trueten.de

»Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen? Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen!« Erich Kästner

Also sprach der Bundestag: Rente mit 67 bleibt. Basta. Und meine (heimlichen) Gedanken dazu.

Aufgrund eines Antrags der Linken (16/12295, 16/12737) diskutierte der sog. Bundestag mal völlig wieder am Willen der Mehrheit der Bevölkerung vorbei. Wie immer. Auch gut. Ein weiterer Grund für mich, nicht bis zum 01.02.2029 zu warten. Derlei volksnahe Entscheidungen geben sicherlich nicht nur mir den nötigen Dampf, mit aller Kraft an einem revolutionären Umsturz in diesem Saftladen zu arbeiten. (Natürlich nur im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Versteht sich, Herr Schäuble.)

Aber man soll das Kind ja bekanntlich nicht mit dem Bade ausschütten, daher der Reihe nach: In namentlicher Abstimmung lehnte die Mehrheit der Abgeordneten am Freitag, 3. Juli 2009, den Vorstoß ab mit 412 Nein- bei
52 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen ab. Vertreter der Koalitionsfraktionen verteidigten in der rund 45-minütigen Debatte die schrittweise Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre als alternativlos. Dabei haben die im  Bundestag vertretenen Parteien ihre altbekannten, grundverschiedenen Positionen nochmal ausgetauscht:

CDU: "Wie sollen wir die Rentner sonst entsorgen?"
SPD: "Die Alten sollen malochen bis sie abkratzen!"
FDP: "Schuld am Rentenproblem sind die Rentner, sie wollen nicht rechtzeitig sterben!"
GRÜNE: "Rente? Die quetschen wir alle aus!"
Jörg Tauss ("Piraten"): "Rente? Wozu das denn, Piraten sterben auch jung!"


So, oder so ähnlich. Und das, obwohl, besser gesagt weil sie es wußten - also mutwillig und in voller Absicht:

"Nach einer Studie es Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schaffen derzeit nur 17 Prozent der Menschen den Übergang aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den Ruhestand." (Bundestagsmitteilung vom 03.07.2009)

Interessant für Menschen, die schwarze Listen führen, werden die Ergebnisse der namentlichen Abstimmung sein. Trotz aller Propaganda diverser Demagogen und Revolverblätter ("Buhuuu, die Rentner im Osten bekommen mehr Rente als wir! Flennn! Plärrr!") gelang es den Bundestagsdemagogen und ihren Auftraggebern in den Monopolverbänden nicht, die Delinquenten von ihrem Glück zu überzeugen: Nach einer Umfrage der IG Metall (die nach Lesart der Kapitalisten "Die Prolls sollen schaffen, bis sie aus den Latschen kippen" natürlich ebenfalls demagogisch ist, weil "Suggestivfragen" gestellt wurden) stimmten 450 000 Menschen gegen die Rente mit 67:

"Für die Einführung von Mindestlöhnen sprachen sich 78 Prozent aus. Mehr als zwei Drittel votierten dafür, die Finanzmärkte stärker zu regulieren. Große Mehrheiten gab es ebenfalls für mehr Umweltschutz, eine bessere Bezahlung von Leiharbeitern und eine bessere Ausstattung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen. Befragt wurden überwiegend Arbeitnehmer (73 Prozent), außerdem Auszubildende, Rentner, Studenten, Schüler, Arbeitslose und Selbständige." (Sueddeutsche 04.07.2009)

Schon heute leben 400.000 Rentner in Deutschland nur von Grundsicherung, von der Sozialhilfe für Senioren: 347 Euro im Monat plus Miete und Heizkosten. In zwanzig Jahren ist jeder Dritte von Altersarmut bedroht, so schätzen Experten. In der NDR Reportage "Arm und alt - Wenn die Rente nicht reicht" wurde deutlich gemacht, was das für die Betroffenen bereits heute heißt.

Durch die 2009 auslaufende Förderung der Altersteilzeit drohen zukünftig jedoch ca. 20% Rentenverlust. Das kann sich kaum jemand leisten, denn ab dem 31. Dezember 2009 gewährt der Staat keine neuen Finanzhilfen für die Altersteilzeit mehr. Wen wundert's daß die Monopolparteien ihrer jeweiligen Arbeitnehmerklientel daher die Flausen in den Kopf setzen, ihr Glück in Hoffnungen in neue Altersteilzeitregelungen zu setzen.

