trueten.de

»Time to ban Viagra. Because if pregnancy is "god´s will", then so is your limp dick.« Bette Midler

Was zu Uschi noch zu sagen wäre...

... wird im aktuellen c't Editorial geklärt. Wir hatten uns ja hier schon verschiedentlich, auch satirisch mit der Thematik befasst. Wenn es den Uhrhebern um eine ernsthafte Bekämpfung der - keine Frage: widerwärtigen - Kinderpornografie ginge - würde diese dann derart dilletantisch ausgeführt werden? Von der Ersetzung der nicht nur für Profis leicht zu umgehenden Sperrlisten hin zu der Verwendung von Sperrfiltern für andere unliebsame Begriffe ist es nur noch ein kleiner Schritt. Gegenmaßnahmen? Siehe zum Beispiel bei Annika Kremer oder "Mein Parteibuch", das auch auf die am 17. April zwischen 09:00h und 09:30h in Berlin am Reichstagsufer 14 stattfindende Mahnwache hinweist:

(...) www.google.com - ruft man Google nicht über www.google.de auf, sondern über http://www.google.com/webhp/?hl=de, so filtert die Suchmaschine die Suchergebnisse nicht entsprechend der Vorgaben der deutschen Zensurgesetzgebung, wie beispielsweise ein Vergleich der Suchergebnisse zum Begriff Gewerbezentrale bei www.google.com und bei www.google.de zeigt.

www.wikileaks.org - Wikileaks wird sicher bald die geheime Zensurliste des BKA publizieren, so wie Wikileaks bereits die ebenso geheimen Zensurlisten aus Australien, Thailand und Dänemark veröffentlicht hat.

www.landgericht-karlsruhe.de - das Landgericht Karlsruhe macht Linkketten zu Wikileaks und trägt so zur Verbreitung verbotener Bytes bei.

www.ccc.de - Beim Chaos Computer Club finden sich für jeden Laien verständliche Anleitungen, wie der Uschi-Filter durch das Verwenden alternativer DNS-Server, von denen der ccc praktischerweise auch gleich eine kurze Liste bereitstellt, schnell, einfach und dauerhaft abschaltet werden kann.

www.torproject.org - das freie Anonymisierungsprogramm Tor erlaubt es jedem Internetnutzer trotz des deutschen Zensurrechts, im Internet seine Meinung zu sagen, ohne dabei die eigene IP-Adresse in den Logdateien der Server zu hinterlassen und lässt damit die teure, gerade eingeführte Vorratsdatenspeicherung ins Leere laufen. Wer Tor als Socks-Proxy mit Firefox verwendet, im Firefox die Seite about:config aufruft und das Flag network.proxy.socks_remote_dns auf True setzt, schaltet übrigens obendrein auch gleich den Uschifilter ab.

www.truecrypt.org - Mit dem freien Verschlüsselungsprogramm Truecrypt lassen sich Festplatten vollverschlüsseln, wodurch den deutschen Staatsbütteln einerseits der Inhalt der Festplatte verborgen bleibt und ihnen andererseits bei ihren üblichen Computerklauereien auch noch die Möglichkeit genommen wird, ihre Opfer durch das Unterschieben von Dateien mit verbotenen Bytes zu kriminalisieren. (...)



Ein Grund mehr...

... in die Kneipe zu gehen bestand vor inzwischen 30 Jahren in den Space Invaders. Es gab natürlich noch eine Reihe anderer Gründe. ;-)

Eine aktuelle Fassung des genialen Spiels:


Noch mehr von der Stop-Motion Umsetzung dieser alten Hits: Tetris, Pole Position, und Pong gibt es beim "Game Over" Projekt - via pantoffelpunk, redblog und dorager

Wer nicht nur zusehen will, sondern das lieber originalgetreu nachspielen möchte, kann das beispielsweise hier.

