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»Jeder Tag ist Abschied, aber die Nacht ein Lied der Wiederkehr.« Oskar Werner

Blogkino: Как казаки куÐ"еш вариÐ"и (1969)

In unserer Reihe Blogkino wenden wir uns heute einem neuen, hierzulande zu Unrecht kaum beachteten Thema zu: Dem sowjetischen Trickfilm. Beim Gedankenbörsenblog findet sich der Verweis auf "Как казаки куÐ"еш вариÐ"и", "eine der originellsten Zeichentrickserien aus der ehemaligen Sowjetunion."

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Zuletzt bearbeitet am 12.05.2009 19:31

Blogkino: Marx Brothers Horse Feathers (1932)

Heute ist mal wieder Zeit für etwas Marxismus im Blogkino: Für die meisten Marxisten ist dieses Werk die Quintessenz des Marxismus: Da das Bündnis zwischen ArbeiterInnen, BäuerInnen und der Intelligenz von entscheidender Bedeutung für die Vorbereitung und Durchführung der Revolution und der Aufrechterhaltung ihrer Errungenschaften ist, muss stets die Denkweise beachtet werden, die - sofern sie nicht die Einheit von Theorie und Praxis wahrt - zerstörerisch wirkt.

Aufs Korn genommen wird daher das lustige Studentenleben und dieses durch prinzipielle Kritik und Selbstkritik in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt. Gemäß dem Motto "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" versucht Groucho Marx als Präsident des Huxley-College, seine Studenten unter Kontrolle zu behalten und dabei gleichzeitig einem flirtfreudigen Flittchen (steht für kleinbürgerliche Denkweise), das heimlich versucht, das große Football-Spiel zwischen der Huxley Uni und deren Erzrivalen Darwin University zu sabotieren, näher zu kommen. Der Streifen zeigt einige wesentliche Kernstücke des Marxismus, darunter den historischen Klassenzimmer-Shoutout zwischen Groucho und den Studenten Harpo und Chico sowie das unvergleichliche Football-Finale.



Den Film kann man sich zum Beispiel bei Googlevideo ansehen...

Blogkino: "Vivir La Utopia - Gelebte Utopie" (1997)

In unserer heutigen Blogkino Folge zeigen wir den Film "Vivir La Utopia - Gelebte Utopie", Regie: Juan A. Gamero, Spanien 1997.

Der Film behandelt die Spanische Revolution und wirft einen Blick auf die anarchistische Bewegung in Spanien. Der Film zeigt bislang wenig bekannte Seiten der radikalen gesellschaftlichen Veränderungen, die sich während des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939 in jenen Gebieten zutrugen, die in der Hand der Republikaner waren. Zeitzeugen aus den Reihen der Anarchisten berichten über ihre Erfahrungen. Einige von ihnen, darunter Conxa Pérez, standen Gestalten in Ken Loachs Film LAND AND FREEDOM Pate. Gesprächspartner sind 30 Überlebende der Spanischen Revolution, die in verschiedenen Teilen des Landes wohnen. Sie waren alle Anarchisten und hatten verschiedene Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Viele von ihnen leben noch im Exil in Frankreich, Kanada, Mexiko und Venezuela. Sie sind eigens nach Spanien gekommen, um Zeugnis abzulegen. Der Dokumentarfilm gibt einen Überblick über die Geschichte der anarchistischen Bewegung seit dem 19. Jahrhundert, die Gründung der CNT (Confedéración Nacional del Trabajo) und der FAI, die Rolle von Kultur und Erziehung (Modernes Schulwesen), die Vielfalt der Ideen und Aktivitäten im Vorfeld der Zweiten Republik, den Staatsstreich der Militärs, der sowohl einen Krieg als auch eine Revolution (die einzige anarchistische Revolution) auslöste, und insbesondere über die Einrichtung und das Funktionieren der Kollektivbetriebe in den ländlichen und städtischen Gebieten. Er schließt mit der Niederlage des republikanischen Lagers im Jahre 1939, die der Revolution ein Ende bereitete.



