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»Die Geschichte ist lediglich eine Überraschungsliste. Sie kann uns nur darauf vorbereiten, aufs Neue überrascht zu sein.« Kurt Vonnegut

Black Lives Matter Kundgebung am Volksbad

Das Foto von © Björn Obmann zeigt eine Frau mit Kind. Die verpixelte Frau hält eine Papptafel mit dem Text "Die Einladung / Ausladung galt auch meinen Kindern" in die Höhe, das Kind hält eine kleine Papptafel mit dem Text "Rassismus ist blöd" vors Gesicht. Im Hintergrund ist die Volksbühne zu sehen.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv

Nachdem ein Schwimmnachmittag von EOTO (Each One Teach One) für schwarze Kinder und Jugendliche nach rechten Drohungen und einer Hetzkampagne abgesagt werden musste, demonstrierten am Freitag, den 21. August 2026, mehr als 200 Menschen vor der Volksbühne in Solidarítät mit schwarzen Menschen, die täglich von Rassismus betroffen sind.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Bereits die rechte Hetzkampagne wurde von rechten Streamern befeuert, die auch bei der Kundgebung massiv provozierten und eine ordnungsgemäße Kundgebung zeitweise nahezu unmöglich machten. Statt der Streamer nahm die Polizei eine schwarze Person fest. Nachdem die Streamer weiter provozierten, nahm die Polizei auch einen der Streamer kurzzeitig in Gewahrsam.

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Sonnenfinsternis auf dem Tempelhofer Feld

Das Foto von © Björn Obmann zeigt die vom Mond teilweise verdeckte Sonne in Richtung der Flughafengebäude gesehen
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv

Eine partielle Sonnenfinsternis zog Tausende Menschen auf das Tempelhofer Feld, um das Naturschauspiel zu bestaunen. Mit Sonnenfinsternisbrillen, Lochkameras, Videokameras und anderen Utensilien beobachteten sie, wie der Mond sich zwischen Sonne und Erde schob und einen Großteil der Sonne verdeckte.

Auch in anderen Teilen der Stadt versammelten sich Tausende Menschen.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.


 

Von Trauer zu Wut zu Widerstand

Das Foto von © Sabine Scheffer zeigt die Demo, Dabei hält eine ansonsten nicht sichtbare Person eine Schwarze Tafel mit dem weißen Text: "Wir bleiben laut" im Hintergrund ist eine weitere Tafel mit dem Text "CDU Fresse halten Eure Politik gefährdet queere Leben"
Foto: © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv

Nach dem Anschlag auf den CSD gingen am Sonntag 3000 Menschen gemeinsam für Solidarität und Selbstorganisierung auf die Strasse.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Nach dem LGBTI+ feindlichen Angriff auf den CSD Berlin, haben bürgerliche Presse und Politik nicht lang auf sich warten lassen, eine rassistische Hetzkampagne zu starten. Diesen schrecklichen Angriff und ihre Spaltungsversuche wollen wir nicht unbeantwortet lassen!

Ein Lieferwagen rast in die Menschenmenge. Bei der Berliner Pride-Parade wurden über ein Dutzend Menschen schwer verletzt, eine Frau wurde ermordet. Diese Nachricht hat uns alle erschüttert. Dieser Angriff ist Teil der eskalierenden Gewalt gegen LGBTI+ in den letzten Jahren: Hunderte von Faschisten mobilisieren gegen Pride-Paraden und verüben körperliche Übergriffe – und nun: ein Angriff auf eine der größten Pride-Paraden Europas. Die Regierung schürt diese Hetze noch weiter; vor ein paar Jahren schwenkten sie noch Regenbogenfahnen, und jetzt wird das Stadtbild angeblich „zu vielfältig“ für sie?! Die Gewalt gegen uns ist systemisch.

Wir sehen bereits, wie reaktionäre Medien polizeiliche Durchsuchungsbefehle instrumentalisieren, um religiöse Gemeinschaften und Migrant*innen zu stigmatisieren. Diese hasserfüllte Hetze ist Teil einer Faschisierung, die seit Jahren gegen LGBTI+-Personen und Migrant*innen gerichtet ist. Trans-Personen wird ihre bloße Existenz abgesprochen, und Migrant*innen werden von der Polizei am helllichten Tag schikaniert und sogar ermordet. Wir gedenken Lorenz A., Ella und Malte C.

Lasst uns gemeinsam am Sonntag die Straßen nehmen, von Trauer, zu Wut, zu Widerstand!

(aus: Aufruf zur Demonstration)

 

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Protestauftakt gegen Wahlkampf der AFD

Das Foto von © Björn Obmann zeigt eine Hand, die eine Tafel mit dem Text "Braune Flaschen gehören in den Altglascontainer und nicht ins Parlament" daneben eine gemalte Flasche mit dem Etikett "FcK AfD" hält. Dahinter sind unscharf die Teilnehmer der Protestkundgebung zu sehen.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv

Mehrere Hundert Menschen protestierten mit einer kurzfristig organisierten Kundgebung und einem Konzert am Eastgate in Marzahn gegen einen spärlich besuchten Wahlkampfauftakt der AfD. Beide Kundgebungen waren nur rund 50 Meter entfernt und durch einen Polizeikordon getrennt. Bei der Gegendemo spielte u.a. Kafvka, um den Protest zu unterstützen. Mit einer riesigen Regenbogenfahne forderten die Demonstrant*innen Schutz queerer Menschen und solidarisierten sich mit LGBTQIA+. In weiteren Redebeiträgen machten Marzahner Aktivist*innen auf die Situation im Kiez aufmerksam und das New Casa lud zu zahlreichen Veranstaltungen ein.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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Drag* March 2026

Das Foto zeigt 4 Teilnehmer*innen des Drag March Berlin, die ein Transparent halten, auf dem in Blickrichtung links 2 pinke Schnür-High-Heels in der der Mitte der Text "Drag* March Berlin " sowie rechts das Logo des "Ordens der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz und von Travestie für Deutschland" abgebildet sind.

Foto: © Monika von Wegerer via Umbruch Bildarchiv

Der erste offizielle Drag* March in Berlin fand am 24. Juli 2026 als Auftakt des CSD-Wochenendes statt und wurde vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz und von Travestie für Deutschland mitgetragen. Die rund einen Kilometer lange Route führte vom Platz der Republik zum Brandenburger Tor. Die Demonstration für Sichtbarkeit, Vielfalt, Demokratie und Solidarität stand unter dem Motto: „Haltung ist Hot – Segen statt Hetze!“

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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