GalleryRemote 1.5 und OpenSuSE 10.03

Das Uploadprogramm GalleryRemote 1.5, das ich hier zum Bilderupload in unser Fotoalbum, das unter Gallery läuft, lässt sich unter OpenSuSE 10.03 nicht installieren. Der Installer bricht mit haufenweise Fehlermeldungen ab:
user@rechner:~/sh ./GalleryRemote.1.5.Linux.VM.bin
Preparing to install...
Extracting the JRE from the installer archive...
Unpacking the JRE...
Extracting the installation resources from the installer archive...
Configuring the installer for this system's environment...
awk: error while loading shared libraries: libdl.so.2: cannot open shared object file: No such file or directory
dirname: error while loading shared libraries: libc.so.6: cannot open shared object file: No such file or directory
/bin/ls: error while loading shared libraries: librt.so.1: cannot open shared object file: No such file or directory
basename: error while loading shared libraries: libc.so.6: cannot open shared object file: No such file or directory
dirname: error while loading shared libraries: libc.so.6: cannot open shared object file: No such file or directory
basename: error while loading shared libraries: libc.so.6: cannot open shared object file: No such file or directory
hostname: error while loading shared libraries: libc.so.6: cannot open shared object file: No such file or directory

Launching installer...

grep: error while loading shared libraries: libc.so.6: cannot open shared object file: No such file or directory
/tmp/install.dir.23336/Linux/resource/jre/bin/java: error while loading shared libraries: libpthread.so.0: cannot open shared object file: No such file or directory

Offenbar ein Kompatibilitätsproblem der GLIBC Bibliothek. Zum Glück gibt es auch noch andere Leute, die sich damit herumärgern durften. Interessanterweise funktioniert die Lösung, die im Ubuntuforum angegeben ist, unter OpenSuSE 10.03 ebenfalls:

user@rechner:~/Desktop$ cat name.bin.bak | sed "s/export LD_ASSUME_KERNEL/#xport LD_ASSUME_KERNEL/" > name.bin
user@rechner:~/Desktop$ tht@kolontai:~/Desktop$ sh ./name.bin
Preparing to install...
Extracting the JRE from the installer archive...
Unpacking the JRE...
Extracting the installation resources from the installer archive...
Configuring the installer for this system's environment...
awk: cmd. line:6: warning: escape sequence `\.' treated as plain `.'

Launching installer...

libxcb: WARNING! Program tries to unlock a connection without having acquired
a lock first, which indicates a programming error.
There will be no further warnings about this issue.
libxcb: WARNING! Program tries to lock an already locked connection,
which indicates a programming error.
There will be no further warnings about this issue.

Das war bis hierher alles. Dann einfach starten:
user@rechner:~/Gallery_Remote$ java -jar GalleryRemote.jar
Instanciating Gallery Remote...
libxcb: WARNING! Program tries to unlock a connection without having acquired
a lock first, which indicates a programming error.
There will be no further warnings about this issue.
libxcb: WARNING! Program tries to lock an already locked connection,
which indicates a programming error.
There will be no further warnings about this issue.
Logger thread running
Creating log file in /tmp
Logger thread shutting down
user@rechner:~/Gallery_Remote$
Was soll ich sagen? Läuft.

Schnelles Schärfen mit Photoshop

Ein paar interessante Aktionen zum schnellen Scharfzeichnen von Fotos mit Photoshop 7 bis CS2 finden sich im Photoshop Blog.

Dirk Metzmacher erklärt in dem dazugehörigen Beitrag den Umgang mit den Photoshop Aktionen.

Eine weitere Variante, das Schärfen per Hochpassfilter wird von Mike Haufe in seinem Pixelgalerie Weblog erklärt.

RAW-Konverter unter Linux und Windows: RawTherapee

RawTherapee unter Linux
Vor ein paar Wochen habe ich hier beschrieben, wie man mittels eines Firmware Hacks des russischen Programmierers GrAnd eine Reihe von Digitalkameras, zum Beispiel meine 3. Kamera Canon Powershoot A610 ordentlich aufmöbeln, d.h. mit einer Reihe neuer Features erweitern kann.