Ob das so hinhaut? Ich glaube, den Braten riechen immer mehr zukünftige und jetztge RentnerInnen. Nicht nur Krisenzeiten sind bekanntlich immer auch die Zeit für die Hitparade sozialer Grausamkeiten. Da werden dann wieder das Lied "In Zeiten der Krise darf man nix fordern sondern nur blechen", der Song: "Sei froh daß Du Arbeit hast und wenn es Dich das letzte Hemd kostet" die Moritat vom "Verzicht" oder die abgenudelte Platte von den "Kompensationsgeschäften" gesungen. Höchste Zeit, nicht nur für Renteninteressierte, das Bewußtsein in Einklang mit der tatsächlichen Lage zu bringen, und ohne Rücksicht auf parlamentarische Mehrheiten - die sowieso immer nur diametral entgegengesetzt zu den Interessen der Wahlberechtigten stehen - Maßnahmen zur militanten kämpferischen Durchsetzung der eigenen Interessen einzuleiten.

Und über eine gesellschaftliche Alternative nachzudenken.

Was mir heute wichtig erscheint #125

Einblick: Einblicke in unseren friedlichen Rechtsstaat. Einblicke eines Insiders in Propaganda, Krieg, Lügen und Zensur. Pantoffelpunk verlinkt auf ein Interview mit Jochen Scholz, Oberstleutnant der Bundeswehr a.D.. (Uhhh, und weil man dort über Wahlwerbung stolpert: Die Unterschrift habe ich natürlich - trotz Widersprüche zu einzelnen Aussagen bzw. Aussagen Einzelner schon lange geleistet ;-) Allerdings waren die Unterstützung der Wahlzulassung als demokratischer Act für mich noch verbunden mit der Wahl derselben Partei. Ich wähle weiterhin die größte Partei und übernehme dafür auch die Verantwortung.)

Unerwartet: Ach ja, "Obama ist ja so cool." So oder ähnlich quakten ja seine internationalen Fans ungefragt herum. Als ob sich fortschrittliche Politik automatisch aus der Hautfarbe ergibt. Naja, war vielleicht eine Ausrede dafür, in Sachen Friedenskampf die Hände in den Schoß legen zu können und ein Päuschen zu machen? Nun, keine 2 Tage nach dem von ihm befohlenen Großangriff auf die dreckigen Taliban Terroristen Zivilbevölkerung in Afghanistan zur Durchsetzung der Menschenrechte westlicher Interessen, kriegen seine Jungs die verdiente Dresche.

G'schmäckle: Der mutmaßliche NS-Verbrecher John Demjanjuk ist als verhandlungsfähig eingestuft worden. Nach einem ärztlichen Gutachten dürfe die Verhandlungsdauer aber nicht drei Stunden täglich übersteigen, teilte die Staatsanwaltschaft München am Freitag mit. Die taz zum Thema

Verständnislos: Zur politischen Ökonomie des Iran und seiner geostrategischen Bedeutung gibt es einen interessanten Hintergrundbeitrag von Werner Ruf, emeritierter Professor für Internationale Politik an der Universität Marburg bei der "jungen Welt". Eine Kernaussage: "Ohne Blick in die zentrale Quelle der Renten und auf die materielle Basis der wichtigsten Akteure bleibt die Analyse der iranischen Politik unvollständig und unverständlich. Sie konzentriert sich dann auf die Deutung religiös verbrämter Diskurse und verzichtet darauf, die Interessen der Akteure auch nur zu erkennen." Den Kopf selber anstrengen muss man auch nach der Lektüre des Beitrage zu Beantwortung der Frage, was den die ideologischen Motive für diesen Verzicht sind. "Denn in der jüngsten Fassung der US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsstrategie (wird) formuliert (...),  daß "von keinem anderen Land als dem Iran eine größere Herausforderung für die USA ausgeht"." Interessant aus meiner Sicht ist das auch deshalb, weil gerade auch hierzulande sich manche Antideutsche in eine ideologisch naheliegende Koalition mit Rassisten und anderen Reaktionären begeben, wenn es um die Beurteilung des Iran, und der Situation der dort um ihre Befreiung Kämpfenden geht.

Erklärung:
"50 Jahre nach Gründung des Deutschen Atomforums klärt die Anti-Atom-, die Energiewende- und die Friedensbewegung in ganz Deutschland die Bevölkerung über den Niedergang der Atomwirtschaft und über den bevorstehenden Durchmarsch der Erneuerbaren Energien auf. Das von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, EUROSOLAR und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) herausgegebene Faltblatt „Glaubst du das wirklich?“, in dem für den Atomausstieg und für 100% Erneuerbare Energie „in Bürgerhand“ geworben wird, erreicht aufgrund des großen Interesses bereits eine Gesamtauflage 1,4 Millionen Exemplaren." [Faltblatt zum Download]

