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»Die ersten Menschen waren nicht die letzten Affen.« Erich Kästner

Gebratener Spargel mit Erdbeeren

Ruhetag schützt vor Reproduktion Kochen nicht. Nachdem wir gestern Volxküche geniessen konnten, haben wir für heute - inspiriert von Rainer Strobels Rezept "Gebratener Spargel mit Erdbeeren" - mal folgendes eingekauft:

500 g weißer Spargel
500 g grüner Spargel
300 g Hähnchenbrustfilet, alternativ 1 Mango
2 EL Kokosraspel
100 g Erdbeeren
2 EL Öl zum Anbraten
100 ml Kokosmilch
etwas Zitronensaft
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
etwas schwarzen Pfeffer
2 EL Butterschmalz alternativ ein feines Öl

(Minze, wie im Originalrezept angegeben, verwenden wir normalerweise eher nicht, daher gestrichen) Und was ist "Zitronenpfeffer"? Schnickschnack, steht hinterher bloß rum, schwarzer tut's auch.

Den weißen Spargel schälen, unten 1-2 cm abschneiden, Haustiere mit den Resten füttern oder einen Spargelsud für Spargelcremesuppe kochen.



Vom grünen Spargel nur das untere Drittel schälen. Spargel schräg in ganz dünne Scheiben schneiden.



Das Hähnchenbrustfilet in 3 cm breite Streifen schneiden. Diese in die Kokosraspel geben und leicht andrücken. Variante für Vegetarier: Frische Mango in Kokos wälzen, kurz anbraten.



Die Erdbeeren putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. (Unsere waren etwas mickrig, daher halbiert)



Wer einen Wok hat, nehme diesen zur Hand. Wir haben keinen - das geht aber auch so, mit einer tiefen Pfanne. Mit etwas Öl den weißen Spargel anbraten, dann den grünen Spargel zugeben und mit anbraten.



In der Zwischenzeit die Dose Kokosmilch ordentlich schütteln, öffnen und mit ca. 100 ml den Spargel ablöschen. Ein beherzter Schuss Zitronensaft und mit etwas Salz, Zucker und schwarzen Zitronenpfeffer würzen. Alles leicht einköcheln lassen, zum Schluss die Erdbeeren zugeben und kurz durchschwenken.



Die Mango- bzw. Hähnchenstreifen parallel dazu in einer Pfanne mit Butterschmalz anbraten.



Den Spargel auf Tellern anrichten, die gebratenen Hähnchenstreifen darauf geben und schnell aufessen.



Morgen geht's dann zur Sachen, da probiere ich mal ein paar scharfe Sachen aus.

Heute Ruhetag

Heute machen wir mal Sachen, die wir nicht länger auf die lange Bank schieben können. Zwei Leseempfehlungen gibt's trotzdem:
• Zettel, Zeugen, Zielpersonen - warum Pedram Shahyar nach Karlsruhe fuhr, statt 2. Bundesliga zu gucken 1

• Und dann kann man beim Dwarslöper nachlesen, was einem so alles bei einer Kreuzfahrt passieren kann. Blogpausen sind halt gefährlich. Auch, wenn man nur nach Riga will...




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Nachdem der Klassenerhalt für St. Pauli feststeht, liegt eigentlich auch nichts mehr an in der 2. Liga ;-)

Blogkino: "The Lost World" (1925)

Im Rahmen unserer Reihe "Blogkino" zeigen wir heute die Erstverfilmung von "The Lost World" nach Sir Arthur Conan Doyle's klassischer Novelle

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Zuletzt bearbeitet am 06.05.2008 18:59

Filmtipp: Darwin's Nightmare

Sonntag, 4. Mai 2008 um 01.00 Uhr auf arte: Darwins Alptraum (Originaltitel: Darwin's Nightmare) ist ein Dokumentarfilm des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper aus dem Jahre 2004. Der vielfach preisgekrönte Film dokumentiert die ökologische und wirtschaftliche Katastrophe am ostafrikanischen Viktoriasee durch das Aussetzen des Nilbarsches.