Beispielsweise mit Fotografieren im RAW Format. Zur Bearbeitung habe ich den Rawconverter RawTherapee empfohlen. Vorhin bin ich bei Weblars über dessen Hinweis zur RawTherapee gestoßen. Er führt die Fähigkeiten des Konverters aus und schreibt:

"RawTherapee ist ein freier RAW-Konverter für Windows und Linux. Das Programm überzeugt durch seine Funktionsvielfalt und liefert sehr brauchbare Bildresultate. Inzwischen ist auch die Arbeitsgeschwindigkeit wirklich erträglich. (...)"

Vor allem die Nutzbarkeit in beiden Betriebssystemwelten finde ich praktisch, so kann man jederzeit entweder Gimpeln oder Photoshoppen.

Tipp: Identisches Bildschirmprofil unter Linux und Windows

Es wird mal wieder Zeit für einen Programmtipp. Bei der Bildbearbeitung sind Monitoreinstellungen wichtig, die möglichst exakt den tatsächlichen Farben entsprechen. Also kalibriert man seinen Monitor, ich mache das mit dem Spyder2. Ich habe nur einen Monitor an meinem Arbeitsplatz aber 2 Rechner, einer für Arbeit, ein weiterer zum Rechnen usw. ;-)
Einer rennt unter Linux, der andere (Bildbearbeitung) unter Windows XP Professor. Umgeschaltet wird per Tastaturumschalter. Klappt gut und spart Platz. Ein Problem ist immer die Angleichung der Bildschirmprofile beim Umschalten.

Beim googlen bin ich auf xcalib gestoßen, das liest die Bildschirmprofile von Windows und stellt den Bildschirm unter Linux identisch ein.

Unter Windows habe ich also mit dem Spyder2 ein Profil eingestellt, auf den Linuxrechner kopiert und dort beim Systemstart per

xcalib Spyder2express.icm

aktiviert.

Man kann folgenden Eintrag in eine Datei speichern und in den ~/.kde/Autostart Ordner legen, dann wird das standardmäßig beim Login gestartet:

[Desktop Entry]
Exec=/usr/local/bin/xcalib
Icon=gnome-settings-background
Name=Monitor Kalibration
Name[de]=Monitor Kalibration
SwallowExec=
SwallowTitle=
Terminal=true
TerminalOptions=/etc/Spyder2express.icm\n
Type=Application
X-KDE-SubstituteUID=false
X-KDE-Username=


Voraussetzung ist: xcalib ist mit make install in /usr/local/bin installiert worden und auch die restlichen Pfadabhängigkeiten stimmen soweit. Das Icon habe ich halt mal von Gnome genommen

Keine Ahnung, ob das jemand außer mir brauchen kann, ich find's praktisch. Das Programm ist Postcardware. Logischerweise funktioniert das auch mit Dualboot Systemen.

Softwaretipp: ShiftN zur automatischen Korrektur stürzender Linien

Nicht jeder kann sich zur Bildbearbeitung Photoshop leisten. Marcus Hebel bietet mit ShiftN ein Freewareprogramm zur automatischen Korrektur stürzender Linien an. Im Fixfoto Forum gibt es eine Anleitung um mittels FixFoto2ShifN ShiftN in das exzellente Bildbearbeitungstool Fixfoto einzubinden.

Bei Photoshop CS ist der Menüpunkt übrigens im Menü "Bearbeiten" versteckt.

Powershot RAW Modus und andere Goodies durch Firmware Hack

Vor einigen Tagen habe ich den genialen Firmware Hack des russischen Programmierers GrAnd für meine Immerdabei- / Ersatzkamera (eine Canon Powershoot A610) installiert. Der Vorgang ist nicht ganz trivial, aber die erweiterten Möglichkeiten sind verlockend. Siehe auch den Erfahrungsbericht in zonebattler's Blog. Der Hack steht für alle Canon Powershot Modelle zur Verfügung.