Septemberstreiks:
Im September 2009 wird TREND zwei Spielfilme von Christian Ziewer und Klaus Wiese zeigen, die von den  Kämpfen in der Fabrik handeln, wie sie sich vor vier Jahrzehnten in etwa abgespielt haben. In "Schneeglöckchen blühn im September" (1973)  werden die legendären Septemberstreiks wieder lebendig. "Liebe Mutter mir geht es gut" (1971) dagegen zeigt das Scheitern von Arbeiterwiderstand in Westberlin. Die nachfolgende Materialsammlung versteht sich nicht nur als eine Art erweitertes Programmheft zu diesen Filmen, sondern vor allem als  Dokumentation historischer Quellen, die Anleitung für heute sein können. Der ökonomische Kampf der Klasse, seine Organisation als wilder Streik jenseits des DGB-Gewerkschaftslegalismus sowie die grundsätzliche Frage der Rolle revolutionärer Organisationen und ihres Hineinwirkens von "außen" in die betrieblichen Kämpfe bilden das Raster der Quellenauswahl.

ObservantInnen: "Das BVA sucht für eine Sicherheitsbehörde am Dienstort Köln/Bonn Observanten/innen". Einige Gedanken von Anne Roth zu einem unmoralischen Angebot.

Durchhalten: Da müsst Ihr jetzt durch. Meint Monstropolis und verlinkt einige nette Musikvideos...

Stuttgart: „Demokratieabbau und Repression: Wieviel Obrigkeit verträgt die Demokratie?“

Am Donnerstag den 9. Juli veranstaltet das Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit um 19 Uhr einen Vortrag mit Dr. Rolf Gössner in der Gaststätte Friedenau, Rotenbergstr. 127, Stuttgart-Ost (Stadtbahn U9 bis Haltestelle Raitelsberg) Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.


Das unter dem Thema „Demokratieabbau und Repression: Wieviel Obrigkeit verträgt die Demokratie?“ stehende Referat soll die geplante Verschärfung des Versammlungsgesetzes in Baden-Württemberg im Kontext allgemein zunehmender Beschränkungen der Bürgerrechte zum Thema haben.


Dazu sollen auch Möglichkeiten dagegen aktiv zu werden aufgezeigt und diskutiert werden. Der Gastreferent Dr. Rolf Gössner, ist Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte und setzt sich als Rechtsanwalt, Publizist und Parlamentarischer Berater für Bürgerrechte ein. Für sein Engagement wurde er 2008 mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. Für interessierte Pressevertreter besteht die Möglichkeit vor der Veranstaltung Interviews mit dem Referent oder auch einem Bündnissprecher zu führen.


Weitere Informationen:


Bündnisseite: http://www.versammlungsrecht2009.de

Einladungsflyer: http://www.versammlungsrecht2009.de/neu/pics/Kopiervorlage.pdf

Webseite des Referenten: http://rolf-goessner.de/

Webseite der Internationalen Liga für Menschenrechte: http://www.ilmr.de/

Synopse des neuen Polizeigesetzes für Baden-Württemberg

Auf dejure.org findet sich eine Synopse des neuen Polizeigesetzes für Baden-Württemberg. Die darin festgelegten gesetzlichen Maßnahmen reichen von der

  • Ausweitung der Videoüberwachung im öffentlichen Raum (§ 21 PolG) über die

  • Bewegungsverfolgung von verdächtigen Personen (§ 22 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 PolG),

  • Erhebung von Telekommunikations-Verkehrdaten (§ 23a PolG),

  • erweiterte gezielte Kontrollen von Personen und Fahrzeugen (§ 25 PolG),

  • neuen Voraussetzungen für die Wohnraumüberwachung (§ 23 PolG),

  • erweiterter Beschlagnahme von Vermögenswerten (§ 33 PolG) bis hin zur

  • Erzwingung von Aussagen (§ 20 Abs. 1 PolG).


Das Abhören von Telefongesprächen und anderer Telekommunikation im Rahmen der präventiv-polizeilichen Aufgaben ist weiterhin nicht vorgesehen.


Bei der Wohnraumüberwachung scheint es sogar neue Einschränkungen zu geben, insgesamt dürfen aber wesentlich mehr Daten, auch in Zusammenhang mit Versammlungen erhoben werden. Ausgeweitet werden auch die Möglichkeiten zur automatisierten Kennzeichenerfassung und zu Platzverweisen, wofür es offensichtlich vorher gar keine Grundlage gab. Überraschend: Durchsuchungen von Personen, wie sie häufig auch vor Demos stattfinden, scheinen oft nicht legal zu sein. Vor Ort hilft das meist nicht viel...




Was mir heute wichtig erscheint #124

Abgespeckt: Der Innenausschuss des Bundestags hat mit den Stimmen der großen Koalition den Weg frei gemacht für eine zusammengestrichene Variante der geplanten Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Fraktionen von Linken und Grünen votierten gegen das lange umkämpfte Vorhaben. Die FDP-Fraktion enthielt sich.

