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»Das Problem mit dieser Welt ist, dass kluge Menschen voller Zweifel sind, während dumme Menschen voller Zuversicht sind.« Charles Bukowski

Solidaritätserklärung mit den Kolleginnen und Kollegen des Fahrpersonals der Bahn

Die vom Metallertreff Stuttgart initiierte Solidaritätserklärung an die Kolleginnen und Kollegen des Fahrpersonals sucht noch Unterstützung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir unterstützen Euren Kampf um höhere Löhne und solidarisieren uns mit Eurem Streik.
Wir verurteilen, wenn Gewerkschaftsführer Euren Streik torpedieren und die Bahnprivatisierung unterstützen.
Seit vielen Jahren ist die Gewerkschaftsbewegung in der Defensive und muss Reallohnverluste, Arbeitszeitverlängerung und den Abbau von sozialen Errungenschaften hinnehmen, weil gewerkschaftliche Kämpfe nicht hartnäckig als Erzwingungsstreiks geführt werden.
Wir wünschen Euch viel Erfolg, Stehvermögen und Durchsetzungskraft. Dies würde allen Gewerkschaftern den Rücken stärken und sich auf die nächsten Kämpfe positiv auswirken.
Wir verurteilen die Bahnprivatisierung wie auch die Angriffe auf das Streik- und Koalitionsrecht durch Bahnchef Mehdorn.
Nur wer kämpft kann gewinnen! Gemeinsam sind wir stark!
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Arbeitslos - Wohnungslos - Heimatlos?

Heute findet in Esslingen eine Ausstellung im Rahmen der 7. Fototriennale in Esslingen statt. Aufnahmehaus Esslingen und KULTUR am RANDE laden ein zum TAG DER OFFENEN TÜR mit GOTTESDIENST und VERNISSAGE „Heimat und Identität“ -“ Kunstprojekt von Wohnungslosen am Sonntag, dem 29.07.2007 von 11 bis 16 Uhr im Berberdorf Esslingen.

Eine Ausstellung im Rahmen der 7. Fototriennale in Esslingen.
Programm:
11 Uhr: Gottesdienst im Grünen (Klaus Scheffbuch)
12 Uhr: gemeinsames Mittagessen
14 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Führung
15 Uhr: Märchenerzählerin (Dörte Happ)

Die Veranstaltung wird musikalisch von der „Berberdorfband“ umrahmt.

Arbeitslos Wohnungslos Heimatlos?„Nicht was wir gelebt haben,ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen“ (Gabriel Garcia Marquez). Manchmal ist die Erinnerung schmerzhaft. Dann verdrängt sie Vergangenes und gar die Identität. Wohnungslose fanden dank der EVA in Esslingen wieder ein Dach über dem Kopf. Sie setzten sich in einem einwöchigen Workshop mit ihrer alten und neuen Heimat und Identität auseinander, angeleitet von den Künstlern Michl Brenner und Gernot Zechling.


Weitere Informationen beim Verein "Kultur am Rande" oder im Ausstellungsflyer

Berlin vor 25 Jahren...

Das Foto erscheint mit freundlicher Genehmigung von Manfred Kraft
In diesen Tagen ist beim Umbruch Bildarchiv eine Fotoreihe von Manfred Kraft erschienen. Er begann nach dem 22. 09. 1981 zu fotografieren. An diesem Tag wurde der Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay nach der Räumung von 8 Häusern ("alle in einem Aufwasch" Zitat Heinrich Lummer) von einem BVG Bus überrollt und getötet.

Manfred Kraft zu seiner Serie: Da gab es die Hausbesetzerbewegung, viele Punks in SO 36 (Kreuzberg), da kam der US-Präsident Ronald Reagan nach Berlin, was starkes Unbehagen bei vielen Menschen auslöste (ähnlich wie beim Schahbesuch 15 jahre vorher), da kam Innensenator Lummer (CDU) zu einer Veranstaltung im Rathaus des Bezirks Schöneberg und wurde ziemlich laut und heftig begrüsst, da gab es noch Ton Steine Scherben-Konzerte mit Rio Reiser und viele Strassenfeste und ich war als fotografierender Zeitgenosse des öfteren mittendrin.