Der 4. Weltkrieg, auf dem Marienplatz

Heute ist OpenAir Kino auf dem Marienplatz in Stuttgart. Bei Infotischen und auf Stellwänden wird es ab 19.30 Uhr Informationen
zur Mobilisierung am 1. Mai gegen den Naziaufmarsch in Ulm und am 2. Mai zur revolutionären Mai Demonstration in Stuttgart, der Geschichte und Bedeutung der Mobilisierungen zum 1. Mai, ihren thematischen Schwerpunkten in diesem Jahr und mehr geben.

Gezeigt wird ab 20:00 der Film "Der Vierte Weltkrieg".

Der Film taucht das Publikum in die vordersten Fronten aktueller sozialer Konflikte in Mexiko, Argentinien, Israel/Palästina, Korea, Südafrika, Nordamerika und Europa ein.

Hier kommen Menschen zu Wort, die sich weigern sich dem Terror zu beugen und die ihre Träume von einer gerechten Welt nicht durch Armeen, Angst oder Verzweiflung besetzen lassen.

Ein Film, der mit inspirierenden Bildern und poetischen Worten über die weltweiten sozialen Bewegungen gegen Neoliberalismus erzählt.

Er zeigt eine Welt, die zunehmend auf Gewalt und den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ angewiesen ist, um ihre Regierbarkeit aufrecht zu erhalten.

Der Vierte Weltkrieg taucht das Publikum in die vordersten Fronten aktueller sozialer Konflikte in Mexiko, Argentinien, Israel/Palästina, Korea, Südafrika, Nordamerika und Europa ein. Millionen Obdachlose in Südafrika kämpfen für das Recht auf eine Unterkunft und gegen die Wasserprivatisierung. In Chiapas vertreiben Indigenas die Armee der mexikanischen Regierung, die ihr Land an den globalen Markt ausverkauft. Nach dem ökonomischen Zusammenbruch in Argentinien im Dezember 2001, sehen wir den Aufstand und den Versuch einer Bevölkerung, ein Leben jenseits von Staat und Markt zu organisieren. Nach einer drastischen Liberalisierung des Arbeitsmarktes in Süd-Korea 1997 gehen Millionen Arbeiter und Arbeiterinnen auf die Straße in einem der größten Streiks der jüngsten Geschichte. Massiver ziviler Ungehorsam gegen Wirtschafts- und Regierungsgipfel in Quebec und Genua lösen bürgerkriegsähnliche Zustände in den Metropolen der Industriestaaten aus. Hier kommen Menschen zu Wort, die sich weigern sich dem Terror zu beugen und die ihre Träume von einer gerechten Welt nicht durch Armeen, Angst oder Verzweiflung besetzen lassen. Ein Film, der mit inspirierenden Bildern und poetischen Worten über die weltweiten sozialen Bewegungen gegen Neoliberalismus erzählt. Er zeigt eine Welt, die zunehmend auf Gewalt und den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ angewiesen ist, um ihre Regierbarkeit aufrecht zu erhalten. Es sprechen die Dichterin und Aktivistin Suheir Hammad und Sänger Michael Franti (Spearhead). Mehrsprachige DVD -“ 74 Minuten von Big Noise Films Englischer Originalton mit Untertiteln auf Deutsch, Französisch und Spanisch

Preis: 15 Euro (Produktionskosten ,Liefer und Portokosten etc. inkl.)

zu bestellen bei: Cine Rebelde 



Blogkino: This Is Hormel (ca. 1965)

Nach der von vielen gerühmten Volxküche am vorigen Samstag beleuchten wir heute im "Blogkino" mal einige der Gründe, warum manche Menschen die vegane Küche bevorzugen. 1891 gegründet, wird Hormel Mitte der 1960er Jahre eine der größten Fleischproduzenten in den USA, deren heute weltweit bekanntestes Produkt "SPAM" ist ...

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