Solidarität: Journalists for Mumia has been working closely with the folks organizing the campaign for a federal civil rights investigation, and we are now releasing two new resources to be used for this campaign. Please help spread the word, and if you have access to photo-copying resources, please help by printing what you can!

Ausschalten: Unter dem Motto: "Krümmel ausschalten" findet am heutigen Freitag, den 3.7.09 um 14 Uhr in Krümmel vor dem AKW eine Demonstration statt. Weitere Infos unter: http://www.contratom.de/kruemmel Übrigens: Zwei Jahre hatte Vattenfall Zeit, das AKW Krümmel durchzuchecken, doch nach der Inbetriebnahme dauerte es nicht einmal eine Woche, bis ein sicherheitsrelevantes Element ausfiel, und der Meiler wieder vom Netz gehen musste...



Hintergründe: Nach dem Militärputsch in Honduras vom 28. Juni 2009 sind viele Fragen offen. Medienberichte im deutschsprachigen Raum basieren größtenteils auf Agenturmeldungen, die die Situation, vor allem aber die Umstände, die zu den jüngsten Ereignissen geführt haben, nur unzureichend wiedergeben (können). Michael Svoboda versucht, die Hintergründe der gegenwärtigen Krise zu erläutern. Bedenklich finde ich, daß angesichts der Vorgänge in Honduras keine so breite Empörung, z.B. in der Twitter Community entsteht wie im Falle des Iran, wo jeder grün anlief. Warum eigentlich? Die Vorgänge im Iran sind mindestens so kompliziert wie die in Honduras. Putschgegner rufen zu Großdemonstration am Samstag auf. Daheimgebliebenen bietet z.B. David eine alternative Möglichkeit...


Abbruch: "Mit sofortiger Wirkung können Fußballspiele auf europäischer Ebene wegen schwerwiegender rassistischer Vorfälle im Stadion vom Schiedsrichter abgebrochen werden. Auf diese Bevollmächtigung für die Unparteiischen einigte sich das Exekutivkomitee des europäischen Fußball-Verbandes UEFA auf seiner zweitägigen Sitzung in der littauischen Hauptstadt Vilnius, berichtet der DFB auf seiner Internetseite. (...)" Beitrag auf Endstation Rechts


Abschlussbericht: Radio LORA München hat's gemerkt, Spreegurke ebenso: "Nach einer über dreijährigen Tätigkeit beendete der BND-Untersuchungsausschuss den Versuch, Licht in ein überaus dunkles Kapitel zu bringen. Es ging um Geheimdienstaktivitäten im Irak-Krieg und einem möglichen Fehlverhalten von Frank-Walter Steinmeier, der damals Chef im Kanlzeramt war. Es ging um die Frage, ob die rot-grüne Regierung nicht doch auf sehr eigenwillige Weise hinter der Farce einer vermeintlichen Nichtbeteiligung hinterrücks die Hände im hässlichen Kriegs-Spiel hatte. Und es wurden rechtsstaatliche Aspekte hinterfragt, insbesondere hinsichtlich der Fälle von Murat Kurnaz und Muhammad Zammar."


Quantensprung: "Der neue Fünfjahresplan europäischer Innenpolitik mutiert zur "Strategie der inneren Sicherheit" für die EU In zwei Wochen wollen die Innenminister der EU ihren Entwurf für das "Stockholm Programm" vorlegen ("Quantensprünge" europäischer Sicherheitszusammenarbeit, Kritik am "Stockholm Programm"). Anfang Dezember will der Ministerrat der EU das Dokument endgültig verabschieden.(...)" Stockholm Programm: Überwachung und Kontrolle, Beitrag von Matthias Monroy bei heise, zitiert bei europolice



Bestellung: Wie bestellt faseln "Terrorexperten" von der angeblich "erhöhten Terrorgefahr vor der Bundestagswahl". Saarbreaker setzt sich damit auseinander.


Sammlung: Die Opensource-DVD, eine Sammlung von freier Software für Windows, ist in Version 15.0 mit zehn neuen Programmen erschienen. Die neue Version der DVD steht ab sofort zum Download und Kauf bereit. Sie enthält nun 440 Programme. Mit dabei ist auch die aktuelle Version 3.1.0 von OpenOffice.org. Die Änderungen gegenüber der Opensource-DVD 14.0 umfassen Updates von 91 Programmen sowie zehn neue Softwarepakete. Das Programm Tint 2.0 wurde durch die ältere Version 1.0.1 ersetzt, da die neue Version nicht mehr frei ist. (Quelle: pro-linux)


