Heute findet in Esslingen eine Ausstellung im Rahmen der 7. Fototriennale in Esslingen statt. Aufnahmehaus Esslingen und KULTUR am RANDE laden ein zum TAG DER OFFENEN TÜR mit GOTTESDIENST und VERNISSAGE „Heimat und Identität“ -“ Kunstprojekt von Wohnungslosen am Sonntag, dem 29.07.2007 von 11 bis 16 Uhr im Berberdorf Esslingen.
Eine Ausstellung im Rahmen der 7. Fototriennale in Esslingen. Programm:
11 Uhr: Gottesdienst im Grünen (Klaus Scheffbuch)
12 Uhr: gemeinsames Mittagessen
14 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Führung
15 Uhr: Märchenerzählerin (Dörte Happ)
Die Veranstaltung wird musikalisch von der „Berberdorfband“ umrahmt.
Arbeitslos Wohnungslos Heimatlos?„Nicht was wir gelebt haben,ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen“ (Gabriel Garcia Marquez). Manchmal ist die Erinnerung schmerzhaft. Dann verdrängt sie Vergangenes und gar die Identität. Wohnungslose fanden dank der EVA in Esslingen wieder ein Dach über dem Kopf. Sie setzten sich in einem einwöchigen Workshop mit ihrer alten und neuen Heimat und Identität auseinander, angeleitet von den Künstlern Michl Brenner und Gernot Zechling.
Hoffentlich erzählt das keiner dem Schäuble, nachher kommt der noch auf dumme Gedanken. Der Kater Mr. Lee macht mittels eingebauter Webcam Fotoreportagen seiner Tagesabläufe.
Mit Sicherheit läßt sich die Kamera noch weiter verkleinern. Wie wäre es zum Beispiel mit Kameras für Wanzen?
Auf der Suche nach einem FireFox Plugin, das mir das Bloggen direkt aus dem Browser heraus erlaubt, findet sich bei Grischa ein Hinweis, wie das mit ScribeFire, einem Plugin von Chris Finke und Serendipity klappen könnte. Mal sehen. Natürlich gibt es auch ein extra Blog, bei dem die User ihre Erfahrungen dazu austauschen können. Ich für meinen Fall kann nur sagen: Es klappt, dieser Beitrag wurde mit dem Plugin erstellt ;-)
Anfang des Jahres hatte ich auf den Kurzfilm "Friseuse Claudia - Ein Unfallverhütungsfilm" verwiesen. Der Film - ein Tohuwabohu aus Witz, Sarkasmus und Schabernack - handelt von Unfällen im Friseurberuf und wie man sie am Besten vermeidet.
Er wirkt auf den ersten Blick wie ein berufsgenossenschaftlicher Lehrfilm aus den 80iger Jahren. Hier wird gewaschen, gefärbt und gefönt ohne Rücksicht auf Verluste. Claudia zeigt unfallträchtige Situationen aus dem Arbeitsalltag einer Friseurin, die im schlimmsten Fall tödlich enden können.
Inzwischen gibt es ein neues Werk von Frank Kirsten - eine satirische Darstellung der TV-Werbung einer bekannten Diät-Produkt-Reihe: "Du mußt - fühl Dich gut so wie Du bist!"
... scheut bekanntlich das Feuer. Nachdem wir kürzlich abgemahnt wurden, habe ich nach der Lektüre der aktuellen Ausgabe 16/2007 nochmals unser Blog nach Video's, Bildern, Zitaten usw. durchforstet, die aufgrund der teilweise unklaren Rechtslage eventuell unsicher sein könnten. Nicht, damit diese eventuell einer ganzen Horde von arbeitslosen Anwälten, Fotografen, Musikkonzernen oder Journalisten Futter geben. Über die Risiken und möglichen Konsequenzen für Blogger und Forenbetreiber berichtet in dem lesenswerten Artikel der Heise-Justiziar Joerg Heidrich.