Der Firmware Hack verändert nichts an der Kamera, sobald die Batterien entfernt werden, ist alles beim alten. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die Firmware automatisch zu starten. Die Installation beschränkt sich auf das Entpacken des Hacks, der lediglich 2 Dateien enthält. Diese müssen auf die SD Karte gespeichert werden, anschließend wird die Speicherkarte in die Kamera eingelegt. Dann wird diese im Widergabemodus eingeschaltet. Nach dem Drücken der "Menu" Taste geht man auf die Option "Firmware Upgrade" und wählt "ok". Die Kamera "bootet" dann neu und bietet jetzt zahlreiche neue Möglichkeiten:

• Fotografieren im RAW Format! (Tipp: RAWTherapee zum Lesen der RAW Dateien verwenden!
• Live Histogram (RGB, blended, luminance und für jeden RGB Kanal)
• Zebra Modus (Anzeige über- bzw. unterbelichteter Bildbereiche)
• DOF-Rechner
• Batterie Indikator / Ladestandsanzeige!
• Scriptingfähigkeiten (Belichtungsreihen/Fokus/... , Intervalometer und mehr)
• Dateibrowser
• Textleser
• Kalender
• Spiele (Sokoban, Reversi u.a.m.)

Hauptmenü


RAW Menü

Kalender

Anzeige

Durch die Installation wird die benötigte Verzeichnisstruktur auf der Speicherkarte angelegt. Wer möchte, kann jetzt die deutsche Sprachdatei in das Verzeichnis /chdk/lang speichern und anschließend im Kamerasetup auf die gewünschte Sprache umstellen.

Zonebattler pflegt unter anderem die deutsche Sprachdatei und einige Scripts und bietet in seinem Blog über die Kommentarfunktion auch Unterstützung.

Bilder elegant verkleinern

Mal wieder ein Programmtipp: Tinypic ist ein nützliches Programm mit dem Digitalbilder auf ca. 1/20 ihrer Originalgröße verkleinert werden können, ohne dass die Qualität unnötig leidet. Das Windowsprogramm von Eckehard Fiedler ist für private Anwender kostenlos, es gibt auch eine TinyPicPro Variante mit mehr Möglichkeiten. Aus der Programmbeschreibung:

Die Bedienung ist so einfach, daß auch absolute Computerlaien mit dem Programm sofort klar kommen: Bilder einfach mit der Maus auf das Programm ziehen und fertig!

Die Bilder werden der Reihe nach verkleinert und wieder abgespeichert. Damit die Originaldateien nicht unbeabsichtig verloren gehen, kann man einstellen, wie die Dateien abgelegt werden:

1. mit geändertem Namen im gleichen Ordner (z.B: K1024_Altername.JPG)
2. In einem Unterordner (z.B: K1024\)
3. Originaldateien ersetzen (!). Dabei gehen Originale unwiederruflich verloren.
4. In einen frei wählbaren Ordner

Die verkleinerten Dateien bekommen eine Größe, die zum Mailen gut geeignet ist. TinyPic wählt dabei automatisch einen optimalen Kompromiss aus Qualität und Größe, ohne den Anwender mit technischen Details zu belasten. Je nach Bildinhalt schrumpfen Bilder auf 3-10% ihrer Ursprungsgröße, ohne daß die Qualität am Bildschirm merklich leidet!


Und wie es sich gehört, hier noch eine Kommandozeilenvariante für Linux User, die alle Bilder im aktuellen Verzeichnis auf 640x480 Pixel verkleinert:

#!/bin/bash
for bild in *.JPG; do
ziel=`echo 640_$bild`
convert $bild -geometry 640x480 $ziel
done

Kostenloser Pixelsampler

Im sehr lesenswerten Photoshop Blog habe ich folgenden interessanten Hinweis von Dirk Metzmacher gefunden:

Das PlugIn PixelSampler erweitert Photoshop unter Windows und Mac um 7 brauchbare Filter. "Black & White" sorgt für kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotos, "Contrasting Levels" für eine Stimmungsänderung, "Duotone" für interessante Farbenspiele, "Grain" simuliert einen Korneffekt, "Monotone" färbt einfarbig, "Starlight" sorgt für Glanzpunkte und "WarmCool" für wärmere oder kältere Fotos. Die Software ist kostenlos. Es wird nur eine Registrierung für die Seriennummer verlangt.


Mal ansehen und probieren. Massenhaft Photoshop Plugins finden sich auch bei Plugins World.