Zuguterletzt: Zur Diskussion um den Oppoturnismus einiger Vertreter der Piratenpartei geht mir es wie Johnny Haeussler von Spreeblick. Was hier an Mails und wüsten Beschimpungen ("Linkerfascho" ist noch harmlos) via Mail, ICQ, twitter usw. eintrudelte, ist schon bemerkenswert. Für mich drückt sich darin aus, daß hier getroffene Hunde bellen. Derartige Begrifflichkeiten bin ich eigentlich nur von ausgewiesenen Nazis gewöhnt, aber was soll's, die gibt es ja angeblich nicht und die Sprücheklopfer werde ich wohl auch nicht auf Antifademos treffen. Aber ich lasse mal Johnny zu Wort kommen. Ach so, zuvor noch der Hinweis: Sicher, das Zitat hier ist auch aus dem Zusammenhang gerissen. Ich mache nichts anderes. Nennt sich Eklektizismus. " (...) Ich vermute bei den Piraten keine Sympathie für rechtsextreme Parteien. Dennoch halte ich das Zitat für bemerkenswert, denn auch an anderer Stelle halten sich die Piraten verbal alle Türen offen und ich würde ich mir klare Absagen an bestimmte Parteien wünschen. Der im Interview unmissverständlich geäußerte Ansatz, dass es den Piraten nur um einen beschränkten Themenbereich ginge und man sich in allen anderen Bereichen derjenigen Partei fügen würde, die Kooperation anbietet, missfällt mir, selbst wenn er als liberale Grundhaltung formuliert wird. Ich wünsche mir Opposition statt Opportunismus von der Piratenpartei. Ich akzeptiere zwar den Ansatz, dass die althergebrachten Unterteilungen in „Rechts“ und „Links“ für eine junge Wählergeneration nicht mehr gelten würden, doch ich sehe das für mein Leben nicht als Lösung für irgendetwas, denn ich weiß sehr genau, was ich für „Rechts“ halte. (...)"

USA: Maryland vor erneuten Hinrichtungen? Todesstrafengegner fordern zu Eilaktionen auf

Im US Bundesstaat Maryland wurden Schritte zur Wiederaufnahme von Hinrichtungen durch die Giftspritze eingeleitet. Die Hinrichtungen mittels Giftspritze wurden 2006 nach Protesten zahlreicher Menschenrechtsgruppen durch ein Moratorium gestoppt, da festgestellt wurde, daß die verabreichten Medikamente den Delinquenten möglicherweise unerträgliche Schmerzen verursachten. Durch den Bestandteil Pancuronium Bromid werden Muskelreaktionen stillgelegt, was dazu führt, daß das Opfer Schmerzen nicht signalisieren kann.

Proteste in Texas gegen die Todesstrafe
Jane Henderson, Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen staatliche Hinrichtungen beurteilt den Zweck der Wirkung des Giftcocktails: "Das dient nur einem bestimmten Zweck: Damit es wie ein friedlicher Tod aussieht".

Sie äußerte sich ebenfalls besorgt darüber, dass über das medizinische Personal die Suche nach anderen Zugängen - etwa wenn diese aufgrund von Drogen oder Insulinspritzen nicht zugänglich sind -  für das sogenannte "Cut-Off" Verfahren, mit dem dem Todeskandidaten die Venen für die Todesspritze geöffnet werden erfolgen könnte. Sie sagte, es würde eindeutig gegen die ethischen Richtlinien für Ärzte und Krankenschwestern verstoßen, sich an einer solchen Verfahrenswise zu beteiligen.

Die Todesstrafe darf in Maryland nur verhängt werden, wenn eindeutige Beweise, sprich beweiskräftige DNA oder biologische Erkenntnisse, eine Videoaufnahme des Verbrechens oder eines aufgenommen Geständnisses des Mörders die Tat belegen.

Martin O'Malley, Gouverneur des Staates Maryland ist erklärter Gegner der Todesstrafe. Er scheiterte jedoch mit seinen Versuchen, den Senat für die Abschaffung der Todesstrafe in Maryland zu gewinnen. Statt dessen wurde die Überarbeitung der Verfahren bei der Hinrichtung mit der Giftspritze beschlossen. Diese neuen Verfahrensweisen wurden noch nicht durch den  zuständigen Kontrollausschuss genehmigt.

Im Streit um das Verfahren geht es unter anderem darum, dem Todeskandidaten vor der Hinrichtung mehr Zeit mit seinen Angehörigen zu gewähren. Diese sollen ihn nun drei statt bislang vier Stunden vor der Hinrichtung verlassen. Ebenso betroffen ist die bekannte "letzte Mahlzeit".