Die sehenswerte Serie ist mit Kommentaren und Erläuterungen versehen. Ich hoffe, Manfred Kraft veröffentlicht noch mehr Bilder aus seinem umfangreichen Archiv.

Bilder elegant verkleinern

Mal wieder ein Programmtipp: Tinypic ist ein nützliches Programm mit dem Digitalbilder auf ca. 1/20 ihrer Originalgröße verkleinert werden können, ohne dass die Qualität unnötig leidet. Das Windowsprogramm von Eckehard Fiedler ist für private Anwender kostenlos, es gibt auch eine TinyPicPro Variante mit mehr Möglichkeiten. Aus der Programmbeschreibung:

Die Bedienung ist so einfach, daß auch absolute Computerlaien mit dem Programm sofort klar kommen: Bilder einfach mit der Maus auf das Programm ziehen und fertig!

Die Bilder werden der Reihe nach verkleinert und wieder abgespeichert. Damit die Originaldateien nicht unbeabsichtig verloren gehen, kann man einstellen, wie die Dateien abgelegt werden:

1. mit geändertem Namen im gleichen Ordner (z.B: K1024_Altername.JPG)
2. In einem Unterordner (z.B: K1024\)
3. Originaldateien ersetzen (!). Dabei gehen Originale unwiederruflich verloren.
4. In einen frei wählbaren Ordner

Die verkleinerten Dateien bekommen eine Größe, die zum Mailen gut geeignet ist. TinyPic wählt dabei automatisch einen optimalen Kompromiss aus Qualität und Größe, ohne den Anwender mit technischen Details zu belasten. Je nach Bildinhalt schrumpfen Bilder auf 3-10% ihrer Ursprungsgröße, ohne daß die Qualität am Bildschirm merklich leidet!


Und wie es sich gehört, hier noch eine Kommandozeilenvariante für Linux User, die alle Bilder im aktuellen Verzeichnis auf 640x480 Pixel verkleinert:

#!/bin/bash
for bild in *.JPG; do
ziel=`echo 640_$bild`
convert $bild -geometry 640x480 $ziel
done

Gesichter der Migration. Von gestern zu morgen - Ausstellungseröffnung im Kreuzberg Museum

Heute findet die Eröffnung der Ausstellung “Gesichter der Migration. Von gestern zu morgen- am Sonnabend, um 18.00 Uhr statt.

Die Ausstellung selber geht von 29. April bis 10. Juni 2007

Ansichten und Lebensformen von „Migranten“ sind immer häufiger Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Am vermeintlichen Grad deren Integration oder Desintegration entzünden sich die Gemüter. Die Betroffenen selbst kommen dabei selten zu Wort. Für diese Ausstellung haben junge Berliner/innen Angehörige der ersten sowie der dritten und vierten Generation von Migrantinnen und Migranten fotografiert und interviewt: Wie präsentieren sie sich selbst? Was denken und fühlen sie? Wie gestalten sie ihre Freizeit und welche Hoffnungen hegen sie für die Zukunft? Entstanden ist ein facettenreiches Bild von Kreuzberger/innen mit Migrationshintergrund. Ausstellung und Katalog sind ein Kooperationsprojekt zwischen der Jugend- und Kulturgemeinschaft Berlin e.V., dem Verein Fita und dem Fotografen Matthias Zielfel.

Eröffnung: Sonnabend, 28. April 2007 um 18.00 Uhr

Portraitierte und Ausstellungsmacher werden anwesend sein.
Es spricht: Sigrid Klebba, Stadträtin für Bildung und Kultur

Im Begleitprogramm:

Sonnabend, 26. Mai um 18.00 Uhr
Emine Sevgi Özdamar liest aus
"Sonne auf halbem Weg. Die Istanbul-Berlin-Trilogie"

Fotoreportagen bei arbeiterfotografie.de veröffentlicht

Die Fotoreportagen zu den Demonstrationen gegen Berufsverbote in Mannheim am 27.1.2007 und der Demonstration und Kundgebung in Esslingen gegen die Rente mit 67 und wurden bei arbeiterfotografie.de veröffentlicht.