Der Nil Barsch, ein hungriges Raubtier, hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten. Mit dem Effekt, dass es derzeit so einen Überfluss dieses fetten Fisches gibt, dass seine Filets in die ganze Welt exportiert werden.

An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des größten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die "Darsteller" dieses Films repräsentieren: einheimische Fischer, Agenten der Weltbank, heimatlose Straßenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten...


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Wie man sich bettet, so liegt man

Nachdem unser Sofa jetzt schon einige Jährchen auf dem Buckel hat und ich (wie andere Kollegen ebenso) auch mal vom Sofa aus blogge, überlegen wir schon eine Weile die Anschaffung eines neuen Sofas. Man wird ja nicht jünger. Da wir neuen Dingen gegenüber trotzdem stets aufgeschlossen sind, dachten wir, schau'mer'mol und sind beim Recherchieren beim Bestatterblog gelandet. Dort wird auf einige - sagen wir mal - etwas eigenwillige Sofas verlinkt. Naja, das passt dann doch nicht so in unser [ˈkɔːɹpəɹət dɪˈzaɪn]. Auch vom Preisniveau her kommt uns - trotz Alternativen - das rustikalere Störbe doch eher gelegen.

Die scharfen vier

So, die كسكسي Saison hat begonnen. Nachdem ich mir heute gleich mal eine große Dosis Harissa organisiert habe (ich bin zu faul zum selbermachen), fiel mein Blick sofort auf ein nettes rotes Döschen "La Chinata - Pimentón de la Vera", scharfer und geräucherter spanischer Paprika. Sehr lecker und nicht nur in der Küche gut zu gebrauchen. (Aber auf die Windrichtung achten!) Die anderen scharfen Sachen sind geeignet für die asiatische Küche oder ins Gulasch, passen aber auch gut als fettarmer Brotaufstich. Dann aber ordentlich dick :-O

"Flying Goose" - scharfe thailändische Chilisauce, Erös Pista - ungarisches "Scharf" für Gulasch, "Harissa", algerisches Terrorgewürz für Cous - Cous, und "La Chinata" - scharfer und geräucherter spanischer Paprika

Des Rätsels Lösung

Vorgestern hatte ich gefragt, worin sich der Fehler in dem Bild befindet:

Immerhin hatten sich ein paar Leser beteiligt, vielen Dank.

Die Lösung: Natürlich hatten alle Recht!

1. Ecki: Stimmt, so hält man doch keine Gartenschere. Daran erkennt man die Amateure. Das ist also gar keine Gartenschere für Profis! Volltreffer, und das gleich beim ersten Kommentar! Du darfst öfters kommentieren ;-)
2. Roberto: Du bringst mich ganz durcheinander ;-) Aber auch Du hast Recht, es sind 2 verschiedene Scheren. (Hatte ich gar nicht gemerkt. Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, sich immer mal wieder etwas tiefergehender mit bestimmten Problemen zu beschäftigen...)
3. Dauni: Leuten, die Geflügel mit Gartenscheren zerkleinern, gebe ich vorsichtshalber sowieso immer Recht. 8-) Genau, mit den Scheren kennst Du als Dwarslöper Dich ja bestens aus. Wir nehmen das auch immer zum Zerteilen von leckerem Geflügel.
4. Daniel: Das stimmt ebenfalls. Das Angebot ist zudem zutiefst diskriminierend, da es sich nur an "Garten - Profis" wendet.
5. RdB!: Richtig. Ähhh, die Schere oder den Prospekt?
6. redblog: Genau, das war in Wirklichkeit gar kein Sonderangebot sondern die Comicversion von Lohn, Preis und Profit.
7. Lydia: Du hast sowieso immer Recht.

Herzlichen Glückwunsch! Das beste kommt noch! Einen Preis gibt's auch.