Proteste für ein Moratorium gegen die Todesstrafe, NYC, 2008
Die neuen Vorschriften müssen noch durch den Überprüfungsausschuss für Ausschusses für Verwaltungs-, Exekutiv-, Legislativfragen bestätigt werden. Dem Ausschuss sitzen zwei Gegner der Todesstrafe bei, die sich der endgültigen Verabschiedung der Verordnungen entgegesetzen und für öffentliche Anhörungen eintreten. Diese sollen den Gegnern der Todesstrafe die Darlegung ihrer Bedenken über die Zusammensetzung des Gift"Cocktails" für die Hinrichtungen und die zynisch anmutende Präsenz von medizinischem Personal bei den Hinrichtungen zu ermöglichen. Vertreter der Kommission befürchten rassistische Vorurteile und die Möglichkeit, daß trotz aller Beweise eine unschuldige Person hingerichtet wird. Der demokratische Senator Paul G. Pinsky, Co-Vorsitzender der Jury Gegner der Todesstrafe sagte: "Wir werden dafür sorgen, daß sich der Ausschuss im Überprüfungsverfahren die Zeit nimmt, gründlich über alle Bedenken zu beraten."

Cindy Boersma, Vorsitzende der "Vereinigung für Bürgerrechte" in Maryland kommentierte die erneuten Vorstöße: "Dies ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem Neustart der Maschine des Todes in Maryland und das ist bedauerlich. Aber gleichzeitig ermöglicht das uns, die Zeit zu nutzen, um die Öffentlichkeit weiter gegen die Giftspritze und für öffentliche Anhörungen zu mobilisieren."

Vernon Evans
Doch wittern gerade auch die Befürworter der Todesstrafe Morgenluft. Scott D. Shellenberger, Staatsanwalt aus Baltimore, sieht die "Todesstrafe in Maryland wieder auf dem richtigen Weg" und daß Vernon L. Evans Jr. - dessen Fall der Anlass für das Moratorium war - "der nächste sein könnte, der hingerichtet wird".  Offenbar eine späte Genugtuung für Shellenberger: Er war als Jurastudent in der Staatsanwaltschaft in Baltimore in den 1980er Jahren, als Evans verurteilt wurde, beschäftigt. Er sieht die Auseinandersetzungen scheinbar nur als untergeordnet an: "Ich glaube daran, daß verzögerte Gerechtigkeit im Grunde verweigerte Gerechtigkeit ist" so Shellenberger, denn: "die Todeskandidaten haben alle zahlreiche Beschwerden, das betrifft nicht die Frage der Schuld."

Ob und wann die anstehenden fünf Hinrichtungen letztlich durchgeführt werden, ist momentan unklar und hängt mit von der Mobilisierung und dem Protest der Gegner der Todesstrafe ab. Diese rufen unter anderem dazu auf, sich mit Einwänden gegen die neuen Vorschriften an den zuständigen Ausschuss zu wenden. Diese Möglichkeit ist gerade auch für internationale Gegner der Todesstrafe geeignet. Die Kampagne für ein Ende der Todesstrafe bittet darum, davon reichlich Gebrauch zu machen:

Senatsvorsitzender: Sen. Paul G. Pinsky, paul.pinsky@senate.state.md.us
Vorsitzende des Repräsentantenhauses: Del. Anne Healey, anne.healey@house.state.md.us

Senatsmitglieder:
Sen. David R. Brinkley david.brinkley@senate.state.md.us
Sen. James Brochine jim.brochin@senate.state.md.us
Sen. Richard Colburn richard.colburn@senate.state.md.us
Sen. Jennie Forehand jennie.forehand@senate.state.md.us
Sen. Lisa Galdden lisa.gladden@senate.state.md.us
Sen. Nancy J. King nancy.king@senate.state.md.us
Sen. Alan H. Kittleman allan.kittleman@senate.state.md.us
Sen. Richard StuartMadaleno Jr. richard.madaleno@senate.state.md.us
Sen. Robert A. (Bobby) Zirkin bobby.zirkin@senate.state.md.us

Mitglieder des Repräsentantenhauses:
Del. Eric M. Bromwell eric.bromwell@house.state.md.us
Del. William A. Bronrott william.bronrott@house.state.md.us
Del. Adelaide C. (Addie) Eckardt adelaide.eckardt@house.state.md.us
Del. Brian J. Feldman brian.feldman@house.state.md.us
Del. Keith E. Haynes keith.haynes@house.state.md.us
Del. Dan K. Morhaim dan.morhaim@house.state.md.us
Del. Justin D. Ross justin.ross@house.state.md.us
Del. Michael D. Smigiel Sr. michael.smigiel@house.state.md.us
Del. Paus S. Stull paul.stull@house.state.md.us



Beitrag verfasst für: Mumia Hörbuch

Blogkino: Geist des Geldes oder Kapitalismus, massenkompatibel dargestellt

Heute mal wieder ein Trailer, den ich für so bemerkenswert halte, daß wir ihn in unserer Reihe Blogkiono heute zeigen: Aus zahlreichen unterschiedlichen Blickwinkeln zeigt die Dokumentation "Der Geist des Geldes" von Yorick Niess die vielen Facetten des Geldes auf, das mehr ist, als es zu sein scheint. Kapitalismus eben...