Bilderserie: Demonstration „Weg mit den Berufsverboten!“


Bilderserie: Aktionstag in Esslingen am 29.01.2007

Weitere Fotos aus den Serien gibt es in unserer Galerie:
Fotoserie zur Demonstration gegen Berufsverbote
Fotoserie zur Demonstration gegen die Rente mit 67

Bildnummer nach Reset weg - was tun?

RTFM sage ich gerne. Diesmal hat es mich selbst erwischt, und natürlich ausgerechnet dann, wenn man es nicht brauchen kann. Bei meiner Canon 30D im Setup alles über "Einstellung löschen" plattmachen und dann wundern, daß die Bildnummerierung wieder bei Null anfängt. :-(

Eine Suche bei Google half nicht wirklich weiter.

Zum Glück gibt es das ausgezeichnete dforum wo mir sogleich geholfen werden konnte:

Eine CF-Carte mit der höchsten (letztes aufgenommenes Bild) Bildnummer einlegen. Im Setup-Menu (gelb) unter "Datei-Nummer" entweder den Wert "Auto-Reset" oder "Manual-Reset" einstellen. Ein Bild machen (die 30D muss an Hand der auf der CF gefundenen Bildnummer weiterzählen) und dann den Wert wieder auf "Reihenaufnahme" stellen.
Danke an Cavemännchen! Klappt einwandfrei :-)

Und die inzwischen geschossenen Fotos? Wie bringt man die Nummerierung nachträglich wieder auf Vordermann? Unter Linux kein Problem:

Setze bei a= statt n die Bildnummer ein, ab der weitergezählt werden soll sowie bei Zielverzeichnis eben das gewünschte Zielverzeichnis ein:

let a=n; for i in IMG*.JPG; do let a=a+1; mv $i /Zielverzeichnis/IMG_$a.JPG; done

Mit Windows kann zum Beispiel mit dem Tool "Winrename" aka Joe 3.5.a die massenhafte Umbenennung gemacht werden.

Vorsicht: Natürlich sollte man diese Aktionen nur mit zuvor gesicherten Bilddateien machen!

"Action-Stuttgart" ist online

Vor kurzem ist der Stuttgarter Fotograf Roland Hägele mit seiner Homepage online gegangen. Neben der Straßenfotografie arbeitet er auch als Fotograf für Druck- und Internetmedien, fotografiert Events und mehr. Ein paar Beispiele dafür sind die Kundgebung gegen die Rente mit 67 am 14.12.2006 in Stuttgart Bad Cannstatt oder die Aktivitäten gegen die Einführung von Studiengebühren am 19.12.2006.

Von seinen sehenswerten Fotos kann man sich in seinen Galerien ein Bild machen. Der Betrachter merkt, dass Roland Hägele "mitten drin" im Geschehen ist.

Das zeigt sich auch in seinem Selbstverständnis:
Das Besondere an der Arbeit als Straßenfotograf ist die Neugier auf Menschen und das Leben. Der Fotograf versteht seine Kamera als ein Mittel zur Kommunikation, das Foto als ein Weg den Anderen kennen und verstehen zu lernen.
Die unübersehbare Offenheit und Unbefangenheit der Abgebildeten spiegelt den hohen Grad der Vertrautheit, der zwischen ihnen und dem Fotograf entstanden ist. Er beobachtet nicht aus der Distanz, sondern sucht den Kontakt und die gemeinsame Sprache, die dann durch das Foto sichtbar wird. Er nimmt genauso Anteil an diesem Augenblick ihres Lebens, ihres Alltags. Und so gelingen ihm mitten im Geschehen Fotos von großer Intimität und Authenzität, die Gefühle wecken und zum Nachdenken anregen, die fesseln und amüsieren.


Weiterhin "Gut Licht" und viele Besucher!