Die wenigen aus dem Grunde entstandenen Lücken in unserem Blog bitte ich zu entschuldigen. Aus dem Anlaß möchte ich nochmals auf die Lizenz für unsere Artikel hinweisen. Die Lizenz erstreckt sich natürlich nicht auf Zitate anderer Publikationen usw.
Von meinem Wasserzeichen befreite Fotos sind auf Anfrage erhältlich. Oder eben die freien, reduzierten Auflösungen bei flickr verwenden.
Das Foto erscheint mit freundlicher Genehmigung von Manfred Kraft
In diesen Tagen ist beim Umbruch Bildarchiv eine Fotoreihe von Manfred Kraft erschienen. Er begann nach dem 22. 09. 1981 zu fotografieren. An diesem Tag wurde der Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay nach der Räumung von 8 Häusern ("alle in einem Aufwasch" Zitat Heinrich Lummer) von einem BVG Bus überrollt und getötet.
Manfred Kraft zu seiner Serie: Da gab es die Hausbesetzerbewegung, viele Punks in SO 36 (Kreuzberg), da kam der US-Präsident Ronald Reagan nach Berlin, was starkes Unbehagen bei vielen Menschen auslöste (ähnlich wie beim Schahbesuch 15 jahre vorher), da kam Innensenator Lummer (CDU) zu einer Veranstaltung im Rathaus des Bezirks Schöneberg und wurde ziemlich laut und heftig begrüsst, da gab es noch Ton Steine Scherben-Konzerte mit Rio Reiser und viele Strassenfeste und ich war als fotografierender Zeitgenosse des öfteren mittendrin.
Die sehenswerte Serie ist mit Kommentaren und Erläuterungen versehen. Ich hoffe, Manfred Kraft veröffentlicht noch mehr Bilder aus seinem umfangreichen Archiv.
Es handelt sich bei JOE STRUMMER - THE FUTURE IS UNWRITTEN um einen faszinierenden Film, der das Leben der Punk-Legende von Kindheitstagen an beleuchtet und viele neue Bilder, Aufnahmen und Konzertausschnitte aus dem Leben des CLASH-Frontmanns zeigt. Der Regisseur ist JULIEN TEMPLE, der u.a. für musikalische Werke wie "The Great Rock`n`Roll Swindle" oder auch "Absolute Beginners" verantwortlich war.
Vier Jahre nach Strummers Tod hat Temple, der die Punkbewegung schon 1976 gefilmt hat, seine eigenen Aufnahmen aus dieser Zeit mit Archivmaterial von Strummers Kindheit bis hin zu seiner Zeit mit den Mescaleros kombiniert. Schulfreunde erzählen von der Verwandlung des kleinen charismatischen John Mellor in den Punkleader Joe Strummer. Die Clash-Mitglieder Nicky "Topper" Headon, Mick Jones und Terry Chimes, der Manager Bernie Rhodes und der Sex Pistol Steve Jones treten als Zeugen der ersten Stunde auf, während Bono von U2, Johnny Depp, John Cusack und Jim Jarmusch über Strummers Einfluss auf ihr musikalisches Schaffen sprechen. Der politisch engagierte Leader ist immer noch ein Idol für viele Bands unterschiedlichster Musikstile, die sich noch heute von seiner Persönlichkeit und seinem Engagement beeinflussen lassen. Diese Beziehungen werden mit bislang teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial der Hippie- und Punkbewegung gemischt, deren Musik, Kultur und Kämpfe Strummers Persönlichkeit gebildet haben.
Eine Übersicht der bei dieser Ausstellung gezeigten Bilder befindet sich hier. Die Ausstellung kann bei Interesse bei uns angefordert werden. Die Bildauswahl kann dabei auch geändert werden.
Heute Nacht wurde die neue Fußgängerbrücke zwischen Pliensaustraße und Pliensauturm gelegt. Ab Oktober soll dann die Pliensauvorstadt wieder direkt mit der Innenstadt verbunden sein, nachdem Fußgänger über 2 Jahre die Stadt nur auf Umwegen erreichen konnten.