Via saarbreaker

Rente mit 67: Milchmädchenrechnung in der Diskussion

Seit einiger Zeit werden sogar in der "BILD" die Forderungen nach Aussetzung der "Rente mit 67" laut. So rührte der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Pronold in dem Blatt am (22.06.2009) die Wahlkampftrommel: 
"Ich gehe davon aus, dass die Rente mit 67 wegen steigenderArbeitlosenzahlen in der Wirtschaftskrise nicht in Kraft treten kann. Denn schon jetzt ist abzusehen, dass die im Gesetz vorgeschriebene Überprüfungergeben wird, dass Ältere auf dem  Arbeitsmarkt immer schlechtere Chancen haben. Wir müssen diese Überprüfungsklausel ernst nehmen und gegebenenfalls reagieren."
Hintergrund: Die Fraktion der Linken im Bundestag hatte am 18.03.2009 einen Antrag zur Diskussion der "Rente mit 67" gestellt, der am kommenden Freitag behandelt wird. Nun werden die Säbel gewetzt, daß die Funken fliegen: Via F!XMBR findet sich folgendes Zitat des gerne bei der Arbeiter- & Angestelltenfeindlichen "Initiative Neue Marktwirtschaft" zitierten DemagogieDemografie-Forschers, Wirtschaftswissenschaftlers und - was sonst - Professors Axel Börsch-Supan, Ph.D:

Eine Rücknahme der Rente mit 67 wäre unverantwortlich, weil wir in der langen Zeit, bis sie eintritt - nicht etwa 2012, sondern erst 2029 - etwa drei Jahre älter werden. Sie bedeutet also zwei Jahre länger arbeiten und ein Jahr länger die Rente genießen.

Naja, bei dem vermutlichen Gehalt des Profs hätte ich auch kein Problem bis 67 zu "arbeiten" und während dieser Zeit eine mit Sicherheit ausgezeichnete Gesundheitsvorsorge zu genießen. Quelle des obigen Zitates übrigens sind ausgerechnet "Die Gesellschafter":  Rente mit 65: "Verantwortungslose Vogel-Strauss-Politik". F!XMBR schlussfolgert meiner Ansicht nach völlig richtig:
"Es sind jene Zahlenspielereien, welche die Realität Lügen straft. Es sind jene Zahlenspielereien die absurde Systeme wie HartzIV rechtfertigen, viel Arbeit für noch weniger Geld fordern, von der Lebenserwartung wohlwollend schwafeln und die zu zahlende Zeche außer Acht lassen. Es sind jene Zahenspielereien, welche Altersarmut kaschieren, den einzelnen reicher und gesünder machen als jener es Angesichts der Realität je glauben würde. Es sind eben jene Spielereien, die Wirtschaft pushen und den Sozialabbau stetig vorran treiben."
Man könnte jetzt ja noch einiges hinzufügen zu dieser zynischen und für Unternehmerverbände wie auch sozialdarwinistische Ideologen reichhaltig aufbereiteten Milchmädchenrechnung. Sie verdeckt ideologisch lediglich die Tatsache, daß unser momentanes gesellschaftliches System nicht in der Lage ist, die elementarsten Bedürfnisse der Mehrzahl seiner BewohnerInnen zu befriedigen, sondern im Gegenteil zu immer tieferen ökonomischen und politischen Krisen führt. Liegt am gesellschaftlichen Grundwiderspruch, zwischen Lohnarbeit und Kapital, zwischen gesellschaftlich erarbeitetem Reichtum und privater Aneignung: Laut Zahlen aus dem aktuellen Armutsbericht, den die Bundesregierung im Mai veröffentlicht hat und laut dem inzwischen jeder 4. als „Arm“ gilt - in den alten Bundesländern etwa 15% der Bevölkerung, in Sachsen-Anhalt 20% der Bevölkerung. Für Mecklenburg-Vorpommern wurde sogar ein Quotient von knapp 24 Prozent errechnet. Täglich fast 1.000.000 Menschen müssen sich an den sog. "Tafeln" ihr Essen besorgen.  2008 war "lediglich" jeder 8. als „Arm“ einzustufen.

Und die andere Seite?


