Filmtour Cine Migrante: Angriff auf den Traum
Filmausschnitte und ein Erfahrungsbericht Umbruch Bildarchiv
Text: Umbruch Bildarchiv
Esslingen: "Was Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter von der linken Bundestagsfraktion erwarten können"
Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Esslinger Gewerkschaftshaus.
Kein Oettinger-Mausoleum! Kein Stuttgart 21!
Siehe auch Großkundgebung gegen Stuttgart 21 am 24. September
Fotos von der Demo "Freiheit statt Angst"

Bilderserie:
graph-ix.netUnd in fefe's blog:

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fefe's BilderStuttgart: Prozess gegen Antifaschistin am 25.09.2007
"Freiheit statt Angst" Demonstration: Podcast
Krankenjagd bei DC Untertürkheim?
Wer zu viel krank ist, bekommt bei Daimler immer häufiger Druck von ganz oben und muss um seinen Arbeitsplatz fürchten. In sogenannten "Krankenrückkehrgesprächen" verlangen Chefs dann von ihren Untergebenen, dass sie Details ihrer Krankheit ausbreiten.
Die Septemberausgabe der Kollegenzeitung "alternative" berichtete ebenfalls ausführlich:
Ständige Leistungsverdichtung. Ein WOB - oder KVP - Projekt jagt das andere. Die Profitsteigerung hat bei Vorstand und Werkleitung oberste Priorität. Mit immer weniger Menschen soll immer mehr geleistet werden. Und diejenigen, die bei dem hohen Arbeitstempo physisch oder psychisch nicht mehr mithalten können, bleiben dabei auf der Strecke, werden immer häufiger krank und geraten somit in-˜s Visier der „Krankenstandsverfolger“. Anstatt den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu legen, wird unter dem Deckmantel der Fürsorgepflicht bei nahezu jedem Krankenfall hinterher geschnüffelt. Wer in den Augen der Vorgesetzten so genannte „auffällige Fehlzeiten“ aufweist, wird zum Kandidat am runden Tisch. Dort wird dann meist ohne Wissen der Betroffenen und ohne Rücksicht auf den Datenschutz der Inhalt von Rückkehrgesprächen samt Krankheitssymptomen und -diagnosen in großer Runde offen gelegt.
Laut "alternative" handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern es handelt sich "vom Rückkehrgespräch bis zum „Runden Tisch Gesundheit + Leistung“ um eine in höchstem Maße standardisierte Krankenstandsverfolgung" und "man riskiert wegen jeder Kleinigkeit eine Abmahnung oder gar Kündigung."
Wie weit dieses System gediehen ist, zeigt die Sorgfalt, mit der über die Kranken Buch geführt wird. Dazu schreibt die "Stuttgarter Zeitung" in ihrem in der heutigen Ausgabe erschienenen Bericht:
Nachzulesen sind diese Zahlen in Listen, die intern Bundesligatabellen heißen. Mit ihnen wird bewertet, welche Abteilung wo rangiert. Ist der Krankenstand gesunken, ziert die Spalte ein lächelnder Smiley, ist er gestiegen, lässt Smiley die Mundwinkel hängen. 8,5 Prozent wie im Jahr 2005 ist auf jeden Fall zu viel, zwischen vier und sieben Prozent, wie in diesem Jahr, deutet auf Erholung hin.
Für den "alternative" Betriebsrat Tom Adler besteht ein Zusammenhang zu
immer mehr Arbeit bei immer weniger Beschäftigten, ständiges Drehen an der Leistungsschraube, Kontrolle und Überwachung und dadurch Druck auf allen Ebenen, auch bei den Führungskräften, die den Vorgaben des Vorstandes zu folgen haben und sie, Hierarchie um Hierarchie, nach unten weiterreichen.
Statt die Kranken zu bekämpfen müssten eigentlich die Ursachen bekämpft werden. Die "alternative" fordert denn auch:
Im Umgang mit Kranken und Schwerbehinderten muss sich einiges grundsätzlich ändern. Die „Krankenstandsverfolgung“ bei der nicht die krankmachenden Arbeitsbedingungen bekämpft werden, sondern die Kranken, muss endlich abgestellt werden. Die Leistungsschraube weiter drehen und gleichzeitig Krankenstand senken, geht nicht. Die Arbeit muss wieder dem Menschen angepasst werden und nicht umgekehrt!
Kongress der Linksfraktion im europäischen Parlament in Stuttgart

