatenmütter" sind die wohl renomierteste Menschenrechtsorganisation in Rußland. Sie bekamen zahlreiche Preis in den Letzten Jahren für ihr Engagement (alternativer Nobelpreis, Aachener Friedespreis 2004 u.v.m.). Sie prangern den Skandal an, dass ca. 6000 junge Menschen als Soldaten im russischen Militär jährlich sterben ohne Feindeinwirkung. Sie kämpfen gegen Folterungen und Ermordungen einfacher Rekruten durch Offiziere und beraten die Soldaten juristisch und psychologisch.Ella Poljakowa und Elena Filanowa (Petersburger Soldatenmütter) in Aachen, 1.9.2004 - Verleihung des Aachener Friedenspreises 2004 an Eren Keskin und die Petersburger Soldatenmütter
Quelle: arbeiterfotografie.de
Ella Poljakowa nahm teil am 7. frauenpolitischen Ratschlag in Düsseldorf und gab dort einen bewegenden Bericht über die Situation in Rußland, die in unseren Medien zwischen den Erdgas- und Handelserfolgen nur wenig Beachtung finden. Dabei vermittelt sie Mut und Zuversicht, der sich wohtuend abhebt vom kleinbürgerlichen Jammern "man kann eh nichts machen". Sie will keine Almosen, sondern größere Beachtung dieser Situation in der Weltöffentlichkeit.
Die Veranstaltung findet statt am Dienstag úm 19.30 Uhr im BAZ (Urbanstr. 28 Nähe Neckarforum).
Veranstalter: Esslinger Vorbereitungskreis zum frauenpolitischen Ratschlag.