Die Gewinne der Unternehmen sind laut Daten des Statistischen Bundesamtes vom 22.02.2007 im Jahr 2007 um 13,96% auf offiziell 585,49 Milliarden € gegenüber einem Zuwachs von 0,71% auf Seiten der Löhne und Gehälter angestiegen sind. 1995 -“ 2004 kam es so zu einem Reallohnverlust von 0.9 % in Deutschland, was übrigens im Gegensatz zur Entwicklung in den meisten anderen europäischen Ländern steht. (Quelle)

Die Altersversorgung verschlechtert sich in den nächsten 20 Jahren dramatisch. Die Beschäftigten, die heute Mitte 40 sind, werden mit einer deutlich niedrigeren Rente klar kommen müssen. Ab 2030 können sie voraussichtlich nur noch mit knapp 43 Prozent ihres durchschnittlichen Jahreseinkommens rechnen. Dagegen erhält ein Beschäftigter, der jetzt das Rentenalter erreicht, noch etwa die Hälfte seines Einkommens:



Allein die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre hat rund 1/3 der von den Gewerkschaften erkämpften Arbeitszeitverkürzung der letzten sechs Jahrzehnte zunichte gemacht. Die Folgen für die Zahl der Arbeitslosen deckt der Prof. nicht auf sondern dazu auch noch Plattheiten ohnegleichen bringt:
"Wir sind kein Volk von Dachdeckern. Wir verlangen nicht von diesen über 57jährigen, dass sie auf Dächern turnen, sondern dass sie ihre Erfahrung und ihre Menschenkenntnis in eine Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft einbringen."
Weil diese Erfahrungen so dringend gebraucht werden, haben wir ja auch keine Arbeitslosen, die mit knapp über 40 kaum mehr vermittelbar sind, haben wir keine Bau-, Automobil- oder sonstige ArbeiterInnen, die sich die Knochen in der ach so modernen Arbeitswelt kaputt geschunden haben usw. usf. Wozu auch einen belegbaren Gedanken daran verschwenden, es geht ja lediglich darum, ein weiteres Mal soziale Errungenschaften zu zerschlagen.

Alternativen?

Daraus folgt umgekehrt, daß die "Rente mit 67" weg muss, und zwar ohne Wenn & Aber: Weg mit der Rente mit 67, Rente mit 60 ohne Rentenkürzung! Diese nicht nur von linken Gewerkschaftern gestellte Forderung auf Kosten der Profite erfolgreich durchzusetzen erscheint nach der durch reformistische "Kampfkonzepte" der Gewerkschaftsführungen und ihrer Parteigänger verursachten Niederlage bei der Einführung der "Rente mit 67" ebenso vermessen wie heute überhaupt das Kümmern um ureigenste (Klassen)Interessen von Demagogen für zumindest "phantastisch", "weltfremd", "undurchführbar", "nicht finanzierbar" usw. erklärt wird.

Sind es nicht die in eine Reformierbarkeit des Kapitalismus gesteckten Hoffnungen, die sich täglich als "phantastisch", "weltfremd", "undurchführbar", "nicht finanzierbar" erweisen?


Zur Bilderserie : Großdemo gegen Sozialkahlschlag 21.10.2006 in Stuttgart



Zuletzt bearbeitet am 30.06.2009 19:41

Informations- und Diskussionsveranstaltung: Opposition und Konterrevolution - Gegenwind von Rechts

Dass in Bolivien, Ecuador, Nicaragua und Venezuela linke Regierungen gewählt wurden und tatsächlich soziale Veränderungen beginnen, ist eine neue Erscheinung. Bis in die 1960er wurden unliebsame Regierungen durch direkte Interventionen der USA gestürzt. Dem folgte bis Ende der 1980er Jahre eine Phase der eher verdeckten Interventionen.

Wie gestalten sich die Auseinandersetzungen zwischen linken Regierungen und den lokalen Oberschichten heute? Welche Rolle spielt die Politik der USA und der EU in diesen Konflikten? Auf der Veranstaltung wird Malte Daniljuk die Geschichte der Opposition gegen die neuen Linksregierungen am Beispiel Venezuelas nachzeichnen. Vom Putschversuch im April 2002, über den Ausstand der Unternehmer im folgenden Winter bis hin zu Volksabstimmungen sah sich das bolivarianische Projekt mit verschiedenen Widerständen konfrontiert, die teilweise auch einen gewalttätigen Charakter hatten. Insbesondere der Kampf um die öffentliche Darstellung von Politik spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mi. 01.07. ab 19:00 Uhr im Subversiv, Burgstallstr. 54, Stgt.

(Wegbeschreibung: www.subversiv-stuttgart.de)

Wer nach allen Seiten offen ist...

... kann nicht ganz dicht sein. Der hier zurecht geäußerte Gedanke zu den Piraten wird mal wieder bestätigt, diesmal von zweithöchster Stelle:
"Wir wollen allen Leuten, denen unsere Themen wirklich sehr, sehr wichtig sind, die Möglichkeit bieten sich zusammen zu tun, egal ob sie aus dem eher linken oder eher rechten Lager kommen."


Jens Seipenbusch, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland, im Interview mit Radio-G (bei 11:05):

Das Interview

Treffer! Versenkt.