Bilderserie:
Kongress der LinksfraktionWiderstand ist zwecklos
Im Original heißt es:
We are Borg. Resistance is futile.
Kärnten:
Wohll, miar seins lei die Boog. Weull Wiedaschtond, des is lei nix guats. Mir wernan eich lei asimiliarn tuan.
Burgenland:
Mia san die Boag. Widastaund kints vagessn.
Wien (proletarisch):
Mir san de Borg. Eichan Widastaund kennt's Eich ind Hoa schmian.
Wien (aristokratisch):
Entschuldigen's schon, wenn wir uns die Impertinenz herausnehmen, uns selbst vorzustellen: Borg, hocherfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen. Hoffen doch, dass's die Contenance bewahren werden, wenn wir Sie mit Ihrer Assimilierung inkommodieren müssen!
Wien (amtlich):
Unsere Identität entnehmen Sie bitte dem beigefügten Auszug aus den Personenstandsbüchern. Gegen die Assimilierung in unser Kollektiv ist nach dem ABGB (§666, Abs. 3/IV) kein Rechtsmittel zulässig. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Bremen:
Wir sind Booch, Widerstand kommt nich inne Tüdde!
Sachsen 1:
Wuer sin de Borch, Wuederstandd iss zwechlous!
Sachsen 2:
Mier sin de Borch, Widderstand iss zwechloohs!
Sachsen 3:
EHm, mir sin de Borsch, un wiescherschtand kannste voll vergeschen, un jetscht wän mir disch ass.. ass.. ass ... ehm mit uns zsammenmähren.
Bayern:
Mir san's, die Borg. Widerstand koennt's glei vergess'n!
Plattdeutsch:
Pass ma op mien Djung, we sün de Boag. We weert all din Karakteristiggen bi uns totrekken. Weerstand is twechlot!
Berlin:
Wir sind allet Borg. Und Du ooch gleich. Dein Widastand kannste vajessen. Weil wa nämlich Deine janzen Eijenschaften in unsre mit rintun werden. So sieht det aus!
Rheinland:
Alle ma aufpassen. Wia, wia sind die Boag, ne. Und ich sach dir dat. Mit dir is jetzt Sense. Dein ganzen Kara... kara..., äh also wie wern dich bein unns reintun, wa. So, und wenn du meinst, hier irgendwelchen Kokolores machn zu wolln, denn werd ich ma denn Vatter holen und denn is abber Duster in Bottrop, ne.
Vogtland:
Mir sei Borch ! Geggen uns gibbs'kann Widderstand! Mir wehrn eich alle assimiliern!
Ruhrdeutsch:
Hoemma zu. Wir sinn vomm Borga Verain. Du wirs gezz aina von unz. Kannze nix gegen machen, sonns krisse watt inne Fresse.
Schwaben:
Griaß Goddle, mer send d'Borg, Ihr gäbat am beschta glei uff, weil's jo eh nix nutzt, wenn'r Eich weahrat. Mer assi... assi... assi... - ah wa,
kommat her, no sehat 'r was bassiert!
Sauerländisch:
Samma, wir sind de Borg, do. Widersand läßte man schön bleiben, do. Da könnwer dich nämlich man besser aufnehm.
Hessisch:
Ei, mer san de Borg. Jo, de Widerstand, des werde aber nix. Da kömmer disch man ruig dazunehm.
Nordhessisch:
Mäh sinn Boch. Währen gildet nit. Hä widd als zu's uffgenomme.
Siebenbürgen:
Mer sen de Borch. Wedderstond ess zwechloos.
Original (mit Schweizer Akzent):
We are Borg. Resischtanz ischt fjutail.
Bern:
Mir sy d'Borg. Wyderstang isch gaeng zwaecklos. Diir waerded auetwaege assimiliert waerde.
Basel:
Miich sin d'Bochg. Wiidchstand isch zwaegglos, Du wiichsch assimiliecht.
Norwegisch:
Vi er Borg. Dere vil bli assimilert. All motstand er forgjeves.
Türkisch:
Ey, wir Borg. Halt deine Fresse, Man! Wisstu jetzt voll assi... assi... voll mitmachen bei uns, Alda!
Klassisch:
Borges sumus. Resistere inutile est.
Yodaistisch:
Borg wir sind, Widerstand zwecklos sei.
Die Schlümpfe:
Wir sind die Schlumpf. Widerschlumpf ist schlumpflos. Wir werden Sie einschlumpfen.
EDV:
I am Pentium of Borg. Division is futile. You will be approximated.
Stabreim:
Vernehmet die Mär!
Als Borg wir bekannt,
Widerstand wir wehren.
Zur Sippe versammelt,
euer Sehnen und Sinnen
auf ewig erhöht
kollektives Erkennen.
Limerick:
The Borg we are, give up your ship,
our phasers strong your shields will rip.
We'll assimilate you,
your technology, too,
and you cannot escape from our grip.
Bundesregierung:
Wir sind Schäuble von Borg, Widerstand ist zwecklos. Ihre Daten werden gespeichert. Sie sind verhaftet.
